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Insomnie - Welche Rolle spielt sozialer Stress und welche Konsequenzen könnten sich daraus für ihre Behandlung ergeben?

Title: Insomnie - Welche Rolle spielt sozialer Stress  und welche Konsequenzen könnten sich daraus  für ihre Behandlung ergeben?

Term Paper , 2011 , 25 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: B.Sc. Dorothea Schreier (Author)

Psychology - Clinical Psychology, Psychopathology, Prevention

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Insomnien gehören neben Hypersomnien, Parasomnien und Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus, zu dem großen Komplex der Schlafstörungen. Sie sind am weitesten verbreitet und können jeden Menschen zumindest vorübergehend einmal betreffen (Backhaus & Riemann, 1999). Da Insomnien sowohl als eigenständiges Störungsbild als auch in Zusammenhang mit einer psychischen Störung (z.B. Depression) oder aber infolge einer körperlichen Erkrankung auftreten können, ist ein ausführlicher und differenzierter diagnostischer Prozess unabdingbar (Riemann & Hajak, 2009). Des Weiteren werden aus der jeweiligen Diagnosestellung adäquate Interventionsmaßnahmen abgeleitet, die an verschiedenen auslösenden bzw. aufrecht erhaltenden Faktoren, welche zuvor anhand von Störungsmodellen identifiziert wurden, ansetzen. Für die primäre Insomnie wird neben des Vorhandenseins eines Hyperarousals und dysfunktionalen Schlafgewohnheiten zunehmend der negative Einfluss von Stress auf die Schlafqualität, insbesondere in Form von sozialem Stress, diskutiert (Schulz et al., 2003). In der heutigen psychotherapeutischen Praxis werden bisher rein schlafspezifische Therapiemaßnahmen mit großem Erfolg eingesetzt. Allerdings könnte in Zukunft in Hinblick auf die zunehmende Relevanz von sozialen Stressfaktoren auf die Berücksichtigung von lebenssituationsspezifischen Maßnahmen, wie z.B. der Aufbau sozialer Kompetenzen, nicht mehr verzichtet werden.

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Inhaltsverzeichnis

1. Zusammenfassung

2. Insomnie – Beschreibung des Störungsbildes

3. Diagnostische Verfahren

4. Störungsmodell der Insomnie

5. Behandlung von Schlafstörungen nach Riemann und Backhaus

Kognitiv-verhaltenstherapeutisches Kurzzeitkonzept

6. Der Faktor sozialer Stress

7. Konsequenzen für die Behandlung von Schlafstörungen?!

7.1 Ergänzung der Behandlung durch spezifische Maßnahmen zum Umgang mit sozialem Stress – Selbstverbalisation und Selbstverstärkung

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle von sozialem Stress bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Insomnien sowie die Frage, wie durch gezielte, ergänzende Interventionen die Wirksamkeit der psychotherapeutischen Behandlung verbessert werden kann.

  • Epidemiologie und Störungsbild der primären Insomnie
  • Diagnostische Standards und Störungsmodelle
  • Kognitiv-verhaltenstherapeutische Kurzzeitkonzepte nach Riemann und Backhaus
  • Einfluss von sozialem Stress und Mangel an Anerkennung auf die Schlafqualität
  • Methoden zur Selbstverbalisation und Selbstverstärkung zur Stressbewältigung

Auszug aus dem Buch

7.1 Ergänzung der Behandlung durch spezifische Maßnahmen zum Umgang mit sozialem Stress – Selbstverbalisation und Selbstverstärkung

Wie oben schon kurz erwähnt, scheint sozialer Stress, besonders in Form eines erlebten Mangels an sozialer Anerkennung, die Schlafqualität deutlich zu beeinflussen. Diese Art des sozialen Stresses wird nach Schulz et al. (2003) erlebt, „wenn man vergeblich versucht, mit Arbeit, guter Leistung und freundlichem Verhalten, etc. Anerkennung, Status, Arbeitsplatzsicherung, Lob und andere Gratifikationen zu erhalten. Möglicherweise tritt sogar das Gegenteil ein. Man erlebt sich als zurückgewiesen, kritisiert, abgewertet oder ignoriert.“ (Zapf, 1999, zit. n. Schulz et al., 2003, S.7). Dabei wünscht man sich vor allem von anderen Menschen akzeptiert zu werden sowie gut mit ihnen auszukommen.

An dieser Stelle drängt sich mir die Frage auf, welche Prozesse hinter diesem Verhalten stehen und wie und an welcher Stelle man intervenieren könnte, damit dieser soziale Stressfaktor reduziert und in der Konsequenz die Schlafqualität verbessert werden kann. Ellis (1977) geht davon aus, dass unangemessene fehlgeleitete kognitive Prozesse negative Emotionen und dysfunktionales Verhalten bewirken. Dies verdeutlicht er anhand seines ABC-Schemas. „A“ bezeichnet dabei das aktivierende Ereignis, „B“ die irrationalen Bewertungen, die „A“ folgen, und „C“ die wiederum daraus entstehenden emotionalen und behavioralen Konsequenzen.

Eine konkrete Situation bezogen auf den erlebten Mangel an sozialer Anerkennung könnte ich mir so vorstellen: Herr X kommt am Montagmorgen in die Firma, in der er vor kurzem zu arbeiten begonnen hat. Auf dem Weg zum Aufzug begegnet er zwei Kollegen. Er grüßt sie freundlich, doch diese reagieren nicht (A). Herr X geht daraufhin nachdenklich in sein Büro (C).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Zusammenfassung: Die Arbeit gibt einen Überblick über Insomnien, deren Diagnose und die zunehmende Bedeutung von Stressfaktoren für die Schlafqualität.

2. Insomnie – Beschreibung des Störungsbildes: Es werden die klinischen Definitionen, die Epidemiologie und die Auswirkungen von Insomnien auf die Lebensqualität beschrieben.

3. Diagnostische Verfahren: Das Kapitel erläutert die Anamnese, Schlaftagebücher und apparative Untersuchungen als Basis für eine adäquate Therapieentscheidung.

4. Störungsmodell der Insomnie: Hier wird das psychophysiologische Modell der Entstehung und Aufrechterhaltung der Insomnie dargestellt, das als Grundlage für Interventionen dient.

5. Behandlung von Schlafstörungen nach Riemann und Backhaus: Es wird das strukturierte, kognitiv-verhaltenstherapeutische Kurzzeitkonzept erläutert.

6. Der Faktor sozialer Stress: Basierend auf empirischen Studien wird der wissenschaftliche Zusammenhang zwischen sozialem Stress und Schlafstörungen beleuchtet.

7. Konsequenzen für die Behandlung von Schlafstörungen?!: Dieses Kapitel diskutiert die therapeutische Integration von Maßnahmen zur Stressbewältigung.

7.1 Ergänzung der Behandlung durch spezifische Maßnahmen zum Umgang mit sozialem Stress – Selbstverbalisation und Selbstverstärkung: Es werden spezifische kognitive Techniken zur Bewältigung von sozialer Ablehnung und Mangel an Anerkennung vorgestellt.

8. Fazit: Die Autorin resümiert die Notwendigkeit, sozialen Stress stärker in der Insomnie-Therapie zu berücksichtigen.

Schlüsselwörter

Insomnie, Schlafstörungen, Sozialer Stress, Kognitive Verhaltenstherapie, Schlafhygiene, Selbstverbalisation, Selbstverstärkung, Psychosomatische Belastung, Primäre Insomnie, Stressbewältigung, Soziale Anerkennung, Störungsmodell, Schlafqualität, Therapieprogramm.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Zusammenhänge zwischen Insomnie und sozialen Stressfaktoren sowie deren Integration in die psychotherapeutische Behandlung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die kognitive Verhaltenstherapie bei Schlafstörungen und die psychologische Bedeutung von sozialem Stress und Anerkennung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den negativen Einfluss von sozialem Stress auf den Schlaf aufzuzeigen und Möglichkeiten zur Erweiterung bestehender Kurzzeitkonzepte zu diskutieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller Studien zu Stress und Schlaf sowie der Darstellung bewährter verhaltenstherapeutischer Interventionskonzepte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden das Störungsbild der Insomnie, diagnostische Verfahren, das Riemann-Backhaus-Konzept sowie die Rolle von sozialem Stress detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Insomnie, kognitive Verhaltenstherapie, sozialer Stress, Schlafhygiene und Selbstverbalisation sind die zentralen Begriffe der Arbeit.

Warum ist soziale Anerkennung so wichtig für den Schlaf?

Studien zeigen, dass ein Mangel an sozialer Anerkennung, wie er bei Abwertung oder Mobbing auftritt, signifikant mit einer reduzierten Schlafqualität korreliert.

Wie kann man Selbstverbalisation therapeutisch einsetzen?

Durch das Formulieren alternativer Bewältigungssätze können dysfunktionale Kognitionen in sozialen Belastungssituationen umstrukturiert werden, um emotionale Anspannung zu reduzieren.

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Details

Title
Insomnie - Welche Rolle spielt sozialer Stress und welche Konsequenzen könnten sich daraus für ihre Behandlung ergeben?
College
University of Hildesheim
Grade
1,7
Author
B.Sc. Dorothea Schreier (Author)
Publication Year
2011
Pages
25
Catalog Number
V202670
ISBN (eBook)
9783656288664
ISBN (Book)
9783656289401
Language
German
Tags
insomnie welche rolle stress konsequenzen behandlung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B.Sc. Dorothea Schreier (Author), 2011, Insomnie - Welche Rolle spielt sozialer Stress und welche Konsequenzen könnten sich daraus für ihre Behandlung ergeben?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/202670
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