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Die Dreiecksbeziehung "Lehrer-Kind-Lernumgebung" in der Montessori-Pädagogik

Title: Die Dreiecksbeziehung "Lehrer-Kind-Lernumgebung" in der Montessori-Pädagogik

Seminar Paper , 2014 , 19 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Franziska Schulze (Author)

Pedagogy - School Pedagogics

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Summary Excerpt Details

Der Wunsch des Kindes „Hilf mir, Ich selbst zu werden!“
beschreibt anschaulich das Streben eines bedeutenden Vertreters des offenen Unterrichts. Im Rahmen des Seminars war es unsere Aufgabe eine Unterrichtseinheit über die
Montessori-Pädagogik zu gestalten. Wir wollten natürlich versuchen, dies mit Bezugnahme auf das Seminarthema zu tun; unsere Einheit sollte möglichst verschiedene Formen des offenen Unterrichts beinhalten. Zu Beginn informierten wir uns erst einmal über die Montessori-Pädagogik und versuchten abzugrenzen, welche Inhalte abgedeckt werden sollten, und wie viel zeitlich in diesem Rahmen überhaupt möglich ist.

Da diese Strömung maßgeblich auf Maria Montessori zurückzuführen ist, durften inhaltliche Aspekte ihre Person und ihre ursprüngliche Motivation betreffend natürlich nicht fehlen.
Eine geschichtliche Einordnung, sowie auch einen Überblick über die grundlegenden Ideen der Montessori-Pädagogik sollte mit eingeschlossen werden. Da die Seminareinheit an zukünftige LehrerInnen gerichtet sein würde, empfand ich besonders die Dreiecksbeziehung 'Lehrer-Schüler Lernumgebung' in der Betrachtung als sehr lohnenswert und praxisnah. Des Weiteren wollten wir näher in Augenschein nehmen, wie diese Pädagogik heutzutage praktiziert wird. Dazu sollten sowohl räumliche Aspekte gehören, als auch der Ablauf des Alltags und einzelner Unterrichtseinheiten der
SchülerInnen. So ließen sich die Inhalte in drei Thematiken unterteilen: die Allgemeinen Aspekte zu Maria Montessori und ihrem Modell, die Beziehung zwischen Erzieher, Kind und Lernumgebung, und die heutige Schulsituation.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Dreiecksbeziehung in der Montessori-Pädagogik

2.1. Das Bild vom Kind

2.2. Die Lernumgebung und das Material

2.3. Die Rolle des Erziehers/ des Lehrers

3. Seminareinheit

4. Kritik

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und die praktische Umsetzung der pädagogischen Dreiecksbeziehung zwischen Kind, Lehrkraft und Lernumgebung innerhalb der Montessori-Pädagogik, um deren Relevanz für den offenen Unterricht kritisch zu reflektieren.

  • Das Menschenbild und das Freiheitsverständnis bei Maria Montessori
  • Die funktionale Gestaltung der vorbereiteten Umgebung und des Lernmaterials
  • Die veränderte Rolle der pädagogischen Fachkraft als Beobachter und Begleiter
  • Die kritische Auseinandersetzung mit Eigenverantwortung und Kreativität im kindlichen Lernprozess

Auszug aus dem Buch

2.2. Die Lernumgebung und das Material

Im Regelfall ist die Umgebung des Kindes ausschließlich eine Welt der Großen – also eine für die Erwachsenen geformte Welt. Deshalb ist einer der wichtigsten Aspekte in der Montessori-Pädagogik, diese Lernumgebung an die zu Erziehenden anzupassen und für sie vorzubereiten; „denn alles, was wir als erwachsene Menschen später sind und besitzen, sind und haben wir auf Grund dessen, was wir als Kinder im Kontakt und Austausch mit der Umwelt erworben und in uns aufgebaut haben“ (Oswald 1958, S.16). Die ersten Lernphasen eines Kindes sind besonders durch Imitation dessen geprägt, was ihnen vorgelebt wird. Es beobachtet die alltäglichen Handlungen, die bspw. Zuhause von den Eltern getätigt werden. So entsteht in ihm der Reiz, dieses nachzutun. Man kann ihnen die Teilnahme daran durch niedrigere Waschbecken, kleine kindgerechte Besen oder leichtere Möbel ermöglichen (vgl. Montessori, S.140) und somit auch besonderen pädagogischen Motivationen gerecht werden. Das Ziel liegt hierbei nämlich darin, „[…] im Kind den Sinn für menschliches Wohnen zu pflegen und das Gefühl für die gemäße Umgebung und die Verantwortung dafür zu bilden“ (Helming 1958, S.33). Bekommt es die Möglichkeit zerbrechliche Gläser oder Teller zu benutzen, lernt es, diese auch mit Sorgfalt zu behandeln. In Folge dessen fühlt sich das Kind akzeptiert und geachtet, was es denn wiederum seinen Mitmenschen entgegenbringt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Motivation für die Themenwahl im Rahmen eines Seminars über offenen Unterricht und skizziert die methodische Annäherung an die Montessori-Pädagogik.

2. Dreiecksbeziehung in der Montessori-Pädagogik: Dieses Hauptkapitel analysiert das kindliche Bildungsstreben, die strukturelle Gestaltung der Lernumgebung sowie die passiv-unterstützende Rolle der pädagogischen Fachkraft.

2.1. Das Bild vom Kind: Dieser Abschnitt beleuchtet das Verständnis von Freiheit und Selbsttätigkeit als Basis für die Entfaltung des kindlichen Potenzials.

2.2. Die Lernumgebung und das Material: Hier wird die Bedeutung einer vorbereiteten Umgebung sowie des speziell entwickelten Montessori-Materials für den Selbsterziehungsprozess dargelegt.

2.3. Die Rolle des Erziehers/ des Lehrers: Dieser Teil beschreibt die Anforderungen an die Lehrperson, insbesondere die Notwendigkeit der inneren Vorbereitung und der kunstvollen Beobachtung des Kindes.

3. Seminareinheit: Dieses Kapitel reflektiert die praktische Umsetzung der theoretischen Inhalte in einem studentischen Lernzirkel.

4. Kritik: Der Autor hinterfragt kritisch die Eigenverantwortung des Kindes und das Arbeitsverständnis innerhalb der Montessori-Pädagogik im Kontext moderner gesellschaftlicher Anforderungen.

Schlüsselwörter

Montessori-Pädagogik, Dreiecksbeziehung, Selbstständigkeit, Freiheit, Lernumgebung, Montessori-Material, Beobachtung, Erzieherrolle, Selbsterziehung, sensible Phasen, Polarisation der Aufmerksamkeit, Offener Unterricht, Kindbild, Didaktik, Pädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die wechselseitige Beziehung zwischen Kind, Lehrkraft und Lernumgebung in der Montessori-Pädagogik und deren Übertragbarkeit auf Formen des offenen Unterrichts.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen das spezifische Montessori-Kindbild, die funktionale Vorbereitung der Lernumgebung, das besondere Lernmaterial und die veränderte Haltung des Erziehers.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die theoretischen Kernpunkte der Montessori-Pädagogik für angehende Lehrkräfte zu erschließen und eine praxisnahe Reflexion der Rolle des Pädagogen anzuregen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der didaktischen Aufbereitung und Reflexion einer durchgeführten Seminareinheit.

Was wird im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des kindlichen Entwicklungsdrangs, der Bedeutung der Materialumgebung und der notwendigen inneren Haltung der Lehrkraft.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind die "Vorbereitete Umgebung", "Freiheit zur Selbsttätigkeit", "Beobachtung" und das "Kind als Baumeister seiner selbst".

Wie bewertet die Autorin die Eigenverantwortung des Kindes kritisch?

Die Autorin äußert Bedenken, dass eine zu frühe Übertragung der kompletten Verantwortung für die eigene Persönlichkeitsentwicklung auf das Kind dieses überfordern könnte.

Welchen Stellenwert räumt die Autorin der Kreativität ein?

Sie kritisiert, dass der Fokus auf die "Arbeit" und zweckgebundene Materialien den kreativen Spielraum und die kindliche Fantasie im Vergleich zum freien Spiel einschränken könnte.

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Details

Title
Die Dreiecksbeziehung "Lehrer-Kind-Lernumgebung" in der Montessori-Pädagogik
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Institut für Pädagogik)
Course
Offener Unterricht – Ursprung, Konzepte, Umsetzungsmöglichkeiten
Grade
1,0
Author
Franziska Schulze (Author)
Publication Year
2014
Pages
19
Catalog Number
V285937
ISBN (eBook)
9783656862062
ISBN (Book)
9783656862079
Language
German
Tags
Montessori Pädagogik Lehrer Kind Lernumgebung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Franziska Schulze (Author), 2014, Die Dreiecksbeziehung "Lehrer-Kind-Lernumgebung" in der Montessori-Pädagogik, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/285937
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