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Die Doppelhochzeit von 1515 im Kontext der jagiellonisch-habsburgischen Beziehungen

Titel: Die Doppelhochzeit von 1515 im Kontext der  jagiellonisch-habsburgischen Beziehungen

Hausarbeit , 2012 , 15 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Andreas Röder (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

1. Einleitung
„Der Wiener Kongress war ein Ereignis von weltgeschichtlicher Bedeutung: Er legte den Grundstein zur habsburgischen Donaumonarchie.“1 Treffender lässt sich die Wiener Doppelhochzeit von 1515 nicht charakterisieren. 300 Jahre vor dem gleichnamigen Kongress versammelten sich bereits einmal die führenden Dynastien Mittel- und Osteuropas. Neben der Repräsentation stand für Habsburger und Jagiellonen noch etwas anderes auf dem Spiel. Die Doppelhochzeit sollte sich im Nachhinein für die Habsburger als wegweisender Schritt und ein Glanzstück Kaiser Maximilians I. Hochzeitspolitik darstellen.
Die Arbeit möchte deshalb in kürzen Zügen diese beiden Dynastien kennzeichnen. Wie sind sie zu dem geworden sind, was sie letztlich darstellten und wie sich ihre Beziehung im Verlauf der Jahrhunderte entwickelt hat.
Danach soll Einblick in eine vorhergehende Ehe zwischen diesen beiden Dynastien gegeben werden. Es wird sich zeigen, dass sich auch hier schon Verflechtungen mit der späteren Doppelhochzeit finden lassen – nicht zuletzt in bei den Akteuren.
Im dritten Teil soll die Doppelhochzeit dargestellt werden: Welche Vorbereitungen gingen ihr voran, wie sind die Verhandlungen abgelaufen und welche Ergebnisse hatten sie. Dabei wird besonders auf Zeremonien und Selbstdarstellung der einzelnen Herrscher eingegangen.
Im Anschluss an diese Darstellung soll noch ein kurzer Ausblick gegeben werden. Welche Folgen hatten die Doppelhochzeit und die damit verbundenen Verträge für Habsburger und Jagiellonen. Denn gerade dies, sollte sich gerade einmal ein Jahrzehnt später zeigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Dynastien der Jagiellonen und Habsburger

2.1 Jagiellonen

2.2 Habsburger

3. Hochzeiten zwischen den Dynastien vor 1515

4. Die Doppelhochzeit 1515

4.1 Gründe und Vorbereitung

4.2 Ablauf

4.3 Ergebnisse

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Doppelhochzeit von 1515 zwischen den Dynastien der Jagiellonen und Habsburger. Sie analysiert die politischen Hintergründe, die Verhandlungen und die weitreichenden Folgen dieser Verträge für die Machtkonstellationen in Mittel- und Osteuropa unter Berücksichtigung der osmanischen Bedrohung.

  • Historische Einordnung der Dynastien Jagiellonen und Habsburger
  • Analyse der vorangegangenen dynastischen Heiratsbeziehungen
  • Vorbereitung und Durchführung der Wiener Doppelhochzeit 1515
  • Bedeutung der geheimen Verhandlungen und der Adoption von Prinz Ludwig
  • Die Rolle der Türkengefahr als Motiv für die Allianz

Auszug aus dem Buch

4.2 Ablauf der Doppelhochzeit

Die eigentliche Doppelhochzeit fand am 22.Juli 1515 statt. Prunk und Ablauf dieser Hochzeit sollten noch einmal die gesamte Tragweite dieses Kongresses widerspiegeln.

Die Hochzeit wurde am St.-Magdalenen-Tag, einem Sonntag, gefeiert. Im großen Saal der Hofburg wurde zuerst Anna mit der Krone gekrönt, welche bereits König Ladislaus Postumus trug. Sie sollte entweder Karl oder Ferdinand heiraten, was unter Zeugen kund gegeben wurde.

Im Anschluss an dieses Zeremoniell zog man zur Stephanskirche. Die Kirche war prunkvoll geschmückt und nur für die „vornehmsten Gäste zugänglich.“ Rechts des Chores saßen der Kaiser, die Könige Wladyslaw und Sigismund, sowie Prinz Ludwig. Anna und Maria saßen mitten im Chor.

Eröffnet wurde die Hochzeit mit dem Hochamt und viel Musik. Im Anschluss daran legte der Kaiser seinen Ornat an. Dies geschah unter solchem Getöse und die Hochzeitsgäste redeten so wild durcheinander, dass die Hochzeitsrede des Humanisten Bartholinus völlig unterging, wie er später in seinem Tagebuch bitter vermerkte.

Der Kaiser hatte nach der Umkleidung Platz unter dem Thronhimmel genommen und wurde mit Anna, stellvertretend für Karl oder Ferdinand vermählt. Danach wurden Prinz Ludwig und Maria von Österreich vermählt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Bedeutung der Doppelhochzeit von 1515 als wegweisenden Schritt der habsburgischen Hochzeitspolitik und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2. Die Dynastien der Jagiellonen und Habsburger: Dieses Kapitel liefert einen Überblick über die Entwicklung, Rivalität und Konsolidierung der beiden Dynastien in Mittel- und Osteuropa.

3. Hochzeiten zwischen den Dynastien vor 1515: Es werden frühere Heiratsverbindungen und die damit verbundenen gescheiterten oder erfolgreichen Erbansprüche analysiert, die den Weg für 1515 ebneten.

4. Die Doppelhochzeit 1515: Dieses Hauptkapitel detailliert die komplexen Vorbereitungen, den feierlichen Ablauf der Zeremonien sowie die erreichten politischen Ergebnisse und Verträge.

5. Fazit: Das Fazit bewertet die langfristigen Folgen der Verträge und ordnet Maximilians Weitsicht im Hinblick auf die drohende osmanische Expansion ein.

Schlüsselwörter

Doppelhochzeit 1515, Habsburger, Jagiellonen, Maximilian I., Wladyslaw, Erbverträge, Heiratsdiplomatie, Ungarn, Böhmen, Türkengefahr, Adoption, Preßburger Verträge, Zeremoniell, Dynastiepolitik, Machtkonstellation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die historische Bedeutung und die politischen Hintergründe der Wiener Doppelhochzeit von 1515 als Instrument der habsburgischen Machtpolitik gegenüber der Dynastie der Jagiellonen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Rivalität zwischen Habsburgern und Jagiellonen, die diplomatischen Verhandlungen über dynastische Erbansprüche sowie die Reaktion auf die Bedrohung durch das Osmanische Reich.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch Heiratsverträge und diplomatische Zeremonien der Grundstein für die spätere habsburgische Donaumonarchie gelegt wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Arbeit, die auf der Analyse von Fachliteratur und zeitgenössischen Verträgen basiert, um die diplomatischen Prozesse der Zeit zu rekonstruieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den Gründen der Hochzeit, den Verhandlungen zwischen Maximilian I. und den jagiellonischen Königen sowie dem prunkvollen Ablauf der Zeremonien in Wien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Heiratsdiplomatie, Erbfolge, Maximilian I., Türkengefahr und die Dynastien der Jagiellonen und Habsburger charakterisiert.

Warum war die Adoption von Prinz Ludwig so bedeutsam?

Die Adoption sicherte den Habsburgern formal einen entscheidenden Einfluss auf die Herrschaftsverhältnisse in Ungarn und war ein zentraler Hebel für die spätere Erbfolge.

Welche Rolle spielte die Osmanische Bedrohung für die Verhandlungen?

Die Gefahr aus dem Osten diente als wesentliches Argument Maximilians, um ein einheitliches Bollwerk der christlichen Herrscher zu schmieden und die dynastischen Verträge politisch zu legitimieren.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Doppelhochzeit von 1515 im Kontext der jagiellonisch-habsburgischen Beziehungen
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Historisches Institut)
Veranstaltung
Die Jagiellonen
Note
2,0
Autor
Andreas Röder (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
15
Katalognummer
V194109
ISBN (eBook)
9783656193623
ISBN (Buch)
9783656194248
Sprache
Deutsch
Schlagworte
doppelhochzeit kontext beziehungen Jagiellonen Habsburger 1515 Polen Litauen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Andreas Röder (Autor:in), 2012, Die Doppelhochzeit von 1515 im Kontext der jagiellonisch-habsburgischen Beziehungen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/194109
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Leseprobe aus  15  Seiten
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