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Die Aufgabe der selbständigen Erwerbstätigkeit. Zu den Steuerfolgen nach schweizerischem Recht

Titel: Die Aufgabe der selbständigen Erwerbstätigkeit. Zu den Steuerfolgen nach schweizerischem Recht

Bachelorarbeit , 2011 , 28 Seiten

Autor:in: Sebastian Hünninger (Autor:in)

Jura - Steuerrecht

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Viele Steuerpflichtige sind selbständig erwerbend, betreiben Personenunternehmen oder sind an Personengesellschaften beteiligt. Möchte sich ein Selbständigerwerbender zur Ruhe setzen, so kann er sein Geschäft liquidieren oder seinen Erben und Vermächtnisnehmern vermachen. Dasselbe gilt für den Gesellschaftsanteil beim Austritt aus einer Personengesellschaft.
Die Steuerfolgen im Todesfall für Erben und Vermächtnisnehmer sowie für die Be-handlung der Erbvorbezüge bleiben in dieser Arbeit ausgeklammert. Die Modalitäten für Effektenhändler werden ebenfalls nicht behandelt.
Am 1. Januar 2011 traten neue Bestimmungen zur Geschäftsaufgabe in Kraft. Ein Ziel der Reform waren Steuererleichterungen bei der zu Lebzeiten erfolgten Liquidation eines Unternehmens. Der Gesetzgeber mass der Thesaurierung oder der Reinvestition von Gewinne denselben Vorsorgewert zu, wie den Einkäufen in die berufliche Vorsorge. Im Umfang zulässiger Einkäufe wurde für den Liquidationsgewinn darum der Vorsorgetarif für anwendbar erklärt. Die Bildung stiller Reserven verzerrt die Progression. Diese Progressionsverzerrung wird nun mit einer grosszügigen Tarifreduktion ausgeglichen. Die Aufschubtatbestände mindern ebenfalls die Steuerbelastung, indem die stillen Reserven und der Wertzuwachsgewinn zeitlich gestaffelt besteuert werden können. Schliesslich wird mit dem neuen Mehrwertsteuergesetz der Eigenverbrauch grundsätzlich nur noch einer Vorsteuerkorrektur unterzogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I Einleitung

II Privatentnahme von Grundstücken

A Privatentnahme

B Steueraufschub

1 Grundstücke

2 Anlagevermögen

3 Geschäfts- und Privatvermögen

4 Differenz zwischen Anlagekosten und Einkommenssteuerwert

a Anlagekosten

b Einkommenssteuerwert

5 Veräusserung des Grundstückes

6 Verfahren

III Liquidationsgewinn

A Steuersubjekt

1 Selbständige Erwerbstätigkeit

2 Nachweis der selbständigen Erwerbstätigkeit

3 Liquidation und Geschäftsaufgabe

4 Endgültigkeit der Aufgabe

5 Alter

6 Invalidität

7 Tod

B Steuerobjekt und Bemessungsgrundlage

1 Liquidationsperiode

2 Verlustvortrag

3 Tatsächlicher Einkauf

4 Fiktiver Einkauf

C Tarif

IV Fiktive Vorsorgeleistung

V Liquidationsumsatz

A Allgemeines

B Steuerobjekt und Bemessungsgrundlage

VI Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die steuerlichen Konsequenzen und Rahmenbedingungen bei der Aufgabe einer selbständigen Erwerbstätigkeit vor dem Hintergrund der Unternehmenssteuerreform II, mit besonderem Fokus auf die Privilegierung von Liquidationsgewinnen und die damit verbundenen verfahrensrechtlichen Anforderungen.

  • Steuerliche Behandlung der Privatentnahme von Grundstücken
  • Besteuerung von Liquidationsgewinnen und Vorsorgeaspekte
  • Anforderungen an den Nachweis der selbständigen Erwerbstätigkeit
  • Mehrwertsteuerliche Aspekte bei Unternehmensliquidationen
  • Verfahrensfragen zur steuerlichen Privilegierung

Auszug aus dem Buch

6 Invalidität

Die Erwerbstätigkeit muss wegen Unfähigkeit zur Weiterführung infolge Invalidität aufgegeben werden. Die Invalidität gilt als eingetreten, sobald sie die für die Begründung des Anspruchs auf die jeweilige Leistung erforderliche Art und Schwere erreicht hat. Der Steuerpflichtige muss zumindest von einer Invalidität bedroht sein. Drohende Invalidität liegt vor, wenn der Eintritt einer Erwerbsunfähigkeit überwiegend wahrscheinlich ist. Es fragt sich, ob Massnahmen der Frühintervention genügen.

Solche Leistungen sind nicht anspruchsbegründend und vermögen deshalb keine Invalidität nach IVG 4 II zu provozieren. Sozialversicherungsrechtliche Verfahren können sich in die Länge ziehen. Oft sind Befunde erst Jahre nach dem Eintritt der Invalidität vorhanden und der Betrieb bereits aufgegeben und liquidiert. Der Pflichtige soll nicht auf Eingliederungsmassnahmen warten müssen. Ist deshalb eine Frühintervention ausgesprochen, soll dennoch eine Invalidität angenommen werden. Es ist zu prüfen, ob eine amtliche Feststellung einer drohenden Invalidität notwendig ist.

Manche Autoren sehen sozialversicherungsrechtliche Bescheide als gewichtiges Indiz, nicht aber als Voraussetzung. Dieser Lehrmeinung nach reicht es, wenn eine Erwerbsunfähigkeit im Sinne bisheriger selbständiger Erwerbstätigkeit gegeben ist. Nach diesem Verständnis wäre die Invalidität ein Gebrechen, das die Ausübung der bisherigen Geschäftstätigkeit verunmöglicht. Die Unmöglichkeit der Weiterführung der selbständigen Erwerbstätigkeit müsste auf objektiven Gründen beruhen. Eine ärztliche Stellungnahme erbrächte den Beweis, dass der Pflichtige vormalige Arbeiten nicht mehr ausführen könne.

Zusammenfassung der Kapitel

I Einleitung: Diese Einleitung führt in die steuerliche Thematik der Geschäftsaufgabe ein und skizziert die Ziele der Unternehmenssteuerreform II, insbesondere hinsichtlich der Steuererleichterungen für Selbständigerwerbende.

II Privatentnahme von Grundstücken: Das Kapitel erläutert die steuersystematische Realisation bei der Privatentnahme von Grundstücken und die Voraussetzungen für einen Steueraufschub auf dem Wertzuwachsgewinn.

III Liquidationsgewinn: Hier werden die Voraussetzungen für die privilegierte Besteuerung des Liquidationsgewinns, wie Steuersubjekt, Nachweis der Tätigkeit und die Bedeutung von Alter, Invalidität und Tod, detailliert behandelt.

IV Fiktive Vorsorgeleistung: Dieses Kapitel beschreibt das Pendant zum fiktiven Einkauf, bei dem Selbständigerwerbende ohne ausreichende Vorsorgelösungen steuerlich begünstigt Kapitalleistungen fingieren können.

V Liquidationsumsatz: Dieser Abschnitt widmet sich der mehrwertsteuerlichen Seite der Geschäftsaufgabe, insbesondere der Umsatzgrenze, der Steuerpflicht und der Behandlung des Eigenverbrauchs.

VI Zusammenfassung: Die Zusammenfassung rekapituliert die zentralen Erkenntnisse über die steuerlichen Folgen der Geschäftsaufgabe und die Bedeutung der neuen Regelungen für die Altersvorsorgeplanung.

Schlüsselwörter

Selbständige Erwerbstätigkeit, Liquidationsgewinn, Unternehmenssteuerreform II, Privatentnahme, Grundstücke, Steueraufschub, Steuerumgehung, Vorsorgetarif, Kapitalleistung, Mehrwertsteuer, Eigenverbrauch, Liquidationsperiode, Invalidität, Altersvorsorge, Besteuerung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die steuerlichen Konsequenzen, die entstehen, wenn eine Person ihre selbständige Erwerbstätigkeit aufgibt, insbesondere unter Einbezug der Bestimmungen der Unternehmenssteuerreform II.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die Besteuerung von Liquidationsgewinnen, die Privatentnahme von Grundstücken, die Behandlung fiktiver Vorsorgeleistungen und die mehrwertsteuerlichen Aspekte bei der Geschäftsaufgabe.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Komplexität der steuerlichen Behandlung bei Unternehmensliquidationen zu untersuchen und aufzuzeigen, wie Reformen zur steuerlichen Entlastung angewendet werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer juristisch-dogmatischen Analyse unter Auswertung von Gesetzestexten, Kreisschreiben der Eidgenössischen Steuerverwaltung, bundesgerichtlicher Rechtsprechung und einschlägiger steuerrechtlicher Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die steuerliche Behandlung von Grundstücken, die detaillierten Voraussetzungen für die Besteuerung von Liquidationsgewinnen bei verschiedenen Anlässen (Alter, Invalidität, Tod) sowie die mehrwertsteuerliche Abwicklung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter wie Selbständige Erwerbstätigkeit, Liquidationsgewinn, Steueraufschub und Unternehmenssteuerreform II fassen den inhaltlichen Kern zusammen.

Welche Bedeutung hat das 55. Altersjahr in diesem Kontext?

Das Erreichen des 55. Altersjahrs ist eine Voraussetzung für die privilegierte Besteuerung des Liquidationsgewinns, um die Steuerbelastung auf ein Niveau zu bringen, als wäre der Gewinn über die gesamte Dauer der Erwerbstätigkeit verteilt erzielt worden.

Wann ist eine Privatentnahme steuerlich möglich und wie wird sie behandelt?

Eine Privatentnahme ist die Überführung von Geschäftsvermögen ins Privatvermögen. Bei Grundstücken kann unter bestimmten Voraussetzungen ein Steueraufschub für den Wertzuwachsgewinn beantragt werden.

Warum ist die Abgrenzung zur Steuerumgehung so relevant?

Die Abgrenzung ist relevant, da nur diejenigen sanktioniert werden sollen, die ihr Geschäft lediglich zur Steuerersparnis aufgeben und anschließend wieder aufnehmen. Es gilt, einen Missbrauch der Liquidationsbesteuerung zu vermeiden.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Aufgabe der selbständigen Erwerbstätigkeit. Zu den Steuerfolgen nach schweizerischem Recht
Hochschule
Université de Fribourg - Universität Freiburg (Schweiz)
Autor
Sebastian Hünninger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
28
Katalognummer
V295019
ISBN (eBook)
9783656931928
ISBN (Buch)
9783656931935
Sprache
Deutsch
Schlagworte
aufgabe erwerbstätigkeit steuerfolgen recht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sebastian Hünninger (Autor:in), 2011, Die Aufgabe der selbständigen Erwerbstätigkeit. Zu den Steuerfolgen nach schweizerischem Recht, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/295019
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Leseprobe aus  28  Seiten
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