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Fernsehen mit Rückkanal

Theorien des Internets

Titel: Fernsehen mit Rückkanal

Seminararbeit , 2013 , 23 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der kulturelle Wandel mit seinen gesellschaftlichen Metaprozessen der Mediatisierung, Digitalisierung, Globalisierung und Individualisierung hat zu vielgestaltigen Phänomenen innerhalb der Gesellschaft und insbesondere der Medienbranche geführt. Denn keine andere Medienbranche hat sich in den letzten fünfundzwanzig Jahren so stark verändert wie das Fernsehen. Vom Anbeginn des Rundfunks in den Fünfzigerjahren, dass durch seinen öffentlich-rechtlichen Charakter geprägt war, wandelte es sich zum Dualen System in den Achtziger-jahren. Einher mit diesem Wandel gingen auch vielfache technische Veränderungen: Emp-fangsgeräte, Übertragungskanäle und Programme haben sich stark verändert; Schwarz-weißes Fernsehen wurde farbig, die Programmanzahl stieg von zunächst drei deutschen-landweiten Programmen (Das Erste, Das Zweite, und die dritten Programme) auf mehrere hundert internationale Vollprogramme an. Die fortschreitende Digitalisierung - von der Pro-duktion über die Distribution bis zum Empfang von Fernsehprogrammen, hat insbesondere in den letzten fünf Jahren zu vielgestaltigen Veränderungen in der Fernsehlandschaft geführt. Insbesondere das Internet hat zu einem Zusammenwachsen der Distributionskanäle ver-schiedener Medien geführt, wie beim ‚Internetfernsehen‘ zu beobachten war und ist. Die Medienlandschaft befindet sich aktuell in einem Umbruch, in der bisher getrennte Medien-branchen von Telekommunikation, Rundfunk und Internet zunehmend miteinander ver-schmelzen. Zwar ist das konventionelle Fernsehen aktuell noch Leitmedium - gerade unter den jüngeren Nutzern (in der Alterskohorte von 14 – 29 Jahren) ist jedoch bereits das Internet Leitmedium. Sie nutzen Computer und Internet inzwischen länger als das Fernsehgerät und dies nicht nur zur Information, sondern auch zur Unterhaltung. Dabei ist bezüglich des Internetfernsehens besonders interessant, dass es (als auf dem Internet basierendes Medium) als ein Charakteristikum die Rückkanalfähigkeit aufweist und damit die potentielle Möglichkeit interaktiv zu sein. Unter Rückkanalfähigkeit ist die Möglichkeit des Rezipienten gemeint, aktiv an der eigenen Programmgestaltung mitzuwirken und so aus seiner passiven Rolle in eine aktive, also partizipative Rolle zu treten.
Die Idee der Rückkanalfähigkeit, bzw. dem Rezipienten auch eine aktive Rolle zukommen zu lassen, ist jedoch nicht erst seit dem ‚digitalen Wandel‘ vorhanden. Im Bereich des Hörfunks sprach sich bereits Bertolt Brecht in seiner „Radiotheorie“ in

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Genese des Internetfernsehens

2.1 Digitalisierung und digitales Fernsehen

2.2 Vernetzung

3 Kriterien für interaktives Fernsehen

3.1 Interaktivität von Fernsehformaten

3.2 Interaktion als Ein-, Um- und Ausschalten

3.3 Interaktion als Abstimmung, offline-Rückkanal

3.4 Multikanal- und Multiperspektiv-Programme

3.5 Sendungen mit Videotext

3.6 Media on Demand/Mediatheken (digital)

3.7 Kommunikatives TV

3.8 Zusammenfassung und Kritik

4 Subsumtion von van Gogh TV und rundshow unter die Kriterien der Interaktivität

4.1 Van Gogh TV: Piazza Virtuale (1993)

4.2 rundshow

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die technologische und mediale Evolution des Fernsehens hin zu einem interaktiven Medium. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, wie durch den digitalen Fortschritt und die Internet-Vernetzung die klassische Ein-Weg-Kommunikation in eine interaktive Partizipation transformiert wird und inwieweit dadurch Bertolt Brechts Vision des "Radiogeräts" als demokratisches Instrument in modernen Fernsehformaten verwirklicht werden kann.

  • Technologische Grundlagen: Digitalisierung und Netzwerkkonvergenz
  • Klassifizierung von Interaktionsgraden im Fernsehen
  • Analyse von Pionierprojekten wie "van Gogh TV"
  • Untersuchung aktueller Formate wie die "rundshow"
  • Transformation vom passiven Rezipienten zum aktiven "Prosumer"

Auszug aus dem Buch

3.1 Interaktivität von Fernsehformaten

Eine allgemeingültige wissenschaftliche Definition von Interaktivität existiert nicht. Vielmehr handelt es sich um einen relationalen Begriff, der je nach (Medien-)Kontext andere Ausprägungen, Anforderungen und Intensitätsstufen erreichen kann. Beispielhaft sind im Kontext von Medienkunstwerken und Computerspielen ein bestimmter Grad an Immersion notwendig, also das Abtauchen des Rezipienten in die virtuelle Welt des Medienkunstwerks oder Computerspiels, der für das Fernsehen eher nachrangig ist, da für die Qualität der Interaktivität von Fernsehformaten der Grad der Eingriffsmöglichkeiten (Selektions- und Modifikationsgrade, s.u.) durch den Rezipienten relevanter ist; denn anhand der Eingriffsmöglichkeiten des Rezipienten wird ablesbar, inwiefern der Rezipient bzw. Empfänger im Sinne von Brecht auch zum Teilnehmer der Sendung oder gar Produzenten werden kann.

Allen Medienkontexten übergreifend gemeinsam ist jedoch, dass die Interaktivität ihren etymologischen Ursprung im soziologischen Begriff der Interaktion hat. Diese bezeichnet das „aufeinander bezogene Handeln zweier oder mehrerer Personen.“ Die Soziologie geht dabei jedoch von einer face-to-face Kommunikation zwischen zwei (oder mehreren) Menschen aus, die interagieren und nicht beispielsweise von einer Kommunikation von Menschen über oder mit einem Empfangsgerät. Jedoch ist bereits hier zu erkennen, dass bei der Interaktion und somit auch bei der Interaktivität der Rückkopplungsgedanke elementar ist. Im Kontext des Fernsehens ist damit die aktive Beteiligung bis zur Mitgestaltung des Rezipienten an der Sendung gemeint. Insbesondere durch die Digitalisierung (vgl. Kapitel 2.1) bzw. dem Internet (Vernetzung, Kapitel 2.2) hat die Idee vom Rückkanal verstärkte Relevanz erlangt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Hinführung zum Thema des technologischen Wandels des Fernsehens hin zu einem interaktiven Medium im Zuge der Digitalisierung.

2 Genese des Internetfernsehens: Analyse der technischen Grundlagen, insbesondere der Digitalisierung und der Internet-Vernetzung als Voraussetzung für Interaktivität.

3 Kriterien für interaktives Fernsehen: Theoretische Herleitung verschiedener Interaktionslevel und Systematisierung von Fernsehformaten hinsichtlich ihrer Rückkanalfähigkeit.

4 Subsumtion von van Gogh TV und rundshow unter die Kriterien der Interaktivität: Praktische Einordnung der konkreten Fallbeispiele "Piazza Virtuale" und "rundshow" in das zuvor entwickelte Interaktionsmodell.

5 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Bestätigung, dass durch technischen Fortschritt eine verstärkte Partizipation der Rezipienten möglich wurde.

Schlüsselwörter

Internetfernsehen, Interaktivität, Rückkanal, Digitalisierung, Vernetzung, Medienkonvergenz, Partizipation, Prosumer, van Gogh TV, rundshow, Fernsehformate, Kommunikation, Mediennutzung, Brecht, Zuschauerbeteiligung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung des Fernsehens von einem klassischen Ein-Weg-Medium zu einem interaktiven Kommunikationsapparat unter dem Einfluss des Internets.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themenfelder umfassen die technischen Grundlagen der Digitalisierung, das Konzept der Netzwerk-Vernetzung sowie die systematische Klassifizierung interaktiver TV-Formate.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den Grad der Interaktivität in Fernsehsendungen historisch und theoretisch zu bewerten und die Transformation des Zuschauers vom passiven Konsumenten zum aktiven Produzenten zu belegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt einen theoretisch-analytischen Ansatz, bei dem zunächst Kriterien für Interaktivität definiert und diese anschließend auf konkrete Fallbeispiele angewendet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Interaktivitätskriterien, die Darstellung technischer Grundlagen und die anschließende Fallstudienanalyse von Projekten wie "van Gogh TV" und "rundshow".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Interaktivität, Rückkanal, Digitalisierung, Partizipation und Medienkonvergenz definiert.

Wie unterscheidet sich "van Gogh TV" von der modernen "rundshow"?

Während "van Gogh TV" technologische Pionierarbeit leistete, nutzt die "rundshow" moderne Social-Media-Kanäle und eine deutlich einfachere, ortsunabhängige Mitgestaltungsmöglichkeit durch den Zuschauer.

Welche Rolle spielt Bertolt Brechts "Radiotheorie" für diese Arbeit?

Brechts Vision dient als theoretischer Ankerpunkt, um die Forderung nach der aktiven Beteiligung des Rezipienten als Produzent im heutigen, digital vernetzten Fernsehen zu reflektieren.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Fernsehen mit Rückkanal
Untertitel
Theorien des Internets
Hochschule
Leuphana Universität Lüneburg  (ICAM)
Veranstaltung
Theorien des Internets
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
23
Katalognummer
V273440
ISBN (eBook)
9783656656548
ISBN (Buch)
9783656656609
Sprache
Deutsch
Schlagworte
fernsehen rückkanal theorien internets
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2013, Fernsehen mit Rückkanal, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/273440
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  23  Seiten
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