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Traum als Konzept einer Parallelwelt in Prousts „À la Recherche du temps perdu“

Titel: Traum als Konzept einer Parallelwelt in Prousts „À la Recherche du temps perdu“

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2011 , 16 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Französische Philologie - Literatur

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit ist der Fragestellung gewidmet: Inwieweit kann man in Prousts Romanzyklus „À la Recherche du temps perdu“ vom Traum als eigenständige und diskrepante Parallelwelt zur Außenwelt sprechen?
Die folgende Analyse klärt die werkimmanente Traumästhetik und stellt die Sphären Traum und Erwachen systematisch gegenüber.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Marcel Prousts Bruch mit der klassischen Erzähltheorie

3 Die Welt des Traums

3.1 Marcel als träumender Held

3.2 Zeit- und Raumkonzeptionen in Marcels Traumwelt

3.3 Träumen bedeutet Erinnern

3.4 Die „mémoire involontaire“ als Wegbereiter zum neuen Dasein

4 Die Welt des Erwachens

4.1 Das Erwachen als Übergang in eine andere Welt

4.2 Zeit- und Raumkonzeption in der Welt des Erwachens

5 Schlussbetrachtungen

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht in Marcel Prousts Romanzyklus „À la Recherche du temps perdu“ die Funktion des Traums als eigenständige und diskrepante Parallelwelt zur Außenwelt. Ziel ist es, die werkimmanente Traumästhetik zu analysieren und die Sphären des Traums und des Erwachens systematisch gegenüberzustellen, um aufzuzeigen, wie Proust durch diese Konstrukte eine Neubewertung von Zeit, Raum und Realität vornimmt.

  • Analyse der Erzählstruktur und des Bruchs mit klassischen Erzählkonventionen.
  • Untersuchung der Traumwelt als Ort der Identitätsfindung und Erinnerungsarbeit.
  • Gegenüberstellung der Raum-Zeit-Konzeptionen im Traum und im Wachzustand.
  • Bedeutung der „mémoire involontaire“ für die künstlerische Bestimmung des Protagonisten.
  • Die Rolle des Erwachens als Prozess der (Wieder-)Geburt des Bewusstseins.

Auszug aus dem Buch

3.3 Träumen bedeutet Erinnern

Hat man sich einmal mit der Art des Träumens in der ‚Recherche‘ befasst, so gelangt man zu ähnlichem Fazit wie Karl Hölz: „Träumen bedeutet nicht nur Aufbruch in unbekannte Regionen, es kann auch eine Reise in die Welt vergangener Erlebnisse sein“ (1972: 26). Marcel bewegt sich demzufolge nicht nur auf der gleichen Zeitachse und ändert seine örtlichen Koordinaten, er taucht ab in die Vergangenheit und macht sie in seinen Träumen plastisch und lebendig. Wie Freud spricht auch Marcel Proust von der Erinnerungsarbeit als Archäologie (vgl. Rauh, 2010: 23/24), als ein Hinabsteigen in vergrabene Zeitschichten und ein Bergen verloren geglaubter Erinnerungsstücke. Träumen und Erinnern sind in der ‚Recherche‘ eng verbunden, fast Synonyme, obgleich nicht vergessen werden darf, dass nicht nur der Erinnerungstraum, sondern auch andere Traumarten, wie der Eifersuchts- oder Wunschtraum thematisiert werden. Unter allen diesen Traumarten ist der Erinnerungstraum jedoch unabdingbar für Marcels Zeit- und Ichsuche. Ohne seine Vergangenheit fühlt sich Marcel nur als halber Mensch, als unvollkommene Identität. Traum und Erinnerung sind Möglichkeiten, seine Vergangenheit neu kennenzulernen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Traumdarstellung bei Proust ein und etabliert Calderón de la Barcas „La vida es sueño“ als literarische Parallele, um die Fragestellung nach dem Traum als Parallelwelt zu motivieren.

2 Marcel Prousts Bruch mit der klassischen Erzähltheorie: Dieses Kapitel erläutert die Besonderheiten von Prousts Erzählweise, insbesondere die fiktionale Autobiographie, das Spiel mit Erzählerinstanzen sowie den zyklischen Aufbau des Romans.

3 Die Welt des Traums: Das Kapitel analysiert den Traum als bevorzugten Bewusstseinszustand Marcels, in dem Zeit und Raum neu definiert werden und die Erinnerung eine zentrale Rolle spielt.

4 Die Welt des Erwachens: Hier wird der Übergang aus dem Traum in die Realität beleuchtet, wobei das Erwachen als Wiedergeburt des Bewusstseins und als komplexe Neujustierung von Körper und Geist beschrieben wird.

5 Schlussbetrachtungen: Das Fazit resümiert, dass die Traumwelt in der „Recherche“ nicht nur ein Gegenpol ist, sondern die Realität maßgeblich bestimmt und überordnet.

Schlüsselwörter

Marcel Proust, À la Recherche du temps perdu, Traumästhetik, Parallelwelt, Erinnerungsarbeit, mémoire involontaire, Erzähltheorie, Zeitkonzeption, Raumkonzeption, Erwachen, Identitätssuche, Moderne, fiktionale Autobiographie, Subjektkrise, Literaturwissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung des Traums in Marcel Prousts „À la Recherche du temps perdu“ und stellt die These auf, dass der Traum als eine diskrepante, aber übergeordnete Parallelwelt zur Realität fungiert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Traumästhetik, die Konzeption von Zeit und Raum, die Rolle der Erinnerung sowie der Bruch Prousts mit traditionellen erzählerischen Strukturen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Frage nach, inwieweit man in Prousts Roman von einer eigenständigen und diskrepanten Parallelwelt des Traums zur Außenwelt sprechen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Analyse verwendet?

Es wird eine werkimmanente Analyse unter Einbeziehung literaturwissenschaftlicher Sekundärliteratur durchgeführt, die Prousts Romantext systematisch auf seine Traum- und Wachsphären hin untersucht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil analysiert den Bruch mit der klassischen Erzähltheorie, definiert die „Welt des Traums“ als Raum der Erinnerung und stellt diese dem Prozess des Erwachens gegenüber.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie „mémoire involontaire“, „fiktionale Autobiographie“, „Erzählerinstanz“, „Zeit-Raum-Konzeption“ und „Traumästhetik“ bestimmt.

Wie unterscheidet Proust laut Autor das erlebende vom erzählenden Ich?

Der Autor führt aus, dass das erlebende Ich (das frühere Ich) mimetisch und affektiv verwickelt ist, während das erzählende Ich (der alte Marcel) Distanz wahrt und resümierend reflektiert.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich des Verhältnisses von Traum und Realität bei Proust?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass der Traum bei Proust nicht nur ein Gegenentwurf zur Realität ist, sondern eine übergeordnete Instanz darstellt, welche die Materie der Welt erst mit Bedeutung füllt.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Traum als Konzept einer Parallelwelt in Prousts „À la Recherche du temps perdu“
Hochschule
Universität Leipzig
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
16
Katalognummer
V280967
ISBN (Buch)
9783656754428
ISBN (eBook)
9783656754435
Sprache
Deutsch
Schlagworte
traum konzept parallelwelt prousts recherche
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2011, Traum als Konzept einer Parallelwelt in Prousts „À la Recherche du temps perdu“, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/280967
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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