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Strukturwandel in Partnerschaft und Familie. Entwicklung der Arbeitsteilung in deutschen Haushalten seit den 1950er Jahren

Titel: Strukturwandel in Partnerschaft und Familie. Entwicklung der Arbeitsteilung in deutschen Haushalten seit den 1950er Jahren

Hausarbeit , 2015 , 33 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Vera Becker (Autor:in), Aida Bekker (Autor:in)

Soziologie - Beziehungen und Familie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit thematisiert die Entwicklung der Strukturen innerhalb von Partnerschaft und Familie. Nur noch wenige Paare streben das klassische Familienmodell an, bei dem der Mann die Rolle des Haupternährers übernimmt und die Frau sich auf die Reproduktionsarbeit spezialisiert. Egalitärere Einstellungen gegenüber der Rollenverteilung machen sich dadurch bemerkbar, dass Männer vermehrt den Wunsch äußern, sich stärker an der Kindererziehung zu beteiligen. In Anbetracht dieser Entwicklungen stellt sich folgende Frage: Hat das männliche Ernährermodell im heutigen Deutschland ausgedient? Führen die Modernisierungsprozesse in der Gesellschaft zu einer egalitären Aufteilung von Produktions- und Reproduktionsarbeit?

Der erste Teil widmet sich der terminologischen Klärung sowie dem Wandel der Lebenslagen und Lebensformen. Anschließend werden verschiedene Arbeitsteilungsmuster deutscher Paarhaushalte sowie Determinanten der männlichen Beteiligung an Erwerbs- und Reproduktionsarbeit in deutschen Paarhaushalten vorgestellt. Theoretische Ansätze der Handlungs- und Rollentheorie dienen der Erklärung von Erwerbskonstellationen und Modellen der Arbeitsteilung. Darauf aufbauend wird mit Hilfe von Daten und Studienergebnissen vertieft auf verschiedene Indikatoren des strukturellen Wandels in Partnerschaften und Familien eingegangen.

Das Modell des männlichen Familienernährers verliert im Laufe der Jahrzehnte für einen Großteil der Gesellschaft an Selbstverständlichkeit. Zugleich erodiert das traditionelle Rollenbild der Frau als Hausfrau und Mutter allmählich. Die neuen Emanzipationsbestrebungen und die Öffnung des Bildungs- und Erwerbssystems für Frauen sind mit einem verstärkten weiblichen Interesse verbunden, erworbene Bildungsabschlüsse auf dem Arbeitsmarkt einzusetzen und eine kontinuierliche Erwerbstätigkeit zu verfolgen. Beide Partner werden in Folge vor die Aufgabe gestellt, einen Konsens zu finden zwischen der Verteilung der Erwerbstätigkeit innerhalb der Partnerschaft auf der einen und der Zuteilung der klassischen Aufgaben wie Hausarbeit und Kindererziehung auf der anderen Seite.

Dem stehen allerdings in dieser Zeit politische Rahmenbedingungen entgegen, die eine traditionelle Arbeitsteilung und die Ehe als einzig legitimierte Basis familiären Zusammenlebens stärken. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestaltet sich besonders in Westdeutschland auf Grund des mangelhaften Angebots an Kinderbetreuungsmöglichkeiten immer noch schwierig.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Bezüge

2.1 Wandel familialer Lebensformen und Lebenslagen

2.2 Arbeitsteilungsmuster und Determinanten der männlichen Beteiligung an der Familienarbeit

2.3 Erklärungsansätze innerfamilialer Arbeitsteilung

3. Datenbasis

3.1 Einstellungen zur Rollenverteilung und der Erwerbstätigkeit der Frau im Wandel

3. 2 Entwicklungen der Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern

3. 3 Aufteilung von Produktions- und Reproduktionsarbeit

3. 4 Ergebnisse

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Strukturwandel innerhalb von Partnerschaft und Familie in Deutschland, wobei der Fokus auf der Entwicklung der innerfamilialen Arbeitsteilung sowie der Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern liegt. Ziel ist es, die Hypothese zu überprüfen, ob sich das traditionelle männliche Ernährermodell zugunsten einer egalitären Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit auflöst.

  • Wandel familialer Lebensformen und Lebenslagen seit den 1950er Jahren
  • Empirische Analyse der Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern
  • Determinanten der innerfamilialen Arbeitsteilung und Geschlechterrollen
  • Vergleich von Einstellungen zur Rollenverteilung in Ost- und Westdeutschland
  • Auswirkungen der Familiengründung auf das weibliche Erwerbsverhalten

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

In Hinblick auf den Wandel der Familienstrukturen seit den 1950er Jahren spielt die innerfamiliale Arbeitsteilung eine bedeutende Rolle. Bis 1957 war die Zustimmung des Mannes noch eine rechtliche Voraussetzung für die Erwerbstätigkeit der Frau (Gerhard 2008: 4). Das Modell des männlichen Familienernährers verliert jedoch im Laufe der Jahrzehnte für einen Großteil der Gesellschaft an Selbstverständlichkeit. Zugleich erodiert das traditionelle Rollenbild der Frau als Hausfrau und Mutter allmählich.

Die neuen Emanzipationsbestrebungen und die Öffnung des Bildungs- und Erwerbssystems für Frauen sind mit einem verstärkten weiblichen Interesse verbunden, erworbene Bildungsabschlüsse auf dem Arbeitsmarkt einzusetzen und eine kontinuierliche Erwerbstätigkeit zu verfolgen. Frauen bestehen darauf, ebenso die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung zu haben wie Männer. Seit den 1970er-Jahren steigt die Frauenerwerbstätigkeit kontinuierlich an. Die zunehmende berufliche Orientierung führt zugleich zu Konflikten in der Familie hinsichtlich der Aufteilung von Haus- und Betreuungsarbeit. Beide Partner werden in Folge vor die Aufgabe gestellt, einen Konsens zu finden zwischen der Verteilung der Erwerbstätigkeit innerhalb der Partnerschaft auf der einen und der Zuteilung der klassischen Aufgaben wie Hausarbeit und Kindererziehung auf der anderen Seite.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den historischen Wandel der Familienstrukturen und führt die zentrale Forschungsfrage nach der Relevanz des männlichen Ernährermodells ein.

2. Theoretische Bezüge: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Lebensform und Lebenslage und stellt verschiedene soziologische Theorieansätze zur innerfamilialen Arbeitsteilung vor.

3. Datenbasis: Hier werden empirische Daten zur Erwerbsbeteiligung und zu Einstellungen gegenüber der Rollenverteilung analysiert sowie die faktische Arbeitsteilung in Paaren untersucht.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass die familiale Arbeitsteilung trotz zunehmend egalitärer Einstellungen resilient gegenüber Modernisierungsprozessen bleibt.

Schlüsselwörter

Strukturwandel, Partnerschaft, Familie, innerfamiliale Arbeitsteilung, Erwerbsbeteiligung, männliches Ernährermodell, Geschlechterrollen, Reproduktionsarbeit, Produktionsarbeit, egalitäre Arbeitsteilung, Lebensformen, Lebenslagen, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Traditionalisierung, Doing Gender.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Strukturwandel von Partnerschaften und Familien in Deutschland mit besonderem Fokus auf die Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit.

Welche thematischen Schwerpunkte werden behandelt?

Die Themen umfassen den Wandel von Lebensformen, die Entwicklung der Frauenerwerbsbeteiligung, theoretische Erklärungsansätze zur Arbeitsteilung und die Rolle von Geschlechternormen.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Die zentrale Frage lautet, ob das männliche Ernährermodell im heutigen Deutschland ausgedient hat und ob gesellschaftliche Modernisierungsprozesse zu einer egalitären Aufteilung der Arbeit führen.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse soziologischer Theorien sowie die Auswertung sekundärstatistischer Daten und Studienergebnisse zur Arbeitsmarktpartizipation.

Welche inhaltlichen Themen stehen im Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Erklärungsmodelle (wie die Neue Haushaltsökonomie oder der Ressourcenansatz) als auch empirische Befunde zu Einstellungen und tatsächlicher Arbeitsteilung gegenübergestellt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind unter anderem das Ernährermodell, die Reproduktionsarbeit, Geschlechterrollen, die Traditionalisierungsfalle und der Ressourcenansatz.

Warum spielt die Familiengründung eine so entscheidende Rolle für die Ergebnisse?

Die Geburt eines Kindes führt in vielen Fällen dazu, dass Paare – selbst bei zuvor egalitären Einstellungen – in traditionelle Arbeitsteilungsmuster zurückfallen, was oft als "Traditionalisierungsfalle" bezeichnet wird.

Gibt es signifikante Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland?

Ja, ostdeutsche Männer und Frauen zeigen in Befragungen eine deutlich egalitärere Einstellung zur Rollenverteilung, was unter anderem auf die historische Erwerbsorientierung von Frauen in der DDR zurückgeführt wird.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Strukturwandel in Partnerschaft und Familie. Entwicklung der Arbeitsteilung in deutschen Haushalten seit den 1950er Jahren
Hochschule
Universität Bremen  (Sozialforschung)
Veranstaltung
Familiale Lebensformen und Lebenslagen
Note
1,3
Autoren
Vera Becker (Autor:in), Aida Bekker (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
33
Katalognummer
V318991
ISBN (eBook)
9783668181281
ISBN (Buch)
9783668181298
Sprache
Deutsch
Schlagworte
strukturwandel partnerschaft familie entwicklung arbeitsteilung haushalten jahren
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Vera Becker (Autor:in), Aida Bekker (Autor:in), 2015, Strukturwandel in Partnerschaft und Familie. Entwicklung der Arbeitsteilung in deutschen Haushalten seit den 1950er Jahren, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/318991
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Leseprobe aus  33  Seiten
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