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Gesellschaft im Paradigmenwechsel. Familie und Familienbilder von der Aufklärung bis in die Postmoderne

Titel: Gesellschaft im Paradigmenwechsel. Familie und Familienbilder von der Aufklärung bis in die Postmoderne

Examensarbeit , 2014 , 71 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Lars Edelmann (Autor:in)

Soziologie - Beziehungen und Familie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Familie an sich ist im Bereich der Erziehungswissenschaften ein ständiges Thema. Über die Jahrhunderte hinweg hat sich das Bild der Familie innerhalb der Gesellschaft häufig verändert. Gerade in der heutigen, schnelllebigen Zeit wirken immer wieder Einflüsse auf die Gesellschaft, die vor allem den Wandlungsprozess der Familie beschleunigen.
Die Familienbilder bzw. die Zusammenlebensformen, die es heute gibt, sind keine festgelegten einer früheren Zeit, sondern von Anbeginn der Menschheit hat sich die Familie aufgrund ihres geschichtlichen und gesellschaftlichen Kontextes weiterentwickelt. Egal welche Zeit man betrachtet, stets gab es zentrale Werte und Muster für eine Familie.
Hinsichtlich des familiären Wandels stellt sich daher die Frage, was dieser für die moderne Familie bedeutet. Welche Werte, Normen und Verhaltensweise ehemaliger Familienformen treten auch heute noch in Erscheinung, mit welchen Neuerungen wird die Familie konfrontiert und wie geht sie mit diesen verschiedenen Situationen um? Ferner muss untersucht werden welche Gefahren daraus hervorgehen und wie der Ausblick für die nächste Generation aussieht. Bietet der gesellschaftliche Wandel Orientierungspunkte, nach denen man sich auch im Zeitalter der Postmoderne richten kann, oder löst sich die Institution Familie immer weiter auf?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition der Familie

3. Familienformen

3.1. Familienbildungsprozess

3.2. Zahl der Generationen

3.3. Rollenbesetzung

3.4. Wohnsitz

3.5. Erwerbstätigkeit der Eltern

4. Funktionen der Familie

4.1. Die Reproduktionsfunktion

4.2. Die Sozialisationsfunktion

4.3. Die Haushaltsfunktion

4.4. Die Platzierungsfunktion

4.5. Die Freizeitfunktion

4.6. Die Spannungsausgleichfunktion

5. Das 18. Jahrhundert – die vorindustrielle Familie

5.1. Das „Ganze Haus“

5.2. Geschlechterrollen und Familienbeziehungen – Werte und Normen

5.3. Die Kinder

5.4. Die Rollenzuweisung von Mann und Frau

5.5. Familiäre Konstellationen und der Weg ins neue Jahrhundert

5.6. Fazit

6. Das 19. Jahrhundert – ein bürgerliches Zeitalter

6.1. Die Familie in der bürgerlichen Kultur – Der Weg zur modernen Familie

6.2. Kennzeichen der bürgerlichen Familie

6.3. Geschlechterrollen und Ehe

6.4. Funktionen

6.5. Generationsbewusstsein

6.6. Exkurs: Reproduktion in der Familie

6.7. Auf der Suche nach neues Mustern

6.8. Die Geschlechtercharakter

6.8.1. Geschlechtscharakter der Frau

6.8.2. Geschlechtscharakter des Mannes

6.9. Kinder

6.10. Exkurs: Der Sozialcharakter

6.11. Fazit

7. Die Familie der (Post)Moderne – Gegenwart

7.1. Pluralität der Lebensformen

7.2. Nichteheliche Lebensgemeinschaften

7.3. Allein Erziehende

7.4. Wandel der Werte und Normen

7.5. Wandel der Geschlechterrollen

8. Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht den historischen Wandlungsprozess der Institution Familie von der Aufklärung über das bürgerliche 19. Jahrhundert bis hin zur Postmoderne, um die aktuellen strukturellen Veränderungen sowie die damit verbundenen Herausforderungen für die moderne Gesellschaft und den Bildungsbereich zu analysieren.

  • Historische Entwicklung der Familienbilder und Familienformen.
  • Die Rolle der Familie als gesellschaftliche Institution und ihre Funktionen.
  • Wandel der Geschlechterrollen und des Sozialcharakters.
  • Herausforderungen der Postmodernen Familie und Pluralität der Lebensformen.
  • Bedeutung der Familie für das Bildungssystem und den Lehrerberuf.

Auszug aus dem Buch

5.1 Das „Ganze Haus“

Die Welt im 18. Jahrhundert bestand zum größten Teil aus Marktgenossenschaften, kleinen Dörfern und Gutshöfen. Auf wirtschaftlicher Ebene spielte vor allem die Landwirtschaft und das Handwerk eine große Rolle. Die Familie verkörperte den kleinsten Bestandteil der Gesellschaft. Doch zur damaligen Zeit waren die Bedeutungen für die Familie weit gefächert. Sie bezogen sich auf Begriffe wie Haushalt, Blutsverwandte oder Eltern mit Kindern. Als charakteristisches Bild der Familie wurde somit das Ganze Haus als Idealvorstellung der Gesellschaft betrachtet.

Damit waren nicht nur Eltern mit ihren Kindern oder Verwandte gemeint, zusätzlich lebten auch Dienstmädchen und Dienstboten, Mägde und Knechte sowie Gesellen und Lehrlinge mit in den Häusern der jeweiligen Stände. Das ganze Hause konnte somit als eine Produktionsgemeinschaft angesehen werden, wobei sich das Verhältnis zwischen den einzelnen Mitgliedern fast einzig und allein auf die harte Arbeit beschränkte, emotionale Beziehungen kamen so nicht zustande. Die Wohnstätte war auch gleichzeitig die Arbeitsstätte. Die „Familienform“ des ganzen Hauses war vom späten Mittelalter bis hin zur Französischen Revolution vorherrschend. In diesen drei Jahrhunderten lebte die Mehrzahl der Menschen auf dem Land, so waren es nach Rerrich etwa 80% der Menschen, die in Dörfern mit weniger als 2000 Einwohnern lebten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit begründet die Relevanz der Institution Familie für die Erziehungswissenschaft und den Lehrerberuf angesichts ständiger gesellschaftlicher Wandlungsprozesse.

2. Definition der Familie: Es wird erläutert, dass eine allgemeingültige Definition von „Familie“ historisch und kulturell variabel ist und sich vom ursprünglichen Verständnis der Hausgemeinschaft zum heutigen Familienbild entwickelt hat.

3. Familienformen: Dieses Kapitel bietet einen Überblick über unterschiedliche Kategorisierungen familiärer Zusammenlebensformen, etwa nach Generationenzahl, Wohnsitz oder Erwerbskonstellation.

4. Funktionen der Familie: Die zentralen gesellschaftlichen Leistungen der Familie, wie Reproduktion, Sozialisation, Haushaltsführung und Spannungsausgleich, werden detailliert dargelegt.

5. Das 18. Jahrhundert – die vorindustrielle Familie: Das Ideal des „Ganzen Hauses“ als Produktionsgemeinschaft, geprägt durch patriarchale Autorität und fehlende emotionale Bindungen, steht hier im Fokus.

6. Das 19. Jahrhundert – ein bürgerliches Zeitalter: Die Herausbildung der bürgerlichen Kleinfamilie infolge der Industrialisierung und Aufklärung wird analysiert, inklusive der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung und der neuen Rolle des Kindes.

7. Die Familie der (Post)Moderne – Gegenwart: Die Arbeit beleuchtet die aktuelle Pluralisierung von Lebensformen und die Herausforderungen für Individuen in einer von Unsicherheit und Wertewandel geprägten Zeit.

8. Schlussfolgerung: Das Fazit stellt fest, dass die Familie keinen Funktionsverlust erlitten hat, sondern einen fortwährenden Funktionswandel durchläuft, bei dem sie sich an neue gesellschaftliche Anforderungen anpasst.

Schlüsselwörter

Familie, Familienformen, bürgerliche Kleinfamilie, Sozialisation, Geschlechterrollen, vorindustrielle Familie, Postmoderne, Erziehungswissenschaft, Gesellschaftlicher Wandel, Reproduktionsfunktion, Haushaltsfunktion, Sozialcharakter, Pluralität der Lebensformen, Patriarchat, Ganze Haus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen und gesellschaftlichen Entwicklung der Familie von der vorindustriellen Zeit bis zur Gegenwart.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen gehören die historischen Familienbilder, die Rolle der Geschlechter, der Wandel von Funktionen der Familie sowie die Ausdifferenzierung moderner Lebensformen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Entwicklung der Institution Familie nachzuvollziehen, um die gegenwärtige Umbruchsituation und deren Bedeutung für pädagogische Institutionen besser zu verstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse soziologischer und erziehungswissenschaftlicher Quellen zur Ehe- und Familiensoziologie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der vorindustriellen Familie (Ganzes Haus), der bürgerlichen Familie im 19. Jahrhundert und der Familie in der (Post)Moderne.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Familienformen, Sozialisation, Geschlechterrollen, bürgerliche Kleinfamilie und gesellschaftlicher Wandel.

Was unterscheidet das „Ganze Haus“ von der modernen Familie?

Im 18. Jahrhundert war das „Ganze Haus“ primär eine Produktionsgemeinschaft mit strenger patriarchaler Ordnung, während die moderne Familie auf emotionalen Bindungen und der Trennung von Erwerbs- und Familienleben basiert.

Warum haben sich laut der Arbeit die Geschlechterrollen gewandelt?

Der Wandel wurde durch Prozesse wie die Aufklärung, die Emanzipationsbewegung der 70er Jahre, den Zugang zu Bildung sowie die veränderten Anforderungen der Industriegesellschaft angetrieben.

Ende der Leseprobe aus 71 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gesellschaft im Paradigmenwechsel. Familie und Familienbilder von der Aufklärung bis in die Postmoderne
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Note
1,0
Autor
Lars Edelmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
71
Katalognummer
V286922
ISBN (eBook)
9783656871385
ISBN (Buch)
9783656871392
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Familie Gesellschaft Bilder Aufklärung Postmoderne Paradigmen Wechsel Pädagogik Erziehungswissenschaften EWL Wandlugsprozesse Zusammenlebensformen Werte Normen Muster modern Familienformen gesellschaftlich Orientierung Zeitalter Institution
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lars Edelmann (Autor:in), 2014, Gesellschaft im Paradigmenwechsel. Familie und Familienbilder von der Aufklärung bis in die Postmoderne, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/286922
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