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Frauen und Terrorismus am Beispiel der RAF und der Bewegung 2. Juni

Title: Frauen und Terrorismus am Beispiel der RAF und der Bewegung 2. Juni

Seminar Paper , 2012 , 18 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Yvonne Diewald (Author)

History of Germany - Modern History

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Summary Excerpt Details

Diese Seminararbeit behandelt, wie der Titel schon zeigt, die Position von Frauen im Terrorismus der RAF und der Bewegung 2.Juni.
Dabei verweist diese Arbeit besonders auf die für damalige Zeiten eher untypischen Verhaltensweisen der Terroristinnen.
Während die "normale" Frau in den 50er bis 70er Jahren vor dem Herd ihren Platz fand, versuchten die Terroristinnen wie Ulrike Meinhoff und Brigitte Monhaupt mit der Waffe in der Hand ihre Überzeugungen durchzusetzen.
In der gesamten Arbeit wurden zuverlässige Quellen verwendet, um sie so fachlich wie möglich zu gestalten. Ausführliche Kennzeichnungen der Zitate lassen eine Überprüfung der Quellen einfach und schnell zu.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1. Stellung der Frauen in den 60er und 70er Jahren

1.1 Gesellschaftliche Stellung

1.2 Politische Stellung

2. Frauen in der RAF

2.1 Frauenanteil in der RAF und der Bewegung 2.Juni

2.2 Stellung der Frauen innerhalb der RAF

2.3 Gewaltbereitschaft der RAF-Terroristinnen

3. Gründe für den Terrorismus

3.1 Vorbilder

3.2 Beitrittsgründe der Frauen

3.3 Gemeinsamkeiten von Terroristinnen und Terroristen

4. Biografie einer typischen Terroristin der RAF und der Bewegung 2.Juni

5.Darstellung der Terroristinnen in den Medien

6.Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht die spezifische Rolle von Frauen in der Roten Armee Fraktion (RAF) sowie der Bewegung 2. Juni während der 60er und 70er Jahre in Deutschland. Das zentrale Ziel ist es, die Gründe für das überdurchschnittlich hohe Engagement von Frauen in diesen terroristischen Vereinigungen zu ergründen und die daraus resultierenden Vor- und Nachteile für die Beteiligten zu analysieren.

  • Gesellschaftliche und politische Ausgangslage der Frauen in den 60er und 70er Jahren
  • Analyse des Frauenanteils und der internen Stellung innerhalb der RAF
  • Untersuchung der Beitrittsgründe und der Gewaltbereitschaft von Terroristinnen
  • Biografische Merkmale typischer Terroristinnen
  • Mediale Repräsentation und gesellschaftliche Wahrnehmung der weiblichen Terroristen

Auszug aus dem Buch

2.3 Gewaltbereitschaft der RAF-Frauen

"Dieser faschistische Staat ist darauf aus, uns alle zu töten.[...]. Wir müssen Widerstand organisieren. Gewalt kann nur mit Gewalt beantwortet werden."27 Dieses Zitat von Gudrun Ensslin macht deutlich mit welcher Überzeugung sie gegen die Staatsgewalt vorging. Allein in dem letzten Satz, lässt sie keinerlei Zweifel, dass auch sie als Frau zu Gewalttaten gegen den Staat und seine Befürworter bereit ist. Diese Überzeugung veranlasste Ensslin ebenso wie Ulrike Meinhof sogar dazu, ihre Kinder zu verlassen, welche sie Zeit ihres Lebens nicht mehr gesehen haben.

Frauen, welche sich zuvor in den Studentenbewegungen lediglich um banale Aufgaben wie Plakate kleben und Kinderhüten beschäftigt hatten, ließen ihr altes Leben und ihre Familien hinter sich und griffen nun zur Waffe womit sie zu ebenso gefürchteten Gegnern wie ihre männlichen Mitkämpfern wurden, wenn nicht noch gefährlicher als diese. Das Gerücht, nachdem es einen Befehl beim Bundeskriminalamt gab, zuerst auf die Frauen zu schießen, hält sich seid Jahrzehnten hartnäckig. Das kuriose dabei ist, dass das BKA selbst dies zwar nie bestätigt, aber somit auch nie abgestritten hat.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Beschreibt die gesellschaftspolitische Lage der Nachkriegsgeneration und die Entstehung der außerparlamentarischen Opposition als Nährboden für linksterroristische Gruppen.

1. Stellung der Frauen in den 60er und 70er Jahren: Analysiert das damals vorherrschende, patriarchale Rollenbild der Frau in Gesellschaft und Politik.

2. Frauen in der RAF: Beleuchtet den hohen Frauenanteil, deren innerverbandliche Rolle sowie ihre spezifische Gewaltbereitschaft.

3. Gründe für den Terrorismus: Erörtert ideologische Vorbilder, individuelle Motive für den Beitritt in den Untergrund sowie gemeinsame Radikalisierungsfaktoren beider Geschlechter.

4. Biografie einer typischen Terroristin der RAF und der Bewegung 2.Juni: Untersucht den sozioökonomischen Hintergrund und den Bildungsgrad der Akteurinnen.

5.Darstellung der Terroristinnen in den Medien: Analysiert die mediale Stigmatisierung und die einseitige Wahrnehmung der Terroristinnen durch die Öffentlichkeit.

6.Schluss: Fasst zusammen, dass politische Ohnmacht der Hauptgrund für den bewaffneten Kampf war und betont, dass Frauen sich hierbei als gleichwertige, teils brutalere Akteure emanzipierten.

Schlüsselwörter

RAF, Bewegung 2. Juni, Terrorismus, Frauen, Emanzipation, politische Ohnmacht, 68er-Bewegung, Gewaltbereitschaft, Radikalisierung, Nachkriegsgesellschaft, Rollenbild, Untergrund, Studentenbewegung, Biografien, Medienwahrnehmung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Rolle von Frauen in den terroristischen Organisationen RAF und Bewegung 2. Juni im Deutschland der 1960er und 1970er Jahre.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Thematisiert werden das gesellschaftliche Frauenbild der Ära, die Motive für den terroristischen Beitritt, die Gewaltbereitschaft der Frauen sowie ihre mediale Darstellung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu ergründen, warum sich überdurchschnittlich viele Frauen radikalisierten und terroristischen Gruppen anschlossen, um politisches Gehör zu finden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, die historische Ereignisse mit soziologischen Beobachtungen zur Rolle der Frau verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der gesellschaftlichen Ausgangslage, die Stellung innerhalb der Organisationen, die Beweggründe, biografische Profile und die mediale Rezeption.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind RAF, Frauen, Emanzipation, politischer Terrorismus, Radikalisierung und gesellschaftliche Ohnmacht.

Wie unterscheidet sich die Gewaltbereitschaft der Frauen von der der Männer?

Laut der Arbeit galten die Frauen oft als konsequenter und entschlossener in der Umsetzung von Gewalttaten, was teilweise mit einer höheren Charakterstärke oder Durchsetzungskraft erklärt wird.

Welchen Einfluss hatte der Tod von Holger Meins auf die Radikalisierung?

Sein Tod durch Nahrungsverweigerung im Gefängnis fungierte als Katalysator, der viele Sympathisanten zum endgültigen Bruch mit der Gesellschaft und zum Übergang in den Untergrund bewegte.

Wurde die Emanzipation innerhalb der Gruppen explizit als Ziel verfolgt?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Emanzipation innerhalb der Gruppen eher ein notwendiger Nebeneffekt war, anstatt das primäre ideologische Ziel der bewaffneten Revolution darzustellen.

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Details

Title
Frauen und Terrorismus am Beispiel der RAF und der Bewegung 2. Juni
College
Staatliche Berufliche Oberschule Fachoberschule / Berufsoberschule Kaufbeuren
Grade
1,0
Author
Yvonne Diewald (Author)
Publication Year
2012
Pages
18
Catalog Number
V198310
ISBN (eBook)
9783656245759
ISBN (Book)
9783656247319
Language
German
Tags
frauen terrorismus beispiel bewegung juni
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Yvonne Diewald (Author), 2012, Frauen und Terrorismus am Beispiel der RAF und der Bewegung 2. Juni, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/198310
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