Dieser Praktikumsbericht behandelt ein 4-wöchiges Praktikum an einer bischöflichen Realschule. Ein Teil gibt die Unterrichtsplanung und Durchführung der Stunde "Der Nil - Fluch oder Segen?" in einer 7. Klasse wider. Dieser ist als Unterichtsentwurf ausgearbeitet und wird kritisch reflektiert. Darüber hinaus wird eine beobachtete Unterrichtsstunde beschrieben, ebenfalls im Fach Geschichte (Thema Bronzezeit) sowie auf das Praktikum allgemein eingegangen.
Inhaltsverzeichnis
1. Anmerkungen zur Schule
1.1 Allgemeine Informationen
1.2 Stellenwert des Faches Geschichte
2. Auflistung besuchter Unterrichtsstunden (Stundenplan)
3. Darstellung der Unterrichtsreihe
4. Darstellung einer selbst gehaltenen Stunde
4.1 Allgemeine Anmerkungen und Informationen zur Klasse
4.2 Bezug zum Lehrplan
4.3 Unterrichtsplanung nach Zwölfer
4.4 Begründung des methodischen Vorgehens
4.5 Lernziele
4.6 Reflexion
5. Darstellung einer beobachteten Unterrichtsstunde
5.1 Verlauf nach Unterrichtsschritten
5.2 Reflexion
6. weitere schulische Aktivitäten
7. Abschlussreflexion
8. Anhang
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit dokumentiert und reflektiert die Durchführung eines Blockpraktikums im Fach Geschichte. Ziel der Arbeit ist es, die didaktische Planung und methodische Umsetzung von Geschichtsstunden kritisch zu analysieren, wobei der Fokus insbesondere auf der Konzeption von Einführungsstunden sowie der Integration von Gegenwartsbezügen zur Förderung des historischen Lernens liegt.
- Didaktische Planung und methodische Gestaltung von Geschichtsstunden
- Einsatz von Quellen und Materialien im Geschichtsunterricht
- Reflexion der Rolle der Lehrperson und schülerzentrierter Methoden
- Analyse von Unterrichtsstörungen und Zeitmanagement
- Vergleich zwischen theoretischem Anspruch und praktischer Umsetzung im Klassenverband
Auszug aus dem Buch
4.4 Begründung des methodischen Vorgehens:
Im Folgenden werde ich den geplanten Verlauf meiner Stunde anhand des Stundenverlaufplanes (siehe Anhang 1.1) erläutern und hierbei meine Methoden- und Medienauswahl begründen.
Ich beschloss meine Stunde mit einem stummen Impuls zu beginnen, um so das Thema der Stunde nicht direkt vorwegzunehmen. Meiner Meinung nach eignet sich ein Impuls gut als Einstieg, da er das Interesse der SuS weckt. Bei meinem Einstieg sollte das Medium (zwei Bilder des Elbehochwassers als OHP-Folie) für sich sprechen. Nach einer kurzen Zeit, in der die SuS die Möglichkeit hatten, sich die Bilder zu betrachten, gab ich einen Impuls in Form einer Frage („Was könnt ihr auf dem Bild erkennen?“). Zu diesem Zeitpunkt wussten die SuS noch nicht, dass die Bilder das Elbehochwasser aus dem letzten Jahr von Deutschland zeigten. Nach einigen Schülerbeiträgen, in denen das Abgebildete versucht worden war zu beschreiben, erläuterte ich anhand eines kurzen Lehrervortrages, welches Hochwasser auf den Bildern zu erkennen ist, gab kurze Hintergrundinformationen und betonte, dass dies im letzten Jahr in Deutschland stattgefunden hatte. Ich entschied mich für einen Lehrervortrag, da dieser es in kurzer Zeit ermöglicht, Zusammenhänge deutlich zu machen und die weitere Informationsverarbeitung zu entlasten.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Anmerkungen zur Schule: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Rahmenbedingungen des Praktikums an einer bischöflichen Schule und erläutert den Stellenwert des Faches Geschichte.
2. Auflistung besuchter Unterrichtsstunden (Stundenplan): Hier wird eine tabellarische Übersicht der hospitierten und gehaltenen Unterrichtsstunden während des vierwöchigen Praktikums dargestellt.
3. Darstellung der Unterrichtsreihe: Es folgt eine inhaltliche Skizzierung der geplanten Unterrichtsreihe zum Themenbereich Ägypten.
4. Darstellung einer selbst gehaltenen Stunde: In diesem zentralen Kapitel wird die detaillierte Planung, Durchführung und methodische Reflexion einer eigenen Unterrichtsstunde zum Thema Nilhochwasser dokumentiert.
5. Darstellung einer beobachteten Unterrichtsstunde: Dieses Kapitel analysiert eine von einer Lehrperson gehaltene Stunde zur Bronzezeit hinsichtlich ihrer methodischen Struktur und Lernerfolgskontrolle.
6. weitere schulische Aktivitäten: Hier wird kurz auf die Integration der Praktikanten in den Schulalltag jenseits des Unterrichtens eingegangen.
7. Abschlussreflexion: Das Fazit fasst die persönlichen Erfahrungen, den Lernzuwachs im Bereich Zeitmanagement und die Vorbereitung auf das Referendariat zusammen.
8. Anhang: Der Anhang enthält sämtliche für den Unterricht genutzten Materialien, Verlaufspläne und Quellenangaben.
Schlüsselwörter
Geschichtsdidaktik, Blockpraktikum, Unterrichtsplanung, Nilhochwasser, Bronzezeit, Gegenwartsbezug, Methodik, Lehrervortrag, schüleraktive Phase, Reflexion, Historisches Lernen, Tafelbild, Schulalltag, Referendariat, Unterrichtsanalyse
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Reflexion eines Schulpraktikums im Fach Geschichte, inklusive der Planung und kritischen Analyse eigener Unterrichtsstunden sowie der Beobachtung von Unterricht anderer Lehrkräfte.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentral sind die didaktische Aufbereitung historischer Themen wie "Ägypten/Nil" oder die "Bronzezeit" sowie die Anwendung methodischer Konzepte im Unterricht.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Lehrerpersönlichkeit und der Optimierung von Unterrichtsabläufen, insbesondere in Bezug auf Zeitmanagement und Methodenauswahl.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden fachdidaktische Konzepte, wie etwa der erarbeitende Geschichtsunterricht nach Hilke Günther-Arndt, zur Analyse und Planung der Unterrichtseinheiten herangezogen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Dokumentation und Reflexion einer selbst gehaltenen Einführungsstunde sowie die Analyse einer beobachteten Stunde zum Thema Bronzezeit.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Geschichtsdidaktik, Unterrichtsplanung, Reflexion, Methodenvielfalt und historisches Bewusstsein charakterisiert.
Wie wichtig war der Gegenwartsbezug in der geplanten Stunde?
Der Gegenwartsbezug war essenziell, da er dazu diente, das Interesse der Schüler durch den Vergleich mit aktuellen Ereignissen (Elbehochwasser) zu wecken und die Relevanz historischer Themen zu unterstreichen.
Warum wurde in der selbst gehaltenen Stunde die Einzelarbeit gewählt?
Die Wahl der Einzelarbeit begründete sich durch die Gewohnheit der Klasse an Stillarbeit und den Wunsch, die Schüler in der ersten Stunde nicht mit zu vielen neuen Sozialformen zu überfordern.
Welche Herausforderung ergab sich bei der Abschlussdiskussion?
Durch die lebhafte Beteiligung der Schüler dauerte die Reflexionsphase länger als geplant, was zu einem Zeitkonflikt beim Abschluss der Stunde führte.
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- Ariane Meyer-Buchhardt (Author), 2014, Hospitieren und Unterrichten an einer Realschule (Klasse 7, Geschichte), Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/293595