Die Skills Cooperation entwickelt, vermarktet und vertreibt unter dem Slogan „Skills for tomorrow“ Software für Auszubildende zum nachhaltigen Aufbau von Soft Skills und erweitert dieses Angebot durch Präsenz-Workshops und Online-Support, um Umsetzung und Betreuung sicherzustellen. Diese innovative, auf dem Markt bisher einzigartige Kombination von E-Learning, praktischer Anwendung und nachhaltiger Unterstützung soll Kompetenzen und Fähigkeiten entwickeln und ausbauen, deren Relevanz im straffen Unterrichtsplan von Berufsschulen und fachorientierten Einsatzplan von ausbildenden Unternehmen oft zu kurz kommt.
Das Gründerteam der Skills Cooperation besteht aus vier Mitgliedern mit ausgezeichneter Ausbildung und einschlägiger Erfahrung. Kenntnisse in Management, Personalführung sowie Training & Coaching sind genauso vorhanden, wie Know How in der Arbeit mit
Auszubildenden und Kompetenzen im Bereich Marketing und Vertrieb.
Von derzeit 5.000 Auszubildenden in kaufmännischen und weiteren Berufen mit Kundenkontakt im Großraum München, sollen im zweiten Geschäftsjahr bereits 10% als Kunden gewonnen werden. Im weiteren Verlauf wird die Zielgruppe erweitert um Studenten der Münchner Hochschulen und Auszubildende in Augsburg und Ingolstadt.
Die Ansprache der Zielgruppe erfolgt zu einem Großteil in Zusammenarbeit mit der IHK, zu der bereits enger Kontakt besteht, der weiter ausgebaut werden soll. Auch die Agentur für Arbeit und Berufsschulen haben bereits Interesse am Soft Skills-Training angemeldet. Hinzu kommen Flyer, Plakate, eine Direct-Mail-Kampagne und innovative Anzeigenschaltungen. Indirekte Konkurrenz ist alleine durch die Anbieter von Seminaren und Coachings sowie durch ein Programm für Ausbilder selbst zu erwarten. Die Skills Cooperation bietet jedoch ein ganzheitliches Produkt mit innovativem Blended Learning-Ansatz, welches zum ersten Mal Auszubildenden die Möglichkeit bietet, sich selbstständig und flexibel weiterzubilden.
Nach den Prognosen wird die Skills Cooperation im 5. Geschäftsjahr rund € 711.500,- Umsatz erzielen. Die vier Gründungsmitglieder bringen je € 10.000,- Eigenkapital mit ein, zudem haften sie als Gesellschafter im Zusammenschluss zur GbR alle mit ihrem Privatvermögen, was das Risiko für den Investor minimiert. Die Skills Cooperation sucht einen Investor, der den Geschäftsaufbau mit € 110.000,- unterstützt. ...
Inhalt
01. Executive Summary
02. Produkte und Dienstleistungen
03. Marktanalyse
04. Wettbewerb
05. Marketing
06. Geschäftsprozesse und Organisation
07. Team – Management
08. Realisierungsfahrplan
09. Risiko- & Chancenanalyse
10. Finanzplan
Zielsetzung & Themen
Das Ziel der Arbeit ist die Erstellung eines Businessplans für das Unternehmen „Skills Cooperation“, welches durch eine Kombination aus E-Learning und Präsenz-Workshops die Vermittlung von Soft Skills für Auszubildende und Studenten in einem innovativen Blended-Learning-Ansatz professionalisieren möchte.
- Entwicklung und Vertrieb von Soft-Skills-Software auf USB-Basis.
- Implementierung eines Blended-Learning-Konzepts inkl. Online-Support.
- Marktpositionierung im Großraum München mit Expansionszielen.
- Analyse der Wettbewerbssituation und Darstellung der Finanzplanung.
Auszug aus dem Buch
02. Produkte und Dienstleistungen
Soft Skills, auch "weiche Fähigkeiten und Fertigkeiten" genannt, sind in allen Bereichen und Berufen bedeutsam, in denen viel kommuniziert wird. Kreative Kopfarbeit, effektives und effizientes Arbeiten im Team, kundenorientiertes Beraten und Verkaufen – all das sind typische Anwendungsbereiche, in denen Soft Skills eine essentielle Rolle spielen. Die Transformation von der Produktionsgesellschaft zur Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft erhöht den Anteil der Kopfarbeiter immer mehr. Die Arbeitswelt von heute stellt zunehmend härtere Anforderungen an Young Professionals. Nicht Ellenbogen und "harte Bandagen" gewinnen, sondern Souveränität durch Soft Skills.
Dabei steigt die Bedeutung dieser Soft Skills für den beruflichen Erfolg. Persönliche Kompetenzen "sind heute entscheidender denn je", resümiert der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in einer repräsentativen Studie. Demnach erwarten Unternehmen neben Fachwissen, Analyse- und Entscheidungsfähigkeit "von heutigen Hochschulabsolventen Leistungswille, die Fähigkeit selbstständig zu arbeiten, Einsatzbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit". "Erschreckend" bezeichnet der DIHK, "wie groß offenbar die Defizite bei den persönlichen und sozialen Kompetenzen sind." Der Verband verweist hier auf einen großen Handlungsbedarf. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) bestätigt diese Einschätzung. So wollen viele Unternehmen die Soft Skills ihrer Mitarbeiter mit Fort- und Weiterbildungen verbessern. Einer BIBB-Untersuchung zufolge sehen über die Hälfte der Unternehmen bei Weiterbildungsmaßnahmen Bedarf an Zusatzqualifikationen wie etwa Projekt- oder Teamfähigkeit.
Zusammenfassung der Kapitel
01. Executive Summary: Eine kompakte Übersicht über das Geschäftskonzept, die Zielgruppe und den Finanzierungsbedarf des Unternehmens.
02. Produkte und Dienstleistungen: Darstellung der Bedeutung von Soft Skills und Erläuterung des innovativen Blended-Learning-Konzepts bestehend aus Software, Workshops und Online-Support.
03. Marktanalyse: Untersuchung der Zielmärkte in München sowie Identifikation von Potenzialen bei Auszubildenden und Studenten.
04. Wettbewerb: Analyse der Konkurrenzsituation und Darstellung des Wettbewerbsvorteils durch die Einzigartigkeit des angebotenen Komplettpakets.
05. Marketing: Beschreibung der Markteinführungsstrategie und der geplanten Promotionmaßnahmen zur Kundengewinnung.
06. Geschäftsprozesse und Organisation: Erläuterung der Unternehmensstruktur als GbR und der operativen Abläufe in den Kernbereichen.
07. Team – Management: Vorstellung des Gründerteams sowie deren fachliche Qualifikationen und Rollenverteilung.
08. Realisierungsfahrplan: Detaillierte Wachstumsstrategie und Entwicklungsplan über die ersten fünf Geschäftsjahre.
09. Risiko- & Chancenanalyse: Bewertung interner und externer Risiken sowie Maßnahmen zu deren Minimierung.
10. Finanzplan: Zusammenfassung der finanziellen Prognosen sowie Cashbedarfsanalyse für verschiedene Szenarien.
Schlüsselwörter
Soft Skills, E-Learning, Blended Learning, Auszubildende, Wirtschaftspsychologie, Business Plan, Weiterbildung, München, Trainings, Marktanalyse, Finanzplanung, Wettbewerb, Präsenzworkshop, Humankapital, Berufsqualifikation
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Gründung eines Unternehmens namens "Skills Cooperation", das ein spezielles Fortbildungsangebot für Auszubildende zur Verbesserung von Soft Skills entwickelt hat.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind die Entwicklung einer innovativen Blended-Learning-Software, die Markt- und Wettbewerbsanalyse in der Region München sowie die betriebswirtschaftliche Planung der Geschäftsgründung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist die Ausarbeitung eines fundierten Businessplans, um einen Investor für die Bereitstellung von Startkapital in Höhe von 110.000 Euro zu gewinnen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Der Businessplan basiert auf einer Kombination aus Marktforschung, Wettbewerbsmatrix-Analyse, SWOT-Analyse und einer detaillierten Finanzplanung für drei verschiedene Szenarien (Normal, Best und Worst Case).
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden das Produktkonzept, die Marktchancen, die Marketingstrategie, die Organisation, das Managementteam und die detaillierte Finanzrechnung dargestellt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Schlagworte sind Soft Skills, Blended Learning, Business Plan, Auszubildende und Wirtschaftspsychologie.
Warum setzt das Unternehmen auf ein Blended-Learning-Konzept?
Das Konzept kombiniert die Flexibilität von computerbasiertem Lernen mit der sozialen Interaktion und praktischen Anwendung durch Präsenzworkshops, um den bestmöglichen Lernerfolg zu erzielen.
Wie ist die Zusammenarbeit mit der IHK geplant?
Die IHK fungiert als wichtiger Partner bei der Ansprache der Zielgruppe, durch Bereitstellung von Schulungsräumen und potenzielle Sponsoring-Aktionen für Teilnehmer.
Was unterscheidet das Produkt von der Konkurrenz?
Im Gegensatz zu isolierten Seminaren oder reinen Theorie-Software-Lösungen bietet das Unternehmen eine ganzheitliche Betreuung und ein didaktisch durchdachtes, flexibles Lernsystem an.
Wie soll das Risiko des Markteintritts minimiert werden?
Durch eine lokale Konzentration auf den Raum München zu Beginn, regelmäßige Kundenbefragungen zur Qualitätsverbesserung und den Abschluss notwendiger Versicherungen soll das Risiko kalkulierbar gehalten werden.
- Quote paper
- Christian Wandtke (Author), 2010, Erstellung eines Business Plans - „Skills Cooperation – Skills for tomorrow“, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/204041