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Selbstreguliertes Lernen

Titel: Selbstreguliertes Lernen

Hausarbeit , 2014 , 8 Seiten

Autor:in: Sander Kebnier (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der sich stets wandelnden, sich rasant verändernden modernen Welt ist ein breiter Bestand an kognitiven und vor allem metakognitiven Fertigkeiten und Fähigkeiten obligatorisch. Dem Individuum wird ein Wissens- und Fertigkeitenrepertoire abverlangt, welchem ohne institutionalisierte Bildungsprozesse unmöglich Herr zu werden ist. Diese Aufgabe fällt somit den Schulen, Hochschulen und anderen etwaigen Bildungsstätten, gleichsam den Lehrenden und den Lernenden zu. Selbstregulative Kompetenzen sind somit im schulischen System und im Zusammenhang mit dem lebenslangen Lernen ein unabdingbares Erfordernis. Jene Fähig- und Fertigkeiten können keinesfalls als selbstverständlich oder als »von selbst zutage tretend« bezeichnet werden. Wird demnach, wie häufig üblich, weder im sekundären noch im tertiären Bildungsbereich eine Förderung der Selbstregulation initiiert, so hat dies weitreichende negative Folgen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffbestimmung des Terminus »selbstreguliertes Lernen«

3. Die Komponenten selbstregulierten Lernens (Komponentenmodelle)

4. Die Prozesse selbstregulierten Lernens (Prozessmodelle)

5. Strategien der Selbstregulation

6. Förderung selbstregulativer Kompetenzen

7. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Konzept des selbstregulierten Lernens als essenzielle Schlüsselkompetenz im schulischen Kontext. Dabei liegt der Fokus darauf, wie Lernende ihren eigenen Lernprozess durch kognitive, metakognitive und volitionale Strategien steuern, reflektieren und optimieren können, um den Herausforderungen einer sich wandelnden Wissensgesellschaft erfolgreich zu begegnen.

  • Grundlagen und Definition des selbstregulierten Lernens
  • Strukturmodelle der Selbstregulation (Komponenten- und Prozessmodelle)
  • Einsatz und Kategorisierung von Lernstrategien
  • Praktische Fördermaßnahmen im schulischen Alltag
  • Implementierung von Instrumenten wie Lerntagebüchern und Kompetenzrastern

Auszug aus dem Buch

Die Komponenten selbstregulierten Lernens (Komponentenmodelle)

Die Komponentenmodelle selbstregulierten Lernens explizieren zum einen die Kompetenzen der selbstbestimmt Lernenden und zum anderen die Inhaltskomplexe und Ebenen, auf welche sich die Selbstregulation bezieht. Eine besondere Relevanz kommt dabei den kognitiven, metakognitiven, motivationalen und volitionalen Komponenten zu (vgl. HASSELHORN/GOLD 2013, S. 334). Die kognitive Komponente umfasst die Wahrnehmungs- und Denkvorgänge, das (strategische und auch konzeptionelle) Wissen, gleichwie die Fertigkeit, die Strategien anzuwenden. Die metakognitive Komponente hingegen beschreibt die Entwicklung, Selbstbeobachtung und Reflexion bzw. die Anpassung und Optimierung in Verbindung zum beabsichtigten Lernziel. Es handelt sich also um das Denken über das Denken, das Wissen über und um das (eigene) Wissen. Die motivationale Komponente umfasst weiterführend jene Aktivitäten, die der Initiierung (Selbstmotivation, fremdmotivierte Lernziele etc.) des Lernens zugrunde liegen. Darüber hinaus spielt die volitionale Komponente, also das Aufrechterhalten des Lernens, eine entscheidende Rolle (vgl. ebd., S. 334/LANDMANN et al. 2009, S. 50).

„[Self-regulated learning] is the fusion of skill and will. It is informed by metacognition from self and others and is fueled by affect and desire“(PARIS/PARIS 2001, S. 98). Es liegt folglich eine wechselseitige Verbindung zwischen der motivationalen und der kognitiven Regulationsebene vor.

So beschreibt MONIQUE BOEKAERTS (1999) ein Drei-Schichten-Modell, dass jene Implikationen des selbstregulierten Lernens umfasst (Abb. 1). Die innere Schicht beinhaltet die kognitiven Prozesse und die damit einhergehenden Primärstrategien der Informationsverarbeitung, die gleichsam als habituelle Lernstile und Vorgehensweisen zu verstehen sind (vgl. HASSELHORN/GOLD 2013, S. 334). In diesem Zusammenhang stellen sich die »Was-Fragen«, welche auf die zur Verfügung stehenden unterschiedlichen Primärstrategien zurückzuführen sind (vgl. BOEKAERTS 1999, S. 451ff.). Die mittlere Schicht impliziert die Regulation des Lernprozesses und setzt somit eigenes metakognitives Wissen voraus. Der Einsatz der kognitiven Primärstrategien wird kontrolliert und optimiert. BOEKAERTS beschreibt dies mit den »Wie-Fragen«. Die äußere Schicht hingegen zeigt, dass der gesamte Lernprozess in ein kognitives, motivationales Selbstkonzept eingebunden und mit der selbstbezogenen Überzeugung eines Individuums verwoben ist. In diesem Fall stellen sich die »Warum-Fragen« der emotionalen, motivationalen und volitionalen Haltung des Lernens (vgl. HASSELHORN/GOLD 2013, S. 334f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beleuchtet die Notwendigkeit von Selbstregulation in der modernen Wissensgesellschaft und definiert deren Relevanz für den schulischen Lernerfolg.

2. Begriffbestimmung des Terminus »selbstreguliertes Lernen«: Definiert das Konzept als Methode des Wissenserwerbs, bei der der Lernende die Steuerung und Reflexion seines Lernprozesses selbst übernimmt.

3. Die Komponenten selbstregulierten Lernens (Komponentenmodelle): Erläutert die kognitiven, metakognitiven, motivationalen und volitionalen Ebenen und stellt das Drei-Schichten-Modell von Boekaerts vor.

4. Die Prozesse selbstregulierten Lernens (Prozessmodelle): Beschreibt den zyklischen Hergang der Selbstregulation in Phasen der Vorbereitung, Lernphase und Nachbereitung.

5. Strategien der Selbstregulation: Detailliert den Einsatz von Elaborations-, Organisations- und metakognitiven Strategien zur effektiven Informationsverarbeitung.

6. Förderung selbstregulativer Kompetenzen: Zeigt praktische pädagogische Ansätze wie Lerntagebücher und Kompetenzraster an konkreten Schulbeispielen auf.

7. Fazit und Ausblick: Diskutiert die Grenzen und die Komplexität des Modells und weist auf die Notwendigkeit intensiver schulischer Anleitung hin.

Schlüsselwörter

Selbstreguliertes Lernen, Selbstregulation, Metakognition, Lernstrategien, Drei-Schichten-Modell, Prozessmodell, Lerntagebuch, Kompetenzraster, Motivation, Volition, Wissenserwerb, Lernprozesssteuerung, Schulpädagogik, Selbstwirksamkeit, Lernorganisation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den theoretischen Grundlagen und der praktischen Anwendung von selbstreguliertem Lernen im schulischen Kontext.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die Definition des Lernkonzepts, die Strukturierung in Komponenten- und Prozessmodelle sowie die praktische Förderung durch pädagogische Instrumente.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Schülerinnen und Schüler durch selbstregulative Kompetenzen ihren Lernerfolg steigern und ihren Lernprozess eigenständig steuern können.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die auf der Analyse bestehender psychologischer und pädagogischer Fachliteratur sowie Prozessmodellen basiert.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung durch Komponenten- und Prozessmodelle sowie die praktische Implementierung von Lernstrategien und Förderinstrumenten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Selbstregulation, Metakognition, Lernstrategien, Kompetenzraster und Lernbüro.

Wie unterstützen Lerntagebücher den Prozess der Selbstregulation?

Lerntagebücher ermöglichen den Lernenden eine systematische Selbstbeobachtung und Reflexion ihrer Lernstrategien, während sie gleichzeitig der Lehrkraft Einblicke in den Lernfortschritt gewähren.

Welche Herausforderungen sind mit dem selbstregulierten Lernen verbunden?

Die Arbeit identifiziert die hohe Komplexität des Prozesses als Hürde; ohne ausreichende Anleitung durch Lehrkräfte kann das Konzept Lernende überfordern und bestehende Bildungsbenachteiligungen verschärfen.

Ende der Leseprobe aus 8 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Selbstreguliertes Lernen
Hochschule
Universität Hamburg  (Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft)
Veranstaltung
Einführung in die Grundlagen der Schulpädagogik: Lehrer-Schüler-Unterricht-Schule
Autor
Sander Kebnier (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
8
Katalognummer
V268014
ISBN (eBook)
9783656586159
ISBN (Buch)
9783656586203
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Selbstregulation Fremdregulation Regulation Regulationsinstanz Pädagogische Psychologie Selbstreguliertes Selbstbestimmtes Lernen Metakognition Motivation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sander Kebnier (Autor:in), 2014, Selbstreguliertes Lernen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/268014
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Leseprobe aus  8  Seiten
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