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Bourdieus Kapitalbegriff und Pflegebedürftigkeit

Relevanz der sozialen Ungleichheit in der Langzeitpflege

Title: Bourdieus Kapitalbegriff und Pflegebedürftigkeit

Term Paper , 2013 , 18 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Christian Matysik (Author)

Sociology - Old Age

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Summary Excerpt Details

Im Zentrum dieser Arbeit steht der Kapitalbegriff Piere Bourdieus, als Grundlage sozialen Handelns, der auf den Zustand der Pflegebedürftigkeit im Alter angewendet wird. Zunächst erfolgt eine begriffliche Annäherung an das sozialrechtliche Konstrukt Pflegebedürftigkeit sowie seine Grenzen. Anschließend werden der Kapitalbegriff sowie die verschiedenen Kapitalarten nach Bourdieu referiert. Im nächsten Kapitel erfolgt die Anwendung der Theorie des soziologischen Klassikers auf das Phänomen ‚Pflegebedürftigkeit’. Hierbei wird zunächst der Blick auf die Zeit vor Pflegebedürftigkeit gerichtet. Kapital wirkt hier als protektiver Faktor vor dieser. Die Ergebnisse dieses bisher soziologisch recht umfassend erforschten Bereichs beziehen sich in der Regel auf den Zusammenhang zwischen sozialer Ungleichheit und Gesundheit. Die Bedeutung des Kapitals bei der sozialrechtlichen Anerkennung von Pflegebedürftigkeit wird nachfolgend dargelegt, bevor auf den Zusammenhang von Kapital und bestehender Pflegebedürftigkeit eingegangen wird. Es soll herausgestellt werden, inwiefern die verschiedenen Bourdieu’schen Kapitalarten: ökonomisches, kulturelles sowie soziales Kapital in der jeweiligen Situation von Bedeutsamkeit sind. Eine Bestandsaufnahme bezüglich der Anforderungen für die Pflege im Kontext von sozialer Ungleichheit in der Pflege schließt sich an. Die Arbeit endet mit einem Fazit

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Pflegebedürftigkeit aus sozialrechtlicher Perspektive und darüber hinaus

3. Der Kapitalbegriff Pierre Bourdieus einschließlich seiner Kapitalarten

4. Der Zusammenhang von Kapital und Pflegebedürftigkeit

4.1 Kapital als protektiver Faktor vor Pflegebedürftigkeit

4.2 Die Rolle des Kapitals bei Eintritt von Pflegebedürftigkeit

4.3 Der Einfluss des Kapitals bei bestehender Pflegebedürftigkeit

5. Anforderungen an die Langzeitpflege

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem Kapitalbegriff nach Pierre Bourdieu und dem Zustand der Pflegebedürftigkeit im Alter. Dabei wird analysiert, inwieweit soziale Ungleichheit die Chancen auf Pflege sowie die Qualität der Versorgung maßgeblich beeinflusst.

  • Anwendung des Kapitalbegriffs (ökonomisch, kulturell, sozial) auf das Feld der Langzeitpflege.
  • Analyse von Kapital als protektiver Faktor vor dem Eintritt der Pflegebedürftigkeit.
  • Untersuchung der Rolle von Kapitalressourcen bei der sozialrechtlichen Anerkennung von Pflegebedürftigkeit.
  • Herausarbeitung der Bedeutung von Kapital für die Selbstbestimmung und Teilhabe im Pflegealltag.
  • Diskussion von Anforderungen an die Langzeitpflege zur Minderung sozialer Ungleichheit.

Auszug aus dem Buch

3. Der Kapitalbegriff Pierre Bourdieus einschließlich seiner Kapitalarten

Pierre Bourdieu gilt als Klassiker der Soziologie. Verschiedene Konzepte bzw. Begriffe des französischen Denkers werden regelmäßig in verschiedenen Wissenschaftsbereichen angewendet. Der Begriff des Kapitals ist einer davon. Dabei geht er über die wirtschaftswissenschaftliche Perspektive bei der Konstruktion des Begriffs hinaus, um sich „dem Funktionieren der gesellschaftlichen Welt“ (Bourdieu 1983: 184) anzunähern. Kapital ist in seinem Verständnis die notwendige Grundlage jeden Handelns (vgl. Fröhlich und Rehbein 2009: 135). Jenes soziale Handeln, in welchem Kapital eingesetzt wird, dient der Erhaltung oder Verbesserung von sozialen Positionen (vgl. ebd.: 135). Grundsätzlich wird dabei Kapital als soziale Energie und akkumulierte Arbeit verstanden, welche „in ökonomischen, kulturellen und sozialen Austauschprozessen [vollzogen wird] und […] der Positionierung von Akteurinnen und Akteuren im sozialen Raum“ (Abel et. al. 2009: 199, Einschub und Auslassung: C.M.) dient.

Die Anwendung des Kapitals geschieht nach Bourdieu in einem Feld, das heißt in einem Netz von Machtverhältnissen, Handlungsregeln und sozialen Positionen, wobei jedes Feld unterschiedliche Formen von Kapital erfordert (vgl. Fröhlich und Rehbein 2009: 135). Kapital ist somit Faktor der sozialen Ungleichheit (vgl. Abel et al. 2009: 200). In seinem Aufsatz von 1983 unterscheidet Bourdieu drei Kapitalarten: ‚Ökonomisches Kapital’, ‚Soziales Kapital’ sowie ‚Kulturelles Kapital’. Später fügte er die Unterart ‚Symbolisches Kapital’ hinzu, welche in diesem Beitrag allerdings wie in Bourdieus früheren Schriften eher unter das ‚Soziale Kapital’ subsumiert wird. Jede Kapitalsorte hat ihre eigenen Gesetze und Funktionsweisen (vgl. Fröhlich und Rehbein 2009: 139).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Herausforderungen der alternden Gesellschaft und führt in die Fragestellung ein, wie Bourdieus Kapitalbegriff das Phänomen der Pflegebedürftigkeit soziologisch erklärbar macht.

2. Pflegebedürftigkeit aus sozialrechtlicher Perspektive und darüber hinaus: Dieses Kapitel erläutert die rechtliche Definition der Pflegebedürftigkeit im SGB XI und reflektiert deren Grenzen sowie die unterschiedlichen disziplinären Sichtweisen auf den Pflegebedarf.

3. Der Kapitalbegriff Pierre Bourdieus einschließlich seiner Kapitalarten: Hier werden die theoretischen Grundlagen von Bourdieus Kapitalformen (ökonomisch, sozial, kulturell, symbolisch) und deren Bedeutung für soziale Positionierung dargelegt.

4. Der Zusammenhang von Kapital und Pflegebedürftigkeit: Dieses Hauptkapitel analysiert, wie Kapitalien als Schutzfaktoren wirken, den Zugang zu Leistungen beeinflussen und bei bestehender Pflegebedürftigkeit die Lebensqualität und Selbstbestimmung bestimmen.

5. Anforderungen an die Langzeitpflege: Es werden Strategien diskutiert, wie pflegerische Institutionen soziale Ungleichheit durch Ressourcenstärkung und bedarfsgerechte Angebote abfedern können.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass soziale Ungleichheit durch den Kapitalverlust im Alter verstärkt wird und plädiert für eine professionelle Unterstützung, die diese Ungleichheit aktiv reduziert.

7. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärquellen.

Schlüsselwörter

Pierre Bourdieu, Kapitalbegriff, Pflegebedürftigkeit, soziale Ungleichheit, Langzeitpflege, ökonomisches Kapital, kulturelles Kapital, soziales Kapital, SGB XI, Teilhabe, Gesundheitsressourcen, Pflegeversicherung, soziale Reproduktion, Habitus, Altenpflege.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Phänomen der Pflegebedürftigkeit im Alter unter Anwendung der soziologischen Theorie von Pierre Bourdieu, um die Auswirkungen sozialer Ungleichheit auf die Pflegeversorgung zu verstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themenfelder sind die Kapitalarten nach Bourdieu, das sozialrechtliche Konstrukt der Pflegebedürftigkeit, der Einfluss von Ressourcen auf den Gesundheitszustand und die Strategien professioneller Pflege.

Welches ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, herauszustellen, wie unterschiedliche Kapitalformen (ökonomisch, kulturell, sozial) die Anerkennung von Pflegebedürftigkeit und die Wahlmöglichkeiten der Betroffenen im Alltag beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die eine Literaturanalyse auf Basis soziologischer und pflegewissenschaftlicher Quellen durchführt, um Bourdieus Kapitalbegriff auf das Feld der Langzeitpflege anzuwenden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung des Kapitalbegriffs sowie drei Analyseebenen: den protektiven Charakter von Kapital vor Eintritt der Pflegebedürftigkeit, die Rolle bei der Leistungsanerkennung und den Einfluss auf die bestehende Versorgung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Bourdieu, Kapitalbegriff, soziale Ungleichheit, Pflegebedürftigkeit und Langzeitpflege definieren.

Wie beeinflusst das kulturelle Kapital die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst?

Die Arbeit legt dar, dass Bildung und Wissen (kulturelles Kapital) entscheidend sind, um das Begutachtungsverfahren zu durchschauen und erfolgreich Ansprüche geltend zu machen.

Warum spielt die Nachbarschaft als soziales Kapital eine so wichtige Rolle?

Die Nachbarschaft dient als lokal verfügbare Ressource, die bei fehlenden anderen sozialen Netzwerken eine zentrale Rolle in der Krisenintervention und täglichen Unterstützung pflegebedürftiger Menschen einnehmen kann.

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Details

Title
Bourdieus Kapitalbegriff und Pflegebedürftigkeit
Subtitle
Relevanz der sozialen Ungleichheit in der Langzeitpflege
College
Dresden Technical University
Grade
1,0
Author
Christian Matysik (Author)
Publication Year
2013
Pages
18
Catalog Number
V275217
ISBN (eBook)
9783656680543
ISBN (Book)
9783656695882
Language
German
Tags
Bourdieu Kapital Pflegebedürftigkeit soziale Ungleichheit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Matysik (Author), 2013, Bourdieus Kapitalbegriff und Pflegebedürftigkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/275217
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