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Interkulturelle Kompetenz: Beurteilung des Trainingsmanuals der Studienberatungsstelle der bergischen Universität Wuppertal zum Thema: Interkulturelle Kompetenz

Titel: Interkulturelle Kompetenz: Beurteilung des Trainingsmanuals der Studienberatungsstelle der bergischen Universität Wuppertal zum Thema: Interkulturelle Kompetenz

Ausarbeitung , 2010 , 15 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Christopher Achterkamp (Autor:in)

Pädagogik - Hochschulwesen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Vielerorts ist heutzutage von interkultureller Kompetenz die Rede: in der Politik, im
Militär, in der Schule, auf dem Arbeitsmarkt, in der gesamten Gesellschaft. Kurzum:
nahezu überall wird interkulturelle Kompetenz als Schlüsselkompetenz für das
berufliche oder gesellschaftliche Vorankommen betrachtet, sodass sich auch ein
großer Markt bezüglich dieser zu vermittelnden Kompetenz etabliert hat. Gibt man
bei Google.de den Suchbegriff „Interkulturelle Kompetenz“ ein, so erhält man
innerhalb einer Zeitspanne von 0,08 Sekunden ungefähr 362.000 Suchergebnisse.
Eine beachtliche Zahl, aber dass hiervon nicht alle Angebote das halten, was sie
versprechen, dürfte ebenfalls klar sein (vgl. Google.de, 2010).
Aber was genau ist interkulturelle Kompetenz und wie soll sie vermittelt werden?
Hierzu gibt es in Fach- wie Populärliteratur mannigfaltige Meinungen. Die Meinungen
scheiden sich sowohl bei der Definition, was Kultur sei, aber auch dabei, was
eigentlich Kompetenzen sein sollen. Ganz klar, dass auch beides in Verbindung nicht
zwingend klarer zu fassen sein wird.
Wie gut sind nun also Seminare und Programme zur Vermittlung interkultureller
Kompetenzen und können sie halten, was sie versprechen? Kann man angesichts
der Unschärfe des zu Grunde liegenden Begriffes überhaupt eine Bewertung
vornehmen? Und ist „Interkulturelle Kompetenz“ überhaupt vermittelbar?
Diese Fragen zu beantworten hat sich diese Arbeit vorgenommen. Dazu soll
zunächst eine Klärung vorgenommen werden, ob und wie eine Bewertung eines
solchen Seminars von statten gehen kann und im folgenden durchgeführt werden
soll. Es soll also der Bewertungsmaßstab entwickelt werden.
Darauf folgend soll der entwickelte Maßstab exemplarisch an einem im Seminar
besprochenen und in Teilen durchgeführten Programm angewandt werden.
Schlussendlich soll ein Fazit ge- und eine persönliche Position bezogen werden.
Als erster Schritt muss jedoch geklärt werden, was eigentlich diese beiden Begriffe
„Kultur“ und „Kompetenz“ bedeuten und wie man sie verbinden kann.[...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Von Kultur und Kompetenz – eine sinnvolle Gemeinschaft?

a) Was ist Kultur

b) Die andere Seite der Medaille: Kompetenz

c) Die Medaille: Interkulturelle Kompetenz

III. Der Bewertungsmaßstab

IV. Das Training zu interkultureller Kompetenz

V. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit verfolgt das Ziel, ein spezifisches Trainingsmanual zur Vermittlung interkultureller Kompetenz kritisch zu prüfen und anhand eines theoretisch entwickelten Maßstabs zu beurteilen, ob das Programm seinem Anspruch gerecht wird oder lediglich oberflächliche Handlungsanleitungen bietet.

  • Kritische Auseinandersetzung mit den Begriffen Kultur und Kompetenz.
  • Definition von Kriterien zur Bewertung interkultureller Trainingsprogramme.
  • Analyse des Trainingsmanuals der Studienberatungsstelle der Bergischen Universität Wuppertal.
  • Überprüfung der Konsistenz zwischen theoretischem Anspruch und praktischer Umsetzung.
  • Diskussion der Problematik national geprägter Kulturbegriffe in der Kompetenzvermittlung.

Auszug aus dem Buch

a) Was ist Kultur?

„Kultur“ - auf den ersten Blick erscheint dieser Begriff den meisten Menschen klar umrissen und verständlich. Bemüht man sich aber einer genaueren Betrachtung, so stellt man fest, dass dem mitnichten so ist. Kultur wird zu einem schwer fassbaren und schwer einzugrenzenden Begriff. Wo fängt meine Kultur an? Wo hört seine Kultur auf? Was bestimmt Kultur? Dass sich auch in der Fachliteratur keine eindeutige Definition finden lässt, macht die Sache nicht unbedingt einfacher.

Auch nicht einfacher zu fassen ist der Begriff Kultur bedingt durch seine Wandelbarkeit. Kultur, als Koordinatensystem für unser Handeln, verändert sich stetig (vgl. Auernheimer, 1997). Beispiele finden sich in Geschichte und Sprache, welche zumindest im deutschen Sprachraum als zentrales Element der Kultur verstanden wird. Als nur ein Beispiel sei hier der Eingang von Anglizismen in die deutsche Sprache genannt.

„Unterschiede des Habitus stellen kulturelle Unterschiede dar“ (Auernheimer, 1997). Auernheimer bezieht sich hier auf Bourdieu, sodass mit diesem Zitat eine deutliche Abkehr vom Kulturbegriff als Nationalbegriff vollzogen wird. Für Auernheimer stellen also auch soziale Unterschiede mögliche Kulturelle Unterschiede dar, ebenso wie die Zugehörigkeit zu bestimmten Milieus, man spricht hier auch gerne von Subkulturen. Als Beispiel könnten hier die Hip-Hop-Szene oder die Skinheadbewegung dienen, besonders im Bereich von Hip-Hop ist häufig auch von Hip-Hop-Kultur und ihren vier Säulen (Rap, DJing, B-Boying, Graffiti-Writing) die Rede.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwärtigkeit des Begriffs interkulturelle Kompetenz und leitet zur Fragestellung über, ob und wie die Qualität solcher Trainings bewertet werden kann.

II. Von Kultur und Kompetenz – eine sinnvolle Gemeinschaft?: Dieses Kapitel widmet sich der theoretischen Klärung der Begriffe Kultur, Kompetenz und interkulturelle Kompetenz, wobei die Problematik national geprägter Interpretationen kritisch hinterfragt wird.

III. Der Bewertungsmaßstab: Hier wird ein Kriterienkatalog entwickelt, um die Konsistenz und die Eignung eines Trainingsmanuals für die Vermittlung interkultureller Kompetenz zu prüfen.

IV. Das Training zu interkultureller Kompetenz: In diesem Teil wird das konkrete Trainingsmanual der Bergischen Universität Wuppertal einer kritischen Analyse unterzogen und auf seine konzeptionelle Stringenz geprüft.

V. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und gelangt zu dem Schluss, dass das untersuchte Training zur Vermittlung interkultureller Kompetenz nur bedingt geeignet ist.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Kompetenz, Trainingsmanual, Kulturbegriff, Kompetenzentwicklung, Bildungsarbeit, Reflexion, Kulturstandards, Nationalbegriff, Pädagogische Professionalität, Situatives Handeln, Wissensvermittlung, Interkulturelle Kommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit primär?

Die Arbeit befasst sich mit der kritischen Beurteilung eines spezifischen Trainingsmanuals zur interkulturellen Kompetenz, das von der Bergischen Universität Wuppertal herausgegeben wurde.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit behandelt die theoretische Fundierung des Kulturbegriffs, das Verständnis von Kompetenz, die Anforderungen an interkulturelle Trainings und die Frage der Messbarkeit bzw. Vermittelbarkeit dieser Kompetenzen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Anspruch eines Trainingsmanuals mit der theoretischen Realität abzugleichen und zu prüfen, ob das Manual tatsächlich zur Entwicklung echter interkultureller Kompetenz beiträgt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine theoretisch-kritische Analyse durchgeführt, bei der ein Bewertungsmaßstab aus der Fachliteratur (unter anderem von Auernheimer und Mecheril) abgeleitet und auf das Manual angewendet wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Vorbereitung (Definition von Kultur und Kompetenz), die Erarbeitung eines Bewertungsmaßstabs und die detaillierte Analyse des Trainingsmanuals.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind interkulturelle Kompetenz, Kulturbegriff, Kompetenzentwicklung, Kulturstandards und pädagogische Professionalität.

Warum wird der national geprägte Kulturbegriff in der Arbeit kritisiert?

Der Autor argumentiert, dass eine Orientierung an Nationalkulturen kontraproduktiv ist, da sie zur „Überethnisierung“ führt und die Komplexität sowie die Wandelbarkeit von Kultur ignoriert.

Inwiefern ist laut der Arbeit ein „Umgang mit dem Nichtwissen“ entscheidend?

Das Manual wird unter anderem deshalb kritisiert, weil es eher auf „How-to-act“-Anleitungen setzt, statt die von Mecheril geforderte Kompetenz zu vermitteln, wie man mit Situationen des eigenen Nichtwissens professionell umgeht.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Interkulturelle Kompetenz: Beurteilung des Trainingsmanuals der Studienberatungsstelle der bergischen Universität Wuppertal zum Thema: Interkulturelle Kompetenz
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Veranstaltung
Perspektiven interkultureller Bildung und Erziehung"
Note
1,3
Autor
Christopher Achterkamp (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
15
Katalognummer
V199522
ISBN (eBook)
9783656260486
ISBN (Buch)
9783656261537
Sprache
Deutsch
Schlagworte
interkulturelle kompetenz beurteilung trainingsmanuals studienberatungsstelle universität wuppertal thema
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christopher Achterkamp (Autor:in), 2010, Interkulturelle Kompetenz: Beurteilung des Trainingsmanuals der Studienberatungsstelle der bergischen Universität Wuppertal zum Thema: Interkulturelle Kompetenz, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/199522
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Leseprobe aus  15  Seiten
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