Diese Seminararbeit unternimmt den Versuch der Dokumentation und Analyse der Entwicklung beruflicher Qualifikationen und Personalentwicklung für den Zeitraum von 1997 bis 2003. Ausgangsbasis für die nachfolgende Seminararbeit waren sechs Thesen aus einer Delphistudie der Daimler-Benz-AG. Ziel der Aufgabenstellung war es zu recherchieren, inwiefern bzw. inwieweit ausgewählte Thesen eingetreten sind oder nicht bzw. sich erhärtet haben.
Der strukturelle Aufbau unserer Arbeit ist so gegliedert, dass im nachfolgenden Kapitel die sechs Thesen zum Thema „Berufliche Qualifikationen und Personalentwicklung“ genauer betrachtet werden. Unter Punkt 3 stellen wir die Beziehungszusammenhänge der unterschiedlichen Themen zur Arbeit „Herausforderung künftiger Personalarbeit“ mit Hilfe von zwei Einflussnetzwerken dar. Im weiteren Verlauf der Arbeit folgt eine kurze Abhandlung zur aktuellen Problemdarstellung des Themas „Wandel der Arbeit“. Im Anschluss wird auf die unter Punkt 2 behandelten Thesen Bezug genommen, indem eine detaillierte Ausarbeitung der Erkenntnisse aus der Literaturrecherche vorgenommen wird. Zum Schluss werden neue Erkenntnisse und Trends sowohl aus der Literaturrecherche, als auch aus dem Workshop angeführt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung und Problemstellung
- Aufbau der Arbeit
- Ausgangssituation
- Wandel der Arbeitswelt
- Verbreitung der Informationstechnologie als Motor des Wandels
- Beschäftigten- und Qualifikationsentwicklung
- Sechs Thesen zum Thema „Berufliche Qualifikationen und Personalentwicklung“ aus der Delphistudie
- THESE 1: QUALIFIKATIONEN UND BERUFLICHE WEITERENTWICKLUNG DER MITARBEITER GEWINNEN EINEN HÖHEREN STELLENWERT
- Humankapital als wichtigste betriebliche Ressource
- Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften steigt
- Problematik der Wissenszertifizierung
- THESE 2: NEUE FORMEN DES BERUFLICHEN LERNENS BZW. DER QUALIFIZIERUNG MÜSSEN ENTWICKELT WERDEN
- Lebenslanges Lernen, private und betriebliche Weiterbildung
- Informations- und Kommunikationstechnologien und E-Learning
- Individualisierung der Bildungsprozesse
- THESE 3: DIE PERSONALENTWICKLUNG IST AUF EINE ERHÖHTE EINSATZFLEXIBILITÄT DER MITARBEITER AUSZURICHTEN
- Atypische Beschäftigung
- Interner Nachwuchs-Aufbau
- Zukunft der Personalentwicklung
- THESE 4: DIE ERHÖHTE E INSATZFLEXIBILITÄT DIENT DER PERSÖNLICHEN ARBEITSPLATZSICHERUNG
- Mobilität und Flexibilität
- Auflösung von starren und rigiden Strukturen
- THESE 5: BISHER GÜLTIGE BERUFS- UND FUNKTIONSBILDER SIND ZU ÜBERPRÜFEN UND ANZUPASSEN
- Längere Lebensarbeitszeit und Wissenstransfer zwischen den Generationen
- Kaum mehr ein Job auf Lebensarbeitszeit, mehrere Jobs parallel
- Globale, vernetzte, virtuelle Unternehmungen
- THESE 6: BETRIEBLICHE INCENTIVE-LEISTUNGEN MÜSSEN DEN GEÄNDERTEN BEDINGUNGEN ANGEPASST WERDEN
- Variable Entlohnung und Stellenwert des Entgelts
- Arbeitszeitautonomie
- Einflussnetzwerke
- Neue Erkenntnisse und Trends
- NEUE ERKENNTNISSE AUS DEM WORKSHOP MIT DR. GLAUBITZ
- FRAGEN AUS DEM WORKSHOP
- NEUE ERKENNTNISSE AUS UNSERER LITERATURRECHERCHE
- Fazit
- Der steigende Stellenwert von Qualifikationen und beruflicher Weiterentwicklung der Mitarbeiter
- Die Notwendigkeit neuer Formen des beruflichen Lernens und der Qualifizierung
- Die Ausrichtung der Personalentwicklung auf eine erhöhte Einsatzflexibilität der Mitarbeiter
- Die Bedeutung von Mobilität und Flexibilität für die persönliche Arbeitsplatzsicherung
- Die Notwendigkeit, bestehende Berufs- und Funktionsbilder zu überprüfen und anzupassen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit analysiert die Entwicklung beruflicher Qualifikationen und Personalentwicklung von 1997 bis 2003. Die Arbeit basiert auf sechs Thesen aus einer Delphistudie der Daimler-Benz-AG und untersucht, inwiefern diese Thesen sich bestätigt haben.
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Problemstellung und den Aufbau der Arbeit erläutert. Das zweite Kapitel widmet sich den sechs Thesen aus der Delphistudie, die den Kern der Arbeit bilden. Die einzelnen Thesen werden mit relevanten Argumenten und Beispielen vorgestellt und analysiert. Das dritte Kapitel präsentiert die Beziehungszusammenhänge zwischen den verschiedenen Themen und der „Herausforderung künftiger Personalarbeit“ mithilfe von zwei Einflussnetzwerken. In Kapitel 4 werden aktuelle Trends und Erkenntnisse aus der Literaturrecherche sowie dem Workshop mit Dr. Glaubitz dargelegt. Die Arbeit schließt mit einem Fazit.
Schlüsselwörter
Berufliche Qualifikationen, Personalentwicklung, Delphistudie, Wandel der Arbeitswelt, Informationstechnologie, Einsatzflexibilität, Lebenslanges Lernen, Mobilität, Wissenszertifizierung, Humankapital.
Häufig gestellte Fragen
Welche Rolle spielt Humankapital in der modernen Wirtschaft?
Humankapital wird als die wichtigste betriebliche Ressource angesehen, da der Bedarf an hochqualifizierten Arbeitskräften stetig steigt und Wissen zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil wird.
Was bedeutet "Lebenslanges Lernen" für Mitarbeiter?
Aufgrund des schnellen Wandels der Arbeitswelt müssen Mitarbeiter ihre Qualifikationen kontinuierlich durch private und betriebliche Weiterbildung anpassen, um ihre Beschäftigungsfähigkeit zu erhalten.
Wie verändert Informationstechnologie die Personalentwicklung?
IT dient als Motor des Wandels und ermöglicht neue Lernformen wie E-Learning, wodurch Bildungsprozesse stärker individualisiert und flexibilisiert werden können.
Warum müssen Berufs- und Funktionsbilder angepasst werden?
Starre Strukturen lösen sich auf; es gibt kaum noch "Jobs auf Lebenszeit". Stattdessen entstehen globale, vernetzte und virtuelle Unternehmungen, die neue Anforderungen an die Flexibilität stellen.
Was sind atypische Beschäftigungsverhältnisse?
Dazu gehören Arbeitsformen, die von der klassischen Vollzeitstelle abweichen, wie Teilzeit, Befristungen oder freie Mitarbeit, was eine erhöhte Einsatzflexibilität der Personalplanung erfordert.
Welche Bedeutung hat die Arbeitszeitautonomie?
Sie ist eine Form der betrieblichen Incentive-Leistung, die den geänderten Bedürfnissen der Mitarbeiter nach Flexibilität und Selbstbestimmung Rechnung trägt.
- Arbeit zitieren
- Mag. Susanne Bortolotti (Autor:in), Beatriz Schönstein (Autor:in), 2004, Herausforderungen künftiger Personalarbeit: Berufliche Qualifikationen und Personalentwicklung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/25389