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Krieg - Ernstfall im Kopf !?

Gedanken zur psychologischen Kriegsvorbereitung

Title: Krieg - Ernstfall im Kopf !?

Scientific Essay , 2012 , 36 Pages , Grade: "-"

Autor:in: Dipl.-paed. Peter Johr (Author)

Psychology - Clinical Psychology, Psychopathology, Prevention

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Summary Excerpt Details

Gedanken zur psychologischen Kriegsvorbereitung. Augenmerk des Autors liegt auf dem Posttraumatischen Belastungssyndrom (PTBS) bei Bundeswehrsoldaten. Die besorgniserregenden Meldungen und Berichte über psychische Folgen bei Soldaten der Bundeswehr nach Kampfeinsätzen gaben Anlass zu dieser Schrift. Eklatant sind öffentliche Informationen und Aussagen zum wehrpsychiatrischen und truppenpsychologischen Personalnotstand, die in der vorliegenden Arbeit aufgegriffen werden. Prävention und Behandlung psychischer Erkrankungen von Kriegsteilnehmern - insbesondere die des PTBS - werden in ihrer augenfällig gewordenen Problematik betrachtet. Der Autor setzt sich mit den Belastungsereignissen von Gefechtssituationen und Kamphandlungen auseinander und führt psychopädagogische und psychotherepautische Konzepte zueinander. Auf deren Grundlage werden Möglichkeiten zur psychologischen Kriegsvorbereitung - immer mit Sicht auf das PTBS - skizziert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkung

1. Das Post-Traumatische-Belastungs-Syndrom - PTBS

2. Belastungsereignisse im Krieg - Schlussfolgerungen

3. Bundeswehr und psychologische Kriegsvorbereitung

4. Psychologische Kriegsvorbereitung - Resilienz und Vulnerabilität

5. Systematische Vorbereitung - Sich vorbereitet fühlen

6. Methodische Aspekte - Adaptation der Psyche - Desensibilisieruung

7. Modifizierung der Verhaltenstherapie / Desensibilisierung - Skizzierung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der psychologischen Vorbereitung von Bundeswehrsoldaten auf kriegerische Einsätze auseinander, mit dem primären Ziel, die Prävention des Posttraumatischen Belastungssyndroms (PTBS) durch eine kriegsnahe Ausbildung und die Berücksichtigung biografischer Faktoren zu optimieren.

  • Analyse der PTBS-Problematik bei Kriegsteilnehmern und Soldaten im Auslandseinsatz.
  • Untersuchung der psychologischen Anforderungen und Belastungsereignisse in Gefechtssituationen.
  • Bewertung der aktuellen Ausbildungspraxis der Bundeswehr hinsichtlich ihrer psychologischen Komponente.
  • Diskussion der Konzepte von Resilienz und Vulnerabilität unter Berücksichtigung biografischer Diagnostik.
  • Entwurf methodischer Ansätze zur systematischen Vorbereitung und Desensibilisierung durch kriegsnahes Training.

Auszug aus dem Buch

3. Bundeswehr und psychologische Kriegsvorbereitung

Armeen bereiten Soldaten auf den bewaffneten Kampf vor - so auch die Bundeswehr. Dabei geht es immer um das WAS, WARUM, WER, WIE und WODURCH.

In den Jahren des „Kalten Krieges“ dürften hier einige Anstrengungen unternommen worden sein.

Dennoch bleibt im Raum: „Soldaten fühlen sich nicht vorbereitet...“

An anderer Stelle folgende Aussage: „...Lassen Sie uns zurückblicken. Das posttraumatische Belastungssyndrom, wie die Fachleute sagen (Sie haben die möglichen Folgen gut beschrieben), wurde während des Vietnam-Krieges von amerikanischen Militärärzten vereinfacht ausgedrückt "entdeckt". Über die Folgejahre hinweg wurde es immer weiter erforscht und Ärzte/Psychologen spezialisierten sich darauf, Vorbeugungs- und Behandlungsmöglichkeiten immer weiter zu verbessern. Hierzu können unsere beiden Ärzte (m/w) im Forum sicher Genaues beitragen. Merkwürdigerweise waren diese Kenntnisse aber dem Sanitätsdienst der Bundeswehr verborgen geblieben und so gingen die deutschen Truppen in den ersten Jahren Auslandseinsätze diesbezüglich unvorbereitet und begleitet und nachgesorgt. Dies hat sich insbesondere durch die furchtbaren Ereignisse in AFG nun grundlegend verändert - und verbessert. Eisatzvorbereitung, -begleitung und -nachsorge durch Psychologen und medizinisches Personal (Spezialabteilungen in den BwK!). Meine Vermutung ist es, dass die Zahl der tatsächlich belasteten erheblich größer ist, als die bei heute.de veröffentlichten.“

Zusammenfassung der Kapitel

Vorbemerkung: Die Einleitung beleuchtet die Entstehung der Thematik aus der Beobachtung von PTBS-Fällen in der Bundeswehr und der kritischen medialen Berichterstattung über mangelnde psychologische Betreuung.

1. Das Post-Traumatische-Belastungs-Syndrom - PTBS: Dieses Kapitel definiert PTBS, erläutert seine historische Einordnung und beleuchtet die psychologischen Folgen massiver Bedrohungserlebnisse.

2. Belastungsereignisse im Krieg - Schlussfolgerungen: Es werden die spezifischen Stressfaktoren des Gefechtsalltags, wie Bedrohungs-, Zwangs- und Erschöpfungserleben, systematisch analysiert und kategorisiert.

3. Bundeswehr und psychologische Kriegsvorbereitung: Das Kapitel hinterfragt kritisch die Effektivität der bisherigen psychologischen Vorbereitungsmaßnahmen der Bundeswehr und fordert eine stärkere Integration psychologischer Betreuung in die Ausbildung.

4. Psychologische Kriegsvorbereitung - Resilienz und Vulnerabilität: Hier wird die Bedeutung von Resilienz als erlernbare Kompetenz untersucht und die Notwendigkeit einer biografischen Berücksichtigung (das "Siegfried-Effekt"-Profil) betont.

5. Systematische Vorbereitung - Sich vorbereitet fühlen: Es wird die Notwendigkeit einer systematischen, schrittweisen Vorbereitung auf Gefechtssituationen unter Einbeziehung kriegsnaher Imitation diskutiert.

6. Methodische Aspekte - Adaptation der Psyche - Desensibilisieruung: Dieses Kapitel überträgt verhaltenstherapeutische Ansätze der systematischen Desensibilisierung auf die präventive militärische Ausbildung.

7. Modifizierung der Verhaltenstherapie / Desensibilisierung - Skizzierung: Der Autor skizziert ein modifiziertes Modell der Desensibilisierung, das als Grundlage für ein Curriculum der psychologischen Kriegsvorbereitung dienen kann.

Schlüsselwörter

Bundeswehr, PTBS, psychologische Kriegsvorbereitung, Gefechtstraining, Resilienz, Vulnerabilität, Belastungsereignisse, Stressprävention, biografische Diagnostik, Verhaltenstherapie, Desensibilisierung, Auslandseinsatz, Soldaten, psychische Gesundheit, Traumatisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht kritisch, wie die psychologische Vorbereitung von Bundeswehrsoldaten verbessert werden kann, um das Risiko für PTBS in kriegerischen Einsätzen zu minimieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Analyse von PTBS, die psychische Belastung im Gefecht, die Konzepte Resilienz und Vulnerabilität sowie methodische Ansätze zur kriegsnahen Ausbildung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist die Forderung und Skizzierung einer systematischen, präventiven psychologischen Vorbereitung, die reale Gefechtsbedingungen imitiert und individuelle biografische Profile berücksichtigt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse, die Auswertung von Studien (u.a. Dresdener Studie) sowie auf Konzepte aus der Verhaltenstherapie und Pädagogik, um ein Modell für die psychologische Kriegsvorbereitung zu entwickeln.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die psychischen Belastungen des Soldaten im Einsatz, das Potenzial von Resilienz-Trainingsprogrammen sowie konkrete methodische Schritte zur Desensibilisierung und Vorbereitung erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Charakteristische Begriffe sind PTBS, Bundeswehr, psychologische Kriegsvorbereitung, Resilienz, Gefechtsnähe und biografische Diagnostik.

Was bedeutet der vom Autor geprägte Begriff „Siegfried-Effekt“?

Er beschreibt das individuelle Verhältnis von Resilienz und Vulnerabilität, wobei jeder Mensch – wie Siegfried – trotz einer allgemeinen „Hornhaut“ persönliche, biografisch bedingte „Lindenblatt“-Schwachstellen aufweist, die ihn verletzbar machen.

Warum hält der Autor die „kriegsnahe Ausbildung“ für unverzichtbar?

Der Autor argumentiert, dass eine reine Simulation nicht ausreicht; erst die kriegsnahe Imitation ermöglicht die notwendige psychische Adaptation an reale Belastungsreize, um die Handlungsfähigkeit im Ernstfall zu sichern.

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Details

Title
Krieg - Ernstfall im Kopf !?
Subtitle
Gedanken zur psychologischen Kriegsvorbereitung
Grade
"-"
Author
Dipl.-paed. Peter Johr (Author)
Publication Year
2012
Pages
36
Catalog Number
V199734
ISBN (eBook)
9783656266105
ISBN (Book)
9783656267942
Language
German
Tags
Desensibilisierung Konflikt Biografie Truppe Adaptation IPESS Corporate Identidy Kamerad Persönlichkeit Einstellung Bereitschaft Stabil Aktiv Labil Mobil Furcht Krieg PTBS Trauma Militär Didaktik Methodik Ausbildung ICD-10 Bedrohung Zwang Belastung Erschöpfung Verhalten Kampf Handlung Soldat Überraschung Gefahr Resilienz Vulnerabilität Töten Tod Neurose Wissen Können Reiz Flooding Senisibilisierung Info Lösung Entscheidung Selbst Vegetativ Team Schock Risiko Moral Motiv Fähigkeit Wille Leistung Psychologie Pädagogik Psychiatrie Störung Angst Therapie Körper
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-paed. Peter Johr (Author), 2012, Krieg - Ernstfall im Kopf !?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/199734
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