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Rahmenbedingungen und Instrumente der Filmfinanzierung in Deutschland und den USA

Ene kritisch-vergleichende Analyse

Titel: Rahmenbedingungen und Instrumente der Filmfinanzierung in Deutschland und den USA

Bachelorarbeit , 2012 , 46 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Marlon Vogelgesang (Autor:in)

BWL - Allgemeines

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Anliegen dieser Arbeit ist es, die gegenwärtige Lage der filmwirtschaftlichen Industrie in
Deutschland zu analysieren, und sie mit der in den USA zu vergleichen. Weit
auseinanderliegende strukturelle Charakteristika, aber auch erhebliche Unterschiede in der
Kapitalintensität deutscher und amerikanischer Filmprojekte, rechtfertigen einen genaueren
Blick auf die filmökonomischen Differenzen.
Hierbei gilt es u.a. festzustellen, welche Akteure beteiligt sind und welche Märkte bedient
werden. Außerdem sollen die üblichen Methoden der Filmfinanzierung und die entstandenen
Besonderheiten einer fokussierten Betrachtung unterzogen werden.
Vergleicht man eine bestimmte Industrie oder industrieähnliche Struktur zweier Länder
miteinander, so müssen verschiedene Einflussfaktoren und Gegebenheiten miteinbezogen
werden, anstatt lediglich auf Merkmale und Kennzahlen der Industrie selbst zu verweisen.
Beispielsweise sollte auch der ökonomische und politische Kontext, in dem die Industrie
gewachsen ist, beleuchtet werden, um Zusammenhänge und Gegebenheiten bestmöglich
darzustellen. Insbesondere in der Filmbranche ist dies von erheblicher Bedeutung. Es gilt,
diesen Faktoren im folgenden Rechnung zu tragen, um ein möglichst genaues Profil der
Industrie erstellen zu können.
Einen Einstieg in die Thematik soll zunächst ein Branchenvergleich auf Makroebene
ermöglichen. Anschließend werden die gängigen Formen der Filmfinanzierung aufgezeigt
und miteinander verglichen, wobei eine hohe Variantenvielfalt zu erkennen sein wird. Zuletzt
stehen Unterschiede bei der Wertschöpfung von Kinofilmen in beiden Ländern im Fokus.
Diese Arbeit erhebt keinen Anspruch, ein vollständiges Abbild der Faktenlage zu schaffen.
Doch durch die aus Fachartikeln, Publikationen und der einschlägigen Literatur gewonnenen
Daten, Informationen und Expertenmeinungen soll im Laufe dieser Untersuchung ein
aufschlussreicher Eindruck über diese Industrie in beiden Ländern entstehen und
Implikationen für zukünftige Entwicklungsrichtungen und Trends ermöglicht werden.[...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Marktbeschaffenheiten

2.1 Heterogene Branchenstruktur in Deutschland

2.2 Oligopolistischer Markt in den USA

3. Die Finanzierung von Filmen

3.1 Genereller Ausblick über die Kosten

3.2 Produktcharakteristika und mangelhafte Prognostizierbarkeit; Hindernisse für die Mittelbeschaffung

3.3 Innenfinanzierung

3.4 Außenfinanzierung

3.4.1 Filmförderung

3.4.1.1 Förderung in Deutschland

3.4.1.1.1 Förderung auf Bundesebene

3.4.1.1.2 Förderung auf Länderebene

3.4.1.2 Förderung in den USA

3.4.2 Film- /Medienfonds

3.4.2.1 Überblick

3.4.2.2 Risikofonds

3.4.2.3 Leasingähnliche Fonds

3.4.2.4 Die unterschiedliche Bilanzierung von Filmfonds nach HGB und IFRS und daraus resultierende ertragssteuerliche Implikationen

3.4.2.5 Slate Financing

3.5 Koproduktionen

3.5.1 Kollaboration zwischen Produktionsunternehmen

3.5.2 Major als Financier-Distributor

3.5.3 Pre- Sales

3.5.4 TV Sender als Co-Produzent

4. Wertschöpfung und Synergien im Konglomerat

4.1 Filmstudio als Profit-Center

4.2 Wertschöpfung bei Kinofilmen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die Unterschiede zwischen den Rahmenbedingungen und Instrumenten der Filmfinanzierung in Deutschland und den USA. Ziel ist es, die strukturellen Gegebenheiten zu vergleichen und aufzuzeigen, wie sich diese auf die ökonomische Leistungsfähigkeit der Filmindustrien in beiden Ländern auswirken.

  • Struktureller Vergleich der Filmindustrien (Heterogenität vs. Oligopol)
  • Methoden der Innen- und Außenfinanzierung (Förderung, Fonds, Koproduktionen)
  • Prognostizierbarkeit von Filmerfolgen und damit verbundene Risiken
  • Strategien zur Wertschöpfung im Medienkonglomerat
  • Bedeutung von staatlicher Filmförderung im nationalen Vergleich

Auszug aus dem Buch

3.2 Produktcharakteristika und mangelhafte Prognostizierbarkeit; Hindernisse für die Mittelbeschaffung

Eine eindeutige Zuordnung des Produktes Film in eine Kategorie ist schwer möglich. Ein programmfüllender Spielfilm ist ein hybrides Produkt, welches Eigenschaften eines Konsumartikels und Merkmale eines Kulturgutes in sich vereint. Mit den verschiedenen Elementen der Finanzierung gehen diverse Investorinteressen einher. Diese sind von finanziellen, wirtschafts- und standortpolitischen sowie kulturellen Motiven geprägt.31

Nach Harold L. Vogel setzen sich die Finanzierungsoptionen für einen Spielfilm in den USA aus „Industry sources, lenders and investors“ zusammen.32 Also z.B. Banken, Fonds, respektive Studios und TV Sender. Diese sollten allerdings vor allem in Deutschland um Filmförderungsanstaltenen ergänzt werden, da jene an einem Großteil der hergestellten Filme in Deutschland finanziell beteiligt sind.

Für kommerziell motivierte Investoren stellt die ex ante herrschende Unsicherheit wohl das größte Hindernis für eine eventuelle Beteiligung dar. Die Gründe für die hohe Unsicherheit sollen im Folgenden erläutert werden.

Die sich aus den oben dargestellten Posten zusammensetzenden Gesamtkosten, entsprechen, wie bei allen anderen Medienprodukten auch, hohen „first copy costs“. Diese gilt es im Zuge massenhafter Distribution auf möglichst viele Kopien zu verteilen.33 Aufgrund des immateriellen Charakters des Endproduktes, gelten diese Kosten als versunken, sind also sunk Costs, da keine verwertbaren Teilprodukte bei einer Produktion entstehen. 34

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definiert das Ziel der Arbeit, die filmwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland und den USA kritisch zu vergleichen und ökonomische Unterschiede zu beleuchten.

2. Marktbeschaffenheiten: Untersucht die unterschiedliche Branchenstruktur, von der heterogenen deutschen Landschaft bis hin zum oligopolistischen Studiosystem in den USA.

3. Die Finanzierung von Filmen: Analysiert detailliert die verschiedenen Phasen der Filmkosten sowie die Mechanismen der Innen- und Außenfinanzierung, einschließlich Förderung, Fonds und Co-Finanzierungen.

4. Wertschöpfung und Synergien im Konglomerat: Beleuchtet die Integration von Filmstudios in Medienkonzerne und die stufenweise Wertschöpfung der Filmverwertung.

5. Fazit: Fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit der Spezialisierung für die deutsche Branche im internationalen Wettbewerb.

Schlüsselwörter

Filmfinanzierung, Filmförderung, Major-Studios, Independent-Produktionen, Medienfonds, Slate Financing, Wertschöpfung, Risikomanagement, Koproduktion, Cashflow, Bilanzierung, Deutschland, USA, Filmindustrie, Unterhaltungswirtschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Unterschiede in der Finanzierung und Struktur der Filmindustrie in Deutschland im Vergleich zu den Vereinigten Staaten.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Die Schwerpunkte liegen auf den Marktstrukturen, den verschiedenen Finanzierungsmethoden, den Risiken bei der Filmherstellung sowie der Wertschöpfung in Medienkonzernen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist die Analyse und der kritische Vergleich der filmökonomischen Rahmenbedingungen, um zu verstehen, warum die Filmindustrien beider Länder so unterschiedlich agieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und den Vergleich ökonomischer Kennzahlen und institutioneller Rahmenbedingungen beider Länder.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Marktstrukturen, spezifische Finanzierungsinstrumente wie Fonds und staatliche Förderung sowie die Wertschöpfungslogiken von Filmstudios.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Zentrale Begriffe sind Filmfinanzierung, Majors, Koproduktion, Medienfonds, Risikomanagement und Wertschöpfung.

Warum spielt das "below-the-line" Prinzip bei US-Produktionen eine Rolle?

Es dient der methodischen Kategorisierung von Produktionskosten in kreative und nicht-kreative Bereiche, was für Investoren mehr Transparenz hinsichtlich der enormen Gagen in Hollywood schafft.

Welche Rolle spielen Medienfonds für die Filmfinanzierung?

Medienfonds ermöglichten insbesondere in den 1990er Jahren deutschen Investoren die Teilnahme am Filmgeschäft, oft getrieben durch steuerliche Anreize, und stellten den Studios dringend benötigtes Kapital bereit.

Warum haben deutsche Produzenten oft einen Wettbewerbsnachteil gegenüber US-Studios?

Neben der sprachlichen Limitierung des deutschen Marktes fehlt deutschen Produzenten häufig die vertikale Integration, da sie ihre Filme meist extern an Verleihfirmen platzieren müssen.

Ende der Leseprobe aus 46 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Rahmenbedingungen und Instrumente der Filmfinanzierung in Deutschland und den USA
Untertitel
Ene kritisch-vergleichende Analyse
Hochschule
Universität Passau
Note
1,3
Autor
Marlon Vogelgesang (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
46
Katalognummer
V203714
ISBN (eBook)
9783656307587
ISBN (Buch)
9783656309475
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Filmfinanzierung Film Medien Filmindustrie Medienindustrie Deutschland Filmproduktion Deutschland Filmproduktion USA Filmfonds Filmförderung Spielfilmproduktion Medienökonomie Filmwirtschaft Filmökonomie Filmstudio Medienfonds Stupid German Money
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marlon Vogelgesang (Autor:in), 2012, Rahmenbedingungen und Instrumente der Filmfinanzierung in Deutschland und den USA, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/203714
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  46  Seiten
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