Die eigene Gehaltsverhandlung verbinden die meisten mit einer unangenehmen bittstellerischen Situation, die zwar jeder Mitarbeiter wünscht, allerdings mit großem Respekt begegnet.
Vielen Arbeitsnehmern fällt dieses Gespräch aus Angst vor Zurückweisung und Misserfolg schwer.
Dies hat zur Folge, dass viele Mitarbeiter das Gespräch gänzlich scheuen oder nur zögerlich und schlecht vorbereitet in die Gehaltsverhandlung gehen.
Dabei verfolgt die Gehaltsverhandlung ausschließlich das Ziel, die Höhe des Einkommens zwischen Arbeitsgeber und Arbeitsnehmer festzulegen.
Diese Situation ist vor allem typisch im Einstellungsgespräch, jährlichen Mitarbeitergesprächen oder aufgrund von gravierenden Veränderungen am Arbeitsplatz (Beförderung, neuen Aufgaben).
In dieser Form des Verhandlungsgespräches geht es nicht immer nur um das monatliche Gehalt, sondern auch um Bonuszahlungen, Weiterbildungsmaßnahmen, besonders Extras wie betriebliche Rente, Firmenwagen etc. können Bestandteil von Endgeldverhandlungen sein.
Inhaltsverzeichnis
1. Vorbereitung einer Gehaltsverhandlung
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit analysiert die strategische Vorbereitung und Durchführung von Gehaltsverhandlungen, um die Hemmschwellen der Arbeitnehmer abzubauen und eine erfolgreiche Argumentationsbasis für Einkommenserhöhungen zu schaffen.
- Psychologische Aspekte der Verhandlungssituation
- Strategische Vorbereitung und Argumentationsaufbau
- Perspektivwechsel und Verständnis der Arbeitgeberinteressen
- Umgang mit Emotionen und Verhandlungsdruck
- Alternative Formen der Vergütung und Kompensation
Auszug aus dem Buch
Vorbereitung einer Gehaltsverhandlung
Die eigene Gehaltsverhandlung verbinden die meisten mit einer unangenehmen bittstellerischen Situation, die zwar jeder Mitarbeiter wünscht, allerdings mit großem Respekt begegnet. Vielen Arbeitsnehmern fällt dieses Gespräch aus Angst vor Zurückweisung und Misserfolg schwer. Dies hat zur Folge, dass viele Mitarbeiter das Gespräch gänzlich scheuen oder nur zögerlich und schlecht vorbereitet in die Gehaltsverhandlung gehen. Dabei verfolgt die Gehaltsverhandlung ausschließlich das Ziel, die Höhe des Einkommens zwischen Arbeitsgeber und Arbeitsnehmer festzulegen.
Diese Situation ist vor allem typisch im Einstellungsgespräch, jährlichen Mitarbeitergesprächen oder aufgrund von gravierenden Veränderungen am Arbeitsplatz (Beförderung, neuen Aufgaben). In dieser Form des Verhandlungsgespräches geht es nicht immer nur um das monatliche Gehalt, sondern auch um Bonuszahlungen, Weiterbildungsmaßnahmen, besonders Extras wie betriebliche Rente, Firmenwagen etc. können Bestandteil von Endgeldverhandlungen sein.
„Eine Gehaltsverhandlung sollte vielmehr als Spiel betrachtet werden, das man nur gewinnen kann – lediglich die Höhe des Ergebnisses steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest …)“ Wichtig ist, sich als gleichberechtigter Verhandlungspartner zu sehen, gut vorbereitet und selbstbewusst in das Gespräch zu gehen. Denn nicht zuletzt möchte der Chef einen motivierten Mitarbeiter im Unternehmen halten, dessen Weggang mit erheblichen Kosten, Risiken und Nachteilen für das Unternehmen verbunden wäre.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Vorbereitung einer Gehaltsverhandlung: Das Kapitel erläutert die psychologischen Herausforderungen von Gehaltsverhandlungen und betont die Notwendigkeit einer fundierten Vorbereitung sowie einer selbstbewussten Haltung gegenüber dem Vorgesetzten.
Schlüsselwörter
Gehaltsverhandlung, Verhandlungsführung, Einkommenserhöhung, Argumentationskette, Mitarbeitergespräch, Verhandlungsstrategie, Bonuszahlungen, Arbeitsleistung, Gehaltserhöhung, Vergütungsstruktur, Arbeitgeberinteressen, Verhandlungspartner.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der strategischen Vorbereitung und Durchführung von Gehaltsverhandlungen aus der Perspektive des Arbeitnehmers, um Ängste abzubauen und erfolgreichere Ergebnisse zu erzielen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die psychologische Vorbereitung, den richtigen Einsatz von Argumenten, den Perspektivwechsel in Richtung des Vorgesetzten sowie den Umgang mit Verhandlungsdruck und Emotionen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, dem Mitarbeiter Werkzeuge an die Hand zu geben, um sich als gleichberechtigter Partner im Verhandlungsprozess zu positionieren und fundierte Argumente für eine Gehaltserhöhung zu präsentieren.
Welche Methode wird in der Arbeit verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit Verhandlungsstrategien, ergänzt durch psychologische Studien und praktische Empfehlungen aus der Wirtschaftspraxis.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden Techniken für den Gesprächseinstieg, die Bedeutung einer faktenbasierten Argumentation, der Nutzen des Perspektivwechsels sowie der Umgang mit verschiedenen Verhandlungsausgängen behandelt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den Kernbegriffen zählen Gehaltsverhandlung, Verhandlungsführung, Einkommenserhöhung, Argumentation und professionelles Selbstmanagement im beruflichen Kontext.
Wie sollte man laut der Arbeit ein Gehaltsgespräch beginnen?
Es wird empfohlen, den Vorgesetzten um ein Feedback zu den bisherigen Leistungen zu bitten, um eine positive Grundstimmung zu erzeugen und die eigene Argumentation vorwegzunehmen.
Welche Rolle spielen Emotionen bei der Verhandlung?
Laut der angeführten Forschung kann das gezielte Zeigen negativer Emotionen dazu führen, dass man dominanter wirkt und bessere Verhandlungsergebnisse erzielt, als wenn man rein neutral auftritt.
Was sollte man tun, wenn das Gehaltsziel nicht erreicht wird?
Die Arbeit rät dazu, Entgegenkommen schriftlich fixieren zu lassen, Folgegespräche zu vereinbaren oder alternative Vergütungsbestandteile wie Boni oder Weiterbildungen zu verhandeln.
- Quote paper
- Judith Zylla-Woellner (Author), 2011, Vorbereitung einer Gehaltsverhandlung: Die Verhandlungsführung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/207980