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Geschichtsunterricht vor Ort. Warum Museumsbesuche sinnvoll sind

Titel: Geschichtsunterricht vor Ort. Warum  Museumsbesuche sinnvoll sind

Hausarbeit , 2016 , 15 Seiten , Note: Sehr Gut

Autor:in: Claudia Zocchi (Autor:in)

Didaktik - Geschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der folgenden Arbeit soll verdeutlicht werden, dass gerade im Geschichtsunterricht Exkursionen an außerschulische Lernorte, hier vor allem in Museen, unerlässlich für das Bilden eines Geschichtsbewusstseins sind. Es soll geklärt werden, welche Hürden und Aufgaben die Lehrpersonen zu meistern haben, wenn ein Museumsbesuch wirklich Früchte tragen soll, aber auch, was die Museen selbst dazu beitragen müssen und können.

Außerdem wird herausgearbeitet, inwieweit Museumsbesuche in das Konzept der Kompetenzorientierung passen beziehungsweise ob, und wenn ja, welche historischen Kompetenzen bei einem Museumsbesuch verstärkt geschult werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historische Kompetenzen und Kompetenzmodelle

2.1. Historische Kompetenzen im österreichischen AHS-Oberstufen-Lehrplan

3. Geschichtsvermittlung an außerschulischen Lernorten

3.1. Geschichte im Unterricht entdecken

3.2. Museum neu denken

3.3. Bespiel: „Leben wie ein Fürst“ auf Schloss Ambras

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Sinnhaftigkeit von Museumsbesuchen im Geschichtsunterricht unter dem Aspekt der Kompetenzorientierung. Es wird analysiert, wie Museen als außerschulische Lernorte dazu beitragen können, historisches Bewusstsein zu fördern und welche didaktischen Anforderungen an die Lehrperson bei der Planung, Durchführung und Nachbereitung solcher Exkursionen gestellt werden.

  • Bedeutung der Kompetenzorientierung im Geschichtsunterricht
  • Rolle außerschulischer Lernorte für das historische Lernen
  • Museumspädagogik als Vermittlungsinstanz
  • Verknüpfung von fachdidaktischen Modellen mit der Schulpraxis
  • Praxisbeispiel einer musealen Exkursion (Schloss Ambras)

Auszug aus dem Buch

3.2. Museum neu denken

Zunächst einmal ist ein Museum „… eine Institution der Geschichtskultur oder eine Agentur des kulturellen Gedächtnisses.“ Jan Assman, ein deutscher Ägyptologe, unterteilt das „kollektive Gedächtnis“ in zwei Grundformen. Zum einen gibt es das „kommunikative Gedächtnis“, welches eine Art „Alltagsgedächtnis“ ist. Dieses besteht aus Geschichtserfahrungen von jedermann, welche von Generation zu Generation überliefert werden. Folglich ist die Tiefe des kommunikativen Gedächtnisses auf meist 80 bis 100 Jahre begrenzt. Nach drei bis vier Generationen sind die ursprünglich aufbewahrten Erinnerungen oft unwiderruflich verloren. Dem gegenüber steht die zweite Grundform, das „kulturelle Gedächtnis“.

Dieses wird als eine Art „Feiertagsgedächtnis“ gesehen, welches besondere Anlässe speichert. Sein Hauptmerkmal ist die Verfestigung der Erinnerungen durch Zwischenspeicherung. Das bedeutet, dass die Erinnerungen in Form von Schrift, Bild oder Sachobjekt festgehalten und überliefert werden. So durchsetzt das kulturelle Gedächtnis natürliche Landschaften mit „Gedächtnisorten“ (Denkmäler, Friedhöfe usw.). Die Institution Museum bietet hier die Möglichkeit, kommunikatives und kulturelles Gedächtnis zu verbinden, ist das Museum im Grunde doch eine Sammlung. Meist handelte es sich bei diesen Sammlungen um individuelle Sammlungen, welche weitervererbt wurden. Das Museum schafft es hier, die individuelle Sammeltätigkeit, welche ursprünglich dem kommunikativen Gedächtnis angehörte, ins kulturelle Gedächtnis zu verschieben, indem es die Sammlung verfestigt und professionalisiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen des Geschichtsunterrichts und stellt die Relevanz von Museen als Lernorte zur Förderung des Geschichtsbewusstseins dar.

2. Historische Kompetenzen und Kompetenzmodelle: Dieses Kapitel definiert den Kompetenzbegriff und erläutert zentrale Modelle, insbesondere das der FUER-Gruppe, im Kontext des österreichischen Lehrplans.

3. Geschichtsvermittlung an außerschulischen Lernorten: Hier werden didaktische Strategien für Exkursionen, der Begriff des entdeckenden Lernens und die Weiterentwicklung der Museumspädagogik anhand eines Praxisbeispiels analysiert.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Museumsbesuche bei korrekter Vor- und Nachbereitung eine unverzichtbare Methode für einen kompetenzorientierten und lebendigen Geschichtsunterricht darstellen.

Schlüsselwörter

Geschichtsunterricht, Museumspädagogik, Kompetenzorientierung, außerschulische Lernorte, Geschichtsbewusstsein, entdeckendes Lernen, FUER-Gruppe, historische Kompetenzen, Schloss Ambras, Vermittlung, fachdidaktische Methoden, historische Orientierungskompetenz, Sachkompetenz, Museum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der didaktischen Sinnhaftigkeit von Museumsbesuchen und deren Integration in einen kompetenzorientierten Geschichtsunterricht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Definition historischer Kompetenzen, die Rolle des Museums als kultureller Gedächtnisort und die praktische Gestaltung von Exkursionen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu verdeutlichen, dass Exkursionen unerlässlich für die Bildung von Geschichtsbewusstsein sind und wie diese in das Konzept der Kompetenzorientierung eingebettet werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse geschichtsdidaktischer Modelle und verknüpft diese mit unterrichtspraktischen Überlegungen für Exkursionen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Kompetenzorientierung, die Didaktik des entdeckenden Lernens an außerschulischen Orten sowie ein konkretes Fallbeispiel einer Museumsführung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Museumspädagogik, historische Kompetenz, Kompetenzorientierung, Geschichtsunterricht und entdeckendes Lernen.

Wie kann die Lehrperson die Gefahr einer Überforderung der Schüler im Museum vermeiden?

Durch eine sorgfältige Vorbereitung, klare Arbeitsaufträge und eine strukturierte Nachbereitung wird sichergestellt, dass Schüler nicht von der Fülle der Eindrücke überwältigt werden.

Welchen Stellenwert hat das Fallbeispiel „Leben wie ein Fürst“ auf Schloss Ambras?

Es dient als praktisches Beispiel dafür, wie pädagogische Angebote an Museen an die Bedürfnisse von Oberstufenklassen angepasst werden können, um historische Lernprozesse zu fördern.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Geschichtsunterricht vor Ort. Warum Museumsbesuche sinnvoll sind
Hochschule
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck  (Fachdidaktik, Bereich Geschichte, Sozialkunde, Politische Bildung)
Veranstaltung
Fachdidaktik: Museen als Lernorte
Note
Sehr Gut
Autor
Claudia Zocchi (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
15
Katalognummer
V321720
ISBN (eBook)
9783668210752
ISBN (Buch)
9783668210769
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Museum Schule Fachdidaktik Lernort Unterricht Exkursion Kompetenz Kompetenzorientiert Geschichtsunterricht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Claudia Zocchi (Autor:in), 2016, Geschichtsunterricht vor Ort. Warum Museumsbesuche sinnvoll sind, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/321720
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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