Die Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Benchmarking in der erziehungswissenschaftlichen Forschung. Es soll der Frage nachgegangen werden, welche Kriterien ein Benchmarking der erziehungswissenschaftlichen Forschung erfüllen muss.
Zunächst aber beginnt das zweite Kapitel mit den Zielen eines Benchmarkings. Weiterhin wird der Benchmarking – Kodex vorgestellt, denn dieser stellt eine große Wichtigkeit für die Hochschulen dar, um sinnvolle Kooperationen zu ermöglichen. Aufgrund der verstärkten Wettbewerbssituation der Hochschulen bieten Kooperationen die einzige effektive Möglichkeit ein Benchmarking durchzuführen und somit im Wettbewerb zu bestehen.
Das dritte Kapitel beschäftigt sich dann mit den Benchmarking – Kriterien in der erziehungswissenschaftlichen Forschung, indem zunächst in der Vorbemerkung auf die Bedeutung der Benchmarking – Kriterien eingegangen wird. Aufgrund der Vorbemerkung erfolgen die Kriterien für das Vorliegen von Forschungsleistungen. Hierzu zählen die Publikationen, die Drittmittel, die Promotionen und die Reputationen eines Fachbereiches der Erziehungswissenschaften. Hierzu werden die Ausführungen des CHE zu ihren Forschungsrankings betrachtet und somit abgeleitet, welche Bedeutung sich für ein Benchmarking aus den Kriterien für das Vorliegen von Forschungsleistungen ergibt.
Die Arbeit wird mit einem Fazit beendet, in dem auf die Wichtigkeit der einzelnen Kriterien für ein Benchmarking eingegangen wird und die wesentlichen Elemente, die ein Benchmarking erziehungswissenschaftlicher Forschung beachten muss, werden kurz zusammengestellt, um eine Rückführung zur Ausgangsfrage zu ermöglichen und diese zu beantworten.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Benchmarking im Hochschulkontext
2.1 Ziele des Benchmarking
2.2 Der Benchmarking - Kodex
3. Benchmarking – Kriterien
3.1 Vorbemerkungen
3.2 Kriterien für das Vorliegen von Forschungsleistungen
3.2.1 Publikationen
3.2.2 Drittmittel
3.2.3 Promotionen
3.2.4 Reputationen
4. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das Benchmarking innerhalb der erziehungswissenschaftlichen Forschung mit dem zentralen Ziel, die notwendigen Kriterien zu identifizieren, die ein solches Verfahren erfüllen muss, um in der aktuellen wettbewerbsorientierten Hochschullandschaft valide Aussagen über Forschungsleistungen zu treffen.
- Grundlagen des Benchmarkings im Hochschulkontext
- Die Bedeutung des Benchmarking-Kodex für Kooperationen
- Analyse forschungsrelevanter Kennzahlen (Publikationen, Drittmittel)
- Rolle des wissenschaftlichen Nachwuchses (Promotionen)
- Reputation als Indikator für Forschungsleistung
Auszug aus dem Buch
3.2.1 Publikationen
Hornbostel macht deutlich, dass ein Kriterium für das Vorliegen von Forschungsleistungen die Publikationen der Forschungsergebnisse darstellen. Auch das Forschungsranking von CHE hat Publikationen von Professoren als ein Kriterium für das Vorliegen von Forschungsleistungen genutzt. Demnach verwendete CHE in seinem Forschungsranking von 2004, Daten aus der Datenbank FIS Bildung in einem Zeitraum von 1999 bis 2002, wobei Dubletten und Mehrfachpublikationen nicht hinzu gezählt wurden. Die Publikationen wurden, aufgrund ihrer Homogenität, nach Länge, Autorenanzahl und Kernzeitschriften gewichtet. Bezüglich der Erziehungswissenschaft wurden 47 Hochschulen miteinander verglichen.
Publikationen wurden weiterhin nach ihrem Dokumententyp zugeordnet. Demnach bestanden 23% der Publikationen aus Monographien, weniger als 1% aus Monographien in einem Themenheft, 3% aus Monographienauszügen, 45% aus Zeitschriftenaufsätzen, 1% aus Zeitschriftenaufsätzen in einem Themenheft und weniger als 1% konnten nicht zugeordnet werden. Im Jahr 2001 führte CHE im Rahmen des Studienführers eine Professorenbefragung hinsichtlich ihrer Publikationstätigkeiten in den Jahren 1997 bis 1999 durch. Demnach publizieren Professoren überwiegend in Fachzeitschriften und Sammelbänden, mit jeweils über 80%, aber auch Herausgeberschaften, Monographien und veröffentlichte Kongressbeiträge, mit jeweils über 50%, wurden überwiegend angegeben.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung definiert den Fokus auf das Benchmarking in der erziehungswissenschaftlichen Forschung und umreißt den Aufbau der Arbeit hinsichtlich der notwendigen Kriterien.
2. Benchmarking im Hochschulkontext: Dieses Kapitel erläutert die Ziele des Benchmarkings zur Leistungsverbesserung und stellt den Benchmarking-Kodex als Grundlage für Kooperationen vor.
3. Benchmarking – Kriterien: Hier werden spezifische Kriterien zur Messung von Forschungsleistungen wie Publikationen, Drittmittel, Promotionen und Reputationen im Detail analysiert.
4. Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung der untersuchten Kriterien zusammen und betont die Notwendigkeit einer wettbewerbsorientierten, aber methodisch sauberen Durchführung von Benchmarking-Prozessen.
Schlüsselwörter
Benchmarking, Erziehungswissenschaft, Forschungsleistung, Hochschulforschung, Publikationen, Drittmittel, Promotionen, Reputation, Forschungsranking, Qualitätsindikatoren, Benchmarking-Kodex, Wettbewerbsfähigkeit, FIS Bildung, Wissenschaftliche Leistung, Indikatorenentwicklung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung von Benchmarking-Verfahren im Bereich der erziehungswissenschaftlichen Forschung und der Frage, welche Kriterien dafür entscheidend sind.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Zielsetzung von Benchmarking, der Kodex für partnerschaftliche Vergleiche sowie die Operationalisierung von Forschungsleistungen durch spezifische Indikatoren.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, Kriterien zu definieren, die ein Benchmarking in der Erziehungswissenschaft erfüllen muss, um die Forschungsleistung von Fachbereichen valide vergleichbar zu machen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und die Auswertung bestehender Forschungsrankings (wie des CHE-Rankings) sowie theoretischer Grundlagenwerke zum Benchmarking.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden der Benchmarking-Kodex sowie die vier messbaren Dimensionen für Forschungsleistungen diskutiert: Publikationen, Drittmitteleinwerbung, Promotionen und Reputation.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die zentralen Begriffe sind Benchmarking, Erziehungswissenschaft, Forschungsleistung, Drittmittel, Publikationen und Qualitätsindikatoren.
Warum spielt die Herkunft der Drittmittel eine Rolle?
Die Herkunft ist entscheidend, da beispielsweise DFG- und Stiftungsmittel stärker mit hoher Forschungsqualität korrelieren als allgemeine Landesmittel.
Welchen Einfluss hat der wissenschaftliche Nachwuchs?
Die Anzahl der Promotionen gilt als Indikator für die zukünftige Forschungsleistung und die Betreuungsqualität innerhalb eines Fachbereichs.
Warum ist das CHE-Ranking für die Arbeit wichtig?
Es dient als praxisnahes Beispiel dafür, wie Forschungsleistungen in der Erziehungswissenschaft aktuell erfasst und gewichtet werden.
Wie wirkt sich die Wettbewerbssituation auf Hochschulen aus?
Der zunehmende Wettbewerb zwingt Hochschulen zur Kooperation, wobei Benchmarking als Instrument zur Selbststeuerung und Leistungsverbesserung eingesetzt wird.
- Arbeit zitieren
- Julia Hoffmann (Autor:in), 2006, Benchmarking. Kriterien der erziehungswissenschaftlichen Forschung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/272187