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Neuere Strömungen der Didaktik am Beispiel der Neurodidaktik und der evolutionären Didaktik

Titel: Neuere Strömungen der Didaktik am Beispiel der Neurodidaktik und der evolutionären Didaktik

Hausarbeit , 2010 , 15 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Janina Vaupel (Autor:in)

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Grundlegende Theorien der Didaktik wurden bereits in den 1960er Jahren aufgestellt. Vorreiter war hierbei Wolfgang Klafki, der bereits 1961 zum ersten Mal eine Definition der Didaktik aufstellte (vgl. Kron, 2004, S. 41). Seitdem sind über 40 Jahre vergangen und viele andere Erziehungswissenschaftler haben in dieser Zeit eigene Theorien zur Didaktik aufgestellt oder aber an bekannte Theorien und Definitionen angeknüpft.

Bedingt durch immerwährenden Fortschritt und gesellschaftlichen Wandel ist die Weiterentwicklung altbekannter Theorien bzw. das Entwickeln neuer Theorien hinsichtlich der Didaktik auch von Nöten. Dabei sollte der aktuelle Forschungsstand stets ersichtlich sein, um einen Status quo zu erhalten. Hierbei kommt es jedoch auch darauf an, diesen aktuellen Forschungsstand kritisch zu hinterfragen um abgrenzen zu können, ob es sich wirklich um eigenständige neue Entwicklungen handelt. Dabei ist vor allem der Frage nachzugehen, ob nicht viel eher an Altbewährtes angeknüpft und dieses weiterentwickelt wurde, anstatt wirklich neue, innovative Theorien und Konzepte entwickelt zu haben. Außerdem ist zu beachten, dass verschiedene Forschungen parallel laufen können und es dadurch mitunter auch verschiedene aktuelle Forschungsstände gibt.

Diese Hausarbeit wird sich mit neueren Strömungen der Didaktik beschäftigen und dabei zwei Theorien aufgreifen: Zum einen die Neurodidaktik, die von mehreren Erziehungswissenschaftlern vertreten wird, und zum anderen die evolutionäre Didaktik nach Annette Scheunpflug. Es wurden gerade diese beiden didaktischen Konzepte ausgewählt, da es sich hierbei sozusagen um Didaktik basierend auf biologischen Grundlagen handelt und sich diese Konzepte dadurch gut miteinander vergleichen lassen.

Zunächst wird eine kurze Einführung zu beiden zuvor genannten Theorien gegeben, worauf anschließend eine vergleichende Gegenüberstellung der Neurodidaktik und der evolutionären Didaktik erfolgt. Im daran anschließenden Diskussionsteil sollen diese Theorien kritisch hinterfragt und analysiert werden, insbesondere hinsichtlich der Eigenständigkeit als neue didaktische Theorien. Zum Abschluss sollen die Neurodidaktik und die evolutionäre Didaktik vor dem zeitlichen Hintergrund ihrer Entstehung als neuere Strömungen der Didaktik bewertet werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung

2. Didaktik mit biologischen Grundlagen – Neurodidaktik und evolutionäre Didaktik

2.1 Einführung in die Neurodidaktik

2.2 Einführung in die evolutionäre Didaktik

2.3 Neurodidaktik und evolutionäre Didaktik im Vergleich

3. Kritische Bewertung

4. Abschließendes Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Hausarbeit setzt sich zum Ziel, die Neurodidaktik und die evolutionäre Didaktik als neuere Strömungen der Didaktik zu analysieren und kritisch zu hinterfragen, ob es sich dabei um eigenständige, innovative Konzepte handelt oder um Weiterentwicklungen bestehender Theorien.

  • Grundlagen der Neurodidaktik und deren Bezug zur Gehirnforschung.
  • Konzept der evolutionären Didaktik nach Annette Scheunpflug.
  • Vergleichende Analyse der beiden Theorien hinsichtlich ihrer biologischen Fundierung.
  • Einordnung beider Ansätze in den Kontext der didaktischen Theorienentwicklung seit den 1960er Jahren.
  • Kritische Diskussion zur Eigenständigkeit und zum Praxisbezug der vorgestellten Modelle.

Auszug aus dem Buch

2.1 Einführung in die Neurodidaktik

Bei dem Begriff Neurodidaktik handelt es sich um eine Wortkombination zweier Begriffe – nämlich der Neurologie und der Didaktik. Während man den Begriff Didaktik, der sich als Lehre vom Lehren umschreiben lässt, zumeist unmittelbar mit den Erziehungswissenschaften in Verbindung bringt, ordnet man den Begriff Neurologie, der sich nach einer Definition des Duden Fremdwörterbuchs (2001) als Wissenschaft von Aufbau und Funktion des Nervensystems beschreiben lässt, wohl eher der Biologie oder auch der Medizin zu. So verbindet der Begriff Neurodidaktik zwei verschiedene wissenschaftliche Disziplinen, die Pädagogik und die Biologie, miteinander.

Geprägt wurde der Begriff der Neurodidaktik bereits 1988 von Gerhard Preiß (vgl. Friedrich 1996, S. 9). Neurodidaktik soll, so Preiß, „dem Zusammenhang zwischen den neurobiologischen Bedingungen des Menschen und seiner Lernfähigkeit [nachgehen], um daraus Erkenntnisse für die Didaktik zu gewinnen“ (Preiß/Friedrich 1992, zit. n. Friedrich 1996, S.9). Somit wird die naturwissenschaftliche Disziplin der Neurologie genutzt, um die Didaktik zu verstehen und vor allem sinnvoll anzuwenden. Schließlich ist das Lehren unmittelbar mit dem Lernen verbunden und um das Lernen zu verstehen, sollte man den Aufbau und einige Grundfunktionen des Gehirns kennen. So wird deutlich, wie die Neurologie und die Didaktik zusammenfinden. Im Folgenden sollen daher einige neurobiologische Grundlagen der Gehirnforschung erläutert werden, ohne jedoch zu stark auf Einzelheiten des Gehirnaufbaus einzugehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit der stetigen Weiterentwicklung didaktischer Theorien und stellt die Auswahl der Neurodidaktik sowie der evolutionären Didaktik als Forschungsschwerpunkte vor.

2. Didaktik mit biologischen Grundlagen – Neurodidaktik und evolutionäre Didaktik: Dieses Kapitel liefert eine Einführung in die theoretischen Grundlagen der Neurodidaktik und der evolutionären Didaktik und vergleicht beide Ansätze hinsichtlich ihrer Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

3. Kritische Bewertung: Der Autor ordnet die beiden Theorien in den historischen Kontext der allgemeinen Didaktik ein und diskutiert ihre Eigenständigkeit sowie ihren Status als moderne didaktische Modelle.

4. Abschließendes Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die untersuchten Ansätze durch ihre biologischen Bezüge die Didaktik bereichern, den Praxisbezug stärken und eigenständige, moderne Strömungen darstellen.

Schlüsselwörter

Didaktik, Neurodidaktik, evolutionäre Didaktik, Gehirnforschung, Systemtheorie, biologische Grundlagen, Lernen, Unterrichtsplanung, Selbststeuerung, Emotionen, Konstruktivismus, allgemeindidaktische Modelle, Interaktionsprozess, Kommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht zwei neuere didaktische Strömungen, die Neurodidaktik und die evolutionäre Didaktik, und analysiert deren theoretische Fundierung sowie ihren Stellenwert in der heutigen Didaktik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Anwendung neurologischer Erkenntnisse auf Lernprozesse, die Verknüpfung von Evolutionstheorie und Systemtheorie mit didaktischem Handeln sowie der Vergleich dieser Modelle mit klassischen didaktischen Ansätzen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es herauszuarbeiten, warum diese beiden Theorien als "neuere Strömungen" gelten und ob sie sich inhaltlich signifikant von älteren, seit den 1960er Jahren etablierten Modellen unterscheiden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, bei der bestehende fachwissenschaftliche Quellen, Theorien und Begriffe der Didaktik einander gegenübergestellt und kritisch bewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Definitionen und Kernaspekte der Neurodidaktik und evolutionären Didaktik vorgestellt, vergleichend gegenübergestellt und schließlich in eine historische Gesamtschau der didaktischen Theorieentwicklung eingeordnet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Neurodidaktik, evolutionäre Didaktik, biologische Grundlagen des Lernens, Systemtheorie und die Abgrenzung zu älteren Didaktikmodellen wie dem Berliner oder Hamburger Modell.

Welchen Einfluss haben Emotionen laut der Neurodidaktik auf das Lernen?

Laut der Neurodidaktik haben Emotionen einen enormen Einfluss, da das limbische System Informationen mit emotionalen Erlebnissen verknüpft; Ereignisse, die mit starken Gefühlen verbunden sind, werden daher besser im Gedächtnis gespeichert.

Warum wird die evolutionäre Didaktik als komplex bezeichnet?

Das Konzept ist komplex, da es nicht nur biologische Grundlagen nutzt, sondern diese mit systemtheoretischen Ansätzen verknüpft und die ständige Kommunikation in sozialen Systemen als Voraussetzung für Unterricht betrachtet.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Neuere Strömungen der Didaktik am Beispiel der Neurodidaktik und der evolutionären Didaktik
Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen  (Institut für Erziehungswissenschaft)
Veranstaltung
Grundlagen der Didaktik
Note
1,7
Autor
Janina Vaupel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
15
Katalognummer
V214152
ISBN (eBook)
9783656424710
ISBN (Buch)
9783656438243
Sprache
Deutsch
Schlagworte
neuere strömungen didaktik beispiel neurodidaktik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Janina Vaupel (Autor:in), 2010, Neuere Strömungen der Didaktik am Beispiel der Neurodidaktik und der evolutionären Didaktik, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/214152
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Leseprobe aus  15  Seiten
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