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4C/ID Modell in einer Schüleraustauschorganisation

Bildungswissenschaftler im Bereich der interkulturellen Arbeit

Titel: 4C/ID Modell in einer Schüleraustauschorganisation

Hausarbeit , 2012 , 17 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Marc Schakinnis (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Bereich der interkulturellen Arbeit/ Arbeit mit Migranten ist sehr vielfältig. In dieser Arbeit wird ein Lehrplanentwurf für einen Bildungswissenschaftler kon-struiert, der eine gemeinnützige Schüleraustauschorganisation leiten soll. Das Jahr als Gast in einem anderen Land soll die interkulturelle Kompetenz der Schüler fördern. „Interkulturelle Kompetenz gilt vielen als die Schlüsselqualifikation des 21. Jahrhunderts.“ (Straub 2009, S.309). Der Begriff „Interkulturelle Kompetenz“ (S.303) soll in dieser Arbeit nach Straub (2009) „als abgestimmtes Handlungspo-tential“ (S.303) in Bezug auf kulturelle Unterschiede verstanden werden. Für die so wichtige Auswahl und Vorbereitung der Teilnehmer für das Gelingen eines Schüleraustausches (nach Gundlach und Schill S.57f) sollten damit betraute Bil-dungswissenschaftler gut ausgebildet sein, um die vielfältigen Aufgaben kompe-tent wahrnehmen zu können. Der Lehrplanentwurf hierfür im 2. Kapitel dieser Arbeit findet unter Anwendung des Vier – Komponenten- Instruktionsdesign-Modells (engl. Four – component instructional design model (im weiteren Text 4C/ID genannt)) statt, das von dem Psychologen J. van Merriënboer 1997 vorge-stellt wurde und auch aktuell weiterentwickelt wird. Dieses Modell versucht nach (Bastiaens T., Deimann M., Schrader C. und Orth C. 2012 S. 90) in der Lernum-gebung einen realen Alltag widerzuspiegeln, indem es authentische Lernaufgaben integriert und dadurch die Entwicklung komplexer kognitiver Fähigkeiten ermög-licht. Damit wird dem Bildungswissenschaftler eine gezielte Vorbereitung für die Lösung seiner Probleme mit unterschiedlichen Schülern, die in Länder mit unter-schiedlichen Kulturen reisen dargeboten. Zusätzlich trainiert das 4C/ID Modell aber auch die Automatisierung wiederkehrender Fähigkeiten, die im Arbeitsalltag täglich auftreten, um Routineaufgaben ohne Nachdenken sicher zu beherrschen und bei nicht wiederkehrenden „Einzelproblemen“ eine hohe Problemlösungs-kompetenz zu erreichen. Im 3. Kapitel werden theoretische Überlegungen zur Ein-ordung des 4C/ID-Modells dargelegt und Beispiele für didaktische Szenarien und die Verwendung geeigneter Medien zur Anwendung des Lehrplanentwurfs vorge-stellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. 4C/ID Modell

2.1 Analyse der Kompentenz (mittels Hierarchisierung der Aufgabenklassen)

2.2 Vereinfachte Annahmen und Sequentialisierung der Aufgabenklassen

2.3 Entwurf der Lernaufgaben

2.4 Unterstützende Informationen

2.5 Just in Time Informationen

3 Theoretische Überlegungen zum 4C/ID Modell

3.1 Lerntheoretische Einordnung des 4C/ID Modells

3.2 Aspekte des situierten Lernes

4 Geeignete Didaktische Szenarien für das 4C/ID Modell

5 Medien zur Unterstützung des Blueprints

6 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen konkreten Lehrplanentwurf (Blueprint) für die Ausbildung von Bildungswissenschaftlern zu entwickeln, die in gemeinnützigen Schüleraustauschorganisationen tätig sind. Dabei wird untersucht, wie das 4C/ID-Modell (Four-Component Instructional Design) effektiv zur Vorbereitung auf die komplexen und interkulturellen Aufgabenfelder eingesetzt werden kann.

  • Anwendung des 4C/ID-Modells auf komplexe Bildungsaufgaben
  • Konstruktion authentischer Lernaufgaben im interkulturellen Kontext
  • Methoden der Scaffolding-Unterstützung und Wissensvermittlung
  • Integration didaktischer Szenarien und geeigneter Medien

Auszug aus dem Buch

2.3 Entwurf der Lernaufgaben

Dem Entwurf der konkreten, authentischen und ganzheitlichen Lernaufgaben geht eine ausführliche Problembeschreibung voraus. Damit sollen Lernaufgaben konstruiert werden, die dem Lernenden bei gleichem Schwierigkeitsgrad pro Aufgabenklasse variable und vielfältige Möglichkeiten für den jeweiligen Lösungsprozess bereitstellen, um seinen Wissenstransfer beständig zu fördern. Dabei werden die Lernaufgaben aus ganzheitlichen Problembeschreibungen, die so praxisnah wie möglich gestaltet werden sollen, entwickelt (nach Bastiaens et al. 2012). Somit ist die Aufgabenklasse (engl. task class) die Basis für die Entwicklung der unterschiedlichen komplexen Fähigkeiten, während die Lernaufgaben (engl. learning tasks) innerhalb einer Klasse den sicheren Umgang und das Transferwissen für mannigfaltige Probleme innerhalb eines Schwierigkeitsgrades bereitstellen sollen.

„scaffolding“ als beständige Rücknahme der unterstützenden Informationen, hin bis zum alleinigen Lösen einer Lernaufgabe (der letzten der jeweiligen Aufgabenklasse) ist also tragend für das Lernaufgabendesign. Die geforderte Variabilität in den Lernaufgaben einer Aufgabenklasse gilt als erreicht, wenn fünf Typen von Lernaufgaben mit unterschiedlichem „Scaffolding“ bereitgestellt werden (van Merriënboer et al. 2002 S.44-45). Für die Entwicklung der Lernaufgaben nach dem 4C/ID Modell gibt es verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten (nach Bastiaens et al. 2012 S.99f). Drei von ihnen werden im Folgenden für den Bildungswissenschaftler im Bereich der interkulturellen Arbeit in einer Schüleraustauschorganisation ausgearbeitet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die interkulturelle Arbeit von Bildungswissenschaftlern in Austauschorganisationen ein und stellt das 4C/ID-Modell als Basis für den zu entwickelnden Lehrplan vor.

2. 4C/ID Modell: Hier werden die Grundlagen des Instruktionsdesign-Modells erläutert und die zehn Arbeitsschritte zur Gestaltung einer Lernumgebung auf das spezifische Berufsfeld adaptiert.

2.1 Analyse der Kompentenz (mittels Hierarchisierung der Aufgabenklassen): In diesem Abschnitt wird die Leistung des Lernenden analysiert und in einer Fertigkeitenhierarchie in Teilkompetenzen zerlegt.

2.2 Vereinfachte Annahmen und Sequentialisierung der Aufgabenklassen: Der Fokus liegt hier auf dem Sequenzprinzip der vereinfachten Annahmen, um den Schwierigkeitsgrad der Lernaufgaben systematisch zu steigern.

2.3 Entwurf der Lernaufgaben: Dieses Kapitel erläutert die Konstruktion authentischer und praxisnaher Lernaufgaben unter Anwendung des Scaffolding-Prinzips.

2.4 Unterstützende Informationen: Es wird dargelegt, wie theoretische Grundlagen und mentale Modelle passend in den Lernentwurf integriert werden, um Problemlösefähigkeit zu fördern.

2.5 Just in Time Informationen: Hier wird erklärt, wie Hilfestellungen in kleinen Einheiten zur Automatisierung wiederkehrender Fähigkeiten beitragen.

3 Theoretische Überlegungen zum 4C/ID Modell: Dieses Kapitel verortet das Modell wissenschaftlich im Kognitivismus und Konstruktivismus.

3.1 Lerntheoretische Einordnung des 4C/ID Modells: Hier wird die Verbindung zwischen behavioristischen Ansätzen für Routineaufgaben und konstruktivistischen Ansätzen für komplexes Lernen diskutiert.

3.2 Aspekte des situierten Lernes: Es wird erläutert, wie Wissen als kontextgebunden betrachtet wird und warum die Gestaltung einer authentischen Lernumgebung essenziell ist.

4 Geeignete Didaktische Szenarien für das 4C/ID Modell: Dieses Kapitel beschreibt verschiedene didaktische Modelle, wie den Arbeitsunterricht und die Fallmethode, für den Einsatz im Blueprint.

5 Medien zur Unterstützung des Blueprints: Hier wird die Auswahl primärer und sekundärer Medien im Kontext des 4C/ID-Modells unter Berücksichtigung von Authentizität und Praxisbezug erörtert.

6 Fazit und Ausblick: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Arbeit und bewertet die Anwendbarkeit des 4C/ID-Modells für die Ausbildung im interkulturellen Bereich.

Schlüsselwörter

4C/ID-Modell, Instruktionsdesign, Bildungswissenschaft, interkulturelle Arbeit, Schüleraustausch, Lernaufgaben, Scaffolding, situierte Lernen, Kompetenzentwicklung, Mediendidaktik, didaktische Szenarien, Blueprint, Lerntheorie, Wissensmanagement, Problemlösefähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit entwickelt einen Lehrplanentwurf für Bildungswissenschaftler, die in gemeinnützigen Schüleraustauschorganisationen arbeiten, unter Verwendung des 4C/ID-Modells.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen Instruktionsdesign, interkulturelle Kompetenz, die Gestaltung authentischer Lernumgebungen und didaktische Mediendidaktik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Nutzen des 4C/ID-Modells zur professionellen Vorbereitung von Fachkräften in der interkulturellen Arbeit praktisch aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin/der Autor wendet das Four-Component Instructional Design (4C/ID) von van Merriënboer auf ein konkretes Praxisbeispiel an und stützt sich dabei auf aktuelle lerntheoretische Diskussionen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Zerlegung der Fertigkeiten, den Entwurf von Lernaufgaben, die Bereitstellung unterstützender Informationen sowie die Wahl geeigneter didaktischer Szenarien und Medien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind 4C/ID-Modell, Instruktionsdesign, Lernaufgaben, situierte Lernen und interkulturelle Kompetenz.

Wie werden die Lernaufgaben im 4C/ID-Modell unterschieden?

Lernaufgaben werden nach ihrem Komplexitätsgrad (Aufgabenklassen) und dem Grad der Unterstützung (Scaffolding) strukturiert, wobei sich der Lernende schrittweise zur eigenständigen Lösung entwickelt.

Welche Rolle spielen "Just in Time"-Informationen?

Sie dienen der unmittelbaren Hilfestellung bei wiederkehrenden Routineaufgaben, um den Lernenden zu entlasten und einen "Cognitive Overload" zu vermeiden.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
4C/ID Modell in einer Schüleraustauschorganisation
Untertitel
Bildungswissenschaftler im Bereich der interkulturellen Arbeit
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Mediendidaktik)
Veranstaltung
Allgemeine Didaktik und Mediendidaktik
Note
1,7
Autor
Marc Schakinnis (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
17
Katalognummer
V202743
ISBN (eBook)
9783656291367
ISBN (Buch)
9783656293170
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schüleraustauschorganisation Interkulturelle Arbeit 4C/ID
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marc Schakinnis (Autor:in), 2012, 4C/ID Modell in einer Schüleraustauschorganisation, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/202743
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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