Für die Krafttestung wird ein Mehrwiederholungskrafttest (ILB-Test) im Rahmen der Individuellen-Leistungsbild-Methode (kurz: ILB-Methode) durchgeführt. Ziel dieses Testes ist es, das maximal bewältigbare Gewicht an einer Übung, für eine zuvor definierte Wiederholungszahl, zu ermitteln. Die Wiederholungszahl ist abhängig vom Trainingsziel (Kraftausdauer, Hypertrophie oder Maximalkraft) und stellt gleichzeitig die Wiederholungszahl dar, mit der die Person im folgenden Mesozyklus trainieren wird. Getestet wird jede Station bzw. Übung, die im Trainingsplan des folgenden Mesozyklusses gelistet ist.
Zunächst wird gemeinsam mit dem Kunden das Trainingsziel definiert und dementsprechend die Wiederholungsanzahl festgelegt. Das Ziel der Person ist in diesem Fall die Kraftausdauer; daraus resultiert eine Wiederholungsanzahl von 15. Weiterhin wird der Trainingsplan mit allen Übungen für den Mesozyklus erstellt.
Inhaltsverzeichnis
1 LÖSUNG AUFGABE 1
1.1 Lösung Teilaufgabe 1.1
2 LÖSUNG AUFGABE 2
3 LÖSUNG AUFGABE 3
4 LÖSUNG AUFGABE 4
TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS:
5 LÖSUNG AUFGABE 5
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, auf Basis einer individuellen Gesundheitsdiagnose einen strukturierten Trainingsplan zu erstellen, der sowohl sportmotorische als auch biometrische Ziele integriert. Dabei wird die ILB-Methode (Individuelles Leistungsbild) angewendet, um eine fundierte, methodisch abgesicherte Trainingssteuerung zu gewährleisten, die eine Über- oder Unterforderung des Probanden ausschließt.
- Erstellung einer detaillierten sportmedizinischen Diagnose.
- Festlegung von kurz- und langfristigen Trainingszielen nach der ILB-Methode.
- Entwicklung eines Makro- und Mesozyklus-Trainingsplans.
- Analyse und wissenschaftliche Begründung der gewählten Trainingsparameter.
- Beurteilung der Effektivität von Krafttraining bei chronischen Rückenschmerzen anhand wissenschaftlicher Studien.
Auszug aus dem Buch
Möglichkeit des interindividuellen Leistungsvergleichs:
Der Mehrwiederholungskrafttest ist nicht dazu geeignet interindividuelle Leistungsvergleiche heranzuziehen, da keine Normwerte für jede Krafttrainingsübung und Zielgruppe existieren. Dies liegt darin begründet, dass die maximale Kraft von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst wird. Beispielsweise wirken sich interne Faktoren, wie die Muskellänge – und form, aber auch die inter- und intramuskuläre Koordination einer Person auf die Kraft aus. Die Einflussfaktoren sind so zahlreich und verschieden, dass sich keine genauen Normwerte für verschiedene Zielgruppen oder Übungen festlegen lassen. ( Prof. Dr. Manfred Reiß & Prof. Dr. Sven Fikenzer, August 2013, S. 60, S. 119, S. 121)
Möglichkeit des intraindividuellen Leistungsvergleichs:
Wenn Testrahmenbedingungen, Testablauf und Testmethodik exakt standardisiert werden, ist es möglich, einen intraindividuellen Leistungsvergleich mit Hilfe des Mehrwiederholungskrafttestes durchzuführen . ( Prof. Dr. Manfred Reiß & Prof. Dr. Sven Fikenzer, August 2013, S. 121)
Zusammenfassung der Kapitel
1 LÖSUNG AUFGABE 1: Durchführung einer umfassenden Diagnose des Gesundheits- und Fitnesszustands sowie sportmotorischer Voraussetzungen der Person.
1.1 Lösung Teilaufgabe 1.1: Erläuterung und Durchführung des Mehrwiederholungskrafttests (ILB-Test) zur Bestimmung individueller Kraftwerte.
2 LÖSUNG AUFGABE 2: Ableitung und Begründung konkreter Haupt- und Feinziele auf Basis der vorangegangenen Diagnose.
3 LÖSUNG AUFGABE 3: Erstellung eines Makrozyklus-Plans unter Anwendung der ILB-Methode sowie wissenschaftliche Fundierung der gewählten Parameter.
4 LÖSUNG AUFGABE 4: Detailplanung eines spezifischen Mesozyklus zur Hypertrophie sowie Begründung der gewählten Übungsauswahl.
5 LÖSUNG AUFGABE 5: Analyse wissenschaftlicher Studien zur Wirksamkeit von Krafttraining bei chronischen Beschwerden im Bereich der Lendenwirbelsäule.
Schlüsselwörter
Trainingslehre, Gesundheitsmanagement, ILB-Methode, Krafttraining, Mehrwiederholungskrafttest, Mesozyklus, Makrozyklus, Hypertrophie, Kraftausdauer, Maximalkraft, Leistungsdiagnose, Rückenschmerzen, LWS-Syndrom, Trainingssteuerung, Belastungsparameter
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung und wissenschaftlichen Begründung eines individuellen Trainingsplans für einen Kunden im Rahmen des Moduls Trainingslehre 1.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Arbeit deckt die Bereiche Leistungsdiagnose, zielgerichtete Trainingsplanung (Makro- und Mesozyklus) sowie die Evaluation der gesundheitlichen Effekte von Krafttraining ab.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das primäre Ziel ist die Verbesserung der allgemeinen Fitness, der Figur und des Muskelaufbaus durch eine methodisch kontrollierte Trainingssteuerung.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird primär die ILB-Methode (Individuelles Leistungsbild) verwendet, die auf der Ermittlung von Mehrwiederholungskrafttests basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden die Diagnose, die Zielsetzungen, die Trainingsplanung sowie eine Literaturanalyse zu den Effekten von Krafttraining bei Rückenschmerzen detailliert dargestellt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie ILB-Methode, Trainingssteuerung, Krafttestung und gesundheitsorientiertes Krafttraining beschreiben.
Warum wurde für den ersten Mesozyklus ein Kraftausdauertraining gewählt?
Dies dient dazu, die Stoffwechselkapazität zu verbessern und die Gelenkstrukturen sowie die Muskulatur gezielt auf die höheren Belastungen der folgenden Zyklen vorzubereiten.
Welche Erkenntnisse lieferte die Analyse zu chronischen Rückenschmerzen?
Die Analyse zeigt, dass progressives, dynamisches Krafttraining eine sehr effiziente Methode ist, um Rückenbeschwerden zu reduzieren und die Lebensqualität sowie die Funktionskapazität des Rückens signifikant zu steigern.
- Arbeit zitieren
- Dunja Di Benedetto (Autor:in), 2014, Krafttraining. Diagnose, Kraftmessung, Zielsetzung, Planung Makro- und Mesozyklus, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/302476