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Häusliche Gewalt an Jungen und Männern. Eine Untersuchung

Titel: Häusliche Gewalt an Jungen und Männern. Eine Untersuchung

Hausarbeit , 2015 , 18 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Jennifer Maennle (Autor:in)

Soziologie - Beziehungen und Familie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Gewalt an Männern? In unserer Gesellschaft scheint dies ein undenkbares Thema zu sein. Männer sind für unsere Gesellschaft doch das starke und harte Geschlecht, das beruflich erfolgreich ist und seine Gefühle immer im Griff hat. Außerdem sind Frauen doch viel zu schwach um Männern wehzutun. Doch in Wahrheit gibt es Gewalt an Männern – und zwar häufiger als wir denken. In der vorliegenden Studienarbeit geht es genau um diese Thematik. Am Anfang der Studienarbeit wird darauf eingegangen, was häusliche Gewalt überhaupt ist. Danach wird darauf eingegangen, was Stereotype sind und was sie mit der Gewalt an Männern und der gesellschaftlichen Sicht zu tun haben. Da Männer nicht nur in einer Paarbeziehung Gewalt erfahren, wird auf die verschiedenen Möglichkeiten der Gewalt an Jungen oder Männern eingegangen. Anschließend wird auf die spezielle Form der häuslichen Gewalt in einer Liebesbeziehung eingegangen. Hier geht es vor allem auch darum zu sehen, weshalb Männer sich von ihren Partnerinnen Gewalt gefallen lassen und weshalb sie trotzdem bei der Partnerin bleiben. Für ein besseres Verständnis werden noch ein paar Zahlen aufgezeigt. Zuletzt geht es um die Folgen für Menschen die Gewalt erfahren und um die möglichen Hilfestellungen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

2. Einleitung

3. Was ist häusliche Gewalt?

4. Stereotype

5. Allgemeine Formen von Gewalt an Jungen oder Männern

5.1 Körperliche Misshandlung

5.2 Seelische Misshandlung

5.3 Emotionale Ausbeutung

5.4 Vernachlässigung

5.5 Sexuelle Ausbeutung

5.6 Päderastie

5.7 Inzest

5.8 Prostitution

5.9 Pornographie

6. Formen der Gewalt an Männern in einer Partnerschaft

6.1 Gründe wieso Männer bleiben

6.2 Wahrnehmung von Männlichen Opfern und der Gesellschaft

7. Daten

8. Folgen von Häuslicher Gewalt

9. Hilfsmöglichkeiten für Männer

9.1 Männer- Wohn Hilfe e.V. Oldenburg

9.2 Opferberatungsstelle für Gewaltbetroffene Jungen und Männer

10. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Studienarbeit untersucht das tabuisierte Phänomen der häuslichen Gewalt gegen Männer. Ziel ist es, die gesellschaftlichen Stereotype über Männlichkeit zu beleuchten, die Dynamiken von Gewaltbeziehungen darzustellen und das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass auch Männer Opfer von häuslicher Gewalt werden können, wobei die Arbeit insbesondere die psychischen Aspekte und die mangelnden Hilfsangebote kritisch hinterfragt.

  • Definition und Formen häuslicher Gewalt
  • Geschlechterstereotype und deren Einfluss auf die Opferwahrnehmung
  • Dynamiken und Gründe für das Verbleiben in gewalttätigen Partnerschaften
  • Empirische Datenlage zu Gewalterfahrungen von Männern
  • Traumafolgen und existierende Hilfsstrukturen

Auszug aus dem Buch

3. Was ist häusliche Gewalt?

Häusliche Gewalt gab es schon immer, allerdings war es lange selbstverständlich oder zählte zu den privaten Angelegenheiten. In den 1970 er Jahren machten Frauenbewegungen auf häusliche Gewalt aufmerksam. In den 1990er Jahren entstand eine Debatte zum Schutz für alle Bürger und Bürgerinnen. Den Begriff Häusliche Gewalt gibt es erst seit den 1980ern Jahren. Damals ging es allerdings noch fast ausschließlich um Gewalt an Frauen. Die Häusliche Gewalt wird nicht nur in sozialen Unterschichten gefunden, sondern tritt in allen Gesellschaftsschichten auf.

Bei der häuslichen Gewalt werden mehrere Formen der Gewalt mit eingeschlossen. Zur häuslichen Gewalt gehören psychische Gewalt, physische Gewalt und sexuelle Gewalt. Laut wissenschaftlichen Definitionen liegt häusliche Gewalt dann vor, wenn Menschen innerhalb einer Beziehung Gewalt androhen oder ausüben. Dazu zählen also hetero- oder homosexuelle Paare in bestehenden oder ehemaligen Partnerschaften, Geschwister, Eltern und Kinder oder auch Verwandte. Mit physischer Gewalt wird die körperliche Gewalt gemeint. Hierzu zählen beispielweise schlagen oder würgen einer anderen Person. Unter psychischer Gewalt werden Erniedrigungen, Drohungen oder Manipulationen verstanden.

Unterformen der psychischen Gewalt sind die ökonomische und die soziale Gewalt. Bei der ökonomischen Gewalt wird dem Opfer beispielweise Geld entzogen. Bei der sozialen Gewalt wird das Opfer von allem und jedem isoliert. Zur sexuellen Gewalt zählen beispielweise gezwungene sexuelle Handlungen. Häusliche Gewalt einzugrenzen, kann sich als äußerst schwierig erweisen. Bei der häuslichen Gewalt muss es sich um systemisches Gewaltverhalten handeln, Ausrutscher gehören also nicht dazu. In einer Beziehung kann es durchaus hitzig zu gehen. Allerdings ist bei einem normalen Beziehungsstreit die Person, welche die Gewalt ausübt nicht immer die selbe. Bei der häuslichen Gewalt hingegen wird immer die selbe Person gewalttätig. Die Beziehungsdynamik in Gewaltbeziehungen läuft außerdem immer gleich ab. Es ist ein Kreislauf der Gewalt, zuerst wird die Spannung aufgebaut bis es zum Gewaltausbruch kommt. Danach kommt es zur Versöhnung und manchmal zu Entschuldigungen des Täters.

Zusammenfassung der Kapitel

2. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass häusliche Gewalt gegen Männer in der Gesellschaft oft als undenkbar abgetan wird, und erläutert den Aufbau der Untersuchung.

3. Was ist häusliche Gewalt?: Dieses Kapitel definiert häusliche Gewalt als systemisches, wiederkehrendes Verhalten innerhalb von Beziehungen und differenziert zwischen psychischen, physischen und sexuellen Gewaltformen.

4. Stereotype: Hier wird analysiert, wie historische Geschlechterrollenbilder und das Idealbild des „starken Mannes“ dazu beitragen, männliche Opfer von Gewalt gesellschaftlich unsichtbar zu machen.

5. Allgemeine Formen von Gewalt an Jungen oder Männern: Das Kapitel gibt einen umfassenden Überblick über diverse Gewaltformen von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter, darunter Misshandlung, Ausbeutung und sexuelle Gewalt.

6. Formen der Gewalt an Männern in einer Partnerschaft: Es werden spezifische Mechanismen wie psychische Kontrolle untersucht sowie Gründe analysiert, warum Männer trotz Gewalterfahrungen in der Partnerschaft verharren.

7. Daten: Das Kapitel thematisiert die schwierige Studienlage und die Problematik, dass Gewalterfahrungen bei Männern aufgrund von Scham und gesellschaftlicher Stigmatisierung häufig untererfasst bleiben.

8. Folgen von Häuslicher Gewalt: Es werden die schwerwiegenden psychischen und physischen Folgen für Betroffene beschrieben, insbesondere im Hinblick auf traumatische Erfahrungen.

9. Hilfsmöglichkeiten für Männer: Dieses Kapitel stellt beispielhaft zwei Hilfsangebote vor und verdeutlicht den Mangel an adäquaten Beratungsstellen für männliche Gewaltopfer.

10. Fazit: Die Arbeit schließt mit dem Appell, das gesellschaftliche Bild des Mannes als ausschließlich „stark“ zu hinterfragen, um auch für Männer als „Opfer“ Hilfestellungen zu ermöglichen.

Schlüsselwörter

Häusliche Gewalt, Männer als Opfer, Genderperspektive, Geschlechterstereotype, Psychische Gewalt, Soziale Arbeit, Männlichkeit, Partnerschaftsgewalt, Traumatisierung, Opferberatung, Häusliche Gewalt gegen Männer, Hilfsangebote, Beziehungsdynamik, Stigmatisierung, Gewaltprävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem bisher tabuisierten Thema der häuslichen Gewalt gegen Männer und untersucht, warum dieses Phänomen in unserer Gesellschaft oft verleugnet wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Definition häuslicher Gewalt, die Rolle von Geschlechterstereotypen, die verschiedenen Formen von Gewalt gegen Jungen und Männer sowie die psychosozialen Folgen und existierende Hilfsangebote.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel der Arbeit ist es aufzuzeigen, dass Männer genauso oft von Gewalt betroffen sein können wie Frauen, und zu verdeutlichen, dass gesellschaftliche Rollenbilder sowohl das Opfererleben als auch die Inanspruchnahme von Hilfe massiv erschweren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung und Analyse bestehender Studien und Fachliteratur zum Thema häusliche Gewalt unter Berücksichtigung von Genderperspektiven.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben einer begrifflichen Einordnung die psychologischen Mechanismen der Gewalt, die geschlechtsspezifische Wahrnehmung von Opfern, statistische Daten sowie die Auswirkungen von Traumata und konkrete Beratungsansätze diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselbegriffe sind häusliche Gewalt gegen Männer, Geschlechterrollen, Traumatisierung, psychische Gewalt, Männlichkeitskonstrukte und Hilfseinrichtungen für männliche Opfer.

Warum fällt es Männern laut der Arbeit so schwer, aus Gewaltbeziehungen auszubrechen?

Männer verharren häufig in schädlichen Beziehungen aufgrund der Hoffnung auf Besserung, der Sorge um die Kinder und dem gesellschaftlichen Druck, als Mann „stark“ sein zu müssen, was Schamgefühle hervorruft.

Inwiefern spielt die Wahrnehmung der Gesellschaft eine Rolle für männliche Opfer?

Die Gesellschaft nimmt Männer oft nur als Täter und Frauen als schwach/Opfer wahr. Dies führt dazu, dass Männern das Mitleid verwehrt bleibt und sie oft das Gefühl bekommen, an der Gewalt selbst schuld zu sein.

Welche Hilfsangebote werden in der Arbeit konkret vorgestellt?

Die Arbeit stellt beispielhaft die „Männer-Wohn-Hilfe e.V. Oldenburg“ sowie die „Opferberatungsstelle für Gewaltbetroffene Jungen und Männer“ in Zürich vor.

Welche Bedeutung hat psychische Gewalt im Kontext der Arbeit?

Psychische Gewalt wird als oft unterschätzte, aber schwerwiegende Form hervorgehoben, die durch systematische Erniedrigung und Kontrolle die Wahrnehmung der Betroffenen so stark manipuliert, dass sie den Teufelskreis der Abhängigkeit kaum durchbrechen können.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Häusliche Gewalt an Jungen und Männern. Eine Untersuchung
Note
1,5
Autor
Jennifer Maennle (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
18
Katalognummer
V308660
ISBN (eBook)
9783668069183
ISBN (Buch)
9783668069190
Sprache
Deutsch
Schlagworte
häusliche gewalt jungen männern eine untersuchung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jennifer Maennle (Autor:in), 2015, Häusliche Gewalt an Jungen und Männern. Eine Untersuchung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/308660
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Leseprobe aus  18  Seiten
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