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Zur Shop-Startseite › BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

Bilanzierung und Bewertung des Goodwills

Eine vergleichende Betrachtung nach HGB und IAS/IFRS

Titel: Bilanzierung und Bewertung des Goodwills

Essay , 2012 , 20 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Stefan Meuser (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die bilanzielle Behandlung des Geschäfts- oder Firmenwerts (auch Goodwill genannt) weist nach nationalen und internationalen Rechnungslegungsstandards zum Teil wesentliche Unterschiede auf. Ursächlich für diese unterschiedlichen Vorschriften sind die unterschiedlichen Philosophien, die das HGB (nationales resp. deutsches Handelsrecht) und die international gültigen Vorschriften der IAS/IFRS verfolgen. Genießt nach den IAS/IFRS die Bereitstellung entscheidungsrelevanter Informationen für Investoren bzw. Anleger die oberste Priorität, so treten beim deutschen Handelsrecht vor allem die Belange des Gläubigerschutzes (Vorsichtsprinzip) in den Vordergrund .
Mit der Verabschiedung des Bilanzmodernisierungsgesetzes (BilMoG) durch den deutschen Bundestag wurde das HGB grundlegend reformiert. Durch das BilMoG soll eine Verbesserung des handelsrechtlichen Jahresabschlusses durch die Annäherung an die IAS/IFRS bewirkt werden.
Auch auf internationaler Ebene wurde in den vergangenen Jahren die bilanzielle Behandlung des Goodwills weitreichenden Veränderungen unterworfen. Insbesondere sind in diesem Zusammenhang die Veröffentlichung des IFRS 3 „Business Combinations“ (Unternehmenszusammenschlüsse), der Überarbeitung der IAS 36 „Im-pairment of assets“ (Wertminderung von Vermögenswerten) und der IAS 38 „Intangible assets“ (Immaterielle Vermögenswerte) zu nennen.
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der vergleichenden Betrachtung der Bilanzierung und Bewertung des Goodwills resp. des Geschäfts- oder Firmenwerts nach nationalen (HGB) und internationalen (IAS/IFRS) Rechnungslegungsstandards.

Das Ziel der Arbeit ist es, die unterschiedlichen (Goodwill-) Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften der nationalen (HGB) und internationalen (IAS/IFRS) Rechnungslegungsstandards in vergleichender Weise gegenüberzustellen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen zum Goodwill

2.1 Begriff und Entstehungsursachen des Goodwills

2.2 Arten des Goodwills

3. Bilanzierung und Bewertung des Goodwills nach HGB

3.1 Bilanzierung und Bewertung des originären Goodwills

3.2 Bilanzierung und Bewertung des derivativen Goodwills

3.2.1 Bilanzierung und Bewertung des Goodwills in der Erstperiode

3.2.2 Bilanzierung und Bewertung des Goodwills in den Folgeperioden

4. Bilanzierung und Bewertung des Goodwills nach IAS/IFRS

4.1 Bilanzierung und Bewertung des originären Goodwills

4.2 Bilanzierung und Bewertung des derivativen Goodwills

4.2.1 Bilanzierung und Bewertung des Goodwills in der Erstperiode

4.2.2 Bilanzierung und Bewertung des Goodwills in den Folgeperioden

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die unterschiedlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften für den Goodwill nach den nationalen Regelungen des Handelsgesetzbuchs (HGB) und den internationalen Standards (IAS/IFRS) in vergleichender Weise gegenüberzustellen und ihre jeweiligen Auswirkungen darzulegen.

  • Grundlagen, Begriffe und Entstehungsursachen des Goodwills
  • Unterscheidung zwischen originärem und derivativem Goodwill
  • Handelsrechtliche Bilanzierung (HGB) bei Erst- und Folgebewertung
  • Internationale Bilanzierung (IAS/IFRS) bei Erst- und Folgebewertung
  • Vergleichende Analyse der Rechnungslegungsphilosophien

Auszug aus dem Buch

2.1 Begriff des Goodwills

Allgemein versteht man unter dem Begriff „Goodwill“ bzw. „Geschäfts- oder Firmenwert (GoF)“ den positiven Unterschiedsbetrag zwischen dem Ertragswert und dem Substanzwert eines Unternehmens. Übersteigt der ermittelte Ertragswert eines Unternehmens den ermittelten Substanzwert, liegt ein Goodwill vor. Ist die Differenz aus Ertragswert und Substanzwert negativ, liegt ein Badwill (negativer Goodwill bzw. GoF oder excess) vor. Folglich ist der Goodwill (Badwill) der Betrag, den der Wert des Unternehmens als Ganzes den Wert der Summe seiner betrieblich genutzten Vermögenswerte übersteigt (unterschreitet).

Der Goodwill beinhaltet somit (aus Sicht der bewertenden Person) Werte, die nicht durch den Substanzwert abgebildet wurden. Solche Werte sind aber bei der Ermittlung des Unternehmenswertes zu berücksichtigen, da es sich um wertbeeinflussende Faktoren handelt (sog. Werttreiber). Zu solchen Werten zählen bspw. Erfolgschancen des Unternehmens die aus…

… seiner Marktstellung,

… seines Bekanntheitsgrades,

… seiner Kunden- oder Lieferantenbeziehung,

… seiner Organisationsstrukturen,

… Mitarbeiterqualifikation,

… seiner Managementqualität oder

… aus seinen möglichen Standortvorteilen hervorgehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung skizziert die Problematik unterschiedlicher Goodwill-Bilanzierungsvorschriften aufgrund divergierender Rechnungslegungsphilosophien und definiert das Ziel der vergleichenden Analyse.

2. Grundlagen zum Goodwill: Dieses Kapitel erläutert den Begriff des Goodwills, grenzt originären von derivativem Goodwill ab und identifiziert wesentliche Entstehungsursachen.

3. Bilanzierung und Bewertung des Goodwills nach HGB: Es wird die Behandlung des Goodwills unter deutschem Handelsrecht dargestellt, wobei ein Aktivierungsverbot für originären und ein Aktivierungsgebot für derivativen Goodwill zentral sind.

4. Bilanzierung und Bewertung des Goodwills nach IAS/IFRS: Dieses Kapitel behandelt die Anforderungen der internationalen Standards, insbesondere die Erwerbsmethode bei der Erstbewertung und den jährlichen Impairment-Test in Folgeperioden.

5. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Unterschiede zwischen HGB und IAS/IFRS zusammen und resümiert die Auswirkungen der jeweiligen Rechnungslegungsphilosophien auf die Goodwill-Bilanzierung.

Schlüsselwörter

Goodwill, Geschäfts- oder Firmenwert, HGB, IAS/IFRS, Bilanzierung, Bewertung, derivativer Goodwill, originärer Goodwill, Impairment-Test, Ertragswert, Substanzwert, Unternehmenszusammenschluss, Rechnungslegungsstandards, Zeitwert, Goodwill-Bilanzierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die bilanzielle Behandlung und Bewertung des Goodwills (Geschäfts- oder Firmenwerts) und stellt die unterschiedlichen Ansätze nach HGB und IAS/IFRS gegenüber.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition des Goodwills, die Abgrenzung zwischen originärem und derivativem Goodwill sowie die spezifischen Vorschriften für Erst- und Folgebewertung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine vergleichende Gegenüberstellung der nationalen (HGB) und internationalen (IAS/IFRS) Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften für den Goodwill.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer systematischen, vergleichenden Gegenüberstellung der handels- und bilanzrechtlichen Vorschriften.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Erst- und Folgebewertung von Goodwill sowohl nach HGB als auch nach IFRS, inklusive der entsprechenden methodischen Ansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Charakteristische Begriffe sind Goodwill, HGB, IFRS, Impairment-Test, Ertragswert, derivativer Goodwill und Unternehmenszusammenschluss.

Wie unterscheidet sich die Bewertung des Goodwills nach HGB und IAS/IFRS in den Folgeperioden?

Während das HGB eine planmäßige Abschreibung über die Nutzungsdauer vorschreibt, fordern die IAS/IFRS keine planmäßige Abschreibung, sondern stattdessen einen jährlichen Impairment-Test (Werthaltigkeitsprüfung).

Was versteht man unter einem originären Goodwill und warum darf dieser nicht aktiviert werden?

Ein originärer Goodwill ist ein selbst geschaffener immaterieller Wert, der aufgrund fehlender Objektivierbarkeit und mangelnder Zuverlässigkeit der Messbarkeit nach HGB und IAS/IFRS einem Aktivierungsverbot unterliegt.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bilanzierung und Bewertung des Goodwills
Untertitel
Eine vergleichende Betrachtung nach HGB und IAS/IFRS
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Frankfurt früher Fachhochschule
Note
2,0
Autor
Stefan Meuser (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
20
Katalognummer
V205504
ISBN (eBook)
9783656322849
ISBN (Buch)
9783656324331
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Goodwill Geschäfts- oder Firmenwert Firmenwert Derivativer Goodwill Derivativer Firmenwert Originärer Goodwill Originärer Firmenwert IFRS 3 IAS 36 IAS 38 Immaterieller Vermögenswert
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan Meuser (Autor:in), 2012, Bilanzierung und Bewertung des Goodwills, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/205504
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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