Im ersten Teil der Arbeit wird Pfisters Vorstellung zum dramatischen Erzählen analysiert. Im zweiten Teil wird das Verfahren der Episierung des Dramas am Beispiel von Lars Noréns "Löven i Vallombrosa" veranschaulicht.
Inhaltsverzeichnis
- Das Wesen der dramatischen Kommunikationsform
- Unmittelbarkeit „im Modus der Darstellung”
- Plurimedialität
- Kollektivität von Produktion und Rezeption
- Episierung des Dramas
- Illusionsbruch durch das vermittelnden Kommunikationssystem
- Offenheit des Dramas
- Anwendung auf „Löven i Vallombrosa”
- Inhaltsangabe
- Offenheit in der Wiederholung
- Das Schattendasein
- „Det är jag som är Clara. I pjäsen.“
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Inszenierte Wirklichkeit im Drama „Löven i Vallombrosa“ von Lars Norén. Sie analysiert die spezifischen Kommunikationsformen des Dramas im Vergleich zu narrativen Texten und beleuchtet die Besonderheiten der Dramaturgie des Stücks.
- Das Wesen der dramatischen Kommunikationsform
- Episierung des Dramas
- Illusionsbruch und Offenheit in der Dramaturgie
- Die Rolle der Plurimedialität in der Inszenierung
- Anwendung der Analyse auf „Löven i Vallombrosa“
Zusammenfassung der Kapitel
1. Das Wesen der dramatischen Kommunikationsform
Dieses Kapitel beleuchtet die spezifischen Merkmale der dramatischen Kommunikationsform im Vergleich zu narrativen Texten. Es analysiert die Rolle des „vermittelnden Kommunikationssystems“ und die daraus resultierende Unmittelbarkeit der dramatischen Darstellung. Die Bedeutung von Plurimedialität und die Kollektivität von Produktion und Rezeption werden ebenfalls thematisiert.
2. Episierung des Dramas
Dieses Kapitel diskutiert die „Episierung“ des Dramas, das heißt den Prozess der Einbindung von Elementen narrativer Texte in dramatische Werke. Der Fokus liegt auf dem Illusionsbruch durch das „vermittelnde Kommunikationssystem“ und der daraus resultierenden Offenheit des Dramas.
3. Anwendung auf „Löven i Vallombrosa”
In diesem Kapitel wird die theoretische Analyse auf das Stück „Löven i Vallombrosa“ angewendet. Es werden die Inhaltsangabe, die Offenheit in der Wiederholung und das Schattendasein der Figuren beleuchtet.
Schlüsselwörter
Diese Arbeit fokussiert auf die Themen Dramaturgie, Inszenierte Wirklichkeit, Plurimedialität, Illusionsbruch, Kommunikationssystem, Theater, Dramenanalyse, Lars Norén, „Löven i Vallombrosa“, Gattungsgrenzen, Offenheit, Episierung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in Lars Noréns Stück „Löven i Vallombrosa“?
Das Drama thematisiert die inszenierte Wirklichkeit, das Schattendasein von Figuren und nutzt die Wiederholung als zentrales Element der Offenheit.
Was bedeutet „Episierung des Dramas“?
Es beschreibt den Prozess, bei dem narrative (epische) Elemente in ein Theaterstück integriert werden, was oft zu einem Illusionsbruch führt.
Was versteht man unter Plurimedialität im Theater?
Im Gegensatz zu reinem Text nutzt das Drama verschiedene Kanäle gleichzeitig (Sprache, Gestik, Bühne, Licht), was die Rezeption beeinflusst.
Wer ist die zentrale theoretische Basis für die Analyse?
Die Arbeit stützt sich maßgeblich auf Manfred Pfisters Vorstellungen zur dramatischen Kommunikationsform.
Warum wird der Illusionsbruch im modernen Drama eingesetzt?
Er dient dazu, die Distanz zwischen Bühne und Publikum zu verringern oder die Künstlichkeit der Darstellung bewusst zu machen, um kritische Reflexion anzuregen.
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- Antje Sigrid Kropf (Author), 2010, Inszenierte Wirklichkeit in "Löven i Vallombrosa" von Lars Norén, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/262691