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Untersuchung verschiedener Kriterien und Modelle bei der Partnerwahl

Title: Untersuchung verschiedener Kriterien und Modelle bei der Partnerwahl

Term Paper , 2014 , 13 Pages

Autor:in: Maria Krasel (Author)

Sociology - Relationships and Family

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Viele Menschen wollen ihr Leben in der heutigen modernen Gesellschaft frei und unabhängig gestalten, trotzdem sind Paarbeziehungen für die meisten Menschen noch immer ein wichtiger Bestandteil ihres Wohlbefindens, denn viele menschliche Bedürfnisse, wie z. B. Nähe und Sexualität, können am ehesten in einer verlässlichen Beziehung zu einer Vertrauensperson befriedigt werden. Die Partnerwahl ist dabei eine interpersonelle Entscheidungshandlung, die dem Prozess der Paarbildung vorausgeht und in der Regel nicht nur einmal stattfindet, da viele Menschen im Leben oft mehrere Partnerschaften genießen.
Bereits im jungen Erwachsenenalter ist die Partnerwahl von großer Bedeutung und stellt eine weitere Entwicklungsaufgabe zum Erwachsenenalter dar. In unserer westlichen Gesellschaft ist die Auswahl des Partners in der Regel frei und unterliegt, anders als in traditionellen Kulturen, keinen sozialen bzw. familiären Zwängen. In diesen traditionellen Kulturen wird die Partnerwahl meistens mit Hilfe arrangierter Ehen durch die Familie bestimmt, wobei die Sicherung von Status und Wohlstand das oberste Auswahlkriterium darstellt. Die Wahl des Lebenspartners hat Konsequenzen für verschiedene Lebensbereiche, wie für die Beziehungszufriedenheit und Familiengründung, und wird deshalb als so wichtig eingeschätzt.
Oft werden glückliche Beziehungen dem Schicksal bei der zufälligen Begegnung zugeschrieben, dabei scheint es bestimmte Kriterien zu geben, die bei dieser oftmals unbewussten Wahl eine entscheidende Rolle spielen. Partnerwahl wird demnach von vielen unterschiedlichen Faktoren beeinflusst, wobei es verschiedene Modelle gibt, die sich mit der Frage beschäftigen, wieso jemand eine bestimmte Person zum Partner wählt.

In dieser Arbeit soll die Frage geklärt werden, welche sozialen und psychologischen Determinanten bei der Partnerwahl eine entscheidende Rolle spielen. Dafür wird zuerst ein kurzer Überblick von möglichen Einflussfaktoren gegeben und im An-schluss ausgewählte theoretische Befunde zur Partnerwahl vorgestellt und näher erläutert. Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf die Partnerwahl bei heterosexuellen Menschen, da es sich bei dem Thema Homosexualität und Partnerschaft um noch ein sehr junges Forschungsgebiet handelt und es somit an empirische Untersuchungen diesbezüglich mangelt. Dieses umfassende Themenfeld bedarf einer separaten Bearbeitung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Kriterien der Partnerwahl

2.1 Räumliche Nähe

2.2 Physische Attraktivität

2.3 Ähnlichkeit

2.4 Einfluss der Herkunftsfamilie

3 Erklärungsmodelle

3.1 Evolutionstheoretischer Ansatz und geschlechtsspezifische Unterschiede

3.2 Ökonomische Ansätze

3.2.1 Partnermarktwert-Theorie

3.2.2 Equity-Theorie

3.3 Psychoanalytischer Ansatz

4 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die sozialen und psychologischen Determinanten, die den komplexen Prozess der Partnerwahl beeinflussen, und analysiert dabei sowohl theoretische Modelle als auch empirische Einflussfaktoren.

  • Räumliche Nähe als Voraussetzung für das Kennenlernen
  • Die Bedeutung physischer Attraktivität und Ähnlichkeitsprinzipien
  • Einfluss der Herkunftsfamilie auf das Beziehungs- und Partnerwahlverhalten
  • Evolutionstheoretische Erklärungsmodelle und geschlechtsspezifische Unterschiede
  • Ökonomische Theorien (Partnermarktwert und Equity-Theorie)
  • Psychoanalytische Ansätze zur Entstehung von Verhaltensmustern

Auszug aus dem Buch

2.2 Physische Attraktivität

In der Phase der Kontaktaufnahme und des Kennenlernens ist die Partnerwahl stark von der Attraktivität des potentiellen Partners abhängig. Die physische Attraktivität spielt gerade für die anfängliche Sympathie eine entscheidende Rolle, die mit der Vertiefung der Beziehung eher in den Hintergrund rückt. Dabei bevorzugen Frauen sowie Männer gutaussehende Sozialpartner. Verschiedene Umfragen zeigen, dass viele Menschen physisch attraktiven Menschen positive Persönlichkeitsmerkmale zuschreiben. Man hält sie sowohl für sympathischer, klüger und erfolgreicher, als auch für glücklicher. Schöne Menschen werden oftmals besser eingeschätzt, egal in welchen Lebensbereichen. (vgl. Grammer 1995)

Ein weiterer Erklärungsansatz besagt, dass Attraktivität eng mit Evolution und Fortpflanzung verknüpft sei. Die bestmögliche Reproduktion der Gene zur evolutionsbiologischen Arterhaltung liegt im Vordergrund. Aus diesem Grund wirken vor allem Körpermerkmale, die auf junge und gesunde Partner schließen lassen, auf Andere attraktiv. Der Evolutionsbiologe und Verhaltensforscher Prof. Karl Grammer sagt, dass Attraktivität weit mehr umfasst als nur Äußerlichkeiten und spricht von neun Säulen der Attraktivität: Jugendlichkeit, Symmetrie, Zustand von Haut und Haar, Bewegung, Geruch, Stimme, Körpergröße, die Hormonmarkierungen, wie weibliche Rundungen oder männliche Muskeln, und Durchschnittlichkeit. (vgl. Grammer, zit. in Förster, www.fitforfun.de)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Partnerwahl als Entwicklungsaufgabe im jungen Erwachsenenalter ein und benennt die zentralen sozialen sowie psychologischen Fragestellungen.

2 Kriterien der Partnerwahl: Dieses Kapitel erörtert wesentliche Einflussfaktoren wie räumliche Nähe, physische Attraktivität, das Gesetz der Ähnlichkeit sowie den prägenden Einfluss der Herkunftsfamilie.

3 Erklärungsmodelle: Hier werden wissenschaftliche Theorien vorgestellt, darunter evolutionstheoretische Ansätze, ökonomische Marktmodelle und psychoanalytische Konzepte, um das Partnerwahlverhalten zu systematisieren.

4 Zusammenfassung: Das Fazit resümiert die theoretischen Ansätze, weist auf deren Grenzen in der heutigen Gesellschaft hin und betont die Komplexität der Partnerwahl, die über rein rationale Modelle hinausgeht.

Schlüsselwörter

Partnerwahl, Soziale Determinanten, Psychologische Faktoren, Evolutionstheorie, Partnermarktwert, Equity-Theorie, Physische Attraktivität, Herkunftsfamilie, Ähnlichkeitsprinzip, Beziehungszufriedenheit, Reproduktion, Psychoanalyse, Ökonomische Ansätze, Sexualität, Sozialpsychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung der Kriterien und Modelle, die das menschliche Partnerwahlverhalten bestimmen, wobei der Fokus auf sozialen und psychologischen Determinanten liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den zentralen Themen zählen die Einflüsse von Attraktivität, Nähe, familiärer Prägung sowie die Anwendung evolutionärer, ökonomischer und psychoanalytischer Modelle auf die Partnerwahl.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, einen Überblick über die verschiedenen Einflussfaktoren zu geben und theoretische Befunde zu erläutern, um zu klären, warum Menschen bestimmte Partner wählen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und dem Vergleich verschiedener wissenschaftlicher Ansätze aus den Bereichen Soziologie und Psychologie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Betrachtung spezifischer Auswahlkriterien wie räumliche Nähe und Ähnlichkeit sowie eine theoretische Fundierung durch verschiedene wissenschaftliche Erklärungsmodelle.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Partnermarktwert, Evolution, Attraktivität und Sozialpsychologie charakterisiert.

Inwiefern beeinflusst die Herkunftsfamilie laut der Arbeit die Partnerwahl?

Die Herkunftsfamilie wirkt durch frühkindliche Bindungserfahrungen und unbewusste Muster nach, indem Menschen dazu neigen, entweder familiäre Strukturen zu wiederholen oder sich bewusst von diesen abzugrenzen.

Warum wird im Rahmen des ökonomischen Ansatzes von einem "Partnermarktwert" gesprochen?

Dieser Ansatz nutzt das Prinzip von Angebot und Nachfrage, um zu erklären, dass Individuen ihren Marktwert anhand von Ressourcen wie Attraktivität und Status einschätzen und ihre Ansprüche entsprechend anpassen.

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Details

Title
Untersuchung verschiedener Kriterien und Modelle bei der Partnerwahl
College
http://www.uni-jena.de/  (Erziehungswissenschaft)
Author
Maria Krasel (Author)
Publication Year
2014
Pages
13
Catalog Number
V304761
ISBN (eBook)
9783668030428
ISBN (Book)
9783668030435
Language
German
Tags
untersuchung kriterien modelle partnerwahl
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maria Krasel (Author), 2014, Untersuchung verschiedener Kriterien und Modelle bei der Partnerwahl, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/304761
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