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Das Recht als Regulierung im demographischen Wandel

Unter Berücksichtigung der Thesen Michel Focaults

Titel: Das Recht als Regulierung im demographischen Wandel

Hausarbeit , 2014 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Judith Kronschnabl (Autor:in)

Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In welchem Verhältnis steht Recht zu Phänomenen der Bevölkerung? Welche Auswirkungen hat die von Foucault postulierte Biomacht auf Recht und Normen unserer modernen Gesellschaft? Seit wann werden Probleme der Bevölkerung in den Blick der Regierung genommen und wie wirken sich Gouvernementalität und Biopolitik in unserer heutigen Gesellschaft aus, gerade in Bezug auf demographischen Wandel? Diese Fragen im Hinblick auf Recht als Regulierung zu beantworten ist Ziel dieser Hausarbeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. FOUCAULT: REGIERUNGSKUNST DER GESELLSCHAFT

2.1 DIE GESCHICHTE DER GOUVERNEMENTALITÄT

2.2 BIOMACHT UND BIOPOLITIK

3. DAS RECHT UND „DER“ DEMOGRAFISCHE WANDEL

4. SCHLUSSBEMERKUNGEN

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Verhältnis von Recht und demografischem Wandel unter Anwendung der Machttheorien Michel Foucaults, um aufzuzeigen, wie demografische Daten als Instrumente der gesellschaftlichen Normalisierung und biopolitischen Steuerung fungieren.

  • Foucaults Konzepte der Gouvernementalität und Biopolitik
  • Die historische Transformation von der Souveränitätsmacht zur Biomacht
  • Die Rolle von Statistik und Wissen in der modernen Bevölkerungspolitik
  • Das Recht als Instrument der Regulierung gesellschaftlicher Normen
  • Die Konstruktion des „demografischen Wandels“ als Handlungszwang

Auszug aus dem Buch

2. Foucault: Regierungskunst der Gesellschaft

Obwohl sich Foucault in vielen seiner Werke mit Strafrecht, Delinquenz und Normalisierung befasst hat, gibt es kein Werk Foucaults, in dem er sich einschlägig mit dem Begriff des Rechts auseinandergesetzt. Das Juridische taucht jedoch immer wieder vereinzelt in seinen Schriften und Vorlesungen auf, es schwingt sozusagen in vielen der Bereiche mit, für die sich Foucault zeit seines Lebens interessiert hat, ohne selbst spezifisch analysiert worden zu sein. So befasst er sich in „Überwachen und Strafen“ und „Die Geburt des Gefängnisses“ vornehmlich mit der Disziplinarmacht der Entwicklung von der Mater zur Strafe. In „Wahnsinn und Gesellschaft“ geht er maßgeblich der Frage nach, wie Delinquenz entsteht und Gesellschaften normalisiert werden, indem gewisse Dinge als abnormal abgestempelt werden. In „Sexualität und Wahrheit“ wiederum beschäftigt er sich umfassend mit den Begriffen der Wahrheit und er Macht sowie der Analyse verschiedener Selbsttechniken.

Alle seine Werke sind in hohem Maße geprägt von den Begriffen der Macht und des Wissens. Macht und Wissen sind die zentralen Begriffe bei Foucault, denn es gelingt ihm immer wieder und durch verschiedene Epochen hindurch, Machttechniken und Wissensformen aufzudecken und zu analysieren, die die gesellschaftliche Wirklichkeit konstruieren und zuweilen enorme Repressions-mechanismen entfalten können. „Eine Genealogie des Juridischen, nicht der rechtsförmigen Macht, sondern der Machtform(en), mittels derer sich dasjenige Wirklichkeitswert zu geben vermag, was wir rechtlich oder Recht nennen [hat] Foucault [jedoch] nicht realisiert“ (Gehring 2007, S.174).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz des demografischen Wandels als Ausgangspunkt für eine machtkritische Untersuchung der Rolle des Rechts auf Basis der Theorien von Michel Foucault.

2. FOUCAULT: REGIERUNGSKUNST DER GESELLSCHAFT: Dieses Kapitel arbeitet Foucaults Genealogie der Gouvernementalität sowie die Begriffe Biomacht und Biopolitik als theoretisches Fundament für die Analyse von Machttechniken heraus.

2.1 DIE GESCHICHTE DER GOUVERNEMENTALITÄT: Hier wird die historische Entwicklung der Regierungskunst seit dem 16. Jahrhundert dargestellt, insbesondere der Übergang von der Erhaltung des Fürstentums hin zum Regieren über die Bevölkerung.

2.2 BIOMACHT UND BIOPOLITIK: Dieser Abschnitt beschreibt den Wandel der Machtform hin zur Regulierung des „Gattungs-Menschen“ durch Dispositive und Statistik, um Leben zu optimieren und Prozesse zu steuern.

3. DAS RECHT UND „DER“ DEMOGRAFISCHE WANDEL: Die Arbeit analysiert hier, wie demografische Zahlen als „Wissen“ fungieren, um gesellschaftliche Normen zu etablieren und juristische Regulierungen zu legitimieren.

4. SCHLUSSBEMERKUNGEN: Das Fazit fasst zusammen, wie der Nexus von Macht und Wissen den demografischen Wandel als Krisennarrativ nutzt, um tiefgreifende Regulierungen bis in den privaten Familienbereich hinein zu rechtfertigen.

Schlüsselwörter

Gouvernementalität, Biopolitik, Biomacht, Demografischer Wandel, Macht-Wissen, Statistik, Normalisierung, Recht, Bevölkerung, Politische Ökonomie, Dispositive, Regulierung, Familie, Sozialstaat, Machttechniken.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die regulierende Funktion des Rechts im Kontext des demografischen Wandels unter Anwendung der machttheoretischen Ansätze von Michel Foucault.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung der Regierungskunst, den Konzepten der Biomacht und Biopolitik sowie der kritischen Analyse demografischer Daten als Mittel der Wissenspolitik.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu ergründen, in welchem Verhältnis Recht zu Phänomenen der Bevölkerung steht und wie Gouvernementalität und Biopolitik unsere moderne Gesellschaft und deren Rechtsnormen beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Es handelt sich um eine diskursanalytische Betrachtungsweise, die Foucaults Theoriegebäude nutzt, um gesellschaftliche Normalisierungsprozesse und juristische Rechtfertigungslogiken zu dekonstruieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung in Foucaults Regierungslehre und deren Anwendung auf das aktuelle, politisch aufgeladene Feld der demografischen Analyse und Rechtsetzung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Gouvernementalität, Biopolitik, Biomacht, Demografie, Wissenspolitik, Normalisierung und das Recht als Regulierungsinstrument.

Warum wird die Familie in diesem Kontext besonders hervorgehoben?

Die Arbeit zeigt auf, dass die Familie als „Instrument“ fungiert, an dem sich die Schnittstelle zwischen individueller Disziplinierung und bevölkerungsweiter Biopolitik besonders deutlich ablesen lässt.

Wie bewertet die Autorin die Verwendung statistischer demografischer Prognosen?

Statistik wird nicht als neutrale Wahrheit gesehen, sondern als ein mächtiges Konstrukt, das vage Annahmen in ein „gesichertes Wissen“ verwandelt, um politischen Handlungsdruck zu erzeugen.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Recht als Regulierung im demographischen Wandel
Untertitel
Unter Berücksichtigung der Thesen Michel Focaults
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Institut für Soziologie)
Veranstaltung
Einführung in die Rechtssoziologie
Note
1,3
Autor
Judith Kronschnabl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
17
Katalognummer
V281812
ISBN (eBook)
9783656765417
ISBN (Buch)
9783656838357
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Demographie Recht Michel Focault
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Judith Kronschnabl (Autor:in), 2014, Das Recht als Regulierung im demographischen Wandel, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/281812
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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