Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Event-Management-Schwerpunkt der Finanzierung. Dabei wird die Kalkulation des Eventbudgets gerichtet erläutert, bevor ein Blick auf die Finanzierungsmöglichkeiten geworfen wird. In einem weiteren Schritt soll darüber hinaus die Finanzierungsmöglichkeit des Eventsponsoring näher beleuchtet werden. Neben den verschiedenen Arten des Sponsoring werden ebenso dessen Vor- und Nachteile diskutiert.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Die Finanzierung von Events
2.1. Ermittlung des Eventbudgets
2.1.1. Vorkalkulation
2.1.2. Zwischenkalkulation
2.1.3. Nachkalkulation
2.2. Finanzierungsmöglichkeiten
3. Eventsponsoring
3.1. Abgrenzung des Sponsorings zu sonstigen Förderungsmöglichkeiten
3.2. Arten des Sponsorings
3.3. Abgrenzung von Events und Eventmarketing zu Sponsoring
3.4. Vor- und Nachteile des Eventsponsoring
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die zentralen Aspekte der Eventfinanzierung systematisch zu erläutern und dabei insbesondere die Rolle des Eventsponsorings als Finanzierungs- und Kommunikationsinstrument zu analysieren und kritisch zu bewerten.
- Methoden der Budgetkalkulation (Vor-, Zwischen- und Nachkalkulation)
- Verschiedene Finanzierungsquellen für Veranstaltungen
- Definition und Abgrenzung des Eventsponsorings
- Typologien und strategische Einordnung von Sponsoring
- Analyse der Vor- und Nachteile sowie Erfolgsfaktoren im Sponsoring
Auszug aus dem Buch
Eventsponsoring
Eines der wichtigsten Instrumente im Zusammenhang mit Finanzierungsmöglichkeiten eines Events ist die Suche nach Sponsoren sowie die Zusammenarbeit mit Sponsoren. Es handelt sich bei Eventsponsoring um die Zuwendung von Finanz-, Sach- und/oder Dienstleistungen vom Sponsor zur Förderung von Events gegen die Gewährung von Rechten zur kommunikativen Nutzung auf der Basis einer vertraglichen Regelung. Im Rahmen dieses Abschnittes soll es nun darum gehen, wie Sponsoring dazu genutzt werden kann das Event zu finanzieren, das Programm zu bereichern sowie durch Kommunikation der Sponsoren zusätzliche Vermarktungs- und Werbeleistung einzukaufen. Ganz entscheidend dabei ist es, dass Sponsoring eine partnerschaftliche Zusammenarbeit sein muss, d.h. es basiert auf Leistung und Gegenleistung. Somit muss vor der Sponsorensuche definiert werden, was einem potentiellen Sponsor angeboten werden kann. Ferner ist es von Bedeutung, einen Partner zu finden, der sich in das Gesamtkonzept einbindet und dem Event neben Geld einen Zusatznutzen anbietet. Denn ein guter Sponsor kann nicht nur die Finanzierung eines Events unterstützen, sondern auch das Event inhaltlich bereichern und die Wertigkeit erhöhen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung professioneller Eventorganisation sowie den damit einhergehenden finanziellen Aufwand und skizziert den Fokus auf Budgetierung und Sponsoring.
2. Die Finanzierung von Events: Dieses Kapitel behandelt die Festlegung des finanziellen Rahmens durch eine fundierte Kostenanalyse, unterteilt in Vorkalkulation, Zwischenkalkulation und Nachkalkulation, sowie die Darstellung verschiedener Einnahmequellen.
3. Eventsponsoring: Das Hauptkapitel definiert Eventsponsoring als partnerschaftliches Instrument, grenzt es von anderen Förderformen sowie vom allgemeinen Eventmarketing ab und diskutiert dessen spezifische Vor- und Nachteile.
Schlüsselwörter
Eventmanagement, Eventfinanzierung, Eventbudget, Vorkalkulation, Zwischenkalkulation, Nachkalkulation, Eventsponsoring, Mäzenatentum, Sportsponsoring, Kultursponsoring, Eventmarketing, Kostenanalyse, Sponsoringvertrag, Finanzierungsinstrument, Kommunikationsleistung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit den ökonomischen Grundlagen der Planung und Durchführung von Veranstaltungen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Kalkulation und Finanzierung liegt.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die zentralen Felder sind die Budgetierung von Veranstaltungen sowie die theoretische und praktische Auseinandersetzung mit dem Eventsponsoring als Finanzierungs- und Marketinginstrument.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, einen Leitfaden für die Finanzierung von Events zu bieten und aufzuzeigen, wie durch professionelle Kalkulation und gezieltes Sponsoring der finanzielle Erfolg gesichert werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?
Die Autorin nutzt eine fundierte Literaturanalyse, um bestehende Konzepte der Betriebswirtschaftslehre und des Marketing auf den speziellen Kontext der Eventbranche anzuwenden und zu strukturieren.
Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Ermittlung von Eventbudgets mittels Kalkulationsschritten sowie eine detaillierte Analyse des Sponsoring-Prozesses, inklusive der Abgrenzung von anderen Instrumenten.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Publikation?
Neben dem zentralen Eventmanagement und der Kalkulation sind die Begriffe Finanzierungsmöglichkeiten, Sponsoringarten und die Abgrenzung zum Eventmarketing essenziell für die Arbeit.
Wie unterscheidet sich Sponsoring von einer klassischen Spende?
Der wesentliche Unterschied liegt in der Gegenleistung: Während eine Spende rein ideell und ohne Erwartung einer Gegenleistung erfolgt, ist Sponsoring ein Geschäft auf Gegenseitigkeit, das auf einem Vertrag basiert.
Warum ist die Unterscheidung zwischen Eventmarketing und Eventsponsoring wichtig?
Obwohl beide eng verwandt sind, dient Eventmarketing meist der direkten, erlebnisorientierten Kundenansprache durch den Veranstalter selbst, während Sponsoring oft als Finanzierungsinstrument genutzt wird, bei dem ein Dritter (der Sponsor) an einem bestehenden Event partizipiert.
- Arbeit zitieren
- Simone Nitsche (Autor:in), 2003, Grundlagen zur Finanzierung eines Events und die Möglichkeit des Eventsponsorings, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/283745