Social Media gewinnt heutzutage immer mehr an Bedeutung. Wenn ein Unternehmen
im großen Geschäft mithalten will, sind soziale Netzwerke unumgänglich. Das Social
Media Monitoring ist für Unternehmen sehr wichtig, um zu wissen, wo das
Unternehmen im Social Web steht und was potenzielle Kunden von dem
Unternehmen und dem Produkt halten bzw. erwarten.
Social Media ist nicht mehr wegzudenken. Millionen von Menschen sind in Facebook
aktiv, veröffentlichen Fotos auf Plattformen wie flickr oder teilen Meinungen in
unterschiedlichen Foren. Es ist kein kurzlebiger Modetrend, sondern fester Bestandteil
der heutigen Kommunikation. Dementsprechend ist es für jedes Unternehmen
essentiell, Social Media im Marketing-Mix besondere Beachtung zu schenken. Social
Media bietet Unternehmen, Beratern, Kirchen, Universitäten und Privatpersonen, die
Möglichkeit Menschen zu erreichen und neue Kontakte zu knüpfen. Die klassische
One-Way-Kommunikation gehört der Vergangenheit an.
Der entscheidende Vorteil von Social Media ist der Kostenaspekt, der auch kleinen
und mittelständigen Unternehmen, die Möglichkeit bietet, mit geringem Budget, eine
große Bandbreite von potenziellen Kunden zu erreichen.
In der sozial vernetzen Welt müssen Unternehmen, Neuigkeiten und Veränderungen
schnellst möglichst wahrnehmen und reagieren.
1.1 Problemstellung
Aufgrund der demographischen Entwicklung und der HR-Verknappung wird es immer
schwieriger geeignete Fach- und Führungskräfte zu finden. Die Mitarbeitergewinnung
und -bindung nimmt einen immer größeren Stellenwert im Unternehmen ein. Im Kampf
um gut ausgebildete Arbeitskräfte ist das Social Web mit seinen vielfältigen
Möglichkeiten die optimale Ergänzung im Personalmarketing-Mix. Da sich gerade
junge Erwachsene intensiv mit Social Media Anwendungen beschäftigen, rücken
soziale Netzwerke immer mehr in den Fokus des Personalmarketings.
Social Media ist allgegenwärtig. Plattformen wie Twitter, YouTube, Facebook und das
Businessnetzwerk Xing verändern die Welt der Kommunikation und Interaktion.
Daraus ergeben sich nie zuvor da gewesene Möglichkeiten und Herausforderungen
für Unternehmen und Einzelpersonen.[...]
Inhaltsverzeichnis
1 EINFÜHRUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Untersuchung
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1 Personalmarketing und Social Recruiting im Social-Media-Zeitalter
2.2 Social Media Marketing
2.2.1 Die wichtigsten Technologien und Plattformen
2.2.1.1 Social Publishing
2.2.1.2 Social Networks
2.2.1.3 Media Sharing
2.2.1.4 Social Commerce
2.2.1.5 Mobile Social Web
2.3 Social Media- Möglichkeiten und Chancen
2.4 Social Media- Gefahren und Grenzen
2.4.1 „Shitstorm“
2.4.1.1 Imageschädigung durch Shitstorms- Beispiele aus der Praxis
2.4.1.2 Positiver Nebeneffekt eines „Shitstorms“
3 SOCIAL MEDIA ANALYSE
3.1 Analysieren- aber wie?
3.2 Arten der Analyse
4 SOCIAL MEDIA MONITORING IM PERSONALMARKETING
4.1 Anwendungsfelder von Monitoring Tools
4.2 Der richtige Einstieg in das Social Media Monitoring
4.3 Drei Stufen der Überwachung
4.4 Anforderungen an Social Media Monitoring Tools
4.5 Kostenfreie Tools im Web
4.5.1 Social Web Monitoring Tools
4.5.2 Twitter Monitoring
4.5.3 Blog Monitoring
4.5.4 Foren Monitoring
4.5.5 Monitoring Tools für Social Networks
4.5.4 Individuelle Überwachung durch Social Media Dashboard
4.5.5 Fazit zur Anwendung kostenfreier Tools
4.6 Professionelle Monitoring Tools
4.6.1 Radian6
4.6.2 Sysomos
4.6.3 Alterian SM2
4.6.4 Fazit zur Anwendung professioneller Tools
4.7 Social Media Kennzahlen
4.8 Richtig reagieren auf negative Kritik
5 AKTUELLER UMGANG MIT SOCIAL MEDIA MONITORING IN DER PRAXIS
5.1 Warum ist Social Media Monitoring für das Personalmarketing so wichtig?
5.2 Welchen Stellenwert nimmt das Monitoring im Personalmarketing ein?
5.3 Wie werden Social Media Aktivitäten im Unternehmen gemessen?
5.4 Wie läuft das Monitoring im Unternehmen ab?
5.5 Studie 2013- Social Media Erfolgsmessung
6 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN UND TRENDS
7 SCHLUSSFOLGERUNGEN UND AUSBLICK
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Diese Bachelorarbeit untersucht die Relevanz und den Einsatz von Social Media Monitoring im deutschsprachigen Personalmarketing. Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen den Erfolg ihrer Social-Media-Aktivitäten messen und optimieren können, wobei der Schwerpunkt auf dem Vergleich zwischen kostenfreien und kostenpflichtigen Analysetools liegt.
- Grundlagen des Personalmarketings und Social Recruitings
- Chancen und Gefahren von Social Media (inkl. Shitstorm-Phänomen)
- Methodische Ansätze zur Social Media Analyse
- Vergleich von Monitoring-Tools (kostenfrei vs. professionell)
- Anwendung von Kennzahlen und Erfolgskontrolle in der Unternehmenspraxis
Auszug aus dem Buch
2.4.1 „Shitstorm“
Der Duden definierte einen Shitstorm als „Sturm der Entrüstung in einem Kommunikationsmedium des Internets, der zum Teil mit beleidigenden Äußerungen einhergeht“.35
Shitstorm bezeichnet ein Internet-Phänomen, das bis vor einigen Jahren, noch vollkommen unbekannt war. Heute gestaltet es sich immer mehr zu einem ernstzunehmenden Problem für Unternehmen und Personen des öffentlichen Lebens.
Unternehmen locken Verbraucher mit vielversprechenden Aussagen, was beim Nichteinhalten oftmals zu negativen Kommentaren und Posts in Social Networks führt. Zudem befinden sich sogenannte Trolle im Netz, die negative Kritik äußern, um den Gegenüber zu provozieren. In Foren nennt man dieses Verhalten Flamewars. Dabei denken sich User bewusst Streiche und Sticheleinen gegen eine Person oder ein Produkt aus. Eine Reaktion auf die sog. Flamewars verschlimmert die Situation meistens.
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINFÜHRUNG: Erläutert die wachsende Bedeutung von sozialen Netzwerken im Personalmarketing und definiert die Zielsetzung der Arbeit, den Erfolg von Social Media Messungen zu analysieren.
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Beschreibt die Transformation des klassischen Personalmarketings zum Dialog mit der Zielgruppe und kategorisiert verschiedene Social-Media-Technologien sowie potenzielle Risiken wie den Shitstorm.
3 SOCIAL MEDIA ANALYSE: Behandelt die Notwendigkeit systematischer Analyseprozesse und stellt drei spezifische Analysevarianten (Fokus-, Monitor- und Sonaranalyse) vor.
4 SOCIAL MEDIA MONITORING IM PERSONALMARKETING: Detaillierte Betrachtung der Werkzeuge zur Überwachung und Auswertung, inklusive eines fundierten Vergleichs zwischen kostenfreien Tools und professionellen Monitoring-Lösungen.
5 AKTUELLER UMGANG MIT SOCIAL MEDIA MONITORING IN DER PRAXIS: Präsentiert statistische Daten und Studien zur Verbreitung und Messung von Social-Media-Aktivitäten in deutschen Unternehmen.
6 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN UND TRENDS: Bietet konkrete Ratschläge zur Krisenprävention, etwa durch die Erstellung eines Notfallplans, und beleuchtet die zunehmende Bedeutung mobiler Strategien.
7 SCHLUSSFOLGERUNGEN UND AUSBLICK: Fasst die zentrale Rolle des Monitorings für den Unternehmenserfolg zusammen und betont die Notwendigkeit, sich in einem zunehmend arbeitnehmerdominierten Markt aktiv zu positionieren.
Schlüsselwörter
Social Media Monitoring, Personalmarketing, Social Recruiting, Shitstorm, Kennzahlen, Analysetools, Web 2.0, Arbeitgebermarke, ROI, Online-Reputation, Krisenmanagement, Recruiting-Strategie, Crowdsourcing, Social Networks, Employer Branding.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert, wie Unternehmen soziale Netzwerke für das Personalmarketing nutzen und wie sie mittels Monitoring-Tools den Erfolg ihrer Kommunikation im Social Web messen und optimieren können.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die zentralen Felder umfassen Personalmarketing, Social Media Monitoring, die Analyse von nutzergenerierten Inhalten, den Vergleich verschiedener Monitoring-Tools sowie den Umgang mit Krisen und negativer Kritik.
Was ist das primäre Ziel der Bachelorarbeit?
Ziel ist es, den Nutzen von Social Media Monitoring im Recruiting aufzuzeigen, Unterschiede zwischen kostenfreien und kostenpflichtigen Tools herauszuarbeiten und Empfehlungen für eine erfolgreiche Erfolgsmessung im Personalmarketing zu geben.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturrecherche, die Auswertung bestehender Fachartikel, Studien sowie die Analyse von Online-Quellen und Marktbeobachtungen, um eine systematische Darstellung des Monitoring-Prozesses zu erstellen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, Methoden der Analyse, die konkrete Anwendung von Monitoring-Tools, Kennzahlen zur Erfolgsmessung sowie eine praxisnahe Darstellung der derzeitigen Nutzung in deutschen Unternehmen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Social Media Monitoring, Personalmarketing, Employer Branding, Shitstorm-Prävention, Return on Influence und die Unterscheidung von quantitativen und qualitativen Analysetools aus.
Was zeichnet die beschriebene "Shitstorm-Matrix" aus?
Das Modell der Business Intelligence Group GmbH unterteilt den Shitstorm in drei Phasen: eine Pre-Phase (Normalniveau), eine Akute-Phase (Dichte negativer Beiträge) und eine Post-Phase (Nachklingen), um die Auswirkungen auf das Image messbar zu machen.
Warum ist die manuelle Nachbearbeitung trotz Automatisierung wichtig?
Trotz der hohen Automatisierung durch Monitoring-Tools ist eine manuelle Bearbeitung durch Menschen essenziell, um den Kontext einzelner Diskussionen richtig einzuschätzen und authentisch auf Kritik oder Kundenanfragen reagieren zu können.
- Quote paper
- Irene Elert geb. Brianzew (Author), 2013, Social Media Monitoring: Den digitalen Fußabdruck im Netz überwachen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/264661