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Personaleinsatzplanung auf rechtlicher und wirtschaftlicher Grundlage

Am Beispiel der Erstellung des Auszubildendenversetzungsplanes in einem Grandhotel

Titel: Personaleinsatzplanung auf rechtlicher und wirtschaftlicher Grundlage

Projektarbeit , 2014 , 51 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Leonie Schrode (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Als zum Dienstleistungssektor gehörend bedürfen Produkte der Hotellerie und Gastronomie
der Teilnahme des Kunden am Leistungserstellungsprozess und unterliegen hoher Verderblichkeit,
sie sind nicht lagerfähig. Produktion und Konsumation fallen zeitlich sowie räumlich
zusammen (uno-actu-Prinzip). Somit muss Personal als wichtigste Ressource zur Erbringung
von Dienstleistungen zu deren Erstellung ebenso anwesend sein wie deren Konsument,
der Kunde oder Gast selbst.
Probleme sind die Abweichung zwischen Ziel und aktuellem bzw. künftigem Zustand. Resultieren
nachlässige Planung, Steuerung und Organisation der Humanressourcen in Personalüber-
oder -unterkapazitäten, so entsteht eine Ziellücke – ein Problem - für das Unternehmen,
die Mitarbeiter oder auch die Gäste:
Im Fall von Personalunterdeckung ist der Kunde vor Ort und möchte die Dienstleistung in
Anspruch nehmen, die Personalressourcen lassen dies jedoch nicht zu. Die Dienstleistung
wird minderwertig – nicht konform zu den eigenen gesetzten Standards - (Qualitäts- und
Serviceverlust) oder kann gar nicht hergestellt werden (Umsatzverlust). Auch die ersten
beiden Fälle können langfristig durch Gästeverlust aufgrund von Unzufriedenheit und somit
schwindender Loyalität zu Umsatzverlust führen. Dasselbe gilt für die aufgrund unnötiger
teurer Überstunden entstehenden überhöhten Personalkosten, wobei erstere genau wie
kurzfristiger Einsatz aufgrund von Auslastungsspitzen Mitarbeiter langfristig demotivieren
können. Aus der obigen Argumentation lassen sich die überdurchschnittlich hohen fixen
Bereitschaftskosten des Hotel- und Gastronomiesektors erklären. Wird jedoch nach Maximalwerten
geplant, kann es schnell zu Personalüberdeckung kommen. Diese impliziert bereitstehendes
Personal aber keine gewünschte Konsumation seitens des Kunden und kann
somit zu Leer- und Wartezeiten führen, was niedrigere Produktivität und Leerkosten zur Folge
hat. Es entsteht ein Zielkonflikt zwischen Wirtschaftlichkeit und Qualität.
Mangelnde Personaleinsatzplanung beider Extreme gefährdet sowohl den Umsatz und die
Kostenentwicklung - und somit das oberste Ziel der Gewinnmaximierung - als auch die Kundenzufriedenheit
und die Motivation der Mitarbeiter.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Personaleinsatzplanung in der Hotellerie

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Vorgehensweise

2. Grundlagen zur Erstellung des Auszubildendenversetzungsplanes

2.1 Rechtliche Grundlagen zur Erstellung des Auszubildendenversetzungsplanes

2.1.1 Das Arbeitsrecht als rechtliche Grundlage

2.1.2 Das Berufsbildungsgesetz als rechtliche Grundlage

2.2 Auslastungs- und bedarfsspezifisches Budget als Grundlage zur Erstellung des Auszubildendenversetzungsplanes

2.2.1 Geschäftsprognosen in der Hotellerie und Gastronomie als Basis der Budgetierung

2.2.2 Personalbedarfsermittlung als Basis der Budgetierung

2.2.3 Personalbudgetierung

2.3 Personaleinsatzplanung als Grundlage zur Erstellung des Auszubildendenversetzungsplanes

2.3.1 Vom Plan zum Versetzungsplan

2.3.2 Vergleichsberechnung zwischen Auszubildenden und Festangestellten als Basis der Personaleinsatzplanung

3. Umsetzung der Grundlagen zur Erstellung des Auszubildendenversetzungsplanes

3.1 Kennzeichen des Freymann Grandhotel Schloss Heimberg

3.2 Umsetzung der rechtlichen Grundlagen

3.2.1 Praktische Anwendung des Arbeitsrechts am Beispiel des Freymann Grandhotel Schloss Heimberg

3.2.2 Praktische Anwendung des Berufsbildungsgesetzes am Beispiel des Freymann Grandhotel Schloss Heimberg

3.3 Erstellung eines auslastungs- und bedarfsspezifischen Budgets für das Freymann Grandhotel Schloss Heimberg

3.3.1 Erstellung der Geschäftsprognose für das Freymann Grandhotel Schloss Heimberg

3.3.2 Personalbedarfsermittlung für das Freymann Grandhotel Schloss Heimberg

3.3.3 Auszubildendenbudgetierung für das Freymann Grandhotel Schloss Heimberg

3.4 Personaleinsatzplanung im Freymann Grandhotel Schloss Heimberg

3.4.1 Vergleichsberechnung zwischen Auszubildenden und Festangestellten

3.4.2 Erstellen des Versetzungsplanes

4. Kritische Reflexion und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines Basisplans für die Versetzung von Auszubildenden im Freymann Grandhotel Schloss Heimberg, um unter Berücksichtigung rechtlicher und wirtschaftlicher Vorgaben den Planungsaufwand zu reduzieren und die Ziellücke zwischen Personalüber- und -unterdeckung zu minimieren. Die Arbeit untersucht hierbei die theoretischen und praktischen Grundlagen einer bedarfsorientierten Personaleinsatzplanung unter besonderer Berücksichtigung der speziellen Anforderungen an Auszubildende in der Hotellerie.

  • Grundlagen der Personaleinsatzplanung im Hotel- und Gastronomiesektor.
  • Rechtliche Rahmenbedingungen (Arbeitsrecht, Berufsbildungsgesetz) bei der Versetzung von Auszubildenden.
  • Methodik der Geschäftsprognose und Personalbedarfsermittlung.
  • Praktische Erstellung eines Versetzungsplans sowie eines auslastungs- und bedarfsspezifischen Budgets.
  • Kritische Analyse der Prozessoptimierung durch den Einsatz von IT-gestützten Planungsmethoden.

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

Als zum Dienstleistungssektor gehörend bedürfen Produkte der Hotellerie und Gastronomie der Teilnahme des Kunden am Leistungserstellungsprozess und unterliegen hoher Verderblichkeit, sie sind nicht lagerfähig. Produktion und Konsumation fallen zeitlich sowie räumlich zusammen (uno-actu-Prinzip). Somit muss Personal als wichtigste Ressource zur Erbringung von Dienstleistungen zu deren Erstellung ebenso anwesend sein wie deren Konsument, der Kunde oder Gast selbst.

Probleme sind die Abweichung zwischen Ziel und aktuellem bzw. künftigem Zustand. Resultieren nachlässige Planung, Steuerung und Organisation der Humanressourcen in Personalüber- oder -unterkapazitäten, so entsteht eine Ziellücke – ein Problem - für das Unternehmen, die Mitarbeiter oder auch die Gäste:

Im Fall von Personalunterdeckung ist der Kunde vor Ort und möchte die Dienstleistung in Anspruch nehmen, die Personalressourcen lassen dies jedoch nicht zu. Die Dienstleistung wird minderwertig – nicht konform zu den eigenen gesetzten Standards - (Qualitäts- und Serviceverlust) oder kann gar nicht hergestellt werden (Umsatzverlust). Auch die ersten beiden Fälle können langfristig durch Gästeverlust aufgrund von Unzufriedenheit und somit schwindender Loyalität zu Umsatzverlust führen. Dasselbe gilt für die aufgrund unnötiger teurer Überstunden entstehenden überhöhten Personalkosten, wobei erstere genau wie kurzfristiger Einsatz aufgrund von Auslastungsspitzen Mitarbeiter langfristig demotivieren können. Aus der obigen Argumentation lassen sich die überdurchschnittlich hohen fixen Bereitschaftskosten des Hotel- und Gastronomiesektors erklären. Wird jedoch nach Maximalwerten geplant, kann es schnell zu Personalüberdeckung kommen. Diese impliziert bereitstehendes Personal aber keine gewünschte Konsumation seitens des Kunden und kann somit zu Leer- und Wartezeiten führen, was niedrigere Produktivität und Leerkosten zur Folge hat. Es entsteht ein Zielkonflikt zwischen Wirtschaftlichkeit und Qualität.

Mangelnde Personaleinsatzplanung beider Extreme gefährdet sowohl den Umsatz und die Kostenentwicklung - und somit das oberste Ziel der Gewinnmaximierung - als auch die Kundenzufriedenheit und die Motivation der Mitarbeiter.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Personaleinsatzplanung in der Hotellerie: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung der Personaleinsatzplanung für den Dienstleistungssektor und definiert die durch Personalfehlplanung entstehenden Risiken für den Hotelbetrieb.

2. Grundlagen zur Erstellung des Auszubildendenversetzungsplanes: Hier werden die rechtlichen Rahmenbedingungen (Arbeitsrecht, BBiG) sowie die methodischen Ansätze zur Geschäftsprognose, Personalbedarfsermittlung und Budgetierung für Auszubildende dargelegt.

3. Umsetzung der Grundlagen zur Erstellung des Auszubildendenversetzungsplanes: In diesem Hauptteil wird die Theorie auf das Freymann Grandhotel Schloss Heimberg angewandt, inklusive der praktischen Erstellung von Prognosen, Budgets und des Versetzungsplans.

4. Kritische Reflexion und Ausblick: Dieses Kapitel reflektiert den Projektverlauf und bewertet die Bedeutung einer agilen, IT-gestützten Personaleinsatzplanung als Wettbewerbsvorteil für die Zukunft.

Schlüsselwörter

Personaleinsatzplanung, Auszubildendenversetzungsplan, Hotellerie, Personalbedarfsermittlung, Budgetierung, Berufsbildungsgesetz, Kapazitätsauslastung, Personalkosten, Dienstleistungsmanagement, Arbeitsrecht, Fachkraft, Ausbildungsrahmenplan, Prozessoptimierung, Humanressourcen, Wirtschaftlichkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Optimierung der Personaleinsatzplanung für Auszubildende in einem gehobenen Hotelbetrieb, um eine effiziente und rechtssichere Verteilung auf verschiedene Abteilungen zu gewährleisten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Personalplanung, die arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen für Auszubildende sowie die methodische Umsetzung der Budget- und Versetzungsplanung in der Praxis.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Erstellung eines zukunftsfähigen Basisplans zur Versetzung von Auszubildenden, der den administrativen Aufwand reduziert und gleichzeitig wirtschaftliche sowie gesetzliche Anforderungen bestmöglich erfüllt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein methodischer Ansatz gewählt, der auf Geschäftsprognosen, einer Personalbedarfsermittlung auf Fortschreibungsbasis und der Berechnung von Produktivitäts- und Anwesenheitsquoten basiert, um ein Budgetierungsmodell für Auszubildende zu entwickeln.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die spezifische Anwendung der erarbeiteten Modelle auf das Freymann Grandhotel Schloss Heimberg, inklusive der detaillierten Ausarbeitung der Excel-gestützten Planungstabellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Personaleinsatzplanung, Auszubildendenversetzungsplan, Kapazitätsauslastung und Personalbedarfsermittlung beschreiben.

Warum wird im Freymann Grandhotel eine neue Abteilung namens F&B-Pool eingeführt?

Die Abteilung F&B-Pool soll als flexible Lösung dienen, um wöchentlich schwankende Kapazitätsauslastungen in verschiedenen Serviceabteilungen durch den Einsatz erfahrener Auszubildender (Springer) auszugleichen.

Wie werden die Auswirkungen von Schulzeiten auf die Planung berücksichtigt?

Die Schulzeiten werden durch die Berechnung von Produktivitäts- und Anwesenheitsquoten in die Personalbedarfsermittlung integriert, wobei der variable Wechsel nach Schulblöcken das zentrale Steuerungselement bildet.

Ende der Leseprobe aus 51 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Personaleinsatzplanung auf rechtlicher und wirtschaftlicher Grundlage
Untertitel
Am Beispiel der Erstellung des Auszubildendenversetzungsplanes in einem Grandhotel
Hochschule
Duale Hochschule Baden-Württemberg, Ravensburg, früher: Berufsakademie Ravensburg
Veranstaltung
Human Resource Management
Note
1,0
Autor
Leonie Schrode (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
51
Katalognummer
V294292
ISBN (eBook)
9783656971405
ISBN (Buch)
9783656971412
Sprache
Deutsch
Schlagworte
personaleinsatzplanung grundlage beispiel erstellung auszubildendenversetzungsplanes grandhotel
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Leonie Schrode (Autor:in), 2014, Personaleinsatzplanung auf rechtlicher und wirtschaftlicher Grundlage, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/294292
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  51  Seiten
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