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Die steuerliche Vorteilhaftigkeit einer Familienpersonengesellschaft und Problembereiche bei deren steuerrechtlicher Anerkennung

Titel: Die steuerliche Vorteilhaftigkeit einer Familienpersonengesellschaft und Problembereiche bei deren steuerrechtlicher Anerkennung

Seminararbeit , 2010 , 25 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Christoph Lieder (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Familienpersonengesellschaften spielen für das gesamte Steuersystem im
deutschen Steuerrecht, i.V.m. deren steuerlicher Vorteilhaftigkeit, Anerkennung,
sowie Angemessenheit, eine wichtige Rolle. Sie verkomplizieren, in der
Rechtsform der Kommanditgesellschaft, die als Zweiklassengesellschaft am
besten als Familienunternehmen geeignet ist, die deutsche Steuernorm. So
können die Steuerpflichtigen im Zuge von Familienstrukturmaßnahmen von
erheblichen Steuerersparnissen profitieren, sofern nicht gegen die generelle
Missbrauchsklausel verstoßen wird, die im Vergleich zu einer angemessenen
Gestaltung zu einem gesetzlich nicht vorgesehenem Steuervorteil führt. Der
Bundesfinanzhof sieht hierbei eine strenge Prüfung zur steuerlichen Anerkennung
und Angemessenheit der Familienunternehmen vor.
Im Anbetracht der Rechtsprechung und Literatur möchte ich konkret eingehen auf
die gesamtwirtschaftliche Bedeutung von Familienunternehmen, den Einbezug
Minderjähriger in solche, sowie deren steuerlicher Vorteilhaftigkeit und
Problembereiche bei deren Anerkennung. Gewählt habe ich dieses Thema, weil
die Schnittstelle zwischen steuerlicher Vorteilhaftigkeit und Nichtanerkennung in
der Rechtsprechung sehr schmal ist und den Familienunternehmen insgesamt
eine enorme Bedeutung zugesprochen wird, die in der Öffentlichkeit häufig
unterschätzt wird. Insgesamt müssen die verschiedenen Interessen verglichen
und deren Ansätze untersucht werden. Während bei Kapitalgesellschaften ihre
Gewinnverteilung durch Trennungs- oder Transparenzprinzip eindeutig festgelegt
ist, gibt es bei Familienpersonengesellschaften mehr Gestaltungsmöglichkeiten
und Fallstricke in Bezug auf das Rechtssystem. Bei den meisten Familienunternehmen steht Fortführung der Familientradition
gegenüber hohen Renditen auf das eingesetzte Kapital im Vordergrund, so dass
eine nähere Betrachtung im Hinblick auf Steuerersparnisse interessant ist.
Generell geht es um die rechtmäßige Anerkennung und Angemessenheitsprüfung
von Familienunternehmen, da es hinsichtlich gewisser Steuerfragen, wie z.B.
Gewinnverteilung, Unternehmensbewertung, Übertragung des Vermögens,
etc...viele diskutable Ansätze der Steuerbarkeit gibt. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Familienpersonengesellschaft

2.1 Definition

2.2 Nichtsteuerliche Motive zur Gründung einer Familienpersonengesellschaft unter Einbezug Minderjähriger

2.3 Bedeutung in der Wirtschaft heute

3 Einbezug Minderjähriger in eine Personengesellschaft

3.1 Rechtsformwahl und Rechtsfolgen

3.2 Anforderungen an die steuerrechtliche Anerkennung und zivil- und steuerrechtliche Konsequenzen

3.3 Problematische Klauseln bei Fremdvergleich

4 Steuerrechtliche Vorteilhaftigkeit

4.1 Allgemeines

4.2 Vorteile einkommensteuerrechtlicher Art

4.3 Einsparungen bei der Erbschafts- und Schenkungssteuer

4.4 Zusätzliche Steuerersparnisse

5 Nachteilhafte und problematische Bereiche von Familienunternehmen

5.1 Angemessenheit der Gewinnverteilung

5.2 Berechnung des angemessenen Gewinnanteils

5.3 Ermittlungsverfahren des tatsächlichen Werts einer Familienpersonengesellschaft und Kritikpunkte

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die steuerliche Vorteilhaftigkeit sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen und Fallstricke bei der Gründung und dem Betrieb von Familienpersonengesellschaften, insbesondere unter Einbezug minderjähriger Familienangehöriger. Dabei wird analysiert, wie steuerliche Gestaltungsspielräume genutzt werden können, ohne die vom Bundesfinanzhof geforderte steuerliche Anerkennung zu gefährden.

  • Steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten bei Familienpersonengesellschaften
  • Rechtliche Voraussetzungen für die Anerkennung von Verträgen mit Minderjährigen
  • Optimierungspotenziale bei Einkommen-, Erbschafts- und Schenkungssteuer
  • Die Angemessenheit der Gewinnverteilung und deren Berechnung
  • Bewertungsverfahren für Familienpersonengesellschaften im Steuerrecht

Auszug aus dem Buch

3.1 Rechtsformwahl und Rechtsfolgen

Der Eintritt Minderjähriger in eine bestehende Personengesellschaft ist aus steuerrechtlicher Anerkennungssicht unter Berücksichtigung der Rechtsform und der Rechtsfolgen ein höchst brisantes Thema. Hinsichtlich der Rechtsformwahl der Personengesellschaft kann zwischen einer GbR, einer Kommanditgesellschaft oder einer GmbH & Co. KG gewählt werden. Die GbR scheidet aufgrund der unbeschränkten, gesamtschuldnerischen Haftung insb. für Minderjährige grundsätzlich aus, da das Vormundschaftsgericht, welches alleine im Interesse des Kindeswohls handelt, nur einer Gesellschaft in der Form der Kommanditgesellschaft, in der die Minderjährigen auf ihre Einlage beschränkt haften, zustimmen wird. Während die Unternehmer als Komplementäre haften, sind die Kommanditisten sowohl von der Geschäftsführung als auch von der Vertretung ausgeschlossen. Auch die Form der GmbH & Co KG ist möglich.

Bei der Aufnahme des Minderjährigen geht es um die Frage ob dieser selbstständig handeln kann, durch wen er vertreten wird und ob es letztendlich einer gerichtlichen Vormundschaft, ausgeübt in Form von Ergänzungspfleger, bedarf. Sobald ein Elternteil an der Gesellschaft beteiligt ist, sind beide Elternteile aufgrund des Selbstkontrahierungsverbots von der Vertretung des Minderjährigen ausgeschlossen. Somit wird der Minderjährige bis zur Volljährigkeit bei Umstrukturierungen und/oder notwendigen Entscheidungen für die Gesellschaft von einem Ergänzungspfleger vertreten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Rolle von Familienpersonengesellschaften im deutschen Steuersystem und stellt die zentrale Problemstellung der steuerlichen Anerkennung bei gleichzeitigem Streben nach Steuervorteilen vor.

2 Die Familienpersonengesellschaft: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Familienpersonengesellschaft, beleuchtet nichtsteuerliche Gründungsgründe und ordnet ihre wirtschaftliche Bedeutung ein.

3 Einbezug Minderjähriger in eine Personengesellschaft: Hier werden die rechtlichen Anforderungen an die Einbindung Minderjähriger, insbesondere die Rolle der Rechtsformwahl und das Erfordernis eines Ergänzungspflegers, detailliert erörtert.

4 Steuerrechtliche Vorteilhaftigkeit: Dieses Kapitel analysiert konkrete steuerliche Vorteile, wie das Familiensplitting und Gestaltungsmöglichkeiten zur Reduzierung der Erbschafts- und Schenkungssteuer.

5 Nachteilhafte und problematische Bereiche von Familienunternehmen: Der Fokus liegt hier auf der strittigen Angemessenheit der Gewinnverteilung, deren Berechnung sowie den Kritikpunkten an verschiedenen Unternehmensbewertungsverfahren.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und hebt den schmalen Grat zwischen steuerlicher Gestaltung und rechtlicher Anerkennung sowie das anhaltende Interessenproblem zwischen Bürgern und Finanzverwaltung hervor.

Schlüsselwörter

Familienpersonengesellschaft, Steuervorteil, Minderjährige, Kommanditgesellschaft, Steuerliche Anerkennung, Gewinnverteilung, Unternehmensbewertung, Erbschaftssteuer, Schenkungssteuer, Gestaltungsmissbrauch, Familiensplitting, Ergänzungspfleger, Fremdvergleich, Steuerprogression, Unternehmensnachfolge

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der steuerlichen Vorteilhaftigkeit von Familienpersonengesellschaften und den Herausforderungen bei deren steuerrechtlicher Anerkennung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind der Einbezug Minderjähriger, steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten bei der Gewinnverteilung sowie die Anforderungen an die steuerliche Anerkennung von Verträgen.

Was ist das primäre Ziel der wissenschaftlichen Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmer legal Steuerlasten optimieren können, ohne dabei gegen Missbrauchsklauseln zu verstoßen oder die steuerliche Anerkennung zu verlieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Analyse der aktuellen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs, der einschlägigen Fachliteratur sowie der Bewertung gesetzlicher Regelungen wie dem EStG und ErbStG.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte liegen im Hauptteil?

Der Hauptteil behandelt die Rechtsformwahl, die Problematik von Verträgen mit nahen Angehörigen, verschiedene Steuerersparnismethoden sowie die strittige Ermittlung angemessener Gewinnanteile.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Familienpersonengesellschaft, Fremdvergleich, steuerliche Anerkennung und Unternehmensbewertung charakterisiert.

Warum ist die Kommanditgesellschaft für Familien besonders geeignet?

Sie ist besonders geeignet, da sie eine beschränkte Haftung der minderjährigen Kommanditisten ermöglicht und gleichzeitig dem Bedürfnis nach fortlaufender Führung durch die Familie entgegenkommt.

Was bedeutet das Selbstkontrahierungsverbot in diesem Kontext?

Wenn Eltern an der Gesellschaft beteiligt sind, dürfen sie aufgrund des Selbstkontrahierungsverbots ihre minderjährigen Kinder bei gesellschaftsrechtlichen Entscheidungen nicht selbst vertreten; dies erfordert einen Ergänzungspfleger.

Welche Rolle spielt der sogenannte "15%-Beschluss"?

Dieser Beschluss dient als kritischer Maßstab zur Beurteilung der Angemessenheit von Gewinnbeteiligungen bei unentgeltlichen Übertragungen von Kommanditanteilen an Angehörige.

Welche Schwierigkeiten ergeben sich bei der Unternehmensbewertung?

Die Bewertung bleibt in einem Bereich von Schätzungen, die Spielräume für das Finanzamt lassen und somit eine verlässliche Planung für die Steuerpflichtigen erschweren.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die steuerliche Vorteilhaftigkeit einer Familienpersonengesellschaft und Problembereiche bei deren steuerrechtlicher Anerkennung
Hochschule
Universität Hamburg
Veranstaltung
Unternehmensbesteuerung (Generalthema "Ausgewählte steuerliche Problembereiche in der deutschen Unternehmensbesteuerung"
Note
2,0
Autor
Christoph Lieder (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
25
Katalognummer
V214108
ISBN (eBook)
9783656425687
ISBN (Buch)
9783656436164
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Steuerliche Vorteile Familienpersonengesellschaft Steuern Familie Probleme Steuern Familienunternehmen Anerkennung Steuern Familen Personengesellschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christoph Lieder (Autor:in), 2010, Die steuerliche Vorteilhaftigkeit einer Familienpersonengesellschaft und Problembereiche bei deren steuerrechtlicher Anerkennung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/214108
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Leseprobe aus  25  Seiten
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