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Gründe für die Regulierung von Kommunikation unter dem Aspekt Cybermobbing

Title: Gründe für die Regulierung von Kommunikation unter dem Aspekt Cybermobbing

Term Paper (Advanced seminar) , 2011 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Bachelor of Arts Elena Gratzke (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies

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Diese Arbeit beschäftigt sich mit den allgemeinen Gründen der Regulierung von Kommunikation und setzt dabei einen zentralen Schwerpunkt auf die Ursache und Problematik von Cybermobbing. Dazu werden zunächst der Begriff und die Unterschiede zu direktem Mobbing erläutert um anschließend die technischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Begründungen für die Regulierung von Kommunikation aufzuführen. Wo es möglich ist, werden diese Aspekte auf Cybermobbing bezogen. Der letzte Abschnitt legt zusätzlich ein Augenmerk auf die Schwierigkeiten bei der Regulierung des Internets und insbesondere Cybermobbing und soll so die Frage klären, inwieweit Cybermobbing durch Regulation des Internets verringert werden kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition von Cybermobbing

3. Besonderheiten des Cybermobbings

4. Technische Begründungen

5. Ökonomische Begründungen

5.1. Definition von Marktversagen

5.2. Arten des Marktversagens

5.2.1. Öffentliche Güter

5.2.2. Externe Effekte

5.2.3. Strukturprobleme des Wettbewerbs

5.2.4. Informationsmängel

5.2.5. Meritorische Güter

5.3. Folgen des Marktversagens

5.3.1. Medienkonzentration

5.3.2. Alternative Finanzierung

6. Gesellschaftlich-politische Begründungen

6.1. Soziale und kulturelle Bedeutung

6.2. Politische Bedeutung

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die allgemeinen Gründe für eine staatliche Regulierung von Kommunikation und setzt dabei einen spezifischen Fokus auf das Phänomen Cybermobbing, um zu analysieren, inwieweit durch regulatorische Maßnahmen im Internet derartigen Eskalationen entgegengewirkt werden kann.

  • Technische, ökonomische und gesellschaftlich-politische Begründungen für Medienregulierung
  • Analyse der Besonderheiten und Merkmale von Cybermobbing
  • Diskussion von Marktversagen im Kontext von Medienmärkten
  • Evaluation von Selbstregulierungsansätzen in sozialen Netzwerken

Auszug aus dem Buch

3. Besonderheiten des Cybermobbings

Dass Cybermobbing meist über verschiedene Internetangebote gestützt wird oder per Handy geschieht, stellt eines der Merkmale dar, die Cybermobbing von traditionellem Mobbing unterscheiden. Mobben über ein Medium ermöglicht – einfacher als traditionelles Mobben – die Verwendung multimedialer Elemente (vgl. Fawzi 2009: 66 f.). Das Zwischenschalten eines Mediums verhindert desweiteren, dass sich Täter und Opfer direkt gegenüberstehen und führt so zu dem zentralen Aspekt der Anonymität. Diese wurde in einer Studie der University of London als Hauptunterschied zu traditionellem Mobbing genannt. Die befragten elf bis 16-jährigen Schülerinnen und Schüler betonten dabei auch die mit der Anonymität einhergehende Hilflosigkeit und Angst, der man als Cybermobbing-Opfer verstärkt ausgesetzt ist (vgl. Römer 2010: 5).

Um Anonymität auszunutzen und Rückschlüsse auf die ‚wahre Identität‘ zu verhindern, erstellen Cybermobber in sozialen Netzwerken oft so Genannte „Fake-Profile“ um ihre Opfer zu schikanieren (vgl. Schau Hin Info 2010). Dadurch, dass die Kommunikationspartner füreinander unsichtbar sind, sinken die Hemmschwellen in erheblichem Maße. Das kann in manchen Fällen auch zur Folge haben, dass Opfer, die in der Realität körperlich unterlegen sind, mit Hilfe des Internets einfacher einen Gegenangriff starten können. Der virtuelle Handlungsraum sorgt jedoch nicht nur für den Verlust der Körperlichkeit und somit flexibleren Rollentausch, sondern macht Angriffe auch von Zeit und Ort unabhängig. Die Virtualität bindet Mobbing nicht mehr an die Anwesenheit des Opfers, sondern ermöglicht Tätern ein Agieren rund um die Uhr und an jedem Ort, an dem entsprechende technische Mittel gegeben sind (vgl. Safer Internet).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Relevanz von Cybermobbing als gesellschaftliches Problem und leitet zur Fragestellung über, inwiefern eine Regulierung des Internets zur Problemlösung beitragen kann.

2. Definition von Cybermobbing: Dieses Kapitel liefert eine Grundlage zur Begriffsklärung und grenzt Cybermobbing durch die Nutzung moderner Kommunikationsmittel ab.

3. Besonderheiten des Cybermobbings: Hier werden die medienbedingten Spezifika wie Anonymität, Zeit- und Ortsunabhängigkeit sowie die Schwierigkeit für Opfer, dem Mobbing zu entfliehen, analysiert.

4. Technische Begründungen: Dieses Kapitel erläutert die historisch durch Frequenzknappheit im Rundfunksektor begründete Medienregulierung.

5. Ökonomische Begründungen: Es wird dargelegt, warum bei Marktversagen, etwa durch öffentliche Güter oder Informationsmängel, staatliche Eingriffe in Medienmärkte ökonomisch gerechtfertigt sind.

6. Gesellschaftlich-politische Begründungen: Dieses Kapitel argumentiert, dass die identitätsstiftende soziale Funktion sowie die demokratische Kontrollfunktion der Medien eine Regulierung über rein ökonomische Aspekte hinaus erfordern.

7. Fazit: Das Fazit fasst die Schwierigkeiten einer staatlichen Regulierung zusammen und betont die Wirksamkeit von Selbstregulierungsmaßnahmen und Meldefunktionen in sozialen Netzwerken.

Schlüsselwörter

Cybermobbing, Medienregulierung, Marktversagen, Internet, Anonymität, Kommunikation, Medienökonomie, soziale Netzwerke, Jugendschutz, Selbstregulierung, öffentliche Güter, externe Effekte, Medienkonzentration, digitale Öffentlichkeit, Informationsfreiheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die theoretischen Gründe für die staatliche Regulierung von Kommunikation und setzt diese in Bezug zur aktuellen Problematik des Cybermobbings.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum der Analyse?

Zentrale Themen sind die ökonomischen Rechtfertigungen (Marktversagen), die gesellschaftlich-kulturelle Rolle der Medien sowie die spezifischen technischen Merkmale des Internets, die Cybermobbing ermöglichen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Das Ziel der Arbeit ist es zu klären, inwieweit Cybermobbing durch eine gezielte Regulierung des Internets eingedämmt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung bestehender Fachliteratur und medienökonomischer Konzepte, um diese auf das Phänomen Cybermobbing anzuwenden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert technische, ökonomische und soziopolitische Begründungen für Medienregulierung und prüft deren Anwendbarkeit auf die digitale Sphäre und Cybermobbing-Vorfälle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Cybermobbing, Medienregulierung, Marktversagen, Anonymität und Selbstregulierung definiert.

Warum erschwert die Anonymität im Netz die Regulierung von Cybermobbing?

Die Anonymität senkt die Hemmschwelle für Täter und erschwert sowohl die Identifizierung der Akteure als auch das direkte Unterbinden von Übergriffen, was klassische Regulierungsansätze ins Leere laufen lässt.

Welche Rolle spielt die Selbstregulierung in sozialen Netzwerken?

Da staatliche Zensur oder Vorab-Kontrolle bei nutzergenerierten Inhalten oft technisch unmöglich ist, setzen Netzwerke verstärkt auf Meldefunktionen und die Verantwortung der Nutzer, was die Autorin als effektivste Strategie bewertet.

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Details

Title
Gründe für die Regulierung von Kommunikation unter dem Aspekt Cybermobbing
College
LMU Munich
Grade
1,3
Author
Bachelor of Arts Elena Gratzke (Author)
Publication Year
2011
Pages
20
Catalog Number
V282794
ISBN (eBook)
9783656821328
ISBN (Book)
9783656821335
Language
German
Tags
Cybermobbing Internet Social Media Regulierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bachelor of Arts Elena Gratzke (Author), 2011, Gründe für die Regulierung von Kommunikation unter dem Aspekt Cybermobbing, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/282794
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