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Illustrationen in André Bretons "Nadja" am Beispiel der Gemälde und Fotografien verschiedener Orte

Titel: Illustrationen in André Bretons "Nadja" am Beispiel der Gemälde und Fotografien verschiedener Orte

Hausarbeit , 2016 , 28 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Alexandra Bünck (Autor:in)

Französische Philologie - Literatur

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Hausarbeit ist es aufzuweisen, wieso Breton so viele Fotografien in "Nadja" verwendet hat und dies anhand einzelner Beispiele aufzuzeigen. Die Fotografie entstand in den 1830er Jahren. Vorher wurde zur Realisierung eines Kunstwerkes eine Person mit einer geschickten Hand und einem guten Blick benötigt. Der Fotoapparat nahm der Hand die Feinarbeit ab. Er ermöglichte es, den Augenblick festzuhalten. Das Abbild des Originals kann an Orte gelangen, zu denen das eigentlich Fotografierte niemals Zugang hätte. Der Eiffelturm kann zum Beispiel plötzlich in der Küche abgebildet sein, obwohl er dort niemals hineinpassen würde.

Drei Jahre vor der Veröffentlichung von "Nadja" fragte sich Breton: "Wann übrigens wird man endlich aufhören, die vernünftigen Bücher mit Zeichnungen zu illustrieren, statt einfach nur mit Photografien?" (Krauss1998b, 108). Genau das setzte Breton 1928 in "Nadja" um. Ob es sich dabei um ein 'vernünftiges Buch' handelt, bleibt jedem Leser selbst überlassen.

"Nadja" wird von vielen als eines der Hauptwerke des Surrealismus betrachtet, weshalb es zunächst angebracht ist, dessen Gattung zu untersuchen. Anschließend werden sowohl Surrealismus, automatisches Schreiben, Manifest und objektiver Zufall definiert, weil sie zu einem besseren Verständnis der Problematik führen, warum "Nadja" auf eine besondere Art verfasst wurde und auch Begründungen dafür liefern können, wieso Breton eine Vielzahl von Illustrationen verwendet hat.

In den nachfolgenden Kapiteln wird kurz erläutert, wie die Fotografien in "Nadja" dargestellt werden und auf deren Zweck eingegangen. Im darauffolgenden Kapitel wird die Lieblingsstadt der Surrealisten – Paris – anhand einer Fotografie BOIS-CHARBONs und der Fotosammlung Fotografien "Les portes" behandelt. Abgeschlossen wird dieses Kapitel mit der letzten Fotografie in "Nadja", deren Motiv außerhalb von Paris liegt und in gewisser Weise damit auch ansatzweise den Surrealismus verlässt.

Das fünfte Kapitel behandelt anschließend vier Gemälde, wovon drei nach Bretons Auffassung der surrealistischen Malerei zuzuordnen sind: Es sind Gemälde von Max Ernst, von Giorgio De Chirico und von Georges Braque. Nach Auffassungen in der Sekundärliteratur kann Paolo Uccello als ‚Vor-Surrealist’ betrachtet werden, sodass auch dessen Gemälde behandelt wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Textgattungen

2 Definitionen

2.1 Surrealismus

2.2 Automatismus und écriture automatique

3 Die Illustrationen in Nadja

3.1 Darstellung und Bereiche der Fotografien

3.2 Zweck der Fotografien

4 Das surrealistische Paris

4.1 Les Bois-Charbon

4.2 Les Portes

4.3 Les Aubes

5 Gemälde im Werk Nadja

5.1 Max Ernst

5.2 Giorgio De Chirico

5.3 Georges Braque

5.4 Paolo Uccello

Schluss

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Werk Nadja von André Breton mit einem besonderen Fokus auf die Integration von Fotografien und Gemälden. Dabei wird analysiert, wie diese bildlichen Elemente als Teil einer surrealistischen Ästhetik fungieren, um das Verhältnis von Realität, Dokumentation und Fiktion neu zu definieren und den Leser in das surreale Geschehen einzubinden.

  • Die Analyse der literarischen Gattung als Anti-Literatur und Collage.
  • Die Untersuchung der Definitionen von Surrealismus und Automatismus.
  • Die Funktion der Fotografien als visuelles Bindeglied im Text.
  • Die Bedeutung von Paris als zentraler surrealistischer Raum.
  • Die Rolle der bildenden Kunst und spezifischer Maler wie Max Ernst und Giorgio De Chirico im Kontext des Werks.

Auszug aus dem Buch

3.1 Darstellung und Bereiche der Fotografien

In Nadja sind 48 Fotografien auf 185 Seiten verteilt, das bedeutet, dass sie ungefähr 25 % des Buches ausmachen. 44 dieser Fotografien waren bereits in der Ausgabe von 1928 abgedruckt und vier weitere wurden hinzugefügt. Die ein oder andere wurde dennoch ausgetauscht, wie zum Beispiel die Statue von Étienne Dolet, indem die neue Aufnahme der Statue von Näherem aufgenommen wurde.

Diese Fotografien lassen sich in verschiedene Bereiche einteilen: Porträts (von surrealistischen Freunden, Frauen, Breton selbst und Nadjas Augen), Orte von Paris, surrealistische Objekte (z.B. der Bronzehandschuh oder der Halbzylinder), Gemälde (z.B. Paolo Uccello oder Max Ernst), Texte, Plakate (z.B. ein Mazda-Plakat) und Zeichnungen von Nadja. Dennoch bleibt es kontrovers, welche Kategorien, welcher Fotografie zugeordnet wird oder ob man eine neue Kategorie eröffnet. Es könnten zum Beispiel die Zeichnungen von Nadja, die Gemälde und eventuell die surrealistischen Objekte auch unter ,surrealistische Kunst‘ gefasst werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in das Werk Nadja ein, thematisiert die Rolle der Fotografie und erläutert die methodische Herangehensweise der Untersuchung, inklusive der wichtigsten Literaturquellen.

1 Textgattungen: Dieses Kapitel hinterfragt die Gattungszugehörigkeit von Nadja, ordnet es als eine Art Anti-Literatur und literarische Collage ein und beleuchtet die Verbindung von Text und Bild.

2 Definitionen: Hier werden die zentralen Begriffe des Surrealismus sowie des Automatismus und der écriture automatique definiert, um das theoretische Fundament für das Verständnis von Nadja zu legen.

3 Die Illustrationen in Nadja: Das Kapitel analysiert die Doppelfunktion der Fotografie als Medium zur Dokumentation und als reproduzierendes Element, das den Leser zum Staunen anregen soll.

4 Das surrealistische Paris: Der Fokus liegt auf der Darstellung von Paris im Werk, wobei Orte als Räume der Begegnung, des Zufalls und als Teil einer surrealistischen Mythologie interpretiert werden.

5 Gemälde im Werk Nadja: Dieses Kapitel befasst sich mit der Rolle der Malerei und ausgewählten Künstlern, deren Werke in Nadja integriert oder erwähnt werden, um die Verbindung zwischen Bild und Text zu verdeutlichen.

Schluss: Der Schluss fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass Nadja durch die fragmentarische Erzählweise und die Integration verschiedener Medien den Charakter einer surrealistischen Collage besitzt.

Schlüsselwörter

André Breton, Nadja, Surrealismus, Fotografie, literarische Collage, Automatismus, écriture automatique, Paris, Max Ernst, Giorgio De Chirico, Georges Braque, Paolo Uccello, Dokumentation, Fiktion, Anti-Literatur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Werk Nadja von André Breton im Hinblick auf seine Struktur, Gattung und die spezifische Integration von visuellen Elementen wie Fotografien und Gemälden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind das surreale Schreiben, die Funktion von Bildern in literarischen Werken, die Darstellung von Paris als surrealistischem Raum und die Auseinandersetzung mit theoretischen Definitionen des Surrealismus.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie und warum Breton Fotografien in Nadja verwendet und zu begründen, warum das Werk durch diese mediale Vielfalt als surrealistisch betrachtet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse, die Definitionen aus Primärtexten (Manifeste) mit einer Untersuchung der bildlichen und textuellen Komposition des Werks verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Gattungsfrage, die theoretische Verortung des Surrealismus, die Funktion der Fotografien, die symbolische Bedeutung von Orten in Paris und die Rolle der integrierten Malerei.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Surrealismus, Collage, Breton, Nadja, Fotografie und Automatismus charakterisiert.

Warum spielt die Fotografie in Bretons Nadja eine solch tragende Rolle?

Die Fotografien sollen laut Breton die Authentizität der Geschichte unterstreichen und gleichzeitig als visuelle Information dienen, die den Text ergänzt oder gar ersetzt.

Wie unterscheidet sich die Darstellung von Paris in Nadja von einer gewöhnlichen Beschreibung?

Paris wird in Nadja nicht bloß als Ort beschrieben, sondern als eine durch das surreale Erleben und zufällige Begegnungen transformierte Traumstadt, die für den Erzähler eine existenzielle Bedeutung erhält.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Illustrationen in André Bretons "Nadja" am Beispiel der Gemälde und Fotografien verschiedener Orte
Veranstaltung
Décrire et écrire: La littérature et la Peinture
Note
1,0
Autor
Alexandra Bünck (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
28
Katalognummer
V320539
ISBN (eBook)
9783668196780
ISBN (Buch)
9783668196797
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Breton Surrealismus Nadja Literatur Französisch Kunst Chirico Max Ernst Braque Uccello Gattung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexandra Bünck (Autor:in), 2016, Illustrationen in André Bretons "Nadja" am Beispiel der Gemälde und Fotografien verschiedener Orte, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/320539
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  28  Seiten
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