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Yasmina Rezas "Drei Mal Leben" aus der Perspektive der Geschlechtertheorie von Judith Butler

Titel: Yasmina Rezas "Drei Mal Leben" aus der Perspektive der Geschlechtertheorie von Judith Butler

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2010 , 27 Seiten , Note: 1,8

Autor:in: Dana Michaelis (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In Bezug auf meine Leitfrage werde ich zu Beginn meiner Hausarbeit den Realitätsbezug des Dramentextes vorstellen und somit auf die Geschlechtertheorie von Judith Butler überleiten. Für das bessere Verständnis von Gender Studies werde ich dabei wichtige Begrifflichkeiten wie „Performativität“, „Konstruktion“, „Geschlechtsidentität“, „Intelligiblität“ und „Handlungsmacht“ mittels ausgesuchter Textpassagen darlegen und klären. Im Hauptteil meiner Hausarbeit werde ich mich mit der Art und Weise der Verknüpfung des Theaterstückes „Drei Mal Leben“ mit der Geschlechtertheorie von Judith Butler auseinandersetzen. Im Speziellen geht es mir dabei um die Geschlechterkonstitution im Theaterstück aus der Perspektive der Geschlechtertheorie und die Performativität von „Drei Mal Leben“. Ich möchte näher darauf eingehen, warum sich Yasmina Rezas Dramentext, welcher für die Aufführung konzipiert wurde, mit den performativen Aspekten der Geschlechtertheorie von Judith Butler in Beziehung setzen lässt. Inwieweit lassen sich also die Geschlechterbilder des Stückes mit Judith Butlers Theorien zur Performativität des Geschlechts in Beziehung setzen? Wie werden „Weiblichkeit“ und „Männlichkeit“ im Stück konstituiert und worin liegt da die Verbindung zu Judith Butler? Dabei werde ich darauf eingehen, wie Reza geschlechtseigene und soziale Probleme in ihrem Theaterstück ausarbeitet und inwieweit von performativen Geschlechtern in „Drei Mal Leben“ gesprochen werden kann.
Im Schlussteil werde ich zusammenfassend auf die Theatralität eingehen, die Rezas Theaterstück „Drei Mal Leben“ entwickelt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gender Studies und die Realitätsreferenz des Dramentextes

2.1 Drama und Gender

2.2 Butlers Geschlechtertheorie

2.3 Konstruktion von Geschlecht

2.4 Performative Akte und Geschlechterkonstitution nach Judith Butler

3. Analyse des Dramas „Drei Mal Leben“ anhand spezieller Instrumentarien der Geschlechtertheorie

3.1 Vorstellung des Drama „Drei Mal Leben“ und dessen Figurenkonstellationen

3.2 Konstruktion oder Dekonstruktion von historisch veränderlichen Vorstellungen von „Weiblichkeit“ und „Männlichkeit“

3.3 Die Performativität und Theatralität des Theaterstückes „Drei Mal Leben“

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Theaterstück „Drei Mal Leben“ von Yasmina Reza unter Anwendung der geschlechtertheoretischen Ansätze von Judith Butler. Das primäre Ziel ist es, die Geschlechterkonstitution im Stück sowie die performativen Aspekte der Figureninteraktionen zu analysieren, um aufzuzeigen, wie soziale Rollenbilder und Identitäten diskursiv konstruiert werden.

  • Analyse der Geschlechtertheorie nach Judith Butler
  • Untersuchung von Performativität in dramatischen Texten
  • Dekonstruktion von „Weiblichkeit“ und „Männlichkeit“ im Stück
  • Vergleich traditioneller und moderner Geschlechterrollen
  • Die Bedeutung von Theatralität und Sprachakten für die Identitätsbildung

Auszug aus dem Buch

Konstruktion oder Dekonstruktion von historisch veränderlichen Vorstellungen von „Weiblichkeit“ und „Männlichkeit“

Nach Butler definiert sich die wahre empirische Frau über weibliche Geschlechtsidentität (gender), sie muss also fühlen oder denken wie eine (werdende) Mutter, einen weiblichen Körper aufweisen (sex), sprich Gebärmutter und die Gebärfähigkeit und eine auf Männer bezogene, heterosexuelle Sexualität mit sich bringen, die auf die Fortpflanzung ausgerichtet ist. Der empirische Mann definiert sich über männliche Geschlechtsidentität (gender), einen männlichen Körper (sex) und eine an Frauen ausgerichtete heterosexuelle Sexualität.

„Das biologischen Geschlechts ist demnach nicht einfach etwas, was man hat, oder eine statische Beschreibung dessen, was man ist: Es wird eine derjenigen Normen sein, durch die „man“ überhaupt erst lebensfähig wird (…).“ 21

Reza stellt in dem Drama „Drei Mal Leben“ ein modernes einem klassischen Ehe- und Elternpaar gegenüber.

Beim modernen Ehepaar, Sonja und Henri, sind beide Ehepartner berufstätig und das Rollenverhalten von Mann und Frau scheint ansatzweise vertauscht zu sein. In allen Versionen ist Sonja größtenteils an ihrem beruflichen Erfolg interessiert und Henri ist stattdessen engagierter bezüglich der Erziehung des Kindes.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Dramentextes sowie Einführung in die zentrale Fragestellung und die theoretischen Grundlagen der Gender Studies.

2. Gender Studies und die Realitätsreferenz des Dramentextes: Theoretische Herleitung der Geschlechtertheorie nach Judith Butler, inklusive der Begriffe Performativität, Geschlechtsidentität und Konstruktion.

3. Analyse des Dramas „Drei Mal Leben“ anhand spezieller Instrumentarien der Geschlechtertheorie: Anwendung der theoretischen Konzepte auf die Figurenkonstellationen, die Rollenverteilung und die theatrale Inszenierung des Stückes.

4. Zusammenfassung: Abschlussbetrachtung der Ergebnisse, in der die Theatralität des Dramas als Medium für die performative Erzeugung von Geschlechtsidentität bestätigt wird.

Schlüsselwörter

Gender Studies, Judith Butler, Performativität, Geschlechterkonstruktion, Drei Mal Leben, Yasmina Reza, Identität, Rollenbild, Sprechakttheorie, Theatralität, Weiblichkeit, Männlichkeit, Diskurs, Subjektivierung, Geschlechtsidentität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse des Theaterstücks „Drei Mal Leben“ von Yasmina Reza unter besonderer Berücksichtigung der Geschlechtertheorie von Judith Butler.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zentrale Themen sind die soziale Konstruktion von Geschlecht, die Performativität von Identitäten sowie die Darstellung moderner versus traditioneller Rollenbilder auf der Bühne.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Frage nach, inwiefern sich das Stück unter den performativen Aspekten der Butler’schen Theorie analysieren lässt und wie Weiblichkeit sowie Männlichkeit darin konstituiert werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die zentrale Textpassagen und Regieanweisungen mit der Theorie der Geschlechterperformanz verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Untersuchung der Figurenkonstellationen (Sonja/Henri und Ines/Hubert) und zeigt auf, wie diese durch Sprache und Handlung ihre Identitäten performativ inszenieren.

Welche Schlüsselbegriffe sind für die Arbeit entscheidend?

Wichtige Begriffe sind Performativität, Gender Studies, Diskurs, Geschlechtsidentität, Konstruktion und Theatralität.

Inwiefern beeinflusst der „Nebentext“ die Analyse der Figuren?

Der Nebentext liefert wichtige Hinweise auf Gestik, Kleidung und Handlungen, die als Zeichen für die Geschlechtsidentität dienen und somit die Theorie Butlers im dramatischen Kontext untermauern.

Wie unterscheidet sich die Darstellung von Sonja und Ines?

Während Sonja als beruflich engagierte und selbstbewusste Persönlichkeit eine moderne, teils „maskuline“ Rolle besetzt, entspricht Ines eher dem traditionellen Bild einer Hausfrau, die stark auf gesellschaftliche Konventionen achtet.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Yasmina Rezas "Drei Mal Leben" aus der Perspektive der Geschlechtertheorie von Judith Butler
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald  (Deutsche Philologie)
Veranstaltung
Grundkurs: Einführung in die Literaturtheorie
Note
1,8
Autor
Dana Michaelis (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
27
Katalognummer
V233476
ISBN (eBook)
9783656504597
ISBN (Buch)
9783656504863
Sprache
Deutsch
Schlagworte
yasmina rezas dramentext drei leben theatralität perspektive geschlechtertheorie judith butler
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dana Michaelis (Autor:in), 2010, Yasmina Rezas "Drei Mal Leben" aus der Perspektive der Geschlechtertheorie von Judith Butler, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/233476
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  27  Seiten
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