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Die Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) auf kaufmännische Einzelunternehmen

Title: Die Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) auf kaufmännische Einzelunternehmen

Term Paper , 2010 , 22 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Christian Krogmann (Author)

Business economics - Accounting and Taxes

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Mit der zunehmenden Globalisierung und des immer stärker werdenden Agierens kleiner und mittelständischer Unternehmen auf den internationalen Märkten, wurde die Forderung nach einer Modernisierung des geltenden Bilanzrechts laut. Grund dafür war der größer werdende Druck, die sogenannten International Financial Reporting Standards, die von einem unabhängigen, international besetzten Gremium von Rechnungslegungsexperten – dem International Accounting Standards Board – aufgestellt werden, auch für den Mittelstand anzuwenden. Nach diesen Standards erstellen Unternehmen weltweit ihre Bilanzen. Zwar gibt es für kleine und mittelständische Unternehmen keine Verpflichtung die IFRS anzuwenden, doch unter Berücksichtigung des Wettbewerbes wuchs der Druck auf diese Unternehmen durch den Markt selbst. Die IFRS-Regelungen wurden zu damaliger Zeit - 2005 bis 2006 – vom Mittelstand als inakzeptabel bezeichnet, da die Unternehmen sich wegen der in ihren Augen häufig fragwürdigen Bilanzierungsmethoden in ihrer Existenz bedroht sähen. Als Argument wurde vorgebracht, dass bei IFRS Gewinne auf dem Papier ausgewiesen werden, die in der Praxis gar nicht ausgeschüttet werden können, sollte die Substanz der Unternehmen nicht gefährdet werden. Dies würde insbesondere dann zum Tragen kommen, wenn beispielsweise Gläubiger aufgrund des auf dem Papier erhöhten Vermögens Geld sehen wollen. Der wachsende Widerstand gegen die Bilanzierung nach IFRS von kleinen und mittelständischen Unternehmen, wurde auch vom damaligen Ministerialrat des Bundesministeriums der Justiz unterstützt, indem die IFRS als „keine geeignete Grundlage für den Jahresabschluss und insbesondere für die Rechnungslegung von kleinen und mittelständischen Unternehmen“ bezeichnet wurden. Aufgrund dieser Probleme gründete sich letztlich sogar eine Initiative mit dem Namen „Vereinigung zur Mitwirkung an der Entwicklung des Bilanzrechts für Familiengesellschaften“. Der Zweck dieses 2006 gegründeten Vereins „ist die Mitwirkung an der Entwicklung des nationalen und internationalen Bilanzrechtsunter Berücksichtigung der Besonderheiten von Familiengesellschaften“. Zwar spielen Familiengesellschaften in diesem Hausarbeitsthema keine Rolle, dennoch war dieser Verein – neben zahlreichen weiteren Organisationen und Verbänden – im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens für das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz engagiert, indem die geplanten Regelungen im Sinne der Anwendbarkeit und Praktikabilität beurteilt und mitgestaltet wurden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1. Problemstellung

1.2. Vorgehensweise

2 Begriffsdefinitionen

2.1. Bilanz

2.2. Bilanzrecht

2.3. Kaufmännisches Einzelunternehmen

3 Hintergründe zum Inkrafttreten des BilMoG

4 Auswirkungen auf kaufmännische Einzelunternehmen

4.1. Deregulierung und Kostensenkung

4.2. Verbesserung der Aussagekraft des handelsrechtlichen Jahresabschlusses

4.3 Auswirkungen des BilMoG auf die Steuerbilanz

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) auf kaufmännische Einzelunternehmen, insbesondere hinsichtlich der Zielsetzung einer bürokratischen Entlastung sowie einer verbesserten Aussagekraft des handelsrechtlichen Jahresabschlusses.

  • Analyse der gesetzlichen Deregulierungsmaßnahmen für Einzelkaufleute
  • Untersuchung der vereinfachten Bilanzierungs- und Buchführungspflichten
  • Evaluation der verbesserten Transparenz und Aussagekraft im Jahresabschluss
  • Vergleich und Abgrenzung zum Steuerbilanzrecht

Auszug aus dem Buch

4.1. Deregulierung und Kostensenkung

Als eine wesentliche Neuerung durch das BilMoG wird oftmals das Stichwort Deregulierung genannt. Deregulierung bedeutet prinzipiell, dass Marktregulierungen durch staatliche Normen und Vorschriften vereinfacht oder abgebaut werden. Hinsichtlich des BilMoG bedeutet die Deregulierung, dass Unternehmen von vermeidbarem Bilanzierungsaufwand entlastet werden sollen. Als essentieller Aspekt der Deregulierung ist mit Sicherheit die mögliche Befreiung von der handelsrechtlichen Buchführungs- und Bilanzierungspflicht zu nennen. Vor dem BilMoG galt die handelsrechtliche Buchführungspflicht ausnahmslos für alle Kaufleute. Dies hat sich durch das neue Gesetz grundlegend geändert. Die handelsrechtliche Buchführungspflicht besteht nach § 238 HGB zwar nach wie vor für alle Kaufleute, jedoch wurde durch das BilMoG eine Ausnahme geschaffen.

Diese Ausnahme wird in § 241a geregelt. Demnach sind Einzelkaufleute von der Pflicht zur Führung von Büchern und der Erstellung eines Inventars (§§ 238-241 HGB) befreit, sofern sie an den Abschlussstichtagen von zwei aufeinander folgenden Geschäftsjahren kumulativ nicht mehr als 500.000,- EUR Umsatzerlöse und 50.000,- EUR Jahresüberschuss aufweisen können. Im Falle einer Neugründung wird diese Regel bereits dann angewandt, wenn die Werte am ersten Abschlussstichtag nach der Neugründung nicht überschritten werden. Im Gegensatz dazu sind kaufmännische Einzelunternehmen, die diese Schwellenwerte überschreiten natürlich nicht von der Pflicht befreit. Der Gesetzgeber möchte durch diese Maßnahme eine Kostensenkung und Reduzierung des administrativen Aufwandes für kaufmännische Einzelunternehmen erreichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Problemstellung im Kontext der Globalisierung und die Notwendigkeit einer Bilanzrechtsmodernisierung sowie die methodische Vorgehensweise.

2 Begriffsdefinitionen: Hier werden zentrale Begriffe wie Bilanz, Bilanzrecht und das kaufmännische Einzelunternehmen definiert, um eine theoretische Basis für die Arbeit zu schaffen.

3 Hintergründe zum Inkrafttreten des BilMoG: Das Kapitel beleuchtet die historischen Hintergründe, die Entstehungsprozesse und die politischen Intentionen, die zum Inkrafttreten des BilMoG am 29. Mai 2009 führten.

4 Auswirkungen auf kaufmännische Einzelunternehmen: Der Hauptteil analysiert die konkreten Folgen des BilMoG für Einzelunternehmen, insbesondere durch Deregulierung, neue Bewertungsvorschriften und Auswirkungen auf die Steuerbilanz.

5 Schlussbetrachtung: In diesem Kapitel werden die zentralen Thesen der Arbeit zusammengefasst und die Effektivität der Bilanzrechtsreform kritisch beurteilt.

Schlüsselwörter

BilMoG, Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz, Einzelunternehmen, Buchführungspflicht, Deregulierung, HGB, Jahresabschluss, Steuerbilanz, Rückstellungsbewertung, Rechnungslegung, Kostensenkung, Handelsrecht, Transparenz, Bewertungsverfahren, Einnahmen-Überschuss-Rechnung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes auf kaufmännische Einzelunternehmen in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen Deregulierung, Entlastung durch Wegfall von Buchführungspflichten, Neuregelungen bei der Bilanzierung und die Auswirkungen auf die Steuerbilanz.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu analysieren, ob das BilMoG sein Versprechen einer kostengünstigen und administrativen Vereinfachung für Einzelkaufleute einhält.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Gesetze, Entwürfe und relevanter Fachpublikationen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Deregulierung, Verbesserung der Aussagekraft des Jahresabschlusses durch Wahlrechtsbeschränkungen und die Anpassung an steuerrechtliche Vorgaben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind BilMoG, Einzelunternehmen, Buchführungspflicht, Deregulierung und Bilanztransparenz.

Wie unterscheidet sich die neue Buchführungspflicht nach § 241a HGB von der alten Regelung?

Vor dem BilMoG waren alle Kaufleute buchführungspflichtig; nun können Einzelkaufleute unter bestimmten Umsatz- und Gewinn-Schwellenwerten von dieser Pflicht befreit werden.

Warum wird die Rückstellungsbewertung durch das BilMoG als entscheidender Punkt angesehen?

Die Bewertung von Rückstellungen galt als Schwachstelle des alten Rechts; durch die Neuregelung wird eine realitätsgerechtere Bewertung unter Einbeziehung von Preis- und Kostenentwicklungen gefordert.

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Details

Title
Die Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) auf kaufmännische Einzelunternehmen
College
BVL Campus gGmbH  (Deutsche Außenhandels- und Verkehrs-Akademie)
Grade
1,3
Author
Christian Krogmann (Author)
Publication Year
2010
Pages
22
Catalog Number
V195077
ISBN (eBook)
9783656207351
ISBN (Book)
9783656209270
Language
German
Tags
Rechnungswesen Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz HGB
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Krogmann (Author), 2010, Die Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) auf kaufmännische Einzelunternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/195077
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