Mit der Etablierung der Wissensgesellschaft nehmen das Angebot und die Nachfrage nach Expertenwissen zu. Gegenstand dieser Arbeit ist die Untersuchung, ob die Macht von Experten im Unternehmen im Hinblick auf den Fachkräftemangel und des demografischen Wandels zunimmt und inwiefern die Unternehmen dieses Wissen steuern können.
Das Ziel dieses Assignments ist die Untersuchung, ob die Macht von Experten im Unternehmen im Hinblick auf den Fachkräftemangel und des demografischen Wandels zunimmt und inwiefern die Unternehmen dieses Wissen steuern können.
In der vorliegenden Arbeit wird dazu im ersten Teil aufgezeigt, was Experten sind und was Expertenmacht heißt. Im weiteren Verlauf wird auf den Fachkräftemangel, den demografischen Wandel und die Auswirkungen im Unternehmen eingegangen. Der zweite Teil der Arbeit beschäftigt sich mit der Steuerung und Beeinflussung der Expertenmacht im Unternehmen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Expertenmacht im Unternehmen
2.1 Was ist ein Experte
2.2 Was ist Expertenmacht
2.3 Einfluss durch Fachkräftemangel
2.4 Einfluss durch demografischen Wandel
2.5 Auswirkungen auf Unternehmen
3 Beeinflussung und Steuerung der Expertenmacht
3.1 Einfluss des Unternehmens
3.2 Steuerung durch das Personalmanagement
4 Schlussbetrachtungen
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht, ob die Macht von Experten in Unternehmen vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels und des demografischen Wandels wächst und wie Unternehmen diese Wissensressource durch gezieltes Personalmanagement steuern können.
- Analyse des Begriffs Expertenmacht im modernen Unternehmenskontext.
- Untersuchung der Auswirkungen von Fachkräftemangel und demografischem Wandel auf die Verfügbarkeit von Experten.
- Evaluation von Strategien des Wissensmanagements zur Steuerung von Expertenwissen.
- Rolle des Personalmanagements bei der Motivation und Bindung von Experten.
- Bewertung der Expertenmacht als Chance oder Risiko für die Wettbewerbsfähigkeit.
Auszug aus dem Buch
2.2 Was ist Expertenmacht
Häufig wird Wissen als Macht mit dem allseits bekannten Verständnis von Macht gleichgesetzt. Die Macht, die von spezialisiertem Wissen ausgeht, sollte daher nicht mit den traditionellen Machtkonzepten, wie der politischen Macht, verwechselt werden. Wissen im Kontext von Macht ist eher als potenzielle Macht, im Sinne von Handlungsmöglichkeiten, zu verstehen. Dagegen wird im Allgemeinen unter Macht die Herrschaft verstanden. Hier bedeutet Macht, den eigenen Willen gegen den Willen eines Anderen durchzusetzen, Zwang anzudrohen, Gehorsam zu erzwingen und individuelle Freiheiten einzuschränken.11
Die Macht der Experten begrenzt sich auf die Auswahl und die Interpretation von Wissen.12 Experten nehmen Wissen auf und bei der Weitergabe wird das Wissen zwangsläufig modifiziert, es fließt also nicht ungehindert durch den Experten durch.13
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz von Expertenwissen in der Wissensgesellschaft ein und definiert das Ziel der Arbeit, die Expertenmacht und deren Steuerung zu analysieren.
2 Expertenmacht im Unternehmen: Dieses Kapitel definiert den Begriff des Experten sowie der Expertenmacht und analysiert die einflussnehmenden Faktoren wie Fachkräftemangel, demografischen Wandel und betriebswirtschaftliche Konsequenzen.
3 Beeinflussung und Steuerung der Expertenmacht: Es werden Methoden diskutiert, wie Unternehmen und insbesondere das Personalmanagement Experten lenken, motivieren und an die Organisation binden können.
4 Schlussbetrachtungen: Das Fazit bestätigt die zunehmende Expertenmacht und bewertet diese als Chance, sofern Unternehmen die Expertise durch zielgerichtetes Management für ihre strategischen Ziele nutzen.
Schlüsselwörter
Expertenmacht, Wissensmanagement, Fachkräftemangel, Demografischer Wandel, Personalmanagement, Humankapital, Wettbewerbsfähigkeit, Experten, Wissensgesellschaft, Unternehmensführung, Zielvereinbarung, Personalentwicklung, Motivation
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit dem Phänomen der Expertenmacht innerhalb von Unternehmen und untersucht, wie sich diese im Kontext gesellschaftlicher Veränderungen wie dem demografischen Wandel entwickelt.
Welches sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die Definition von Expertenwissen, die Auswirkungen des Fachkräftemangels sowie Strategien zur Steuerung von Wissen durch das Personalmanagement.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob Expertenmacht für ein Unternehmen ein Fluch oder ein Segen ist und wie Unternehmen aktiv darauf einwirken können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Auswertung empirischer Studien zur Macht von Experten und demografischen Entwicklungen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsbestimmung, die Analyse externer Einflussfaktoren (Fachkräftemangel, demografischer Wandel) und die Darstellung von Management-Methoden zur Lenkung von Experten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Expertenmacht, Wissensmanagement, Personalmanagement und Wettbewerbsfähigkeit.
Wie definiert die Autorin den Unterschied zwischen Experte und Sachbearbeiter?
Ein Experte zeichnet sich dadurch aus, dass er nicht nur weiß, wie ein System zu bedienen ist, sondern auch versteht, warum und wie es funktioniert; sein Wissen ist zudem eng an seine Person gebunden.
Welche Rolle spielt das Personalmanagement bei der Steuerung?
Das Personalmanagement fungiert als Steuerungsinstanz, die durch gezielte Weiterbildung, Zielvereinbarungen und maßgeschneiderte Betreuungsangebote Experten motiviert und deren Wissen im Sinne des Unternehmens sichert.
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- Ines Filler (Author), 2013, Expertenmacht in Unternehmen. Segen oder Fluch?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/269326