Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Musik - Sonstiges

Inwiefern haben Kurt Weill und Bertolt Brecht in ihrer gemeinsamen Schaffensphase von 1927 bis 1933 die Oper verändert?

Gezeigt an der Oper "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny"

Titel: Inwiefern haben Kurt Weill und Bertolt Brecht in ihrer gemeinsamen Schaffensphase von 1927 bis 1933 die Oper verändert?

Hausarbeit , 2014 , 16 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Musik - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In meiner Hausarbeit werde ich mich genauer mit dem Thema auseinandersetzen, und darstellen inwiefern Kurt Weill und Bertolt Brecht in ihrer gemeinsamen Schaffensphase von 1927 bis 1933 die Oper verändert haben.

Mein Ziel ist es zu zeigen wie das epische Theater durch Brecht und Weill entstanden ist und wie sich genau diese Veränderungen, besonders in musikalischer Hinsicht, auswirkten. Dabei beziehe ich mich speziell auf die Oper Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny. Im ersten Teil meiner Arbeit zeige ich die Entstehung des epischen Musiktheaters, mit der von Brecht aufgestellten Dramentheorie. Danach werde ich im darauf folgenden Kapitel die gewonnenen Erkenntnisse auf die Oper Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny projizieren, denn es ist die Oper von Weill und Brecht, neben der Dreigroschenoper, bei der „hinter den analytisch gesellschaftlichen Strukturen die Ansatzpunkte zur revolutionären Veränderung am meisten erkennbar werden.“

Für meine Arbeit werde ich mich an verschiedenster Primär- und Sekundärliteratur bedienen. Besonders werde ich mit der umfassenden Zusammenfassung von Gottfried Wagner über die Zusammenarbeit von Weill und Brecht arbeiten und dem Anhang der Textausgabe der Oper Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny das neben einem Kommentar von Joachim Lucchesi, viel Material von Brecht selbst über sein episches Theater beinhaltet. Des Weiteren bediene ich mich noch an einem ausführlichen Artikel des Spiegels aus dem Jahre 1959. Im letzten Teil meiner Hausarbeit werde ich eine Zusammenfassung meiner Erkenntnisse geben sowie einige Kritik aufzeigen, die in der Vergangenheit geschrieben wurde. Außerdem werde ich einen kleinen Ausblick in die Entwicklung zu Beginn des dritten Reiches geben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was führte Weill und Brecht zur Idee einer Veränderung der Oper?

2.1. Die Herausbildung der Theorie eines epischen Musiktheaters

2.2. Kurt Weill: Auf musikalischer Ebene- über die Verwendung von Musik für ein episches Theater

3. Anwendung am Beispiel der Oper Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

3.1. Wie ist die Haltung und die Wirkung des Publikums in der Oper, und kann sie sich ändern?

4. Kritik und Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die gemeinsame Schaffensphase von Kurt Weill und Bertolt Brecht zwischen 1927 und 1933 mit dem Ziel zu analysieren, wie sie durch die Entwicklung des epischen Musiktheaters die Oper grundlegend veränderten, wobei der Fokus exemplarisch auf dem Werk Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny liegt.

  • Entwicklung der Dramentheorie des epischen Theaters
  • Transformation der musikalischen Ebene durch Kurt Weill
  • Funktionswandel der Oper vom Genussmittel zum kritischen Instrument
  • Analyse der Publikumsreaktionen und der gesellschaftlichen Wirkung

Auszug aus dem Buch

2. Was führte Weill und Brecht zur Idee einer Veränderung der Oper?

Mitte des 20. Jahrhundert war man auf der Suche nach neuen musikalischen Mitteln, denn das Verhältnis zur Romantik, insbesondere zur Oper von Wagner, seiner politischen Haltung und der damit verbundenen „Konsum und Genußhaltung des Publikums “ war sehr gespalten. Weill und Brecht wollten „die überkommende Prunk Oper ersetzen“, und haben sich bewusst von der alten Oper distanziert. Brecht sah „den Zustand Opernkunst (wie auch in der Gesellschaft allgemein) als höchst veränderungsbedürftig an.“ „Brecht und Weill waren zu Beginn ihrer Zusammenarbeit beide der Meinung, dass die Oper nicht, wie es Wagner sagte, ein durchkomponiertes Gesamtkunstwerk mit einer „ständigen Durchdringung von Wort und Musik.“ist. Weill hatte sich in seinen Thesen „auf die klassischen Strukturen der Mozartoper zurückbesonnen“ und sich damit für eine lockere Opernform eingesetzt, die zwischen den verschiedenen künstlerischen Ebenen (Rezitativ, Arie usw.) wechselt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die historische Situation der Weimarer Republik ein und erläutert die Motivation von Weill und Brecht, die Oper von ihrer „kulinarischen“ Tradition zu befreien.

2. Was führte Weill und Brecht zur Idee einer Veränderung der Oper?: Hier werden die theoretischen Grundlagen des epischen Musiktheaters beleuchtet, einschließlich Brechts Dramentheorie und Weills musikalischer Neuerungen wie der Einbindung von Gebrauchsmusik.

3. Anwendung am Beispiel der Oper Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny: Dieses Kapitel projiziert die theoretischen Erkenntnisse auf das spezifische Werk Mahagonny und analysiert, wie das Stück mit traditionellen Opernformen bricht.

4. Kritik und Ausblick: Der abschließende Teil bewertet den Einfluss des Weill-Brechtschen Musiktheaters auf die zeitgenössische Opernproduktion und reflektiert über die anhaltende Bedeutung einzelner Songs bis heute.

Schlüsselwörter

Kurt Weill, Bertolt Brecht, episches Musiktheater, Opernreform, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Gebrauchsmusik, Verfremdung, Weimarer Republik, Musikdramaturgie, Musikalisches Zeittheater, gesellschaftliche Funktion, Kulinarische Oper.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der künstlerischen Zusammenarbeit von Kurt Weill und Bertolt Brecht zwischen 1927 und 1933 und deren Einfluss auf die Erneuerung der Operngattung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die Entwicklung des epischen Theaters, die musikalische Gestaltung durch Weill, die theoretische Abgrenzung zur romantischen Wagner-Oper und die gesellschaftliche Funktion von Kunst.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, nachzuweisen, inwiefern Brecht und Weill die Oper veränderten, indem sie diese von einer passiven Unterhaltungsform in ein kritisch-diskursives Medium für das Publikum verwandelten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche und musikwissenschaftliche Analyse primärer Quellen (wie der Anmerkungen zur Oper) und ausgewählter Sekundärliteratur zur Wirkungsgeschichte und Dramentheorie angewandt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des epischen Musiktheaters und deren praktische Anwendung am Beispiel der Oper Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Verfremdung, episches Theater, Gebrauchsmusik, Opernreform und die gesellschaftliche Rolle des Musiktheaters in der Weimarer Republik.

Warum war das Publikum bei der Uraufführung von Mahagonny derart schockiert?

Das Publikum war durch die radikale Abkehr von gewohnten Opernkonventionen, die direkte Konfrontation mit sozialen Themen auf der Bühne und die bewusste "Zerstörung" der traditionellen Opernillusion irritiert, was zu lautstarken Protesten führte.

Welche Rolle spielt die Musik Weills konkret in dieser Opernreform?

Weills Musik soll den Text nicht bloß illustrieren oder steigern, sondern ihn "vermitteln" und den Zuschauer zum kritischen Mitdenken anregen, indem sie Elemente der Unterhaltungsmusik und Jazz-Rhythmen integriert.

Wie unterscheidet sich das epische Theater vom aristotelischen Theater laut Brecht?

Während das aristotelische Theater den Zuschauer in die Handlung hineinzieht und ein emotionales Erlebnis anstrebt, distanziert das epische Theater den Betrachter, um ihn zu einer aktiven, rationalen Auseinandersetzung mit dem Gesehenen zu bewegen.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Inwiefern haben Kurt Weill und Bertolt Brecht in ihrer gemeinsamen Schaffensphase von 1927 bis 1933 die Oper verändert?
Untertitel
Gezeigt an der Oper "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny"
Hochschule
Philipps-Universität Marburg
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
16
Katalognummer
V293373
ISBN (eBook)
9783656915317
ISBN (Buch)
9783656915324
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Brecht Weill Oper Musik Geschichte Weinmarer Republik Avantgarde Neue Musik Mahagonny Dreigroschnoper
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2014, Inwiefern haben Kurt Weill und Bertolt Brecht in ihrer gemeinsamen Schaffensphase von 1927 bis 1933 die Oper verändert?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/293373
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  16  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum