Die vorliegende Arbeit betreibt einen Vergleich der Kommunikationsmix-Maßnahmen zweier Banken. Als Beispiele wählt die Autorin die Sparkasse Rottal Inn und die Rottaler Volksbank. Sie vergleicht Public Relations und Werbemaßnahmen beider Banken.
Zu diesem Zweck erklärt sie zuerst den Begriff Marketing erklären, um das Thema abzustecken. Anschließend geht sie auf die Entwicklung des Bankmarketings ein, um darauf folgend die Maßnahmen und Ziele der Sparkasse und der Volksbank in den Bereichen Public Relation und Werbung zu vergleichen und kritisch zu betrachten.
Die Verkaufsförderung, als letztes Instrument des Kommunikationsmix, wird kurz erklärt und einige Maßnahmen erläutert.
Inhaltsverzeichnis
1. Marketing im Bankenbereich
1.1 Begriff Marketing
1.2 Entwicklung und Bedeutung des Marketings für die Bank
1.3 Beschränkung auf die Kommunikationspolitik
2. Vergleich der Maßnahmen im Kommunikations-Mix der Sparkasse und Volksbank
2.1 Öffentlichkeitsarbeit (Public Relation)
2.1.1 Ziele und Zielgruppen
2.1.2 Maßnahmen
2.1.3 Kritische Betrachtung
2.2 Werbung
2.2.1 Ziele und Zielgruppen
2.2.2 Maßnahmen
2.2.3 Kritische Betrachtung
3. Verkaufsförderung (Sales Promotion)
3.1 Maßnahmen der Verkaufsförderung
4. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit vergleicht die Kommunikationspolitik der Sparkasse Rottal Inn und der Rottaler Volksbank, um die Anwendung von Public Relation, Werbung und Verkaufsförderung in der regionalen Bankenbranche zu analysieren und kritisch zu bewerten.
- Grundlagen des Bankmarketings und dessen historische Entwicklung.
- Struktureller Vergleich der Öffentlichkeitsarbeit beider Kreditinstitute.
- Analyse und kritische Betrachtung der Werbestrategien und -maßnahmen.
- Instrumente der Verkaufsförderung (Sales Promotion) im Bankwesen.
- Bewertung der Effektivität und Zielgruppenorientierung der Maßnahmen.
Auszug aus dem Buch
2.1.1 Ziele und Zielgruppen
Wie schon erwähnt, wollen die Banken mit der Öffentlichkeitsarbeit allgemein Vertrauen und ein positives Image schaffen. Laut Mitarbeiter der Volksbank und der Sparkasse wird auch die Nähe zum Kunden und Mitglieder, sowie Kontakte mit ihnen zu knüpfen, ebenfalls als Ziele der Public Relation gesehen. Der Volksbank ist es zudem wichtig, dass sie immer Fortschritte machen und nicht gleich bleiben.
Zudem wollen sie nicht nur als Bank wirken, sondern auch in sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Bereichen positiv dastehen.
„Ziel der Öffentlichkeitsarbeit ist, dass mit der Nennung positive Assoziationen wie Vertrauen, gute Leistung, qualifizierte Beratung, angemessene Zinsen und Kosten, verbunden sind“.16
Die Zielgruppen unterscheiden sich im Großen und Ganzen nicht von beiden Banken. Konkrete Zielgruppen der Sparkasse sind u. a. Schüler, Auszubildende, Arbeitnehmer, Hausfrauen, Unternehmer, Senioren (Rentner, Pensionäre), Freiberufler, Angehörige der Verwaltung des Gewährträgers und der Mittelstand. Sie definieren am Ende jeden Jahres für das kommende Jahr ihre Zielgruppen.
Während die Sparkasse Personengruppen aufgeführt hat, finden sich die Zielgruppen der Volksbank in Gemeinden, Schulen, Kindergärten Vereinen und Städte. Die Volksbank definiert 80 % ihrer Zielgruppen fest, die restlichen 20 % werden spontan und je nach Anlass festgelegt.17
Zusammenfassung der Kapitel
1. Marketing im Bankenbereich: Das Kapitel führt in die grundlegenden Definitionen des Marketings ein und erläutert die historische Entwicklung sowie die Bedeutung der Kommunikationspolitik für Kreditinstitute.
2. Vergleich der Maßnahmen im Kommunikations-Mix der Sparkasse und Volksbank: Dieser Hauptteil analysiert und vergleicht die Öffentlichkeitsarbeit und die Werbung der beiden Banken hinsichtlich ihrer Ziele, Zielgruppen und durchgeführten Maßnahmen.
3. Verkaufsförderung (Sales Promotion): Es wird erläutert, wie Banken Verkaufsförderung trotz der Immaterialität ihrer Leistungen einsetzen, insbesondere durch Schulungen und Telefonmarketing.
4. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Marketingstrategien und einem Ausblick auf zukünftige Anforderungen an die Kundenansprache.
Schlüsselwörter
Bankmarketing, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relation, Werbung, Verkaufsförderung, Sparkasse, Volksbank, Kommunikationspolitik, Kundenzielgruppen, Imagewerbung, Produktwerbung, Bankenbranche, Finanzdienstleistung, Marketinginstrumente, Kundenansprache.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit einem vergleichenden Überblick über die Kommunikationsinstrumente der Sparkasse Rottal Inn und der Rottaler Volksbank.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Schwerpunkte liegen auf den drei Instrumenten des Kommunikations-Mix: Öffentlichkeitsarbeit (PR), Werbung und Verkaufsförderung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die spezifischen Marketingmaßnahmen beider Banken einander gegenüberzustellen, kritisch zu hinterfragen und deren Ausrichtung auf die jeweiligen Kundenzielgruppen zu bewerten.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es wird eine deskriptive Analyse auf Basis von Interviews mit Bankmitarbeitern sowie einer Auswertung von Presseartikeln, Broschüren und Fachliteratur durchgeführt.
Was ist der Inhalt des Hauptteils?
Im Hauptteil werden zunächst die Konzepte von PR und Werbung detailliert auf die beiden Banken angewendet, ihre Zielgruppen definiert und ihre praktischen Maßnahmen wie Sponsoring oder Schaufenstergestaltung kritisch analysiert.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Die wichtigsten Begriffe sind Bankmarketing, Kommunikations-Mix, Public Relation, Kundenorientierung und regionale Bankenanalyse.
Wie unterscheidet sich die PR-Arbeit der beiden Banken bei der Zielgruppenansprache?
Während die Sparkasse sehr detaillierte Personengruppen definiert, ordnet die Volksbank ihre Zielgruppen eher nach Institutionen wie Gemeinden oder Vereinen und arbeitet mit einer flexiblen Quote.
Warum wird die Verkaufsförderung bei Banken als "schwierig" beschrieben?
Aufgrund der Immaterialität von Bankdienstleistungen sind klassische Maßnahmen wie das Verteilen von kostenlosen Warenproben oder Rabatte nicht anwendbar, was kreativere Wege wie Verkaufsschulungen erfordert.
- Arbeit zitieren
- Stephanie Bichler (Autor:in), 2009, PR und Werbung in der Bankenbranche, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/307278