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Das persönliche Budget. Ein Überblick

Title: Das persönliche Budget. Ein Überblick

Research Paper (undergraduate) , 2008 , 30 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dipl.-Sozialpädagogin (FH), Master of Mental Health (MMH) Janna Kohlert (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

Spätestens seit Einführung des Rechtsanspruchs Leistungsberechtigter auf
Gewährung eines Persönlichen Budgets zu Anfang des Jahres 2008 wird das
Thema „Persönliches Budget“ vor allem in Fachkreisen ausführlich und mitunter
recht kontrovers diskutiert. Worum geht es?

Mit der vorliegenden Arbeit möchte ich eine aktuelle und strukturierte Übersicht zum Persönlichen Budget geben.
Eingangs stelle ich die rechtlichen Grundlagen des Persönlichen Budgets dar, dann gehe ich auf die Hintergründe der Entstehung und die intendierten Ziele des Persönlichen Budgets ein. Anschließend fasse ich Informationen zu den konkreten Inhalten des Persönlichen Budgets zusammen: Wie werden die Leistungen finanziert? Wer kommt als Leistungsempfänger in Frage? Wer sind die Leistungsträger? Was sind budgetfähige Leistungen? Und wer erbringt diese Leistungen? Zuletzt schildere ich einige Probleme bei der Umsetzung des Persönlichen Budgets sowie offene Fragen und benenne kritisch zu bewertende Aspekte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Rechtliche Grundlagen des Persönlichen Budgets

3. Hintergründe der Entstehung und Ziele des Persönlichen Budgets

4. Inhalte des Persönlichen Budgets

4.1 Leistungsfinanzierung

4.2 Leistungsempfänger

4.3 Leistungsträger

4.4 Budgetfähige Leistungen

4.5 Leistungserbringer

5. Probleme bei der Umsetzung des persönlichen Budgets, offene Fragen und einige kritische Anmerkungen

5.1 Budgetberatung und Budgetassistenz

5.2 Budgetbemessung: Verpreislichung und Bedarfsfeststellung

5.3 Aspekt der Kostendämpfung

5.4 Weitere Umsetzungshemmnisse

5.5 Befürchtung bezüglich der gesteigerten Markt- und Wettbewerbssituation

6. Schlussbemerkungen

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Studienarbeit verfolgt das Ziel, einen strukturierten Überblick über das Persönliche Budget als alternative Form der Leistungsfinanzierung im deutschen Rehabilitationssystem zu geben, rechtliche Grundlagen sowie Hintergründe zu beleuchten und kritische Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung zu diskutieren.

  • Rechtlicher Rahmen und Implementierung des Persönlichen Budgets
  • Paradigmenwechsel in der Behindertenpolitik (Teilhabe statt Eingliederung)
  • Struktur der Leistungsfinanzierung und zentrale Akteure
  • Kriterien der Budgetfähigkeit und Leistungserbringung
  • Problematiken bei der Bedarfsfeststellung und Budgetberatung
  • Markt- und Wettbewerbsaspekte sowie Kosteneffizienz

Auszug aus dem Buch

4.2 Leistungsempfänger

Leistungsberechtigt sind geistig und/oder körperlich und/oder psychisch behinderte oder von Behinderung bedrohte Menschen, die Anspruch auf Teilhabeleistungen nach §5 Nr.1, 2 und 4 SGB IX haben, also auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation, zur Teilhabe am Arbeitsleben oder zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft.

Der Anspruch auf ein Persönliches Budget muss per Antrag geltend gemacht werden. Kein behinderter oder von Behinderung bedrohter Mensch kann zur Inanspruchnahme eines Persönlichen Budgets gezwungen werden, diese muss immer freiwillig erfolgen.

Sicherlich kommt nicht jeder behinderte oder von Behinderung bedrohte Mensch für die Inanspruchnahme eines Persönlichen Budgets in Frage. Gerade bei Menschen mit psychischer Erkrankung dürfte es diesbezüglich Einschränkungen geben, da die Beantragung und Nutzung eines Persönlichen Budgets und die damit einhergehenden Formalitäten alles andere als „niederschwellig“ sind. Hinzu kommt die Erfordernis eines gewissen Maßes an „Compliance“ und „Krankheitseinsicht“ – ohne hier die kritische Diskussion zu diesen Begriffen führen zu wollen –, was in diesem Kontext als das Vorhandensein eines Mindestmaßes an „Bündnisfähigkeit“, Motivation und Strukturierungsfähigkeit zu verstehen ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die gesetzliche Einführung des Persönlichen Budgets ein, erläutert die Motivation der Verfasserin aus ihrer beruflichen Praxis und skizziert das methodische Vorgehen der Arbeit.

2. Rechtliche Grundlagen des Persönlichen Budgets: Dieses Kapitel erläutert die Entwicklung des Persönlichen Budgets von der Experimentierklausel über das SGB IX bis hin zum Rechtsanspruch ab 2008.

3. Hintergründe der Entstehung und Ziele des Persönlichen Budgets: Hier werden der Paradigmenwechsel vom paternalistischen Modell hin zu Empowerment, Normalisierung und Selbstbestimmung sowie das bio-psycho-soziale Verständnis von Behinderung analysiert.

4. Inhalte des Persönlichen Budgets: Dieses Kapitel beschreibt die operative Seite, inklusive Finanzierung, anspruchsberechtigte Personen, zuständige Leistungsträger sowie Kriterien für budgetfähige Leistungen und die Rolle der Leistungserbringer.

5. Probleme bei der Umsetzung des persönlichen Budgets, offene Fragen und einige kritische Anmerkungen: Eine kritische Auseinandersetzung mit Beratungsstrukturen, Budgetbemessung, Kostendämpfungsdebatten und möglichen Gefahren eines ruinösen Wettbewerbs.

6. Schlussbemerkungen: Die Autorin fasst ihre Einschätzung zusammen, betont das Innovationspotenzial des Instruments, mahnt aber eine Klärung der offenen Fragen und eine stetige Qualitätssicherung an.

Schlüsselwörter

Persönliches Budget, SGB IX, Teilhabe, Rehabilitation, Selbstbestimmung, Empowerment, Budgetassistenz, Leistungsträger, Behindertenhilfe, Kostendämpfung, Budgetberatung, Budgetfähigkeit, Sozialpolitik, Inklusion, Bedarfsfeststellung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen umfassenden Überblick über das Persönliche Budget im Kontext des deutschen Sozial- und Rehabilitationssystems.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der rechtlichen Einordnung, dem zugrundeliegenden Paradigmenwechsel in der Behindertenpolitik, der praktischen Abwicklung der Finanzierung und den Herausforderungen bei der Implementierung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Ziel ist es, das komplexe System des Persönlichen Budgets transparent darzustellen, die intendierten Ziele (wie Selbstbestimmung und Partizipation) den praktischen Umsetzungsproblemen gegenüberzustellen und kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche, die aktuelle Fachbücher, Artikel, gesetzliche Bestimmungen sowie Dokumentationen zu Modellprojekten auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Grundlagen (Recht, Ziele, Inhalte) und eine kritische Auseinandersetzung mit Umsetzungshindernissen, wie etwa der Budgetbemessung und der Beratungsqualität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Persönliches Budget, Selbstbestimmung, Empowerment, SGB IX und Rehabilitation charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Rolle des behinderten Menschen durch das Persönliche Budget?

Der behinderte Mensch wandelt sich vom passiven Adressaten einer Sachleistung zum aktiven „Kunden“ oder „Arbeitgeber“, der selbst entscheidet, welche Leistungen er bei wem in Anspruch nimmt.

Welche Bedenken äußert die Verfasserin hinsichtlich der „Marktsituation“?

Sie befürchtet einen ruinösen Wettbewerb unter sozialen Anbietern, der dazu führen könnte, dass fachliche Qualität zugunsten von Dumpingpreisen leidet und die Interessenvertretung der Betroffenen in den Hintergrund rückt.

Warum ist die Budgetassistenz für manche Betroffene kritisch?

Da die Kosten für die notwendige Assistenz oft direkt aus dem Budgetbetrag finanziert werden müssen, schmälert dies das Budget für die eigentliche Hilfe, was bei komplexen Bedarfen zu Problemen führen kann.

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Details

Title
Das persönliche Budget. Ein Überblick
College
Munich University of Applied Sciences  (Angewandte Sozialwissenschaften)
Course
Gesundheits- und sozialwissenschaftliche Grundlagen
Grade
1,3
Author
Dipl.-Sozialpädagogin (FH), Master of Mental Health (MMH) Janna Kohlert (Author)
Publication Year
2008
Pages
30
Catalog Number
V263217
ISBN (eBook)
9783656520900
ISBN (Book)
9783656526643
Language
German
Tags
budget überblick
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Sozialpädagogin (FH), Master of Mental Health (MMH) Janna Kohlert (Author), 2008, Das persönliche Budget. Ein Überblick, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/263217
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