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Die Zeitung 'Junge Freiheit' als Medium des „Schmittismus“

Titel: Die Zeitung 'Junge Freiheit' als Medium des „Schmittismus“

Hausarbeit , 2014 , 19 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Franziska Schmidt (Autor:in)

Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die politischen Debatten um rechtsextreme, rechtsradikale oder nationalsozialistische Medien sind Jahrzehnte nach dem Ende des Dritten Reiches wichtiger denn je geworden. Die mediale Verbreitung rechter Propaganda nimmt in Zeiten des Internets und der sozialen Netzwerke verstärkt zu und die Rechten bedienen sich eines immer neuen jungen Publikums. Traditionelle „deutsche“, konservative Werte sollen auf modernem Wege vermittelt werden. Die klassischen Formen der Hierarchie einer Organisation werden dabei aufgebrochen. Die neue Bewegung der Rechten ist flexibel, organisiert sich mehr und mehr informell und passt sich modernen Gegebenheiten an. Ein Teil dieser Bewegung setzt vermehrt auf nationalkonservative Inhalte. Die sogenannte „Neue Rechte“, die begrifflich erst seit den 1990er Jahren derart geprägt ist, wird unter anderem als „[…] eine intellektuell vergleichsweise anspruchsvolle Strömung des Rechtsextremismus, die sich am Vorbild der ‚Konservativen Revolution‘ der Weimarer Republik orientiert, […] [und], die in erster Linie auf die Umwertung bestehender Werte zielt, […].“ bezeichnet.
Die Neue Rechte wird oft mit dem Begriff des Rechtskonservatismus in Verbindung gebracht, der unter anderem von der Partei ‚Die Republikaner‘ geprägt wurde. In ihrem Slogan „Die Republikaner – rechtskonservativ, demokratisch und verfassungstreu“ soll eine klare Abgrenzung zum Rechtsradikalismus geschaffen werden. Diese Abgrenzung wird auch von der Neuen Rechten deklariert. Dennoch stehen Politik, Wissenschaft, Medien und Gesellschaft dieser Strömung kritisch gegenüber, auch wenn eine genaue Begriffsbestimmung und Definition der potenziell rechten Inhalte der Strömung schwer zu formulieren sind.
Die Neue Rechte bedient sich bei der Vermittlung ihrer Inhalte zahlreicher medialer Wege. Als bedeutendstes Medium der Neuen Rechten gilt die Wochenzeitung Junge Freiheit. Sie „verkörpert die reproduzierte Ideologie der Jungkonservativen in der Weimarer Republik […].“
In dieser Hausarbeit soll die Verbindung der Jungen Freiheit mit dem Rechtskonservatismus der Weimarer Republik genauer betrachtet werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Wochenzeitung Junge Freiheit

2.1 Entstehungsgeschichte und politische Ausrichtung

2.2 Das Leitbild

3 Der „Schmittismus“- Carl Schmitt als Vertreter rechtskonservativer Ideologien

4 „Jedes Abo eine konservative Revolution“ - die Analyse

5 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die ideologische Verbindung zwischen der Wochenzeitung Junge Freiheit und dem rechtskonservativen Staatsrechtler Carl Schmitt. Dabei wird analysiert, inwiefern die Zeitung trotz ihres Anspruchs auf politische Unabhängigkeit zentrale Elemente des „Schmittismus“ – wie die Ablehnung der liberalen Demokratie und eine kollektivistische Weltanschauung – propagiert und in ihren Inhalten reproduziert.

  • Entstehungsgeschichte und politische Entwicklung der Jungen Freiheit
  • Analyse des Leitbildes und dessen versteckte Signale
  • Charakterisierung von Carl Schmitt als Vordenker rechtskonservativer Strömungen
  • Untersuchung konkreter Artikel hinsichtlich ihres Bezugs zu Schmitts Theorien
  • Die Grauzone zwischen Rechtskonservatismus und Rechtsextremismus

Auszug aus dem Buch

3 Der „Schmittismus“- Carl Schmitt als Vertreter rechtskonservativer Ideologien

Mit Blick auf die Entstehungsgeschichte und das Leitbild der Jungen Freiheit ist die Verbindung der Zeitung zu rechtskonservativen Ideologien unübersehbar. In der konkreten Analyse soll jedoch gezielt der Zusammenhang zwischen den Zeitungsinhalten und dem Gedankengut von Carl Schmitt, einem der bekanntesten Vertreter der Konservativen Revolution seinerzeit, dargestellt werden.

Im Folgenden wird eine Charakterisierung des Staatsrechtlers, der bis heute, aufgrund seiner Funktionen zu Zeiten des NS-Regimes, umstritten ist, vorgenommen.

Carl Schmitt schrieb verschiedenste Werke zu den Begrifflichkeiten aus der Staatslehre, der Politik allgemein oder der Politischen Theorie. Mit eingängigen Definitionen prägt er bis heute die Politik- und Sozialwissenschaften und zählt deshalb zu den bedeutendsten Staatsrechtlern, wenngleich er auch aufgrund seiner ideologischen Zugehörigkeit zum Nationalsozialismus als kompromittiert gilt. Schmitt äußerte sich offensichtlich gegen den Parlamentarismus, den Liberalismus und das in der Weimarer Republik geltende Grundgesetz. Anfangs nur als theoretischer Gegendenker der Weimarer Republik definiert, entwickelt Schmitt schließlich immer mehr Sympathie für das Ordnungs- und Staatskonzept des Nationalsozialismus und gibt den antidemokratischen Handlungen des NS-Regimes einen theoretischen Hintergrund.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einführung erläutert das Forschungsfeld der rechtsorientierten Medien und legt die Fragestellung bezüglich der Verbindung zwischen der Jungen Freiheit und Carl Schmitt dar.

2 Die Wochenzeitung Junge Freiheit: Das Kapitel zeichnet die historische Entwicklung der Zeitung nach und beleuchtet ihr Leitbild als Instrument zur Vermittlung rechtskonservativer Werte.

3 Der „Schmittismus“- Carl Schmitt als Vertreter rechtskonservativer Ideologien: Hier wird der Staatsrechtler Carl Schmitt als zentrale Bezugsfigur der Neuen Rechten charakterisiert und seine antidemokratische Theoriebildung analysiert.

4 „Jedes Abo eine konservative Revolution“ - die Analyse: Anhand konkreter Artikel wird untersucht, wie die Junge Freiheit Schmittsche Konzepte und eine Kritik an den Menschenrechten in den medialen Diskurs einbindet.

5 Fazit: Das Fazit resümiert die Doppelstrategie der Zeitung zwischen professionellem Auftreten und der Verbreitung antidemokratischer Ideologien.

Schlüsselwörter

Junge Freiheit, Carl Schmitt, Schmittismus, Neue Rechte, Rechtskonservatismus, Konservative Revolution, Antidemokratismus, Politische Theorie, Medienanalyse, Verfassungsschutz, Menschenrechte, Ideologie, Propaganda, Nationalismus, Grundgesetz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die inhaltliche und ideologische Nähe der Wochenzeitung Junge Freiheit zum Gedankengut des Staatsrechtlers Carl Schmitt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Entwicklung der Jungen Freiheit, die Rezeption Carl Schmitts in der Neuen Rechten und die kritische Analyse des Verhältnisses dieser Strömung zur liberalen Demokratie und dem Grundgesetz.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie das Medium Junge Freiheit durch die Nutzung von Schmitts Begrifflichkeiten bewusst antidemokratische Positionen verbreitet, während es sich gleichzeitig als unabhängige Presse darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine politikwissenschaftliche Diskurs- und Medienanalyse, indem sie die publizierte Selbstdarstellung der Zeitung mit theoretischen Konzepten der Konservativen Revolution vergleicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse der Zeitung, eine theoretische Charakterisierung Carl Schmitts und eine praktische Textanalyse von Artikeln, die sich kritisch mit der Menschenrechtsidee auseinandersetzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen neben der Jungen Freiheit vor allem „Schmittismus“, „Neue Rechte“, „Konservative Revolution“ und „Rechtskonservatismus“.

Wie steht die Junge Freiheit laut Autorin zum Grundgesetz?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass die Junge Freiheit in ihren Artikeln das Grundgesetz wiederholt in Frage stellt und als Gefängnis für das nationale Selbstverständnis darstellt, indem sie sich explizit auf die antidemokratische Tradition Schmitts beruft.

Welchen Stellenwert nimmt die Menschenrechtskritik in der Analyse ein?

Sie dient als exemplarisches Fallbeispiel, an dem die Autorin aufzeigt, wie die Zeitung universelle demokratische Werte als Illusion oder „Sündenfall“ umdeutet, um eine kollektivistische, ethnisch homogene Identitätspolitik zu propagieren.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Zeitung 'Junge Freiheit' als Medium des „Schmittismus“
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Note
2,0
Autor
Franziska Schmidt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
19
Katalognummer
V279709
ISBN (Buch)
9783656725985
ISBN (eBook)
9783656726043
Sprache
Deutsch
Schlagworte
zeitung junge freiheit medium schmittismus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Franziska Schmidt (Autor:in), 2014, Die Zeitung 'Junge Freiheit' als Medium des „Schmittismus“, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/279709
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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