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Integrative Arbeitsumgebungen. Probleme und Benefits der Beschäftigung „Behinderter“

Titel: Integrative Arbeitsumgebungen. Probleme und Benefits der Beschäftigung „Behinderter“

Hausarbeit , 2015 , 18 Seiten , Note: 3,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Menschen mit Behinderung am Arbeitsplatz? Funktioniert das überhaupt und können Menschen mit Behinderung die heutigen Leistungsanforderungen in der komplexen Arbeitswelt erfüllen? Diese und weitere Fragen stellt man sich, wenn man das erste Mal über das Thema Beschäftigung von Behinderten und integrative Arbeitsumgebung nachdenkt.

Eine Behinderung muss bei einem Menschen nicht unbedingt direkt sichtbar sein, wie beispielsweise bei einem Rollstuhlfahrer. Vielmehr kann eine Behinderung im Laufe des Lebens und häufig infolge einer Krankheit oder eines Unfalls auftreten. Da aufgrund der heutigen Lebensspanne Arbeitnehmer immer älter werden und sich Erkrankungen und Unfälle im Laufe der Arbeitsjahre häufen, sind ältere Personen innerhalb der Gruppe behinderter Menschen überrepräsentiert.

Infolge des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels stehen Unternehmen vor neuen Herausforderungen. Die Belegschaft wird älter und es gibt weniger erwerbsfähige Personen. Außerdem nehmen mit steigendem Alter gesundheitliche Einschränkungen zu. Daher müssen Unternehmen heute über ein modernes Personalmanagement verfügen, das gleichzeitig die gesetzlichen Anforderungen erfüllt und über notwendige Organisationsstrukturen verfügt, um sich auf die Veränderungen des demographischen Wandels einzustellen und mit Hilfe von integrativen Arbeitsplatzumgebungen ältere und behinderte Arbeitnehmer weiterhin beschäftigen zu können.

Die „Statistik der schwerbehinderten Menschen“, die durch das Statistische Bundesamt veröffentlicht wird, zeigt auf, dass im Jahr 2013 ca. 7,5 Millionen anerkannte Schwerbehinderte Menschen bei den Versorgungsämtern gemeldet waren. Dies entspricht einem Anteil von etwa 9,3 % der Bevölkerung. Etwa die Hälfte mit ca. 42 % waren davon Menschen mit einem Alter zwischen 25 und 65, wobei die Zahl im Alter steigt. Die Quote verteilt sich relativ gleichmäßig auf männliche und weibliche Menschen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffliche Definitionen

2.1 Begriff der Behinderung

2.2 Begriff der Schwerbehinderung

2.3 Begriff der integrativen Arbeitsumgebung

2.4 Betriebliches Eingliederungsmanagement

3 Betriebliche Praxis

3.1 Anreiz zur Beschäftigung von behinderten Menschen

3.2 Anforderungen an das Personalmanagement

3.2.1 Gesetzliche Vorgaben

3.2.2 Internationales Übereinkommen

3.2.3 Aktionsplan der Bundesregierung

4 Ansprechpartner und Leistungen im Überblick

5 Benefits und Probleme bei der Beschäftigung

5.1 Chancen und Potenziale

5.2 Risiken und Probleme

6 Beispiele für integrative Arbeitsumgebung

6.1 Audi AG

6.2 Asperger Informatik AG

6.3 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen und Potenziale der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung in modernen Unternehmen. Angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels wird analysiert, wie integrative Arbeitsumgebungen gestaltet werden können, um sowohl gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden als auch einen wirtschaftlichen Mehrwert durch die Nutzung vielfältiger Mitarbeiterkompetenzen zu erzielen.

  • Integration behinderter Menschen in den ersten Arbeitsmarkt
  • Strategische Bedeutung des Personalmanagements bei der Inklusion
  • Wirtschaftliche Anreize und betriebliche Vorteile (Diversity-Ansatz)
  • Praxisbeispiele für gelungene Inklusionskonzepte in Unternehmen
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und Unterstützungsleistungen

Auszug aus dem Buch

6.2 Asperger Informatik AG

Die Asperger Informatik AG ist ein Informatikdienstleister in Bereich Software-Test und Webentwicklung/Webdesign. Die Firma wurde im Jahr 2008 von Susan Conza gegründet, die selbst vom Asperger-Syndrom (AS) betroffen ist und die Probleme und Fähigkeiten der betroffenen Menschen im Arbeitsleben kennt. Das Asperger-Syndrom ist eine leichte Form des Autismus. Die betroffenen Menschen haben spezielle Fähigkeiten, sind oft hochbegabt, verfügen über einen besonderen analytischen Verstand, schnelle Auffassungsgabe, hohe Detailgenauigkeit, außergewöhnliche Konzentrations- und Fokussierungsfähigkeiten sowie eine besondere Zielstrebigkeit. Trotz der unterschiedlichen Defizite, wie Problematik in sozialen Interaktionen, Denk- und Handlungsblockaden bei Stress und Druck, Inflexibilität und schnelle Ermüdung bei Reizüberflutung werden vorzugsweise Menschen mit AS beschäftigt. Aktuell sind zehn Mitarbeiter in dem Unternehmen beschäftigt, wovon fünf Mitarbeiter vom AS betroffen sind.

Ziel ist es, durch eine optimale Arbeitsumgebung, die Stärken der Betroffenen zu fördern und zu nutzen. Diesbezüglich wird eine reizarme Arbeitsumgebung geschaffen, in dem beispielsweise keine Bilder, Dekoration oder Ähnliches, was ablenken könnte in den Büroräumen platziert sind. Eine geregelte Organisationsstruktur befasst sich mit der Strukturierung des Arbeitsalltages, um den Mitarbeiter nicht in Zeitdruck zu versetzen. Auf jeden Mitarbeiter wird individuell die Arbeitsplatzgestaltung zugeschnitten. Dazu gehören Arbeitszeiten, Arbeitspensum, Aufgabenbereiche, Büroarbeitsplatz und die Tagesstruktur. Durch Aufgabenlisten und regelmäßige Feedbackgespräche verlieren Mitarbeiter mit AS nicht den Überblick und bleiben strukturiert.

Für beide Seiten ergibt sich ein Nutzen bei erfolgreicher Integration. Die Wirtschaft erhält spezialisierte Arbeitskräfte, die auf dem Arbeitsmarkt eingesetzt sind und somit entstehen durch die Vermeidung von Arbeitslosigkeit wiederum geringere Kosten für die Gesellschaft. Die Betroffenen fühlen sich durch die Teilhabe am aktiven Arbeitsleben als ein wertvoller Teil der Gesellschaft.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der Inklusion im Kontext des demografischen Wandels und stellt die grundlegende Forschungsfrage nach der Umsetzbarkeit integrativer Arbeitsmodelle.

2 Begriffliche Definitionen: In diesem Kapitel werden die rechtlichen und fachlichen Grundlagen wie Behinderung, Schwerbehinderung, integrative Arbeitsumgebung und das betriebliche Eingliederungsmanagement definiert.

3 Betriebliche Praxis: Dieses Kapitel analysiert Anreize zur Beschäftigung behinderter Menschen sowie die Anforderungen an das Personalmanagement unter Berücksichtigung rechtlicher Vorgaben und internationaler Übereinkommen.

4 Ansprechpartner und Leistungen im Überblick: Hier werden zentrale Institutionen und finanzielle Unterstützungsangebote für Unternehmen bei der Einstellung und Förderung behinderter Mitarbeiter aufgezeigt.

5 Benefits und Probleme bei der Beschäftigung: Dieses Kapitel erörtert die Chancen, wie etwa die Steigerung des Betriebsklimas und der Innovationskraft, sowie die Risiken, die mit einem erhöhten Betreuungsaufwand verbunden sein können.

6 Beispiele für integrative Arbeitsumgebung: Anhand der Fallbeispiele Audi AG und Asperger Informatik AG wird dargestellt, wie Inklusion in der Praxis erfolgreich gelingen kann, gefolgt von einem abschließenden Fazit.

Schlüsselwörter

Integrative Arbeitsumgebung, Behinderung, Schwerbehinderung, Betriebliches Eingliederungsmanagement, Inklusion, Personalmanagement, Diversität, demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Arbeitgeberattraktivität, Audi AG, Asperger-Syndrom, Arbeitsplatzgestaltung, Teilhabe, CSR.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Integration von Menschen mit Behinderung in den Arbeitsmarkt und den damit verbundenen Herausforderungen und Vorteilen für Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen rechtliche Definitionen, betriebliche Strategien zum Personalmanagement, Förderinstrumente für Unternehmen sowie die soziale und wirtschaftliche Inklusion.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen durch eine integrative Arbeitsumgebung dem demografischen Wandel begegnen und dabei Talente behinderter Menschen gewinnbringend einsetzen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine praxisorientierte Analyse, die auf Literaturrecherche, rechtlichen Grundlagen und einer Untersuchung konkreter Unternehmensbeispiele basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung rechtlicher Anforderungen, die Diskussion von Chancen und Risiken sowie die Analyse von Praxisbeispielen, um Lösungsansätze für die betriebliche Integration zu evaluieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Inklusion, integrative Arbeitsumgebung, Betriebliches Eingliederungsmanagement, Diversität und Fachkräftemangel.

Wie unterscheidet sich der Ansatz der Asperger Informatik AG?

Das Unternehmen schafft eine reizarme Arbeitsumgebung und nutzt hochspezialisierte analytische Fähigkeiten von Autisten, anstatt diese als bloßes Defizit zu betrachten.

Welche Rolle spielt die Audi AG bei der Inklusion?

Die Audi AG integriert behinderte Mitarbeiter durch interdisziplinäre Gremien wie das Koordinationsteam (KT) und die PemKom, um die Leistungsfähigkeit individuell und systemisch zu fördern.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Integrative Arbeitsumgebungen. Probleme und Benefits der Beschäftigung „Behinderter“
Hochschule
Fachhochschule Südwestfalen; Abteilung Meschede  (Technische Akademie Wuppertal)
Note
3,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
18
Katalognummer
V321799
ISBN (eBook)
9783668211339
ISBN (Buch)
9783668211346
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Behinderung Arbeitsplatz Arbeitnehmer Personalmanagement integrativ Arbeitsumgebung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2015, Integrative Arbeitsumgebungen. Probleme und Benefits der Beschäftigung „Behinderter“, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/321799
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Leseprobe aus  18  Seiten
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