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„Helden oder Held“ – Die Verwendung der schwachen Maskulina mit starker Flexionsendung

Theoretische Grundlagen und Korpusanalysen

Titel: „Helden oder Held“ – Die Verwendung der schwachen Maskulina mit starker Flexionsendung

Seminararbeit , 2010 , 31 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anna Kramer (Autor:in)

Germanistik - Semiotik, Pragmatik, Semantik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Gruppe der schwachen Maskulina stellt in der deutschen Gegenwartssprache zwar eine kleine, aber hinsichtlich ihres Flexionsverhaltens auffällige Gruppe dar. Das Deklinationsparadigma der schwachen Maskulina, aber auch der anderen Substantive ist mitnichten stabil. Sprache ist ein sich wandelndes System, zu dem Veränderungen dazugehören und deswegen gibt es immer wieder Zweifelsfälle, bei denen der Sprecher nicht sicher ist, welche Form die „richtige“ ist. Mit diesem Phänomen als Anlass soll in der vorliegenden Arbeit die Veränderung in der Gruppe der schwachen Maskulina untersucht werden.
Der Untersuchungsgegenstand der Arbeit ist die Gruppe der schwachen Maskulina, bei denen eine Veränderung der Flexionsendungen zu bemerken ist. Es kann in einigen Fällen von einem Übergang von der schwachen zur starken Flexion gesprochen werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sprachsystematische Fakten der schwachen und starken Maskulina

3. Entwicklung der schwachen Maskulina

3.1. Die schwachen Maskulina

4. Kurze Erläuterung zum Sprachwandel

5. Korpusanalyse: Untersuchung zum Deklinationstyp der schwachen Maskulina

5.1. Die Korpora

6. Das Zeitungskorpus

6.1. Datenerhebung

6.2. Aufbereitung der Daten

6.3. Auswertung und Interpretation der Daten

7. Das Online-Lexikon Wikipedia als Korpus

7.1. Datenerhebung

7.2. Aufbereitung der Daten

7.3. Zusammenfassende Auswertung der Daten

7.4. Analyse und Interpretation „Abweichung von der Norm“

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den morphologischen Wandel der sogenannten schwachen Maskulina im Deutschen, insbesondere die Tendenz, die traditionelle Flexionsendung -en im Akkusativ und Dativ Singular zugunsten einer starken Flexion (oder Nullendung) aufzugeben. Ziel ist es, den aktuellen Status dieses Sprachwandels anhand korpuslinguistischer Analysen zu beleuchten und zu prüfen, ob bereits von einem etablierten Systemwandel gesprochen werden kann.

  • Grammatische Grundlagen der deutschen Substantivflexion
  • Entwicklung und Prototypentheorie der schwachen Maskulina
  • Theoretische Einordnung des nicht-intendierten Sprachwandels
  • Empirische Untersuchung der Zeitungssprache (2010)
  • Analyse des Online-Lexikons Wikipedia als heterogenes Korpus

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Die Gruppe der schwachen Maskulina stellt in der deutschen Gegenwartssprache zwar eine kleine, aber hinsichtlich ihres Flexionsverhaltens auffällige Gruppe dar. Das Deklinationsparadigma der schwachen Maskulina, aber auch der anderen Substantive ist mitnichten stabil. Sprache ist ein sich wandelndes System, zu dem Veränderungen dazugehören und deswegen gibt es immer wieder Zweifelsfälle, bei denen der Sprecher nicht sicher ist, welche Form die „richtige“ ist. Mit diesem Phänomen als Anlass soll in der vorliegenden Arbeit die Veränderung in der Gruppe der schwachen Maskulina untersucht werden.

Der Untersuchungsgegenstand der Arbeit ist die Gruppe der schwachen Maskulina, bei denen eine Veränderung der Flexionsendungen zu bemerken ist. Es kann in einigen Fällen von einem Übergang von der schwachen zur starken Flexion gesprochen werden.

Bei vielen Sprechern bestehen mittlerweile Schwierigkeiten bei der „richtigen“ Verwendung der Flexionsformen. Heißt es: „Mike gibt seinem Pilot das Zeichen zur Beschleunigung“1 oder „Mike gibt seinem Piloten das Zeichen zur Beschleunigung“? Keine der Versionen klingt vollkommen abwegig. Deswegen lohnt es sich, den Bereich der schwachen Flexion der Maskulina und ihren Wandel zu untersuchen. Diese Untersuchung hat nicht das Ziel, am Ende sagen zu können, in welchen Bereichen es „falsch“ gemacht wird, sondern das Stadium, in dem sich der Wandel befindet, steht im Mittelpunkt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der schwachen Maskulina und Definition der Forschungsfrage bezüglich der Flexionsänderungen.

2. Sprachsystematische Fakten der schwachen und starken Maskulina: Darstellung der grammatikalischen Grundlagen und Klassifizierung der Flexionsklassen basierend auf dem Wahrig.

3. Entwicklung der schwachen Maskulina: Analyse der Ursachen für Normabweichungen und theoretische Begründung der Abbautendenzen mittels der Prototypentheorie.

4. Kurze Erläuterung zum Sprachwandel: Theoretische Einordnung der Phänomene als nicht-intendierter, system-initiierter Sprachwandel.

5. Korpusanalyse: Untersuchung zum Deklinationstyp der schwachen Maskulina: Hinführung zur praktischen Untersuchung und Erläuterung der methodischen Vorgehensweise.

6. Das Zeitungskorpus: Präsentation der Analyseergebnisse aus verschiedenen deutschen Tageszeitungen des Jahres 2010.

7. Das Online-Lexikon Wikipedia als Korpus: Untersuchung des Schreibverhaltens in einem modernen, digitalen Medium und Vergleich mit der Zeitungssprache.

8. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Untersuchungsergebnisse und Ausblick auf zukünftige Forschungsbedarfe.

Schlüsselwörter

Schwache Maskulina, Substantivflexion, Sprachwandel, Korpuslinguistik, starke Flexion, Nullendung, Normabweichung, Sprachökonomie, Prototypentheorie, Zeitungssprache, Wikipedia, Flexionsendung, Morphologie, Sprachgebrauch, Systemwandel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Wandel der Flexionsendungen bei schwachen Maskulina im Deutschen, bei denen zunehmend die Endung -en im Dativ und Akkusativ zugunsten von Nullendungen entfällt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die grammatischen Grundlagen der Substantivflexion, die Prototypentheorie sowie die Analyse von Sprachwandelprozessen in unterschiedlichen Medientexten.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den aktuellen Stand des Wandels von der schwachen zur starken Flexionsform zu untersuchen und zu klären, inwieweit dieser Prozess bereits als systematischer Sprachwandel zu bezeichnen ist.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Es wird eine korpuslinguistische Untersuchung durchgeführt, bei der reale Sprachdaten aus Zeitungen und dem Online-Lexikon Wikipedia quantitativ und qualitativ ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Grammatik, Sprachwandeltheorien) und den praktischen Teil, der die Datenerhebung, Aufbereitung und Interpretation der Korpora umfasst.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich vor allem über Begriffe wie "Schwache Maskulina", "Sprachwandel", "Korpuslinguistik" und "Flexionsverhalten" definieren.

Warum wurde das Online-Lexikon Wikipedia als eigenes Korpus gewählt?

Wikipedia wurde als "Übergangsmedium" gewählt, da es aufgrund seiner Schnelllebigkeit und heterogenen Autorenschaft Tendenzen zeigen könnte, die näher an der Umgangssprache liegen als die traditionelle Zeitungssprache.

Was ergab die Analyse der Zeitungssprache im Vergleich zu Wikipedia?

In der Zeitungssprache zeigte sich eine sehr hohe Stabilität der standardsprachlichen Flexion, während im Wikipedia-Korpus eine etwas höhere Tendenz zu abweichenden Formen erkennbar war, wenngleich auch dort der Wandel noch als schwach zu beurteilen ist.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
„Helden oder Held“ – Die Verwendung der schwachen Maskulina mit starker Flexionsendung
Untertitel
Theoretische Grundlagen und Korpusanalysen
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Note
1,3
Autor
Anna Kramer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
31
Katalognummer
V274440
ISBN (Buch)
9783656671145
ISBN (eBook)
9783656671152
Sprache
Deutsch
Schlagworte
helden held verwendung maskulina flexionsendung theoretische grundlagen korpusanalysen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anna Kramer (Autor:in), 2010, „Helden oder Held“ – Die Verwendung der schwachen Maskulina mit starker Flexionsendung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/274440
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Leseprobe aus  31  Seiten
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