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Beruflich bedingte Belastung bei Lehrerinnen und Lehrern

Bericht zum Orientierungspraktikum

Titel: Beruflich bedingte Belastung bei Lehrerinnen und Lehrern

Praktikumsbericht / -arbeit , 2012 , 49 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Eric Richter (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Gegenstand meiner Arbeit ist die beruflich bedingte Belastungssituation bei Lehrerinnen und Leh- rern. Eine Reihe von Untersuchungen zeigte, dass der Lehrerberuf sowohl physisch als auch psychisch sehr anstrengend ist. So ist bspw. allein die durchschnittliche Arbeitszeit oft höher als die der meisten anderen Arbeitnehmer, und kaum eine andere Berufsgruppe muss derart oft öffentliche Kritik hinnehmen. Die Folgen der starken physischen und psychischen Anforderungen zeigen sich besonders deutlich in den hohen Krankenständen und den frühen Pensionierungen von Lehrerinnen und Lehrern, auf welche unter anderem Krankenkassen regelmäßig hinweisen. Dennoch besteht in der Öffentlichkeit und in den Medien oft das Bild des gut bezahlten „Halbtagsjobbers“, der „vormittags recht und nachmittags frei“ hat, wie Der Spiegel 2008 provokativ titelte. Vor diesem undurchsichtigen Hintergrund zwischen „Horrorjob“ und „Halbtagsjobber“ geht es mir darum, drei zentrale Fragen zur beruflich bedingten Belastungssituation von Lehrerinnen und Lehrern zu eruieren: Welchen aktuellen Belastungsfaktoren sind Lehrerinnen und Lehrer tatsächlich ausgesetzt? Wie ist das aktuelle, subjektive Belastungsempfinden? Welche Bewältigungsstrategien werden derzeit von Lehrkräften zur Überwindung der Belastung angewendet? Hierzu wähle ich einen theoretisch-deduktiven Ansatz, d.h. ich „zimmere“ mir zunächst einen theoretischen Rahmen, in dem sich meine anschließende Untersuchung schließlich bewegt. Der theoretische Rahmen selbst besteht aus Stresstheorien und -modellen, welche in einem schulischen Kontext betrachtet und diskutiert werden. Hier hinein platziere ich meine Untersuchung, welche ich im Rahmen eines vierwöchigen Hospitationspraktikums durchführte. Anhand von Unterrichtsbeobachtungen, offen geführten Interviews und eines schriftlichen Fragebogens sammelte ich Daten zur beruflich bedingten Belastungssituation. Sowohl die gesellschaftliche, schulpraktische als auch die wissenschaftliche Relevanz der Thematik ist offensichtlich. Die öffentliche Diskussion um Lehrerbelastungen ist stets aktuell, tangiert einen Großteil der Bevölkerung und veranlasst viele Menschen dazu in sie einzusteigen. Dabei werden Begriffe wie „Stress“, „Belastung“ oder „Beanspruchung“ inflationär und beinahe synonym für die verschiedensten Phänomene benutzt. Hier gilt es, mit klaren Definitionen zu arbeiten und diese einzuhalten, um eine sachgemäße Diskussion zu ermöglichen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Lehrer — „Horrorjob“ oder doch nur „Halbtagsjobber“?

2. Schulprofil

3. Theoretischer Hintergrund: Stress

3.1 Allgemeine Belastungsbegriffe — Was ist Stress?

3.2 Stressmodelle im schulischen Kontext

3.2.1 Das Transaktionsmodell nach Lazarus

3.2.2 Modelle der Lehrerbelastung

3.2.2.1 Transaktionales Modell des Lehrerstresses

3.2.2.2 Lehrerpersönlichkeitsorientierte Modell

3.2.2.3 Belastungs-Beanspruchungskonzept

3.3 Belastungsfaktoren im Lehrerberuf

3.3.1 Klassifikation der Belastungsfaktoren

3.3.2 Ergebnisse der empirischen Lehrerbelastungsforschung

3.3.2.1 Belastungsfaktoren auf der individuellen Ebene

3.3.2.2 Belastungsfaktoren auf der Schulebene

3.3.2.3 Belastungsfaktoren auf der Systemebene

3.3.3 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen

3.4 Coping

3.4.1 Klassifikation von Coping

3.4.2 Wirksamkeit von Coping

4. Empirische Untersuchung

4.1 Belastungsempfinden

4.2 Belastungsfaktoren

4.3 Bewältigungsstrategien

4.4 Zusammenfassung

Zielsetzung & Forschungsthemen

Die vorliegende Arbeit untersucht die beruflich bedingte Belastungssituation von Lehrkräften, um ein differenziertes Bild zwischen den medialen Extremen „Horrorjob“ und „Halbtagsjobber“ zu zeichnen und potenzielle Bewältigungsstrategien zu analysieren.

  • Aktuelle Belastungsfaktoren im Lehrerberuf
  • Subjektives Belastungsempfinden bei Lehrkräften
  • Wirksamkeit und Klassifikation von Coping-Strategien
  • Zusammenhang zwischen Belastung und pädagogischen Rahmenbedingungen
  • Einfluss von Persönlichkeitsfaktoren auf das Stresserleben

Auszug aus dem Buch

1. Lehrer — „Horrorjob“ oder doch nur „Halbtagsjobber“?

Gegenstand meiner Arbeit ist die beruflich bedingte Belastungssituation bei Lehrerinnen und Lehrern. Zu diesem Thema wurden in den letzten 20 Jahren bereits eine Reihe von Untersuchungen durchgeführt, eine aktuelle Übersicht hierfür bietet Martin Rothland. Dabei zeigte sich immer wieder, dass der Lehrerberuf sowohl physisch als auch psychisch sehr anstrengend ist. So ist beispielsweise allein die durchschnittliche Arbeitszeit oft höher als der meisten anderen Arbeitnehmer, und kaum eine andere Berufsgruppe muss derart oft öffentliche Kritik hinnehmen. Die Folgen der starken physischen und psychischen Anforderungen zeigen sich besonders deutlich in den hohen Krankenständen und den frühen Pensionierungen von Lehrerinnen und Lehrern, auf welche unter anderem Krankenkassen regelmäßig hinweisen. Dennoch besteht in der Öffentlichkeit und in den Medien oft das Bild des gut bezahlten „Halbtagsjobbers“ (wie Uwe Schaarschmidt in seiner gleichnamigen Veröffentlichung aus dem Jahr 2005 passend feststellte), der „vormittags recht und nachmittags frei“ hat, wie Der Spiegel 2008 provokativ titelte.

Vor diesem undurchsichtigen Hintergrund zwischen „Horrorjob“ und „Halbtagsjobber“ geht es mir darum, drei zentrale Fragen zur beruflich bedingten Belastungssituation von Lehrerinnen und Lehrern zu eruieren: Welchen aktuellen Belastungsfaktoren sind Lehrerinnen und Lehrer tatsächlich ausgesetzt? Wie ist das aktuelle, subjektive Belastungsempfinden? Welche Bewältigungsstrategien werden derzeit von Lehrkräften zur Überwindung der Belastung angewendet?

Zusammenfassung der Kapitel

1. Lehrer — „Horrorjob“ oder doch nur „Halbtagsjobber“?: Einleitung und Problemaufriss zur Belastungssituation von Lehrkräften unter Berücksichtigung des öffentlichen Bildes sowie Festlegung der Forschungsziele.

2. Schulprofil: Vorstellung der Praktikumsschule und deren pädagogische Schwerpunkte wie FLEX-Klassen und Ganztagsangebote.

3. Theoretischer Hintergrund: Stress: Fundierte Auseinandersetzung mit Stresstheorien, Modellen der Lehrerbelastung, Klassifikation von Belastungsfaktoren und Coping-Strategien.

4. Empirische Untersuchung: Methodische Erläuterung und Auswertung der Fragebögen zum Belastungsempfinden, den Belastungsfaktoren und Bewältigungsstrategien der untersuchten Lehrkräfte.

Schlüsselwörter

Lehrerbelastung, Stress, Coping, Belastungsfaktoren, Arbeitszeit, Lehrerberuf, Beanspruchung, Stressmodelle, Transaktionsmodell, Lehrkräfte, subjektives Belastungsempfinden, Bewältigungsstrategien, Burn-Out, Schulalltag, Pädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die tatsächliche berufliche Belastungssituation von Lehrkräften und prüft, ob die populäre öffentliche Wahrnehmung als „Halbtagsjobber“ oder „Horrorjob“ der Realität entspricht.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Terminologie von Stress, der Differenzierung von Belastungsfaktoren auf unterschiedlichen Ebenen (individuell, Schule, System) und der Analyse von Bewältigungsstrategien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Rekonstruktion eines differenzierten Belastungsbildes, um sowohl zur wissenschaftlichen Diskussion beizutragen als auch angehende Lehrer für einen reflektierten Umgang mit Stress zu sensibilisieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde ein theoretisch-deduktiver Ansatz gewählt, der durch eine empirische Untersuchung mittels eines Fragebogens und offener Interviews an einer Grundschule ergänzt wurde.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Block zur Stresstheorie und Lehrerbelastungsmodellen (z.B. Lazarus, Schaarschmidt) sowie einen empirischen Teil, der die Daten einer Stichprobe von 13 Lehrkräften auswertet.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen gehören Lehrerbelastungsforschung, Belastungsdimensionen, Beanspruchung, Coping-Strategien und das Transaktionale Modell nach Lazarus.

Welche Bedeutung haben die FLEX-Klassen im Kontext der Untersuchung?

FLEX-Klassen werden als schulspezifisches Beispiel angeführt, das einerseits pädagogische Vorteile bietet, andererseits aber einen erhöhten Vor- und Nachbereitungsaufwand für die Lehrkräfte darstellt.

Was ist das wichtigste Fazit bezüglich der Belastungsfaktoren?

Es konnte gezeigt werden, dass nicht die Kernmerkmale des Lehrerberufs (wie die Arbeit mit Kindern), sondern vielmehr die schulischen Rahmenbedingungen und das öffentliche Bild als Hauptbelastungsquellen wahrgenommen werden.

Ende der Leseprobe aus 49 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Beruflich bedingte Belastung bei Lehrerinnen und Lehrern
Untertitel
Bericht zum Orientierungspraktikum
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Note
1,3
Autor
Eric Richter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
49
Katalognummer
V201384
ISBN (eBook)
9783656281337
ISBN (Buch)
9783656281474
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stress Belastung Praktikumsbericht Lehrer Coping Erziehungswissenschaft Burn-Out Transaktionsmodell Lazarus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Eric Richter (Autor:in), 2012, Beruflich bedingte Belastung bei Lehrerinnen und Lehrern, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/201384
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Leseprobe aus  49  Seiten
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