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Realismus – Neorealismus – Neofunktionalismus

Welche Rolle spielt die internationale Kooperation?

Title: Realismus – Neorealismus – Neofunktionalismus

Term Paper , 2010 , 12 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Frank Bodenschatz (Author)

Politics - Political Theory and the History of Ideas Journal

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Die Begriffe Realismus, Neorealismus und Neofunktionalismus bezeichnen einige der bedeutendsten Theorien innerhalb der Disziplin der Internationalen Beziehungen ab Mitte des 20. Jahrhunderts. Große Namen wie Hans Joachim Morgenthau, Kenneth Neal Waltz und Ernst Bernard Haas – um nur einige zu nennen – sind mit eigenständigen und sich zum Teil deutlich voneinander unterscheidenden Konzepten zur Erklärung und Gestaltung internationaler politischer Prozesse verbunden.

Doch was bewirken Theorien der Internationalen Beziehungen? Für Manuela Spindler und Siegfried Schieder treffen sie Aussagen über das „Beziehungsgeflecht grenzüberschreitender Interaktionen und das darin politisch relevante, auf Wertzuweisun-gen gerichtete Handeln von staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren“(1). Einen Teilaspekt dieses Handlungsgeflechts stellt die internationale Zusammenarbeit und Kooperation dar. Der Fokus der vorliegenden Arbeit liegt darauf, deren Bedeutung aus der Perspektive der eingangs bezeichneten Theorien zu untersuchen.

Konkret sollen folgende Fragen beantwortet werden: Ist Kooperation überhaupt möglich/erwünscht, und welche Motive geben Anlass dafür? In welcher Form erfolgen Kooperationen typischerweise? Inwiefern ist mit Auswirkungen auf die nationalstaatliche Unabhängigkeit zu rechnen?

(1) Schieder, Siegfried/Spindler, Manuela: Theorie(n) in der Lehre von den Internationalen Beziehungen. In: Dies. (Hrsg.): Theorien der Internationalen Beziehungen, 2., überarbeitete Auflage, Opladen; Farmington Hills 2006, S. 20.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Aufbau

2 Theoretische Grundlagen und Definitionen

2.1 Realismus

2.2 Neorealismus

2.3 Neofunktionalismus

3 Motive für und Formen von Kooperation

3.1 Kooperation in Realismus und Neorealismus

3.2 Kooperation im Neofunktionalismus

4 Schlussbetrachtung

5 Bibliografie

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Bedeutung internationaler Kooperation aus der theoretischen Perspektive des Realismus, Neorealismus und Neofunktionalismus. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, ob Kooperation zwischen Staaten möglich oder erwünscht ist, welche Motive ihr zugrunde liegen, in welcher Form sie erfolgt und welche Auswirkungen sie auf die nationale Souveränität hat.

  • Vergleich zentraler Theorieansätze der Internationalen Beziehungen
  • Analyse des Stellenwerts von Kooperation und Bündnispolitik
  • Untersuchung von Machtgleichgewichten im Realismus und Neorealismus
  • Betrachtung von Integrationsprozessen und Spill-over-Effekten im Neofunktionalismus
  • Diskussion über das Spannungsfeld zwischen staatlicher Souveränität und supranationaler Integration

Auszug aus dem Buch

2.1 Realismus

Im Zentrum des realistischen Politikbegriffs steht vor allem die Vokabel „Macht“. Das Streben nach Macht und deren Erhalt oder besser noch Ausbau ist dabei die oberste politischen Maxime. Realistisches Denken hat für sich genommen eine lange Tradition, die bis zurück in die Antike reicht. Schon der Grieche Thukydides (460 – 400 v. Chr.) erkannte Macht als einen Faktor, der die Politik nicht nur reguliert, sondern auch deren Grundlage ist. Niccolò Machiavelli (1469-1527) fügte dem Machtbegriff weitere Aspekte hinzu, die auch im späteren Realismus von entscheidender Bedeutung sein sollten: Zum einen betrachtete er Geschichte als „Abfolge kausaler Zusammenhänge, die begriffen und analysiert werden“ können, zum anderen war er der Auffassung, dass Theorie nur der Praxis folgen könne – und nicht umgekehrt. Politik sollte sich also mit den bestehenden Verhältnissen auseinandersetzen und nicht etwa ein bestimmtes Ideal anstreben. Diese Sichtweise impliziert bereits das analytische Prinzip des späteren Realismus. Des Weiteren betrachtete Machiavelli Ethik, Moral und Religion zwar durchaus als wichtig und nützlich, ordnete diese aber einer wirkungsvollen politischen Autorität unter.

Realistisches Denken entwickelte sich über die Jahrhunderte fort. So sind entsprechende Ansätze unter anderem bei Thomas Hobbes, Friedrich Nietzsche und Max Weber zu finden. Den Realismus als Paradigma der internationalen Politik prägte jedoch Hans Joachim Morgenthau (1904-1980) mit seinem 1948 erstmals erschienenen Hauptwerk „Politics among Nations“, welches als systematischer Gegenentwurf zum Idealismus betrachtet werden kann. Andreas Jakobs spricht in diesem Zusammenhang von „einer Art Gründungsbeitrag der Lehre von den Internationalen Beziehungen“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, benennt die untersuchten Theorien und legt die zentrale Fragestellung sowie den Aufbau der Arbeit dar.

2 Theoretische Grundlagen und Definitionen: Hier werden die Entstehung, Inhalte und Grundannahmen von Realismus, Neorealismus und Neofunktionalismus systematisch dargestellt.

3 Motive für und Formen von Kooperation: In diesem Teil wird analysiert, welchen Stellenwert die betrachteten Theorien der internationalen Kooperation beimessen und wie diese praktisch umgesetzt wird.

4 Schlussbetrachtung: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert die zeitliche Relevanz der Ansätze und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der Theorien.

5 Bibliografie: Dieses Verzeichnis listet sämtliche in der Arbeit verwendeten Quellen und Literaturangaben auf.

Schlüsselwörter

Realismus, Neorealismus, Neofunktionalismus, Internationale Beziehungen, Kooperation, Macht, Machtgleichgewicht, Souveränität, Integration, Spill-over-Effekt, Politikgestaltung, Bündnispolitik, Systemtheorie, Außenpolitik, Staatshandeln

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse internationaler Kooperationen aus der Perspektive dreier einflussreicher politikwissenschaftlicher Theorien: Realismus, Neorealismus und Neofunktionalismus.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Bedeutung von Macht, staatliche Souveränität, das Entstehen von Allianzen sowie die Mechanismen supranationaler Integration.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, ob Kooperation zwischen Staaten aus theoretischer Sicht möglich und erwünscht ist, welche Motive dafür ausschlaggebend sind und wie sie das Verhältnis zur nationalen Unabhängigkeit beeinflusst.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin oder der Autor nutzt eine theoretische Analyse und einen systematischen Theorievergleich, um die Argumentationsmuster der gewählten Theorien gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Konzepte im ersten Abschnitt und die anschließende Untersuchung von Kooperationsmotiven und -formen in den genannten Theorien.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Realismus, Neorealismus, Neofunktionalismus, internationale Kooperation, Machtpolitik, Integration und Souveränität.

Wie unterscheidet sich der Realismus vom Neorealismus in Bezug auf Kooperation?

Während der Realismus die menschliche Natur als Grund für Konflikte anführt, betrachtet der Neorealismus das internationale System als Anarchie-Struktur, die Staaten zur Selbsthilfe und zum Misstrauen zwingt, wodurch echte funktionale Kooperation nahezu ausgeschlossen wird.

Was genau beschreibt der im Neofunktionalismus erwähnte "spill over effect"?

Der "spill over effect" bezeichnet die automatische und kaum aufzuhaltende Ausdehnung einer erfolgreichen supranationalen Zusammenarbeit von einem spezifischen technischen oder wirtschaftlichen Sektor auf immer weitere politische Bereiche.

Warum spielt die Person Hans Joachim Morgenthau eine so wichtige Rolle für diese Arbeit?

Morgenthau gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Realismus, dessen Hauptwerk "Politics among Nations" als systematischer Gegenentwurf zum Idealismus das Verständnis von Machtpolitik in der internationalen Lehre maßgeblich geprägt hat.

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Details

Title
Realismus – Neorealismus – Neofunktionalismus
Subtitle
Welche Rolle spielt die internationale Kooperation?
College
Technical University of Chemnitz
Grade
1,3
Author
Frank Bodenschatz (Author)
Publication Year
2010
Pages
12
Catalog Number
V203474
ISBN (eBook)
9783656295617
ISBN (Book)
9783656295884
Language
German
Tags
Internationale Politik Theorien der Internationalen Politik Internationale Beziehungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Frank Bodenschatz (Author), 2010, Realismus – Neorealismus – Neofunktionalismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/203474
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