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Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf die legale und Zwangsprostitution in Deutschland

Title: Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf die legale und Zwangsprostitution in Deutschland

Seminar Paper , 2009 , 21 Pages

Autor:in: B.A. Svetlana Fischer (Author)

Sociology - Social System and Social Structure

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Bis in die 90iger Jahre stammen in Europa die Opfer des Menschenhandels hauptsächlich aus Südostasien und Lateinamerika. Seit der Öffnung des Eisernen Vorhangs kommt die überwiegende Zahl der Opfer aus Ostmittel- und Osteuropa. Die Länder Osteuropas sind daher die Herkunftsländer der meisten Opfer des Menschenhandels, insbesondere des Menschenhandels mit dem Zweck der sexuellen Ausbeutung geworden. Nach der Erweiterung der Europäischen Union nach Osten (EU-Osterweiterung) stellt sich daher die Frage, ob die Zwangsprostitution in den europäischen Ländern und insbesondere in Deutschland weiter zunahm?
Das Ziel meiner Arbeit ist die Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf die Zwangsprostitution zu untersuchen. Besondere Bedeutung wird in meiner Arbeit dem Aspekt der Legalisierung der Prostitution in Deutschland zugeteilt.
Zu Beginn werden wichtige Begriffe dargestellt, weiterhin findet eine Auswertung der Daten des Berichtes vom Bundeskriminalamt „Bundeslagebild Menschenhandel“ statt, um die Zahl der Opfer in Deutschland vor und nach der EU-Osterweiterung zu verdeutlichen. Danach beschäftige ich mich mit der Frage, welche Auswirkungen das Prostitutionsgesetz von 2002 auf die nach Deutschland migrierten Arbeiterinnen im Milieu der Prostitution hatte. Zum Schluss der Hausarbeit werden die Vor- und Nachteile der EU-Osterweiterung mit besonderem Fokus auf die Legalisierung der Prostitution dargestellt. Auf dieser Basis wird die Darstellung erbracht, in wie fern diese Entwicklung die Zwangsprostitution fördert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Menschenhandel

II.1. Begriff des Menschenhandels

II.2. Ausmaß des Menschenhandels in der Europäischen Union

II.3. Der Weg in die Zwangsprostitution

III. Die Erweiterung der Europäischen Union

III.1. Zwangsprostitution in Deutschland von 2003 bis 2007

III.2. Situation auf dem Arbeitsmarkt für die Migranten aus den neuen EU-Ländern

III.3. Migration für die Ausübung der Prostitution

IV. Soll die Prostitution legalisiert sein?

IV.1. Dilemmata der Illegalität

IV.2. Auswirkungen der Legalisierung auf den Menschenhandel

IV.2.1. Positive Auswirkungen der Legalisierung nach der EU-Osterweiterung

IV.2.2. Negative Auswirkungen der Legalisierung nach der EU-Osterweiterung

V. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf die Zwangsprostitution in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der Legalisierung der Prostitution durch das Prostitutionsgesetz von 2002. Dabei wird analysiert, inwiefern die rechtlichen Rahmenbedingungen und die EU-Erweiterung die Lebenssituation migrierter Prostituierter und das Ausmaß des Menschenhandels beeinflussen.

  • Definition und Ausmaß des Menschenhandels in der EU
  • Migrationsdruck und sozioökonomische Faktoren in Osteuropa
  • Die Rolle des Prostitutionsgesetzes von 2002 für die Arbeitsbedingungen
  • Positive und negative Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf die Identifizierung von Opfern
  • Die Dichotomie zwischen legaler Arbeitsmigration und Zwangsprostitution

Auszug aus dem Buch

II.1. Begriff des Menschenhandels

Über einen langen Zeitraum hinweg existierte keine einheitliche, international anerkannte Definition des Menschenhandels. Diese Tatsache erschwerte die Bekämpfung des Menschenhandels stark. Um gegen Menschenhandel effektiv vorzugehen und die Opfer zu schützen ist eine klare Definition von großer Bedeutung.

Nach der Definition von IOM (International Organization of Migration) bedeutet Menschenhandel „…jeglichen unerlaubten Transport von MigrantInnen und/oder Handel mit ihnen zum Zwecke eines wirtschaftlichen oder sonstigen persönlichen Vorteils.“ Laut IOM liegt Menschenhandel vor, wenn „…ein Vermittler beteiligt ist, [wenn] dabei Geld den Besitzer wechselt, internationale Grenzen überschritten werden [und] die Einreise bzw. der Aufenthalt im Zielland illegal sind.“

Im Jahr 2000 hat sich die internationale Staatengemeinschaft auf eine Definition des Menschenhandels geeinigt. Diese sogenannte „Palermodefinition“ wurde in das „Zusatzprotokoll zur Verhütung, Bekämpfung und Bestrafung des Menschenhandels, insbesondere des Frauen- und Kinderhandels“ (Palermo Protokoll) aufgenommen, welches das „Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen grenzüberschreitende organisierte Kriminalität“ (Palermo Konvention) ergänzt.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel der Herkunftsregionen von Opfern des Menschenhandels und definiert das Ziel, die Auswirkungen der EU-Osterweiterung sowie des Prostitutionsgesetzes auf die Zwangsprostitution zu untersuchen.

II. Menschenhandel: Dieses Kapitel definiert den Begriff Menschenhandel unter Rückgriff auf internationale Abkommen wie das Palermo-Protokoll und diskutiert das schwer zu quantifizierende Ausmaß sowie die sozioökonomischen Wege in die Zwangsprostitution.

III. Die Erweiterung der Europäischen Union: Hier werden die Zwangsprostitutionszahlen zwischen 2003 und 2007 analysiert und der Zusammenhang zwischen dem Wegfall von Visabestimmungen für EU-Migrantinnen und dem Arbeitsmarkt untersucht.

IV. Soll die Prostitution legalisiert sein?: Dieses Kapitel beleuchtet die gegensätzlichen Positionen von Abolitionisten und Befürwortern der Legalisierung und bewertet die Auswirkungen des Prostitutionsgesetzes auf die rechtliche Absicherung von Migrantinnen.

V. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Legalisierung zwar Chancen zur Entkriminalisierung bietet, die erschwerte Identifizierung von Opfern nach der EU-Osterweiterung jedoch neue Herausforderungen für die Strafverfolgung darstellt.

Schlüsselwörter

Menschenhandel, Zwangsprostitution, EU-Osterweiterung, Prostitutionsgesetz, Migration, Sexarbeit, Arbeitsausbeutung, Abolitionismus, Menschenrechte, Illegalität, Opferschutz, Europäische Union, Kriminalistik, Arbeitsmigration, Abhängigkeitsverhältnis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert, wie die EU-Osterweiterung und das deutsche Prostitutionsgesetz von 2002 die Bedingungen für migrierte Prostituierte und die Dynamik der Zwangsprostitution in Deutschland verändert haben.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Kernbereichen zählen die Definition des Menschenhandels, die sozioökonomischen Hintergründe der Migration aus Osteuropa, die rechtlichen Aspekte der Prostitutionslegalisierung sowie die Schwierigkeiten der Strafverfolgungsbehörden bei der Identifizierung von Opfern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Untersuchung der Frage, inwiefern die EU-Osterweiterung und die damit verbundene Rechtslage die Zwangsprostitution fördern oder durch eine verbesserte rechtliche Situation für Migrantinnen eindämmen.

Welche methodische Vorgehensweise liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Daten des Bundeskriminalamtes (Bundeslagebild Menschenhandel), um die Fallzahlen und Tendenzen vor und nach der EU-Erweiterung gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsbestimmung des Menschenhandels, die statistische Auswertung der Zwangsprostitution von 2003 bis 2007, die Situation auf dem Arbeitsmarkt für Migranten sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Prostitutionsdebatte.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Die Arbeit befasst sich schwerpunktmäßig mit Begriffen wie Menschenhandel, Zwangsprostitution, EU-Osterweiterung, Prostitutionsgesetz und dem Spannungsfeld zwischen Migration und Kriminalität.

Warum erschwert die EU-Osterweiterung laut der Autorin die Identifizierung von Opfern?

Da Migrantinnen aus den neuen EU-Ländern nun einen legalen Aufenthaltsstatus besitzen, entfällt der Anfangsverdacht der „illegalen Anreise“ oder „Einschleusung“, der zuvor als Basis für polizeiliche Ermittlungen und Razzien diente.

Welche Rolle spielt das Prostitutionsgesetz von 2002 in der Argumentation?

Es wird als ambivalent bewertet: Während es für legal arbeitende Prostituierte (insbesondere aus der EU) soziale Vorteile bietet, bleibt die Situation für Migrantinnen aus Nicht-EU-Staaten unverändert prekär, was die Abhängigkeit von Vermittlern begünstigen kann.

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Details

Title
Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf die legale und Zwangsprostitution in Deutschland
College
Ruhr-University of Bochum
Author
B.A. Svetlana Fischer (Author)
Publication Year
2009
Pages
21
Catalog Number
V210047
ISBN (eBook)
9783656378433
ISBN (Book)
9783656379003
Language
German
Tags
auswirkungen eu-osterweiterung zwangsprostitution deutschland aspekt legalisierung prostitution
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B.A. Svetlana Fischer (Author), 2009, Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf die legale und Zwangsprostitution in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/210047
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