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C.T. Mohanty und ihre Kritik der Women’s Studies

Titel: C.T. Mohanty und ihre Kritik der Women’s Studies

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2012 , 8 Seiten , Note: 1

Autor:in: Claudia Liebeswar (Autor:in)

Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Konkret werde ich zunächst die drei, von Mohanty modellhaft beschriebenen, Zugänge der Gender Studies beschreiben, welche sich in Grad und Form der Internationalisierung unterscheiden, bevor ich das zu betrachtende Forschungsobjekt und meine methodische Vorgehensweise umreißen werde. Der zentrale Teil der Arbeit soll darin bestehen, dass ich die verschiedenen Modelle Mohantys mit Stoff und Aufbau des konkreten Objekts des Interesses, welches das Modul „Geschlecht und Politik“ repräsentieren soll, vergleichen werde. In einer abschließenden Conclusio sollen die Schlüsse zusammengefasst und ihre Relevanz diskutiert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Modelle der Internationalisierung

3. Forschungsobjekt und Methodik

4. Exploration des Moduls „Geschlecht und Politik“

5. Conclusio

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit das Spezialisierungsmodul „Geschlecht und Politik“ der Universität Wien den Forderungen von Chandra Talpade Mohanty nach einer Internationalisierung und dem Aufbrechen der „lokal-global“-Dichotomie in den Gender Studies gerecht wird. Ziel ist die kritische Analyse der Lehrinhalte und didaktischen Ansätze eines exemplarisch gewählten Seminars im Vergleich zu Mohantys Modellen.

  • Kritik der Women’s Studies nach Mohanty
  • Internationalisierung und ihre pädagogischen Modelle
  • Analyse patriarchaler Strukturen und Männlichkeitskonstruktionen
  • Kritische Überprüfung von Lehrinhalten auf Eurozentrismus
  • Methodik der qualitativen Inhaltsanalyse

Auszug aus dem Buch

Modelle der Internationalisierung

Wie bereits erwähnt, beschreibt Mohanty in ihrem Text des Jahres 2003 drei mögliche Modelle der Vorgehensweisen der Women’s Studies. Die beiden dominanten jener pädagogischen Modelle sind zum einen das „feminist-as-tourist model“ und zum anderen das „feminist-as-explorer model“. Ersteres ist dadurch gekennzeichnet, dass die Frauen der sogenannten Dritten Welt den feministischen Analysen lediglich hinzuaddiert werden, wohingegen es nicht zu einer konzeptuellen Erweiterung der Analysekategorien kommt (Vgl. Mohanty, 2003: S.518). Das Resultat jener Vorgehensweise, in der die nichtwestlichen Frauen als bestätigende Beispiele für die Analysen westlicher Frauen verwendet werden, ist ein Aufrechterhalten der Dichotomie zwischen „west“ und „rest“ ebenso wie zwischen dem Lokalen und dem Globalen (Vgl. ed.), was dem Anliegen Mohantys entgegenwirkt. Jene Dichotomie bleibt im Wesentlichen auch im zweiten dominanten Modell, welches die feministische Vorgangsweise als erkundende ausführt, erhalten. Dennoch werden, in kulturrelativistischer Weise, die Kontexte der feministischen Anliegen und Problematiken erörtert, wobei die jeweiligen geografischen und kulturellen Grenzen der Betrachtungen thematisiert werden (Vgl. ed.: S.520). Interessanter Weise werden die USA selbst nicht in jene Analysen einbezogen (Vgl. ed.: S.519-520).

Keines der beiden Modelle kann Mohantys Ansprüche zufriedenstellend erfüllen. Aufgrund dessen stellt sie ihnen das Modell der „comparative feminist studies“ beziehungsweise der „feminist solidarity“ entgegen, welches sie als „most useful and productive pedagogical strategy for feminist cross-cultural work“ (ed.: S.518) sieht. In jenem stehen die Auflösung von Dichotomie und die wechselseitigen Beziehungen zwischen dem Lokalen und dem Globalen, zwischen den verschiedenen geografischen und kulturellen Gegebenheiten und zwischen den individuellen und kollektiven Erfahrungen im Mittelpunkt (Vgl. ed.: S.521). Das Innovative an jenem Ansatz ist also im Wesentlichen die Erkenntnis, dass einzelne Phänomene nicht isoliert und unabhängig voneinander sind, sondern sich gegenseitig beeinflussen sowie konstituieren (Vgl. ed.). Hierdurch solle letztlich der Eurozentrismus ebenso wie der Kulturrelativismus zugunsten einer transnationalen Solidarität überwunden werden (Vgl. ed.: S.525).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Autorin führt in die theoretische Basis von C.T. Mohanty ein und erläutert die Absicht, ein Seminar des Moduls „Geschlecht und Politik“ kritisch auf dessen Internationalisierungsgrad hin zu untersuchen.

2. Modelle der Internationalisierung: Es werden die drei von Mohanty beschriebenen Modelle der Wissensvermittlung in den Gender Studies – „feminist-as-tourist“, „feminist-as-explorer“ und „comparative feminist studies“ – detailliert dargestellt.

3. Forschungsobjekt und Methodik: Dieses Kapitel beschreibt die Auswahl des Seminars „Seilschaft – Begehren – Gewalt“ sowie die qualitative, hermeneutische Vorgehensweise zur Analyse der Lehrinhalte.

4. Exploration des Moduls „Geschlecht und Politik“: Die Analyse zeigt eine starke Überrepräsentation westlicher Perspektiven und eine weitgehende Vernachlässigung der Kategorie Kultur, mit Ausnahme eines Textes von Cynthia Enloe.

5. Conclusio: Die Autorin fasst zusammen, dass das untersuchte Seminar Mohantys Ansprüche an eine Internationalisierung der Studien nicht hinreichend umsetzt, betont jedoch die Einschränkungen der Stichprobengröße.

Schlüsselwörter

Women’s Studies, Chandra Talpade Mohanty, Internationalisierung, Gender Studies, Geschlecht und Politik, lokale und globale Beziehungen, Eurozentrismus, Kulturrelativismus, patriarchale Strukturen, Männlichkeit, transnationale Solidarität, kritische Textlektüre.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, inwieweit die Lehre im Bereich „Geschlecht und Politik“ an der Universität Wien den theoretischen Anforderungen von C.T. Mohanty an eine Internationalisierung der Women’s Studies entspricht.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Kritik an unzulässigen Generalisierungen in den Gender Studies, die Dichotomie zwischen „Westen“ und „Rest“ sowie die Notwendigkeit einer vergleichenden, grenzüberschreitenden feministischen Forschung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, ein konkretes Seminar auf seine didaktischen Ansätze und die Herkunft der berücksichtigten Autorinnen und Autoren hin zu prüfen, um zu sehen, ob Mohantys Modell einer „transnationalen Solidarität“ Anwendung findet.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine rein qualitative, hermeneutische und interpretative Methode angewandt, um Inhalte, Diskussionen und Lehrmaterialien des gewählten Seminars aus der Sicht einer Studentin zu analysieren.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Untersuchung, ob in der Lehrveranstaltung „Seilschaft – Begehren – Gewalt“ die Perspektiven des globalen Südens einbezogen werden oder ob die Lehre eurozentristisch geprägt bleibt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Internationalisierung, Gender Studies, Eurozentrismus, patriarchale Strukturen und kritische Lehranalyse beschreiben.

Warum wurde genau dieses Seminar für die Analyse ausgewählt?

Das Seminar „Seilschaft – Begehren – Gewalt“ diente als exemplarischer Repräsentant für das Spezialisierungsmodul „Geschlecht und Politik“, da es durch Moodle-Plattformen zugänglich war.

Welche zentrale Schlussfolgerung zieht die Autorin?

Die Autorin kommt zu dem ernüchternden Schluss, dass in der untersuchten Lehrveranstaltung kaum ein Versuch einer Internationalisierung erkennbar ist und die Kategorie „Kultur“ vernachlässigt wurde.

Gibt es Ausnahmen in der untersuchten Lehrveranstaltung?

Ja, der Text von Cynthia Enloe wird als positives Beispiel hervorgehoben, da dieser Elemente des „comparative feminist“-Modells enthält und bewusst lokale sowie globale Zusammenhänge thematisiert.

Ende der Leseprobe aus 8 Seiten  - nach oben

Details

Titel
C.T. Mohanty und ihre Kritik der Women’s Studies
Hochschule
Universität Wien
Veranstaltung
Politikwissenschaft - Postkoloniale und feministische Theorien
Note
1
Autor
Claudia Liebeswar (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
8
Katalognummer
V211581
ISBN (eBook)
9783656397670
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mohanty kritik women’s studies
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Claudia Liebeswar (Autor:in), 2012, C.T. Mohanty und ihre Kritik der Women’s Studies , München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/211581
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