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Veränderung von Unternehmensstrukturen nach Krisensituationen

Titel: Veränderung von Unternehmensstrukturen nach Krisensituationen

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2013 , 20 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Sebastian Borchers (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Unternehmensstruktur gilt als das Herzstück eines Unternehmens. An ihr orientieren sich die gesamten Abläufe des Unternehmens. Gerät ein Unternehmen in eine Krise, ist es Aufgabe des Unternehmens, die Gründe für die Krisenentwicklung zu suchen und in diesem Zusammenhang auch die Unternehmensstruktur zu überprüfen.

Als Fallbeispiel dient in dieser Hausarbeit die Siemens AG. Die Siemens AG erkannte im Jahr 1999, dass sie sich in einer strategischen Krise befand. Die Krise wurde nach Meinung von Siemens durch eine auf dem Markt nicht mehr zeitgemäße, strukturelle Aufstellung des Unternehmens hervorgerufen.

Ziel dieser Hausarbeit ist es, aufzuzeigen, wie die Siemens AG durch eine Strukturveränderung seine Position im Wettbewerb gegenüber Konkurrenzunternehmen stärkte und durch die Veränderung der Unternehmensstruktur ihre strategische Krise bewältigte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Organisationsstrukturen von Unternehmen

3. Krisensituationen

3.1 Definition Krise

3.2 Strategische Krise

3.3 Ertragskrise

3.4 Liquiditätskrise

4. Praxisbeispiel Siemens AG

4.1 Siemens in der strategischen Krise

4.2 Veränderung der Unternehmensstruktur durch „Siemens One“

4.3 Anpassung der aktiven Strukturen durch „Siemens One“

4.3.1 Sektorenorganisation

4.3.2 Account Management

4.3.3 Siemens OneOrganisation in den Regionalgesellschaften

4.4 Sechs Kernpunkte einer Strukturveränderung

4.1.1 Prüfung der Effektivität des Organigramms

4.4.2 Veränderung und Integration neuer Abläufe

4.4.3 Wegfall von Aufgabengebieten

4.4.4 Führungsverantwortung erteilen

4.4.5 Klärung und Bestimmung von Zielen

4.4.6 Neuvergabe der Kompetenzen

4.5 Erfolge durch Siemens One

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, aufzuzeigen, wie die Siemens AG durch eine strategische Neuausrichtung der Unternehmensstruktur ihre Position im Wettbewerb stärken und eine festgestellte strategische Krise bewältigen konnte. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, inwiefern strukturelle Veränderungen und die Bündelung von Spartenwissen dazu beitragen, Silodenken aufzubrechen und die Kundenorientierung zu verbessern.

  • Analyse von Krisensituationen in Unternehmen
  • Die strategische Neuausrichtung durch das Projekt „Siemens One“
  • Optimierung von Organisationsstrukturen und Sektorenorganisation
  • Bedeutung des Account Managements für die Kundenbetreuung
  • Anwendung der sechs Kernpunkte einer Strukturveränderung

Auszug aus dem Buch

4.1 Siemens in der strategischen Krise

Im Geschäftsjahr 1999 erzielte die Siemens AG einen Gewinn von 3,648 Milliarden Euro. Damit vergrößerte die Siemens AG ihren Gewinn um ca. 1 Milliarde Euro im Vergleich zum Vorjahr. Trotz dieser positiven Gewinnentwicklung erkannten die Verantwortlichen von Siemens eine Verschlechterung der Auftragseingänge. So mahnte beispielsweise Klaus Kleinfeld, damaliger Geschäftsführer von Siemens Amerika an, dass General Electric, Hauptkonkurrent von Siemens in Nordamerika, sich bei der Vergabe von Großaufträgen regelmäßig gegen die Siemens AG durchsetzte. Den Grund für die verlorenen Aufträge machte Kleinfeld in der Unternehmensstruktur der Siemens AG ausfindig. Die Unternehmensstruktur von Siemens war durch das sogenannte Silodenken geprägt. Die einzelnen Unternehmenssparten wie beispielsweise Telekommunikation, Energieerzeugung und Verkehrstechnik arbeiteten eigenständig und voneinander unabhängig mit einem eigenen Kundenstamm. Durch die voneinander unabhängigen Unternehmenssparten kam es vor, dass Kunden fünf verschiedene Ansprechpartner bei Siemens hatten. Bei Großprojekten wie dem Bau eines Flughafens mussten sich die Kunden beispielsweise mit der Telekommunikationssparte und separat mit der Elektroniksparte und der Technologiesparte in Verbindung setzen, was an einer mangelnden Koordination in der Organisation von Siemens lag. Es kam ebenfalls vor, dass Vertriebsmitarbeiter aus verschiedenen Sparten dem Endkunden unterschiedliche Lösungsansätze für Projekte vorstellten und sich gegenseitig in der Preisgestaltung unterboten.

General Electric hingegen gelang es zu diesem Zeitpunkt, das Wissen und die Ressourcen seiner einzelnen Sparten zu bündeln und so mit allen Sparten gemeinsam Großaufträge zu erhalten. Durch den organisatorischen Vorsprung des Konkurrenten General Electric und den dadurch entstandenen Wettbewerbsnachteil auf dem Markt, geriet Siemens in eine strategische Krise. Um die strategische Krise zu überstehen und auf dem Weltmarkt gegen Konkurrenten wie General Electric bestehen zu können, sah man sich bei Siemens gezwungen, Veränderungen an der Unternehmensstruktur vorzunehmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Siemens AG als Fallbeispiel vor und erläutert die strategische Krise, die durch eine veraltete Unternehmensstruktur hervorgerufen wurde.

2. Organisationsstrukturen von Unternehmen: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen der Organisationsstruktur und erklärt deren Abhängigkeit von der Unternehmensstrategie sowie externen Einflüssen.

3. Krisensituationen: Es erfolgt eine theoretische Unterteilung von Unternehmenskrisen in die drei aufeinanderfolgenden Phasen: strategische Krise, Ertragskrise und Liquiditätskrise.

4. Praxisbeispiel Siemens AG: Dieses Kapitel bildet das Kernstück der Arbeit und analysiert die Implementierung der „Siemens One“-Wachstumsinitiative sowie die strukturellen Anpassungen zur Krisenbewältigung.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Umstrukturierung zusammen und bestätigt den Erfolg der Strategie durch die Überwindung des Silodenkens und gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit.

Schlüsselwörter

Siemens AG, Unternehmensstruktur, strategische Krise, Silodenken, Siemens One, Sektorenorganisation, Account Management, Organisationsentwicklung, Wettbewerbsfähigkeit, Wachstumsinitiative, Strukturveränderung, Unternehmensführung, Kundenbetreuung, Markttransparenz, Restrukturierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Unternehmensstruktur und der Bewältigung einer strategischen Krise am konkreten Fallbeispiel der Siemens AG.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den zentralen Themen gehören die Theorie der Unternehmenskrisen, die Auswirkungen von Organisationsstrukturen auf die Effizienz und die Implementierung strategischer Wachstumsinitiativen in Großkonzernen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Siemens durch eine grundlegende Strukturveränderung, das sogenannte „Siemens One“-Projekt, seine Wettbewerbsposition gegenüber General Electric stärken konnte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Fallstudienmethode, bei der die theoretischen Grundlagen der Krisenentwicklung auf die praktische Unternehmenssituation der Siemens AG angewendet und anhand von sechs Kernpunkten der Strukturveränderung analysiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die strategische Krise von Siemens, das „Siemens One“-Konzept, die operative Anpassung der Sektorenorganisation und des Account Managements sowie die Ergebnisse der Strukturreform detailliert beschrieben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Siemens AG, strategische Krise, Silodenken, Strukturveränderung, Siemens One und Account Management charakterisieren.

Warum galt die ursprüngliche Struktur bei Siemens als ineffizient?

Die ursprüngliche Struktur war durch striktes Silodenken geprägt, was zu mangelnder Koordination, ineffizienter Ressourcennutzung und internem Wettbewerb zwischen den Sparten führte.

Welche Rolle spielen die Regionalgesellschaften nach der Reform?

Nach der Einführung von „Siemens One“ verloren die Regionalgesellschaften einen Teil ihrer bisherigen Eigenständigkeit und müssen sich den neu geschaffenen Sparten unterordnen, um eine einheitliche Marktstrategie zu gewährleisten.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Veränderung von Unternehmensstrukturen nach Krisensituationen
Hochschule
Hochschule Emden/Leer
Note
2,3
Autor
Sebastian Borchers (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
20
Katalognummer
V286935
ISBN (eBook)
9783668635821
ISBN (Buch)
9783668635838
Sprache
Deutsch
Schlagworte
veränderung unternehmensstrukturen krisensituationen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sebastian Borchers (Autor:in), 2013, Veränderung von Unternehmensstrukturen nach Krisensituationen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/286935
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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