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‘Block Booking’ und ‘Tying’ als vertikale Wettbewerbsbeschränkungen

Angewandte Mikroökonomie

Titel: ‘Block Booking’ und ‘Tying’ als vertikale Wettbewerbsbeschränkungen

Seminararbeit , 2000 , 22 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Thomas-William Fasano (Autor:in)

VWL - Mikroökonomie, allgemein

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die immer häufiger in der Praxis benutzten Kopplungsgeschäfte beziehungsweise Kopplungsbindungen zu untersuchen.

Dabei spielen zunächst die Begriffserläuterungen und die Abgrenzung verschiedener Formen solcher Kopplungsverkäufe eine Rolle, um zu verstehen, warum hier eine vertikale Wettbewerbsbeschränkung vorliegt.

Im nächsten Abschnitt folgt dann die Betrachtung allgemeiner Rechtfertigungen, weshalb man solche Geschäfte nicht verbieten soll.

Einen wesentlichen Grund, weshalb die Industrie Kopplungsverkäufe tätigt, liegt in der Maximierung ihrer Unternehmensgewinne. Deshalb ist ein ausführlicher Abschnitt dieser Thematik gewidmet, wo der Vergleich zwischen Einzelverkäufen der Produkte und den Formen von Kopplungsverkäufen im Hinblick auf Gewinnoptimierung, Preisdiskriminierung und Wohlfahrtseffekte näher betrachtet wird. Ergänzt wird dies durch zahlreiche Beispiele.
Zum Schluss dieses Abschnittes wird dann noch aufgezeigt, wie die Unternehmen mittels des ‘Technischen Designs’ ihrer Produkte, Käufer an Sie binden kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Einordnung von Kopplungsverkäufen in den wettbewerbsbeschränkenden Zusammenhang

2.1. Zum Begriff und Zweck von Kopplungsverkäufen

2.2. Zwei typische Formen von Kopplungsgeschäften

2.2.1. ‘Package Tie-in Sale’

2.2.2. ‘Requirements Tie-in Sale’

2.3. Zu den Beziehungen zwischen den Gütern innerhalb gekoppelter Waren

3. Allgemeine Rechtfertigungsaspekte für solche Kopplungsverkäufe

3.1. Effizienzsteigerungen

3.2. Gewährung von geheimen Preisnachlässen

3.3. Qualitätssicherung

4. Vergleich zwischen Einzel- und Kopplungsverkäufen

4.1. Begriffserläuterungen

4.1.1. ‘Pure Bundling’

4.1.2. ‘Mixed Bundling’

4.2. Gewinnoptimierung anhand eines Beispieles unter Einbezug von ‘Mixed Bundling’

4.3. Kopplungsverkäufe als eine Form der Preisdiskriminierung zur Gewinnrealisierung

4.3.1. Zum Begriff der Preisdiskriminierung

4.3.2. Betrachtung von ‘Package Tie-in Sales’ im Vergleich zu ‘Requirements Tie-in Sales’

4.3.3. Der IBM-Fall

4.4. Kopplungsbindungen in der Computerbranche mit Hilfe des Designs

5. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die betriebswirtschaftliche und wettbewerbsökonomische Bedeutung von Kopplungsverkäufen und Kopplungsbindungen. Dabei wird analysiert, unter welchen Bedingungen Unternehmen diese Strategien zur Gewinnmaximierung einsetzen, welche Rechtfertigungsgründe bestehen und wie sich diese Praktiken auf den Wettbewerb sowie die Wohlfahrt auswirken.

  • Grundlagen und Definitionen von Kopplungsgeschäften
  • Rechtfertigungsstrategien für Unternehmen (Effizienz, Preisdiskriminierung, Qualität)
  • Vergleich von Einzelverkauf, Pure Bundling und Mixed Bundling
  • Gewinnoptimierung durch Preisstrategien im Modell
  • Auswirkungen auf Marktzutritt und Wohlfahrtseffekte

Auszug aus dem Buch

2.1. Zum Begriff von Kopplungsverkäufen

Diese Verkaufsform wird von Seiten der Industrie angewendet. Dabei wird ein bestimmtes Produkt nur unter der Bedingung verkauft, dass der Konsument beim Erwerb noch andere Waren mitabnehmen muss. Beispielsweise, wenn ein Supermarkt ein Pfund Kaffee nur mit einem Päckchen Zucker anbietet. Der Konsument muss möglicherweise ein Produkt mitabnehmen, welches er vielleicht gar nicht unmittelbar benötigt. Bei dem Beispiel liegt dies nicht unbedingt vor, denn Kaffee wird sehr häufig mit Zucker getrunken, so dass es den Anschein hat, dass man beide Produkte miteinander verwenden kann. Es können sich dabei aber auch Waren handeln, die sachlich oder handelsüblich nichts miteinander zu tun haben müssen. Es bedarf also keinem komplementären Zusammenhang, das heißt die Güter müssen sich nicht gegenseitig ergänzen, wie zum Beispiel Benzin und Autos, damit ein Kopplungsverkauf vorliegt.

Den Zweck, den die Unternehmen mit dem Verkauf von gekoppelten Waren erreichen wollen, ist den Wettbewerb zu beschränken und ihre Marktmacht, die sie zum Beispiel auf ein Monopolgut besitzen, auf den Markt der miteinander verbundener Güter auszudehnen. Man spricht hier auch von der sogenannten ‘Leverage Theory’. Denn Händler, die im Wettbewerb mit diesen Produkten stehen, werden benachteiligt eventuell sogar damit ruiniert, weil sich die gekoppelten Waren nicht gegen ihre Konkurrenzprodukte durchsetzen müssen. Kopplungsverkäufe stellen somit eine Behinderungsstrategie dar, die Mitbewerber in ihrer Handlungs- oder Entschließungsfreiheit beschränken. Es wird dadurch auch potentiellen Konkurrenten der Eintritt in den Markt erschwert, weil im Extremfall gar kein Wettbewerb mit dem gekoppelten Produkt zustande kommt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Ziels der Arbeit, die Praxis von Kopplungsbindungen sowie deren theoretische und ökonomische Hintergründe zu untersuchen.

2. Einordnung von Kopplungsverkäufen in den wettbewerbsbeschränkenden Zusammenhang: Definition der Kopplungsverkäufe, Abgrenzung der verschiedenen Formen und Erläuterung der Motivation dahinter, Marktmacht zu hebeln.

3. Allgemeine Rechtfertigungsaspekte für solche Kopplungsverkäufe: Analyse legitimer unternehmerischer Gründe wie Effizienzsteigerung, Geheimhaltung von Preisnachlässen und Qualitätssicherung.

4. Vergleich zwischen Einzel- und Kopplungsverkäufen: Detaillierte Untersuchung von Bundling-Strategien und deren Einfluss auf die Gewinnoptimierung mittels ökonomischer Modelle und Praxisbeispielen.

5. Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse, wonach Kopplungsverkäufe oft gewinnmaximierend wirken, aber die Einzelfallprüfung hinsichtlich wohlfahrtsökonomischer Effekte unerlässlich bleibt.

Schlüsselwörter

Kopplungsverkäufe, Bundling, Preisdiskriminierung, Wettbewerb, Gewinnmaximierung, Marktmacht, Leverage Theory, Pure Bundling, Mixed Bundling, Wohlfahrtseffekte, Wirtschaftspolitik, Kartellrecht, Industrieökonomie, Kopplungsbindung, Preisnachlässe

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Kopplungsverkäufen als vertikale Wettbewerbsbeschränkungen und untersucht deren Auswirkungen auf Unternehmen, Konsumenten und den Markt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Kopplungsgeschäften, die strategischen Motive zur Gewinnmaximierung sowie die ökonomischen Rechtfertigungen dieser Praktiken.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, zu ergründen, warum Unternehmen Kopplungsverkäufe anwenden und unter welchen Voraussetzungen diese Praktiken ökonomisch vorteilhaft oder wettbewerbswidrig sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen theoretischen, industrieökonomischen Ansatz, der durch die Modellierung von Verkaufsstrategien (Einzelverkauf vs. Bundling) und die Einbeziehung praxisnaher Beispiele gestützt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden verschiedene Formen von Bundling, Modelle zur Gewinnoptimierung, die Rolle der Preisdiskriminierung sowie konkrete Fallbeispiele, wie etwa der IBM-Fall, analysiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Kopplungsverkauf, Bundling, Gewinnmaximierung, Marktmacht und Preisdiskriminierung.

Wie unterscheidet sich 'Pure Bundling' von 'Mixed Bundling'?

Beim 'Pure Bundling' werden Produkte ausschließlich im Paket verkauft, während beim 'Mixed Bundling' dem Kunden zusätzlich die Möglichkeit geboten wird, die Produkte auch einzeln zu erwerben.

Warum spielt die Preisdiskriminierung bei Kopplungsverkäufen eine Rolle?

Kopplungsverkäufe ermöglichen es Unternehmen, unterschiedliche Zahlungsbereitschaften der Kunden auszunutzen, indem sie Preise effektiv anpassen, ohne die Listenpreise direkt zu verändern.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
‘Block Booking’ und ‘Tying’ als vertikale Wettbewerbsbeschränkungen
Untertitel
Angewandte Mikroökonomie
Hochschule
Universität Hohenheim  (Industrieökonomie und Strukturpolitik)
Veranstaltung
Allgemeines Seminar VWL
Note
2,7
Autor
Thomas-William Fasano (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2000
Seiten
22
Katalognummer
V199327
ISBN (eBook)
9783656262077
ISBN (Buch)
9783656263609
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Block Booking Tying Tie-in Sale Diamantenmonopol de Beers
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thomas-William Fasano (Autor:in), 2000, ‘Block Booking’ und ‘Tying’ als vertikale Wettbewerbsbeschränkungen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/199327
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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