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Über die sogenannte ursprüngliche Akkumulation

Titel: Über die sogenannte ursprüngliche Akkumulation

Hausarbeit , 2011 , 10 Seiten , Note: 2

Autor:in: Dominik Kirchdorfer (Autor:in)

Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit behandle ich „Die ursprüngliche Akkumulation“, das 24. Kapitel des ersten Buches, des Werkes „Das Kapital“, von Karl Marx. Er schildert hier zuerst, dass immer wieder im Laufe der Zeit Lügenmärchen auftauchen, die die großen Vermögensunterschiede, die in den verschiedenen Bevölkerungsschichten vorhanden sind, begründen sollten. Diese sollen von der Wirklichkeit der ökonomischen Geschichte ablenken, die von Gewalt gezeichnet ist. Die Unterschiede
in unserer Gesellschaft und vor allem zwischen den sogenannten Industriestaaten und den Entwicklungsländern der dritten Welt, sind auf Eroberungen, Plünderung und Unterjochung zurückzuführen, etwas, das die westliche Geschichtsauffassung auch oft gerne unter den Teppich gekehrt hat und auch heute noch nicht genug Fokus findet. Marx erklärt, dass die ursprüngliche Akkumulation ihren Namen trägt, weil sie nicht ein Resultat des Kapitalismus ist, sondern die Ursache für den Kapitalismus, also der Ursprung, da der Produzent von dem Produktionsmittel „geschieden“ wurde. (vgl. Marx 2011, 378ff)

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historischer Kontext der ursprünglichen Akkumulation in Großbritannien

3. Entstehung der Arbeiterklasse und Gesetzgebung

4. Entstehung der Kapitalistenklasse

5. Trennung von Agrikultur und Manufaktur

6. Kolonialsystem und Kreditsystem

7. Folgen der ursprünglichen Akkumulation

8. Kritische Reflexion und moderne Perspektive auf den Kapitalismus

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich mit dem 24. Kapitel des ersten Bandes von Karl Marx' „Das Kapital“ auseinander, um den historischen Ursprung des Kapitalismus durch die sogenannte „ursprüngliche Akkumulation“ zu analysieren und kritisch in den Kontext heutiger ökonomischer Systeme zu stellen.

  • Historische Analyse der Enteignung und Entstehung freier Lohnarbeit
  • Die Rolle staatlicher Gewalt bei der Transformation feudaler Strukturen
  • Kritische Betrachtung von Kolonialismus, Kreditwesen und moderner Ausbeutung
  • Gegenüberstellung von kapitalistischen und kommunistischen Systemansätzen
  • Reflexion über die moralischen Aspekte von Eigentum und sozialer Gerechtigkeit

Auszug aus dem Buch

Die ursprüngliche Akkumulation

In dieser Arbeit behandle ich „Die ursprüngliche Akkumulation“, das 24. Kapitel des ersten Buches, des Werkes „Das Kapital“, von Karl Marx. Er schildert hier zuerst, dass immer wieder im Laufe der Zeit Lügenmärchen auftauchen, die die großen Vermögensunterschiede, die in den verschiedenen Bevölkerungsschichten vorhanden sind, begründen sollten. Diese sollen von der Wirklichkeit der ökonomischen Geschichte ablenken, die von Gewalt gezeichnet ist. Die Unterschiede in unserer Gesellschaft und vor allem zwischen den sogenannten Industriestaaten und den Entwicklungsländern der dritten Welt, sind auf Eroberungen, Plünderung und Unterjochung zurückzuführen, etwas, das die westliche Geschichtsauffassung auch oft gerne unter den Teppich gekehrt hat und auch heute noch nicht genug Fokus findet. Marx erklärt, dass die ursprüngliche Akkumulation ihren Namen trägt, weil sie nicht ein Resultat des Kapitalismus ist, sondern die Ursache für den Kapitalismus, also der Ursprung, da der Produzent von dem Produktionsmittel „geschieden“ wurde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der ursprünglichen Akkumulation als Ursprung des Kapitalismus und dessen gewaltvolle Entstehungsgeschichte.

2. Historischer Kontext der ursprünglichen Akkumulation in Großbritannien: Darstellung des Übergangs von feudalen Strukturen zu kapitalistischen Verhältnissen durch Vertreibung der Bauern und Aufhebung der Leibeigenschaft.

3. Entstehung der Arbeiterklasse und Gesetzgebung: Analyse der Bildung eines Proletariats sowie der Anwendung repressiver „Blutgesetzgebung“ und Lohnregulierung.

4. Entstehung der Kapitalistenklasse: Betrachtung des Aufstiegs wohlhabender Pächter durch die Agrikulturrevolution und die Aneignung von Gemeindegütern.

5. Trennung von Agrikultur und Manufaktur: Untersuchung des Prozesses, bei dem die ländliche Produktion und die industrielle Manufaktur als Vorstufe der modernen Industrie voneinander separiert werden.

6. Kolonialsystem und Kreditsystem: Erörterung der globalen Ausbeutung durch Kolonien und der Geburtsstunde des modernen Bank- und Staatsschuldenwesens.

7. Folgen der ursprünglichen Akkumulation: Zusammenfassung der langfristigen Konsequenzen wie der Konzentration von Privateigentum und der Verdrängung kleinerer Betriebe.

8. Kritische Reflexion und moderne Perspektive auf den Kapitalismus: Persönliche Auseinandersetzung mit der Systemkritik von Marx und dem Vergleich moderner Wirtschaftsformen.

Schlüsselwörter

ursprüngliche Akkumulation, Karl Marx, Kapitalismus, Proletariat, Feudalismus, Enteignung, Ausbeutung, Lohnarbeit, Kolonialsystem, Staatsschulden, Klassenkampf, Privateigentum, Wirtschaftsgeschichte, soziale Gerechtigkeit, Wettbewerbsgesellschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit im Kern?

Die Arbeit behandelt das 24. Kapitel von Karl Marx' „Das Kapital“, das sich mit dem historischen Prozess der sogenannten ursprünglichen Akkumulation befasst.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Das Hauptaugenmerk liegt auf der gewaltvollen Entstehung des Kapitalismus, der Enteignung der Landbevölkerung, der Genese der Arbeiterklasse sowie der Rolle von Kolonialismus und staatlicher Gesetzgebung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die historischen Mechanismen hinter dem Kapitalismus offenzulegen und eine Brücke zur aktuellen wirtschaftlichen Situation sowie zur persönlichen Auffassung des Autors über globale Ungleichheit zu schlagen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Arbeit nutzt die literaturwissenschaftliche Analyse und Exegese des Originalwerkes von Marx, ergänzt durch eine persönliche kritische Reflexion des aktuellen globalen Wirtschaftssystems.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Aufarbeitung der marxschen Thesen zu Großbritannien, gefolgt von einer Analyse der Entstehung von Kapitalisten und Lohnarbeitern, sowie einer systemkritischen Betrachtung der Globalökonomie.

Durch welche Schlüsselwörter wird die Arbeit charakterisiert?

Wichtige Begriffe sind ursprüngliche Akkumulation, Enteignung, Kapitalismus, Proletariat und Ausbeutung.

Inwiefern beurteilt der Autor die Relevanz der marxschen Theorie für die heutige Welt?

Der Autor sieht in Marx' Ausführungen ein nach wie vor hochaktuelles Werk, da aktuelle Krisen der Weltwirtschaft und die Machtkonzentration bei wenigen Akteuren die Relevanz der marxschen Systemanalyse unterstreichen.

Warum hält der Autor den Kapitalismus für einen „Teufelskreis“?

Aufgrund des Wettbewerbsdrucks und der Profitmaximierung sieht der Autor den Kapitalismus als ein System, das soziale Ungleichheit perpetuiert und dessen strukturelle Änderung ohne eine komplette gesellschaftliche Umgestaltung nur schwer möglich erscheint.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Über die sogenannte ursprüngliche Akkumulation
Hochschule
Universität Wien  (Institut für Politikwissenschaft)
Note
2
Autor
Dominik Kirchdorfer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
10
Katalognummer
V203780
ISBN (eBook)
9783656301943
ISBN (Buch)
9783656309536
Sprache
Deutsch
Schlagworte
über akkumulation Kapitalismus Marx Kapital
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dominik Kirchdorfer (Autor:in), 2011, Über die sogenannte ursprüngliche Akkumulation, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/203780
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Leseprobe aus  10  Seiten
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